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	<title>Franz Dorotheus Gerlach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T16:03:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Dorotheus_Gerlach&amp;diff=1742086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oporinus: Porträt hinzugefügt</title>
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		<updated>2022-01-21T09:50:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porträt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Dorotheus Gerlach.png|mini|Franz Dorotheus Gerlach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Dorotheus Gerlach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1793]] in [[Wolfsbehringen]] bei [[Gotha]]; † [[31. Oktober]] [[1876]] in [[Basel]]) war ein schweizerischer [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]] und [[Alte Geschichte|Althistoriker]] deutscher Herkunft. Der langjährige Professor an der [[Universität Basel]] (1819–1875) befasste sich mit den römischen Geschichtsschreibern und mit der frühen römischen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerlach besuchte das [[Ernestinum Gotha]], wo ihn sein Lateinlehrer [[Friedrich Wilhelm Döhring]] (1756–1837) an die Literatur und Sprache der Römer heranführte. So studierte Gerlach ab 1813 Theologie und Philologie, zunächst an der [[Universität Leipzig]], dann an der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Er schloss sich eng an [[Arnold Heeren]] an und wandte sich der Alten Geschichte zu. Nach dem Examen (1816) arbeitete er kurz als [[Collaborator]] am [[Max-Planck-Gymnasium (Göttingen)|Göttinger Gymnasium]]. Aber schon 1817 zog er in die Schweiz, wo er eine Stelle als Lehrer an der [[Alte Kantonsschule Aarau|Kantonsschule Aarau]] erhalten hatte. Zwei Jahre später, 1819, wurde Gerlach auf die neu eingerichtete ordentliche Professur für lateinische Sprache und Literatur an der [[Universität Basel]] berufen. Gleichzeitig wurde er Lehrer am Basler Pädagogium. Zu diesen Ämtern kamen ab 1829 die Leitung der Universitätsbibliothek (als Oberbibliothekar) und die Wahl in den Erziehungsrat (1835). 1833 wurde er in [[Basel]] eingebürgert. Gerlach wirkte lange Jahre in Basel und amtierte mehrmals (1837, 1847, 1848 und 1863) als [[Rektor]] der Universität. Zu seinen jüngsten Kollegen zählte [[Friedrich Nietzsche]], der 1869 auf die Professur für griechische Sprache und Literatur berufen wurde. Erst 1875, im Alter von 82 Jahren, legte Gerlach seine Ämter nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seinem Umzug nach Basel trat Gerlach durch zahlreiche Schriften hervor. Er verfasste eine kritische Textausgabe des römischen Geschichtsschreibers [[Sallust]] in drei Bänden (1823–1831) und eine Ausgabe mit Übersetzung und Kommentar der &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Tacitus]] (1835–1837), in der als Mitherausgeber [[Wilhelm Wackernagel]] genannt wird; dieser hatte jedoch seine Mitarbeit zurückgezogen. Ähnlich bedeutend ist Gerlachs Leistung als Althistoriker. Seine bedeutendsten Werke sind die &amp;#039;&amp;#039;Historischen Studien&amp;#039;&amp;#039; in drei Bänden (1841–1863), &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichtschreiber der Römer bis auf [[Orosius]]&amp;#039;&amp;#039; (1855), &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte, Gründung und Entwicklung des römischen Staats in Umrissen&amp;#039;&amp;#039; (1863) und &amp;#039;&amp;#039;[[Publius Cornelius Scipio Aemilianus Africanus|P. Cornelius Scipio]] und seine Zeit&amp;#039;&amp;#039; (1868). Sein großangelegtes Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Römer&amp;#039;&amp;#039;, das er gemeinsam mit [[Johann Jakob Bachofen]] verfasste, blieb unvollendet; nur der erste Band, der den Zeitraum von der Frühgeschichte bis zur [[Römische Königszeit|Königszeit]] behandelte, erschien 1851 in zwei Teilen. Die &amp;#039;&amp;#039;Römische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Mommsen]], die wenige Jahre später erschien (1854–1856), erübrigte eine Fortsetzung des Werkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachlass befindet sich in der [[Universitätsbibliothek Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1876 wurde bei [[Ferdinand Schlöth]] für die Aula des [[Museum an der Augustinergasse|Museums an der Augustinergasse]] eine Denkmalbüste von Gerlach in Auftrag gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Stefan Hess]] / Tomas Lochman (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Klassische Schönheit und vaterländisches Heldentum. Der Basler Bildhauer Ferdinand Schlöth (1818–1891)&amp;#039;&amp;#039;, Basel 2004, S. 174f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|43466| Gerlach, Franz Dorotheus|Autor=[[Ueli Dill]]}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|14|15|Gerlach, Franz Dorotheus|[[Jacob Achilles Mähly]]|ADB:Gerlach, Franz Dorotheus}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas Staehelin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Professoren der Universität Basel aus fünf Jahrhunderten: Bildnisse und Würdigungen&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1960, S. 120.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Franz Dorotheus Gerlach}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=116586842}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116586842}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000003730}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Basel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116586842|LCCN=n/87/885412|VIAF=45057885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerlach, Franz Dorotheus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerlach, Franz Dorotheus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerlach, Franciscus Dorotheus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wolfsbehringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1876&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oporinus</name></author>
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