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	<title>Franz Clouth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:09:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Clouth&amp;diff=1945453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2024-11-28T08:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Julius Albertus Clouth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1838]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personenlexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber = Ulrich S. Soénius, Jürgen Wilhelm|Titel = Kölner Personenlexikon|Verlag = Greven Verlag|Ort = Köln|Jahr = 2008|ISBN =978-3-7743-0400-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach anderer Quelle 18. Februar 1910, z.&amp;amp;nbsp;B. in Franz Irsfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nippes gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;, Buchladen Neußer Straße, Köln, 1. Auflage 1983; Seite 167&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Köln]]; † [[7. September]] [[1910]] ebenda&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personenlexikon&amp;quot; /&amp;gt;) war als deutscher Unternehmer ein Pionier der [[Gummi]]verarbeitung. Er war 1868 Gründer der [[Clouth Gummiwerke|Clouth Gummiwerken AG]] in [[Nippes (Köln)|Köln-Nippes]] und war einer der ersten Gummifabrikanten in Deutschland. Gemeinsam mit dem ebenfalls in Köln ansässigen Kabelhersteller [[Felten &amp;amp; Guilleaume]] entwickelte er gummiummantelte Seekabel und lieferte 1899 den Bespannungsstoff für das Luftschiff [[LZ 1]] des [[Ferdinand von Zeppelin|Ferdinand Graf von Zeppelin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Guide through Germany, Austria-Hungary, Italy, Switzerland, France, Belgium, Holland and England - souvenir of the North German Lloyd, Bremen (1896) (14578657630).jpg|thumb|Clouth Gummiwerke von Nord-Westen, 1896]]&lt;br /&gt;
Franz Clouth wurde als Sohn des Buchdruckereibesitzers Wilhelm Clouth (1807–1871) und seiner Frau Anna Maria Katharina, geb. Ritter, geboren. Er absolvierte eine [[Kaufmann|kaufmännische]] Ausbildung und verbrachte Lehrjahre in [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] und [[Belgien]]. Zunächst war er in der Kölner Sternengasse als Vertreter für Gummiwaren tätig. Sein Firmenzeichen entsprach der [[Hausmarke]] des dortigen Gebäudes, einem Stern mit fünf Zacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahre 1868 produzierte er in einem eigenen Betrieb, den [[Clouth Gummiwerke|Clouth Gummiwerken AG]], in [[Nippes (Köln)|Köln-Nippes]] Gummiwaren. Dort verarbeitete er als einer der ersten Fabrikanten den Rohstoff [[Guttapercha]]. Bis 1879 wohnte Franz Clouth in der [[Sternengasse (Köln)|Sternengasse]] 3, von wo aus er täglich zu Pferde nach Nippes ritt. Erst 1879 wohnte er in Nippes, zunächst in der Florastraße (späteres Standesamt), um 1883 in eine Villa direkt neben dem Werk an der Niehler Straße einzuziehen. Er heiratete Josefine Baum (1847–1920), aus der Ehe ging Tochter Rose Clouth (* 1876) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb kooperierte mit dem Kabelhersteller [[Felten &amp;amp; Guilleaume]], so dass Clouth an der Gründung mehrerer Unternehmen zur Herstellung von [[Seekabel]]n beteiligt war. Auch lieferte das Unternehmen im Jahre 1899 den Bespannungsstoff für das Luftschiff [[LZ 1]] des [[Ferdinand von Zeppelin|Ferdinand Graf von Zeppelin]]. Der luftfahrtbegeisterte Firmeninhaber Clouth ließ in einer eigens errichteten Ballonhalle [[Freiballon]]s bauen, um 1909 schließlich ein eigenes Luftschiff zu konstruieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nippes&amp;quot;&amp;gt;Franz Irsfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nippes gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;, Buchladen Neußer Straße, Köln, 1. Auflage 1983; Seite 166–167&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen firmierte ab 1901 als &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Gummiwarenfabrik Franz Clouth&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Clouth beschäftigte sich auch [[Forschung|forschend]] mit der [[Naturkautschuk|Kautschukverarbeitung]] und -lagerung. Er engagierte sich politisch für die [[Deutsche Kolonien|deutsche Kolonialpolitik]], war aber auch als Gemeindepolitiker in [[Longerich (Köln)|Köln-Longerich]] und Köln-Nippes aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2024-05-04 Melaten Clouth.jpg|mini|Grabstätte der Familie Franz Clouth auf dem [[Melaten-Friedhof]] Köln, (Bildhauer Rudolf Bosselt)]]&lt;br /&gt;
