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	<title>Franz Dieckmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:07:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Dieckmann&amp;diff=902958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-03-28T15:43:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Wilhelm Bernhard Dieckmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1875]] in [[Gladbeck]]; † [[11. Februar]] [[1944]] in [[Doberlug-Kirchhain|Kirchhain]]) war ein deutscher [[Jurist]] und Politiker ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Franz Dieckmann stammte von dem uralten Hof &amp;#039;&amp;#039;Ringeldorf&amp;#039;&amp;#039; in der südlich des Dorfes Gladbeck gelegenen [[Bauerschaft]] [[Butendorf]]. Seine Eltern waren der Landwirt Heinrich Dieckmann und dessen Ehefrau Maria Katharina Frochtwinkel gen. Brahm. Ein älterer Bruder, [[Heinrich Dieckmann (Agrarfunktionär)|Heinrich]], war Lokalpolitiker und später Vorsitzender des [[Westfälischer Bauernverein|Westfälischen Bauernvereins]]. Franz legte 1895 am [[Gymnasium Laurentianum Warendorf|Gymnasium Laurentianum]] in [[Warendorf]] das Abitur ab und absolvierte anschließend das Studium der [[Rechtswissenschaft]] in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Universität Innsbruck|Innsbruck]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]]. In [[Tübingen]] trat er der katholischen Studentenverbindung [[AV Guestfalia Tübingen]] und in Göttingen der [[AV Palatia Göttingen]], beide im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des CV, des Cartell-Verbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen.&amp;#039;&amp;#039; - Wien, 1931, S. 599.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1898 trat Dieckmann eine erste Stelle als [[Gerichtsreferendar]] am [[Oberlandesgericht Hamm]] an, die er bereits am 1. Oktober zum Dienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] unterbrach, wo er zuletzt den Rang eines [[Rittmeister]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] bekleidete. Am 21. Juli 1904 wurde er zum [[Gerichtsassessor]], anschließend zum Hilfsrichter am [[Amtsgericht Hattingen]] und [[Landgericht Münster]] bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1905 wechselte Dieckmann erstmals in die Politik, als er eine Stelle als [[Beigeordneter]] der Stadt [[Bocholt]] annahm. Im Juni 1906 wurde er erneut zum Hilfsrichter berufen, diesmal in Bocholt, [[Beckum]], [[Bottrop]] und [[Recklinghausen]]. Zum 6. September 1907 fand er dann eine Anstellung als [[Stadtsyndikus]] und besoldetes Mitglied des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]] in [[Münster]]. Seine Wahl zum Zweiten Beigeordneten erfolgte im März 1908, zum Ersten Beigeordneten und damit zum [[Bürgermeister]] im Dezember 1910. Am 3. März 1916 schließlich wurde Dieckmann zum [[Oberbürgermeister]] von Münster gewählt; seine Amtseinführung erfolgte am 13. April. Verbunden damit war seine Mitgliedschaft im [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]], zudem war er von 1917 bis 1919 für den Wahlkreis Münster-Stadt Mitglied des [[Provinziallandtag (Preußen)|Westfälischen Provinziallandtages]]. In seiner kurzen Amtszeit oblag ihm die schwere Aufgabe, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu organisieren und nach dem Ende des Krieges die Verwaltung auf die neuen Verhältnisse umzustellen. Dabei scheute er sich nicht, selbst auf die Nachbardörfer zu gehen und.den Bauern und Landwirten die Not der Städter zu schildern. Auf diese Weise konnte er Massenspeisungen für die Bevölkerung einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1919 wurde Dieckmann zum [[Landeshauptmann]] der [[Provinz Westfalen]] gewählt und am 20. Januar 1920 in sein neues Amt eingeführt. Als solcher war er von 1921 bis 1933 Mitglied des Preußischen Staatsrates. Zusätzlich wurde er am 1. Dezember 1925 noch zum Mitglied und [[Vorstandsvorsitzender|Vorstandsvorsitzenden]] der [[Deutsche Rentenversicherung Westfalen#Geschichte|Landesversicherungsanstalt Westfalen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] wurde Dieckmann als politisch missliebige Person am 23. April 1933 zunächst beurlaubt und gemäß dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] zum 1. Januar 1934 in den Ruhestand versetzt. Ein Dienststraf- und Strafverfahren gegen ihn wurde Ende 1933 eingestellt. Um weiteren Anfeindungen zu entgehen, verließ Dieckmann Anfang 1934 die Stadt seines langjährigen Wirkens. Er starb in der [[Evakuierung]] nach Kirchhain in der [[Niederlausitz]]; sein Grab befindet sich auf dem Alten Teil des [[Zentralfriedhof Münster|Zentralfriedhofs Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Dr. med. h. c. der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Universität Münster]] (1925)&lt;br /&gt;
* In Münster erinnert eine Straße an Franz Dieckmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegenwartsfragen der Wohlfahrtspflege&amp;#039;&amp;#039;, Aschendorff’sche Verlagsbuchhandlung, Münster 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuzeitliche Krüppelfürsorge&amp;#039;&amp;#039;, Aschendorff’sche Verlagsbuchhandlung, Münster 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sabine Mecking]]: &amp;#039;&amp;#039;‚Immer treu‘. Kommunalbeamte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039; (=Villa ten Hompel Schriften, Bd. 4), Klartext: Essen 2003, ISBN 3-89861-161-2.&lt;br /&gt;
* Ralph Eberhard Brachthäuser: &amp;#039;&amp;#039;Mit Leidenschaft für unsere Stadt. Die Frauen und Männer des ersten Gladbecker Stadtrates&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Mainz, Aachen 2019, ISBN 978-3-8107-0308-8, S. 108 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123197805}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=1188&amp;amp;url_tabelle=tab_person&amp;amp;url_zaehler_blaettern=13 Franz Dieckmann auf dem Internet-Portal „Westfälische Geschichte“]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-muenster.de/ms/strassennamen/dieckmannstrasse.html Erläuterungen zur Dieckmannstraße bei der Stadt Münster]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Max Jungeblodt]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Georg Sperlich]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Münster#Oberbürgermeister seit 1824|Oberbürgermeister von Münster in Westfalen]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1916]] – [[1920]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123197805|VIAF=47663187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Dieckmann, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dieckmann, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dieckmann, Franz Wilhelm Bernhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gladbeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Doberlug-Kirchhain|Kirchhain]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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