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	<title>Franz Fassbind - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:40:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-03-20T21:56:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Signatur von Franz Fassbind.jpg|alternativtext=Signatur Franz Fassbind|miniatur|Signatur von Franz Fassbind, aus seinem Buch «Vorfälle - 13 Geschichten aus dem unheimlichen Alltag», erschienen 1979 im [[Pendo Verlag]], Zürich]]&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Fassbind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Franz Bernardin Thomas Fassbind&amp;#039;&amp;#039;) (* [[7. März]] [[1919]] in [[Unteriberg]]; † [[9. Juli]] [[2003]] in [[Adliswil]]) war ein [[Schweizer Schriftsteller]], [[Dramatiker]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Franz Fassbind wurde 1919 als Sohn des [[Fotograf]]en und Kleinverlegers Bernardin Fassbind (1887–1954) und der Lina Fassbind-Marty (1884–1931) in Unteriberg im [[Kanton Schwyz]] geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen erst im [[Engadin]], dann im Zürcher [[Industriequartier]] und in [[Wipkingen]] auf. Später besuchte er die Stiftsschule des [[Kloster Einsiedeln|Klosters Einsiedeln]] und das [[Stella Matutina (Jesuitenkolleg)|Jesuitenkolleg]] in [[Feldkirch]]. In diesen Jahren verfasste Franz Fassbind erste [[Gedicht]]e und kleine [[Komposition (Musik)|Kompositionen]]. Nach dem Abbruch des Gymnasiums studierte er ab 1936 Musik am [[Zürcher Hochschule der Künste|Konservatorium Zürich]] und Germanistik an der [[Universität Zürich]]. Ohne je ein Studium abzuschliessen, arbeitete er als freier Journalist, Schriftsteller und Komponist. 1936 waren erste Gedichte erschienen, an Weihnachten 1938 strahlte [[Landessender Beromünster|Radio Beromünster]] ein erstes [[Hörspiel]] aus, drei Jahre später erschien ein erster [[Roman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Franz Fassbind vor allem wegen seiner Arbeiten für das [[Radio DRS|Schweizer Radio]]. Seine Hörspiele und [[Radio-Feature|Features]] wirkten von 1938 bis 1974 prägend. Ebenso wichtig wurde die von ihm initiierte Sendereihe «Das internationale Forum», in welcher er namhafte Wissenschaftler zu Wort kommen liess. Seine Radiokritiken in der [[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]] fanden eine breite Leserschaft. Die journalistischen Arbeiten sind auch Ausdruck der Bewegung der [[Geistige Landesverteidigung|Geistigen Landesverteidigung]]. In der bereits 1943 publizierten &amp;#039;&amp;#039;Dramaturgie des Hörspiels&amp;#039;&amp;#039; reflektierte er seine Radioarbeit auch theoretisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 wandte er sich dem Medium [[Film]] zu. Für &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der [[Etrusker]]&amp;#039;&amp;#039; lieferte er sowohl das [[Drehbuch]] wie auch die Musik. Das Werk brachte ihm den 1. [[Filmpreis der Stadt Zürich]] ein. Ab 1948 erschien Fassbinds dichterisches Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Die Hohe Messe&amp;#039;&amp;#039;, verfasst in anspruchsvollen [[Terzine]]n in Anlehnung an [[Dante]]. Dort wie auch in seinen Romanen der [[Nachkriegsliteratur|Nachkriegszeit]] steht eine Auseinandersetzung mit dem [[Katholizismus]] in der heutigen Welt im Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Fassbind war mit dem Maler und Bildender Künstler [[Hans Schilter]] eng befreundet. Fassbind heiratete 1941 Gertrud Schmucki; die einzige Tochter Ursula wurde 1943 geboren. Die Familie lebte in Adliswil bei Zürich. 1988 bis 1991 brachte Peter Wild im Oltner [[Walter Verlag]] eine Werkausgabe heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1943 [[Zürcher Radiopreis]]&lt;br /&gt;
* 1951 Preis der [[Schweizerische Schillerstiftung|Schweizerischen Schillerstiftung]]&lt;br /&gt;
* 1955 [[Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1955 und 1978 [[Bührle-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1956 [[Filmpreis der Stadt Zürich]]&lt;br /&gt;
* 1981 [[Innerschweizer Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1994 [[Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, Zug: Kalt-Zehnder, 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitloses Leben&amp;#039;&amp;#039; (Roman), Olten: Walter, 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Samariter. Ein Schauspiel um [[Henri Dunant]]&amp;#039;&amp;#039;, Zürich: Neuer Bühnenverlag, 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atom Bombe. Ein gesprochenes Oratorium&amp;#039;&amp;#039;, Einsiedeln, Zürich: [[Benziger]], 1945.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die hohe Messe. Vier Gesänge aus einem Weltgedicht&amp;#039;&amp;#039;, Einsiedeln: 1948 (Sonderdruck der 26. Jahrestagung der [[Schweizerische Bibliophile Gesellschaft|Schweizerischen Bibliophilen Gesellschaft]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder aus einer Schenke&amp;#039;&amp;#039;. Mit Zeichnungen von [[Klaus Brunner]], Solothurn, 1959 (Siebenter Solothurner Privatdruck). Nachdruck: Zürich: [[Pendo Verlag|Pendo]], 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poverello&amp;#039;&amp;#039;, Zürich: Pendo, 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorfälle - 13 Geschichten aus dem unheimlichen Alltag&amp;#039;&amp;#039;, Zürich: Pendo, 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Werke der Barmherzigkeit&amp;#039;&amp;#039;, 1975 (Nachdruck unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Zeichen im Sand&amp;#039;&amp;#039;, 1982).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werkausgabe. In zwölf Bänden&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Peter Wild (Bd. 12 verf. von Franziska Schläpfer, Biografie), Olten: Walter, 1988–1991 (Bd. 12: 1997).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|32470|Fassbind, Franz|Autor= Hans Bänziger}}&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Franz Fassbind|1|559|560|Autor=Reto Caluori}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Franziska Schläpfer&lt;br /&gt;
|Titel=Aus Pflicht zur Leidenschaft&lt;br /&gt;
|Verlag=Verlag Schwyzer Zeitung&lt;br /&gt;
|Ort=Schwyz&lt;br /&gt;
|Jahr=1997&lt;br /&gt;
|ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Peter Wild&lt;br /&gt;
|Herausgeber=Joseph Bättig, Stephan Leimgruber&lt;br /&gt;
|Titel=Franz Fassbind (* 1919). Der Mitmensch – Das Evangelium&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=Grenzfall Literatur. Die Sinnfrage in der modernen Literatur der viersprachigen Schweiz&lt;br /&gt;
|Verlag=Paulusverlag&lt;br /&gt;
|Ort=Freiburg&lt;br /&gt;
|Jahr=1993&lt;br /&gt;
|Seiten=266–282&lt;br /&gt;
|ISBN=3-7228-0320-9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118532014}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118532014}}&lt;br /&gt;
* [https://zbcollections.ch/home/#/content/4775c2cc91e54b59b8668d7c459bd6d7 Nachlass von Franz Fassbind] im Katalog der [[Zentralbibliothek Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118532014|LCCN=n83059789|VIAF=111193582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fassbind, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunkjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radio-Feature]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fassbind, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fassbind, Franz Bernardin Thomas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unteriberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Adliswil]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;EinDao</name></author>
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