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	<title>Franz Eulenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:59:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Eulenburg&amp;diff=1618627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht</title>
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		<updated>2025-07-08T18:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Eulenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1867]] in [[Berlin]]; † [[28. Dezember]] [[1943]] ebenda) war ein deutscher [[Wirtschaftswissenschaftler|Wirtschafts-]] und [[Sozialwissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Franz Eulenburg.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Eulenburg besuchte das Wilhelm-Gymnasium in Berlin, musste aufgrund wirtschaftlicher Probleme der Familie jedoch die Schule verlassen und eine kaufmännische Lehre in der [[Konfektion]]sbranche anfangen. Später konnte er dank der Unterstützung seines Onkels sein Abitur machen. Er studierte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] (zuerst Medizin, dann Geschichte, [[Nationalökonomie]] und Philosophie) und wurde 1892 als Schüler [[Gustav von Schmoller (Ökonom)|Gustav Schmollers]] mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über Innungen der Stadt Breslau vom 13. bis 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Im Schmoller-Seminar schloss er lebenslange Freundschaft mit [[Werner Sombart]] und [[Alfred Grotjahn]]. Eulenburg war Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Akademisch-Literarischen Vereins Berlin&amp;#039;&amp;#039; und wurde später Ehrenmitglied mehrerer [[Studentenverbindung]]en an der [[Handelshochschule Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war er im Handel als Kaufmann und an statistischen Ämtern in Berlin und Breslau als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter tätig. Eulenburg [[habilitiert]]e sich 1899 an der [[Universität Leipzig]] bei [[Karl Bücher]] und wurde dort ab 1905 als Extraordinarius übernommen. Mit einem Aufsatz (&amp;#039;&amp;#039;Der akademische Nachwuchs&amp;#039;&amp;#039;), in dem er 1908 die große Zahl von Habilitierten ohne Professur kritisch thematisierte, erzeugte er Widerstände des akademischen [[Establishment]]s gegen seine eigene Berufung auf einen [[Lehrstuhl]]. Dadurch folgte erst lange Zeit später im Jahr 1917 ein Ruf an die [[RWTH Aachen]], wo Eulenburg als Ordinarius für Wirtschaftswissenschaften mit dem Hauptarbeitsgebiet „Arbeiten zur historischen Statistik; Untersuchungen zur allgemeinen Wissenschaftslehre; Beiträge zur volkswirtschaftlichen Theorie.“ eingestellt wurde. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] musste er als national denkender jüdischer Deutscher aus Aachen fliehen und verlor seinen gesamten Besitz. 1918 starb seine Frau an der [[Spanische Grippe|Grippe-Epidemie]]. Später war er mit Gertrud Luthardt verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wechselte er zur [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]], bevor er schließlich 1926 als Professor an der [[Handelshochschule Berlin|Handelshochschule in Berlin]] übernommen wurde. Ab 1933 wurde er aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus dem Lehramt gedrängt, konnte jedoch aufgrund seiner vielen Doktoranden noch bis 1935 weiterlehren. 1943 starb er im Hafttrakt des [[Jüdisches Krankenhaus Berlin|Jüdischen Krankenhauses Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Brechenmacher]], Christoph Bothe: &amp;#039;&amp;#039;Bruno Blau : Ein deutsch-jüdisches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Berlin : Duncker &amp;amp; Humblot, 2018, S. 18; siehe auch Bruno Blau: &amp;#039;&amp;#039;Vierzehn Jahre Not und Schrecken&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript, 1952, Auszug in: [[Monika Richarz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben in Deutschland, Bd. III: Selbstzeugnisse zur Sozialgeschichte 1918–1945&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart : DVA, 1982, S. 459–475, hier S. 467&amp;lt;/ref&amp;gt; an den Folgen von [[Folter]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Silke van Dyk]], Alexandra Schauer: &amp;#039;&amp;#039;... daß die offizielle Soziologie versagt hat. Zur Soziologie im Nationalsozialismus, der Geschichte ihrer Aufarbeitung und der Rolle der DGS.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage Wiesbaden 2015, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Gestapo]]-Haft, nachdem er nach einer Operation verhaftet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eulenburg, Franz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Friedhelm Golücke]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfasserlexikon zur Studenten- und Hochschulgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; SH-Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89498-130-X. S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Soziologie ==&lt;br /&gt;
Laut [[Gottfried Eisermann|Eisermann]] umfasste das wissenschaftliche Werk Eulenburgs Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen souverän, was an [[Vilfredo Pareto]], [[Joseph Schumpeter]] und [[Max Weber]] erinnere. Eulenburg sei der Maxime gefolgt, dass Soziologie ohne Nationalökonomie „blind“ sei, Nationalökonomie ohne Soziologie dagegen „leer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der Lohnermittlung&amp;#039;&amp;#039; (1899). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frequenz der deutschen Universitäten von ihrer Gründung bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (1904, Nachdruck 1994). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Akademische Nachwuchs. Eine Untersuchung ueber die Lage und die Aufgaben der Extraordinarien und Privatdozenten&amp;#039;&amp;#039; (1908).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Universität Leipzig in den letzten hundert Jahren. Statistische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039; (1909, Nachdruck 1995). &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gutachten zur Sozialisierungsfrage. Erstattet der Generalversammlung des Vereins für Socialpolitik in Regensburg am 15. und 16. September 1919&amp;#039;&amp;#039; (1919 – mit [[Leopold von Wiese]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Preisbildung in der modernen Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (1925).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Außenhandel und Außenhandelspolitik&amp;#039;&amp;#039; (1929).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Volkswirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (1938).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Organisation&amp;#039;&amp;#039; (1952 – aus dem Nachlass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|684|684|Eulenburg, Franz|Georg Jahn|118682644}}&lt;br /&gt;
* Heinz Zehetner: &amp;#039;&amp;#039;Das wissenschaftliche Lebenswerk Franz Eulenburgs&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1949 ([[Dissertation]]sschrift).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bernsdorf]] und [[Gottfried Eisermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Einheit der Sozialwissenschaften (Eulenburg-Gedächtnisgabe)&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1955.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Eisermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Eulenburg, Franz&amp;#039;&amp;#039;, in: Wilhelm Bernsdorf/Horst Knospe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Internationales Soziologenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Enke, Stuttgart ²1980, S. 116 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eulenburg, Franz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Friedhelm Golücke]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfasserlexikon zur Studenten- und Hochschulgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; SH-Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89498-130-X. S. 95–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118682644}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118682644}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|eulenburg_f|W|1899|S|1914}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Eulenburg_805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118682644|LCCN=nr/95/32664|VIAF=72188145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eulenburg, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Handelshochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eulenburg, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalökonom und Soziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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