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	<title>Franz Dähler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:26:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_D%C3%A4hler&amp;diff=2809435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BBCLCD: /* Ausbildung */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-01-30T12:36:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbildung: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portrait Franz Daehler.jpg|mini|180px|Franz Dähler (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Dähler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Mai]] [[1922]] in [[St. Gallen]]; † [[25. November]] [[2013]] in [[Kriens]] bei [[Luzern]]) war ein [[Schweiz]]er [[Theologe]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Franz Dähler wuchs ab 1926 in [[Appenzell (Ort)|Appenzell]], Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden, auf. Die Maturaprüfung legte er im [[Gymnasium St. Antonius|Kollegium Appenzell]] 1942 ab. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] absolviert er die Rekrutenschule als Infanteriekanonier und leistete später Aktivdienst. Dabei erlebte bei Kriegsende Flüchtlingsströme in der Nähe von [[Schaffhausen]] an der Grenze zwischen der Schweiz und [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 lebte Dähler im nach den Kriegswirren wiedereröffneten [[Canisianum (Innsbruck)|Canisianum]] in [[Innsbruck]] und studierte an der [[Universität Innsbruck]] bei Jesuitenprofessoren wie [[Hugo Rahner|Hugo]] und [[Karl Rahner]] [[Philosophie]] und Theologie. Er wurde 1948 zum [[Priester]] geweiht. Nach einem Studienaufenthalt in [[Rom]] [[promoviert]] er 1950 in Innsbruck bei Paul Gächter zum Doktor der Theologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1958 war Dähler Jugendseelsorger in der Stadt [[St. Gallen]]. Als [[Vikar]] im Quartier Heiligkreuz hatte er prägenden Einfluss auf viele Jugendliche durch seine Bildung, Überzeugungskraft und Sportlichkeit. Mehrere folgten ihm in den Priesterberuf. Die Ehemaligen jener Jugendorganisationen (insbesondere der JUWAHEI&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juwahei.ch Jungwacht Heiligkreuz, St. Gallen]&amp;lt;/ref&amp;gt;) treffen sich noch regelmässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte nicht Pfarrer in der Amtskirche, sondern [[Jesuit]] werden, um später einen Auslandseinsatz im Rahmen dieses Ordens anzutreten. Nach dem [[Noviziat]] in der Schweiz erfolgte 1961 seine Entsendung nach [[Indonesien]].&lt;br /&gt;
In der Nähe von [[Semarang]] auf [[Java (Insel)|Java]] erlernte er [[Javanische Sprache|Javanisch]], später in [[Jakarta]] die Landessprache [[Malaiische Sprache|Indonesisch]], im Alter von 40 Jahren keine Selbstverständlichkeit. Mehrere seiner Ordensbrüder stammten als [[Niederlande|Niederländer]] noch aus der [[Kolonialzeit]].&lt;br /&gt;
Sein erster Einsatz erfolgte ab 1962 in [[Magelang]], Java.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interreligiöser Dialog in Indonesien ==&lt;br /&gt;
Indonesien ist der Staat mit der grössten [[muslim]]ischen Bevölkerung der Welt mit einem Anteil von 88 % der etwa 250 Millionen Einwohner. Die kleine [[christ]]liche [[Minderheit]] von 9 % muss sich in dieser Umgebung behaupten.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Franke: &amp;#039;&amp;#039;Muslimisch, moderat, modern - Chancen und Risiken religiöser Pluralität in der islamischen Kultur Indonesiens.&amp;#039;&amp;#039; Neue Zürcher Zeitung. 10. Oktober 2015, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Staatsmotto &amp;#039;&amp;#039;Einheit in Vielfalt&amp;#039;&amp;#039; soll nach dem Wunsch der Gründungsväter von Indonesien auch konfessionell gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rist: [https://www.nzz.ch/meinung/islamisierung-der-politik-wettlauf-um-religiositaet-in-indonesien-ld.1299520 &amp;#039;&amp;#039;Islamisierung der Politik - Wettlauf um Religiosität in Indonesien.&amp;#039;&amp;#039;] NZZ online, 7. Juni 2017, abgerufen am 9. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Dähler lernte den [[Islam]] über die folgenden Jahre sehr gut kennen, wurde er doch Professor an der muslimisch dominierten Universität UNDIP in Semarang. An dieser Hochschule gibt es Religionsvorlesungen über den Islam, [[Protestantismus]], [[Katholizismus]], [[Hinduismus]] und [[Buddhismus]]. Nach seiner Zeit in Indonesien wurde jedoch der konfessionelle Frieden mehrmals gestört.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rist: [https://www.nzz.ch/international/ist-der-islam-in-indonesien-so-moderat-wie-gesagt-wird-ld.1595030 &amp;#039;&amp;#039;In Indonesien kommt ein radikaler Prediger frei – was sagt das über den Islam im Land?&amp;#039;&amp;#039;] NZZ online, 8. Januar 2021, abgerufen am 8. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dähler nahm sich speziell der Thematik [[Schöpfung]] und [[Evolution]] an und studierte entsprechende Literatur, insbesondere jene von [[Charles Darwin]] und [[Teilhard de Chardin]] SJ. Seine Einsichten stiessen bei gewissen [[Fundamentalist]]en auf Ablehnung. Er suchte den Dialog zu Andersdenkenden. So lud er die Dozenten anderer Religionen zu gemeinsamen Seminaren ein.&lt;br /&gt;
