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	<title>Franz Egenieff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:20:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Egenieff&amp;diff=2105238&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Typographische Auszeichnungen vereinheitlicht</title>
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		<updated>2025-10-19T12:35:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typographische Auszeichnungen vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz von Egenieff, c. 1903.png|mini|Franz Egenieff (um 1903)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Egenieff u Gattin PBusch (BerlLeben 1906-06 JEgers).jpg|miniatur|Franz Egenieff mit seiner Familie, 1906. &amp;#039;&amp;#039;Foto von J. Egers.&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Egenieff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marian Eberhard Franz Emil von Kleydorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1874]] in [[Niederwalluf]], Rheingau; † [[11. Juni]] [[1949]] in [[Gmund am Tegernsee]]) war ein deutscher [[Oper]]nsänger ([[Bariton]]) und Filmschauspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Emil von Kleydorff war der dritte und jüngste Sohn des Prinzen [[Emil zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg]] (1824–1878) und dessen zweiter Gemahlin, Camilla von Kleydorff (geb. Kamila Stefańska, 1838&amp;lt;ref&amp;gt;In den meisten Quellen ist das Geburtsjahr fälschlicherweise mit 1840 angegeben. Das korrekte Jahr findet sich im Geburtsregister der Pfarrei [[Łomża]], 1838, Nr. 29, S.&amp;amp;nbsp;7–8, vgl. [[:pl:Kamila Stefańska#cite note-1]].&amp;lt;/ref&amp;gt;–1902). Seine Mutter war eine polnische Balletttänzerin einfacher Herkunft und somit nicht standesgemäß. Prinz Emil hatte sie wohl kennengelernt, als sie im Frühjahr 1868 in [[Sankt Petersburg]] die [[Giselle]] getanzt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Yekaterina Vazem: &amp;#039;&amp;#039;Memoirs of a Ballerina of the St. Petersburg Bolshoi Theatre&amp;#039;&amp;#039;, Leningrad, 1937; ins Englische übersetzt von Nina Dimitrievitch für das Journal &amp;#039;&amp;#039;Dance Research&amp;#039;&amp;#039; und in vier Teilen zwischen 1985 und 1988 veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzog [[Ludwig III. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig III.]] von Hessen-Darmstadt erhob sie daher eine Woche vor ihrer Eheschließung als Freifrau von Kleydorff in den Adelsstand, um so dem Prinzen die Ehe mit ihr zu ermöglichen. Die Nachkommen der beiden trugen den neuen Namen der Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil von Kleydorff trat in ein [[Preußen|preußisches]] [[Husaren]]regiment ein und avancierte dort zum [[Leutnant]], nahm aber im Jahre 1900 seinen Abschied, um sich seinen künstlerischen Interessen zu widmen. Seine Herkunft aus begütertem Hause ermöglichte es ihm, bei einigen der namhaftesten Gesangspädagogen seiner Zeit zu studieren. So studierte er bei der deutschen Opernsängerin ([[Sopran]]) und Gesangspädagogin [[Lilli Lehmann]] (1848–1929) und beim italienischen Musiklehrer und [[Komponist]]en [[Alfredo Cairati]] (1875–1960) in [[Berlin]], später auch beim französischen Bariton und Gesangslehrer [[Victor Maurel]] (1848–1923) in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bühnenlaufbahn begann 1904–1906 unter dem Pseudonym Franz Egenieff bei der großen Nordamerika-Tournee der Savage Opera Company unter deren Direktor [[Walter Savage]]. Von 1907 bis 1910 sang er in [[Berlin]] an der [[Alte Komische Oper Berlin|Komischen Oper]], wo er das gesamte Baritonrepertoire, von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] &amp;#039;&amp;#039;([[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro|Figaro]])&amp;#039;&amp;#039; über italienische Oper ([[Gaetano Donizetti]], [[Ruggero Leoncavallo]]) und deutsche [[Spieloper]] &amp;#039;&amp;#039;([[Der Wildschütz]])&amp;#039;&amp;#039; bis zu [[Heinrich Marschner]] und [[Richard Wagner]] sang und sehr erfolgreich war. Danach sang er jeweils eine Saison an der [[Staatsoper Unter den Linden|Hofoper Unter den Linden]] und an der Berliner Kurfürsten-Oper. Außerdem, und vor allem ab 1911, gab er Gastspiele und Konzerte in [[Dresden]], [[Köln]], [[Leipzig]], [[München]] und [[Weimar]], seltener auch im Ausland (so in [[Sofia]] und [[Bukarest]]). Er war in diesen Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Baritone