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	<title>Franz Dibelius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-25T06:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Dibelius, 1847 - 1924 - Oberhofprediger in Dresden.tif|mini|hochkant|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Wilhelm Dibelius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1847]] in [[Prenzlau]]; † [[20. Januar]] [[1924]] in [[Dresden]]) war ein deutscher evangelischer Theologe.&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab-FranzDibelius.jpg|mini|hochkant|Grab von Franz Wilhelm Dibelius auf dem Alten Annenfriedhof in Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Wilhelm Dibelius entstammte als Sohn des Oberlehrers Wilhelm Dibelius und seiner Mutter Franziska (geb. Wiese) einem [[Pommern|pommerschen]] Pastorengeschlecht.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Familie Dibelius siehe Hartmut Fritz: &amp;#039;&amp;#039;Otto Dibelius. Ein Kirchenmann in der Zeit zwischen Monarchie und Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1998, S. 17f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging nach einer Promotion zum [[Doktor]] der Philosophie an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle-Wittenberg]] nach [[Berlin]], wo er das [[Lizentiat]] der [[Evangelische Theologie|Evangelischen Theologie]] erwarb und 1871 Domhilfsprediger und Inspektor des [[Domkandidatenstift (Berlin)|Domkandidatenstifts]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1873 für Kirchengeschichte, war dort kurzzeitig als Privatdozent tätig und ging 1874 als Pfarrer an die Annenkirche in Dresden. Hier wurde er 1884 [[Superintendent]] der [[Ephorie (Kirchenbezirk)|Ephorie]] Dresden I und Pfarrer an der [[Kreuzkirche (Dresden)|Kreuzkirche]]. 1910 wurde er zum [[Liste der sächsischen Oberhofprediger|Oberhofprediger]] und Vizepräsident des Landeskonsistoriums berufen, welches Amt er bis zu seinem Tod 1924 ausübte. Er war damit 1922 der letzte in der Reihe der sächsischen Oberhofprediger seit 1539. Ihm folgte als erster [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens#Leitung der Landeskirche|sächsischer Landesbischof]] [[Ludwig Ihmels]]. Als Theologe war er darum bemüht, ein fröhliches Christentum zu vermitteln. Dibelius führte in Dresden den Kindergottesdienst ein und steuerte dazu Lieder bei. Er setzte die Aufteilung übergroßer [[Kirchengemeinde|Kirchgemeinden]] in der anwachsenden Großstadt durch, was zur Errichtung neuer Kirchen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch war er als Mitinitiator der „Gesellschaft sächsischer Kirchengeschichte“ tätig und führte unter anderem seit 1893 den Vorsitz des [[Gustav-Adolf-Stiftung|Gustav-Adolph-Vereines]], dessen Zentralvorstand er seit 1895 angehörte. Er trat als Förderer der evangelischen [[Diaspora]] in [[Böhmen]] auf, förderte die evangelische Bewegung in [[Österreich]] und galt als einer der führenden Männer des deutschen Luthertums vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dibelius war dreimal verheiratet. In erster Ehe war er seit 1876 verheiratet mit Martha († 1887), der Tochter des Oberkonsistorialrates in Dresden Ewald Hoffmann, in zweiter seit 1888 verheiratet mit Elsbeth († 1901), der Tochter des Generalmajors Bruno Julius Otto Köhler und in dritter Ehe seit 1905 mit Helene, der Tochter des preußischen [[Oberstleutnant]]s Gustav Eduard Theodor Papen. Aus seiner ersten Ehe stammt sein einziges Kind [[Martin Dibelius]]. Sein Neffe [[Otto Dibelius]] nahm ihn sich zum Vorbild.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Dibelius: &amp;#039;&amp;#039;Ein Christ ist immer im Dienst. Erlebnisse und Erfahrungen in einer Zeitenwende&amp;#039;&amp;#039;. Kreuz-Verlag, Stuttgart, 1961, S. 9ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Die Werkliste ist im Einklang mit dem Artikel zu Dibelius in der [[Deutsche Biographie|Deutschen Biographie]]. Allerdings hatte Dibelius einen dichterisch tätigen gleichnamigen Neffen, den Pfarrer und habilitierten Historiker Franz Dibelius (1881–1916), dem verschiedentlich insbesondere das Werk &amp;#039;&amp;#039;Meine Last ist abgelegt&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben wird.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kindergottesdienst&amp;#039;&amp;#039;, 1881&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einführung der Reformation in Dresden&amp;#039;&amp;#039;, 1889&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre evangelische Bewegung in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, 1909&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom heiligen Kreuz&amp;#039;&amp;#039;, 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apologetik und Seelsorge&amp;#039;&amp;#039;, 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dein Reich komme, Festpredigten&amp;#039;&amp;#039;, 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Last ist abgelegt, Gedichte und Gedanken&amp;#039;&amp;#039;, 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fröhliches Christentum, ein Führer durch die evangelischen Gesangbücher&amp;#039;&amp;#039;, 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|631|632|Dibelius, Franz|Paul Wilhelm Gennrich|116095997}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613130930/http://www.bautz.de/bbkl/d/dibelius_f.shtml |autor=Karl Heinz Voigt|artikel=Dibelius, Franz Wilhelm|band=27|spalten=343–350}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Blanckmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Dibelius. Ein Leben im Dienst der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1925&lt;br /&gt;
* [[Franz Blanckmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Dibelius, Franz Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: »Sächsische Lebensbilder« Band 1.1930, S. 33–38&lt;br /&gt;
* [[Günther Wartenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte sächsische Oberhofprediger Franz Wilhelm Dibelius (1847–1924). Eine lutherische Landeskirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: Rudolf Mohr (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;„alles ist Euer, Ihr aber seid Christi.“ Festschrift für Dietrich Meyer&amp;#039;&amp;#039;. Köln 2000, S. 459–474.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116095997}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mdr.de/zeitreise/weitere-epochen/zwanzigstes-jahrhundert/artikel12278.html Geschichte Mitteldeutschlands beim MDR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Heinrich Ludwig Oskar Ackermann]]|NACHFOLGER=---|AMT=[[Liste der sächsischen Oberhofprediger|Oberhofprediger in Dresden]]|ZEIT=1910–1922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116095997|LCCN=n/90/633753|VIAF=47505042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dibelius, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gustav-Adolf-Werk)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dibelius, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dibelius, Franz Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prenzlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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