In seiner werksnahen Villa verstarb er unerwartet am 7. September 1910 und wurde auf dem [[Melaten-Friedhof]] &amp;#039;&amp;#039;(Millionenallee)&amp;#039;&amp;#039; begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Abt/Johann Ralf Beines/Celia Körber-Leupold: &amp;#039;&amp;#039;Melaten – Kölner Gräber und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S. 169&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grabanlage der Familie Clouth wurde 1904 von [[Rudolf Bosselt]] gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Günter Leitner | Titel=Friedhöfe in Köln - Mitten im Leben| Auflage=1. | Verlag=Jürgen Fritsch Verlag | Ort=Neumarkt | Jahr=2003 | ISBN=3-936333-01-7 | Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau Josefine Clouth übernahm noch in seinem Todesjahr 1910 die Leitung des Unternehmens. An den Unternehmer erinnert heute die nach ihm 1915 benannte Franz-Clouth-Straße in Köln-Nippes. An seine Frau Josephine Clouth erinnert heute ebenfalls eine Straße in Köln-Nippes auf dem ehemaligen Firmengelände. Die Firma Clouth Gummiwerke wurde im Januar 1997 mit ihrer [[Mutterunternehmen|Muttergesellschaft]] [[Continental AG]] verlustbedingt verschmolzen, wodurch die weltweit bekannte Firma endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Auch wenn der Name &amp;#039;&amp;#039;Clouth&amp;#039;&amp;#039; französisch oder [[Hugenotten|hugenottisch]] anmutet, so stammt er, wie die Familie aus dem [[Westerwald]]. Johannes Clouth, ein Vorfahr von Franz Clouth war bereits im Jahr 1670 in Köln ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Clouth in Waldbreitbach&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.mjb-verlag.de/94422.html Industriedenkmal Clouth e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Niederrhein bezeichnet das Wort „Clouth“ oder „Clut“ so viel wie Kugel&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Friedrich Macco: &amp;#039;&amp;#039;[http://clouth.org/images/MACCO/jpegs/Seite1.jpg Zur Familien-Geschichte Clouth im Rheinland]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1916, Fundstelle: [http://clouth.org/images/MACCO/jpegs/Seite4.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was sich bis heute im Wort „Klütten“ als Bezeichnung für Braunkohlebriketts erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Backhausen: &amp;#039;&amp;#039;Die Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik A.G. und die Land- und Seekabelwerke A.G.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pulheimer Beiträge zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 27 (2003), S. 142–170&lt;br /&gt;
* Wolfgang Beier: &amp;#039;&amp;#039; Made in Kölle – Clouth und die Luftschifffahrt. Kölsche Luftfahrt- und Industriegeschichte der Rheinischen Gummiwarenfabrik Franz Clouth&amp;#039;&amp;#039;; Köln, 2009&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|295|295|Clouth, Franz Julius Hubert|[[Franz Brill]]|13571964X}}&lt;br /&gt;
* Franz Clouth: &amp;#039;&amp;#039;Gummi, Guttapercha und [[Balata]]: ihr Ursprung und Vorkommen, ihre Gewinnung, Verarbeitung und Verwertung&amp;#039;&amp;#039;; Leipzig, 1899&lt;br /&gt;
* Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 75-jährigen Bestehen der Firma Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik AG Köln-Nippes: 1862–1937&amp;#039;&amp;#039;; Köln, 1937&lt;br /&gt;
* Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik Aktiengesellschaft Köln-Nippes: 1862–1952&amp;#039;&amp;#039;; Köln, 1952&lt;br /&gt;
* Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik (Hrsg.): 100 Jahre &amp;quot;Wagnis Arbeit Erfolg&amp;quot; 1862–1962; Köln 1962&lt;br /&gt;
* Horst A. Wessel: &amp;#039;&amp;#039;Franz Clouth (1838 bis 1910).&amp;#039;&amp;#039; In: Kölner Unternehmer im 19. und 20. Jahrhundert. (Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien, Band 13.) Aschendorff, Münster 1986, S. 113–130.&lt;br /&gt;
* Fritz Zilcken: &amp;#039;&amp;#039;Franz Clouth, Rheinische Gummiwaarenfabrik m.b.H., Cöln-Nippes. Denkschrift zum 50-jährigen Bestehen der Firma. 1862–1912&amp;#039;&amp;#039;; Köln, 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://industrie-kultur.de/2008/02/08/koeln-geschichte-und-zukunft-der-clouth-werke-in-nippes/ Köln: Geschichte und Zukunft der Clouth-Werke in Nippes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13571964X|VIAF=23364729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Clouth, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Kolonialgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Clouth, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Clouth, Franz Julius Albertus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und Pionier der Gummiverarbeitung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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