Ab 1972 wurde Dähler nationaler katholischer Studentenseelsorger mit Lehraufträgen an drei Universitäten, darunter der staatlichen [[Universitas Indonesia]] UI in Jakarta.&lt;br /&gt;
Insgesamt verfasste er während dieser Zeit fünf Schriften in indonesischer Sprache, wobei das Buch mit dem übersetzten Titel &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Ziel des Menschen&amp;#039;&amp;#039;, welches sich mit der Evolution befasste, nach der Erstauflage in 1971 mehrmals ergänzt und neu herausgegeben wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Dähler: &amp;#039;&amp;#039;Asal dan tujuan manusia&amp;#039;&amp;#039; (Ursprung und Ziel des Menschen), Kanisius, Yogyakarta 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Dähler: &amp;#039;&amp;#039;Pijar perabadan manusia&amp;#039;&amp;#039; (Evolution von Mensch und Kosmos), Kanisius, Yogyakarta 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Dähler: &amp;#039;&amp;#039;Teori evolusi&amp;#039;&amp;#039; (Evolutionstheorie), Kanisius, Yogyakarta 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückkehr in die Schweiz ==&lt;br /&gt;
Er lernte eine Indonesierin kennen und rang mit der Verpflichtung zum [[Zölibat]]. Nach längerem Überlegen beschloss er zu heiraten. 1979 kehrte er deswegen nach 18 Jahren Tätigkeit in Indonesien in die Schweiz zurück. Er heiratete Teresia Mei Ing Tjang im Jahr 1981, gründete eine Familie und hatte später zwei Kinder. Zu den Konsequenzen des Austritts aus dem Orden und dem Priesterstand gehörte die Arbeitssuche und der Antritt einer temporären Aufgabe bei der Organisation [[Caritas Schweiz]]. Im Auftrag von Caritas reiste er in die Länder von [[Indochina]] und berichtete darüber&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Dähler, Hanni Waller: &amp;#039;&amp;#039;Indochina – Land und Leute : eine Information über Geschichte, Geographie, Kultur, Politik, Religion der südostasiatischen Länder Laos, Kambodscha und Vietnam&amp;#039;&amp;#039;, Caritas Schweiz, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Später folgte eine Anstellung bei [[UNICEF]], ab 1983 die Leitung des Mediendienstes der [[Missionsgesellschaft Bethlehem]] in [[Immensee]], wo er vor allem als Redaktor der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Bethlehem Mission Immensee|Wendekreis]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde. Seine Erfahrungen in einem [[Entwicklungsland]] konnte er später als [[Präsident (Verwaltung)|Präsident]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Interteam]]&amp;#039;&amp;#039; einbringen, eine Organisation, welche Freiwillige für einige Jahre in Entwicklungsprojekten in verschiedenen Ländern einsetzt. In zahlreichen Vorträgen (u. a. an der [[Volkshochschule Zürich]]) und Auftritten am [[Schweizer Fernsehen]] warb er um Verständnis für den Islam und Gesprächsbereitschaft im interkonfessionellen Dialog wie auch mehr Aufgeschlossenheit in der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Autobiografie]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Indozeller&amp;#039;&amp;#039; (Wortkonstruktion aus Indonesier + Appenzeller) erschien 2009 im Appenzeller Verlag.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.appenzellerverlag.ch Bezugsquelle Appenzeller Verlag]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Franz Dähler: &amp;#039;&amp;#039;Der Indozeller – ein Leben in zwei Welten&amp;#039;&amp;#039;, Autobiografie, Appenzeller Verlag, Herisau 2009, ISBN 978-3-85882-492-9.&lt;br /&gt;
* Viele Beiträge in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Wendekreis&amp;#039;&amp;#039;, Bethlehem Mission Immensee, 1984–1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=111219876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111219876|LCCN=n/84/222060|VIAF=628969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dahler, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Jakarta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Indonesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (christlich-islamischer Dialog)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dähler, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Mai 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Gallen]], Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kriens]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BBCLCD</name></author>
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