und eine feste Größe vor allem im Opernleben von Berlin. Von 1913 an hatte er wohl kein festes Engagement mehr; dies war aufgrund seiner Vermögensverhältnisse auch nicht zwingend. Auch unterbrach er seine künstlerische Karriere in den Jahren unmittelbar vor und nach dem Ersten Weltkrieg wiederholt, um an ausgedehnten Studienreisen durch Japan, China, Korea und den Balkan teilzunehmen. Er wurde Mitglied der Berliner [[Freimaurerloge]] „Zur Beständigkeit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden seine Auftritte auf der Opernbühne immer seltener. Stattdessen spielte er in den 1920er Jahren in mehreren deutschen Filmproduktionen mit, erstmals in den [[Stummfilm]]en &amp;#039;&amp;#039;Das Skelett des Herrn Markutius&amp;#039;&amp;#039; (1920) und &amp;#039;&amp;#039;Die Tarantel&amp;#039;&amp;#039; (1920). Es folgten &amp;#039;&amp;#039;Die Rache einer Frau&amp;#039;&amp;#039; (1921) und &amp;#039;&amp;#039;[[Der falsche Dimitry]]&amp;#039;&amp;#039; (1922). 1923 spielte er in der ersten Verfilmung von [[Thomas Mann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Buddenbrooks|Die Buddenbrooks]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Gerhard Lamprecht]] den Reeder Arnoldsen. Schließlich folgten dann noch Rollen in &amp;#039;&amp;#039;[[Colibri (Film)|Colibri]]&amp;#039;&amp;#039; (1924) und &amp;#039;&amp;#039;Vater werden ist nicht schwer&amp;#039;&amp;#039; (1926).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ofdb.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imdb.de/name/nm0250820/ Internet Movie Database]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 sang er den Klingsor im &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Bayreuther Festspiele]]n. 1929–1931 war er noch einmal auf Tournee in Nordamerika, diesmal mit der German Opera Company; dabei sang er wiederum den Klingsor, den Gunther in der &amp;#039;&amp;#039;[[Götterdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039; und den Kurwenal in &amp;#039;&amp;#039;[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Tournee zog er sich auf seine Villa in Gmund am Tegernsee zurück, wo er am 11. Juni 1949 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
1898 heiratete er Paula Busch (1877–1962), eine Nichte des amerikanischen Bierbrauers und Multimillionärs [[Adolphus Busch]]. Der Ehe entsprangen vier Kinder:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.angelfire.com/in/heinbruins/Sayn.html |wayback=20040516030933 |text=&amp;#039;&amp;#039;Descendants of Prince Christian Heinrich of Sayn-Wittgenstein-Berleburg and Countess Charlotte of Leiningen-Westerburg&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anita von Kleydorff (1899–1987), ⚭ 1927 [[Walter Warlimont]] (1894–1976)&lt;br /&gt;
* Camilla von Kleydorff (1903–1905)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn90059523/1905-02-04/ed-1/seq-7.pdf Todesanzeige für die Tochter Camilla von Kleydorff] im &amp;#039;&amp;#039;St. Paul Globe&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Februar 1905 (englisch), abgerufen am 30. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lilli-Alexa von Kleydorff (1906–1966), ⚭ 1938 [[Alfred Kitzig]] (1902–1964)&lt;br /&gt;
* Ernst-Günther von Kleydorff (1907–1985), ⚭ Anne Foulkrod (1922–1995)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0250820}}&lt;br /&gt;
* http://www.capriccio-kulturforum.de/sänger/1853-franz-egenieff-der-singende-baron/&lt;br /&gt;
* http://www.rheingau-genealogie.de/rhein6.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116365331|LCCN=no/2012/106942|VIAF=64756302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Egenieff, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Sayn-Wittgenstein (Linie Berleburg)|Franz #Egenieff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied einer unebenbürtigen Linie eines Adelsgeschlechts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bariton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Egenieff, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kleydorff, Marian Eberhard Franz Emil von (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Opernsänger (Bariton) und Filmschauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederwalluf]], Rheingau&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gmund am Tegernsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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