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	<title>Franz Chvostek junior - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T15:59:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Chvostek_junior&amp;diff=1036527&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-09-06T07:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chvostek.jpg|Franz Chvostek junior|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Chvostek junior&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1864]] in [[Wien]]; † [[17. April]] [[1944]] auf [[Burg Groppenstein]] in [[Obervellach]], [[Kärnten]]) war ein österreichischer [[Innere Medizin|Internist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Chvostek wurde als Sohn von [[Franz Chvostek senior]] geboren, der als Internist an der Wiener Militärärztlichen Akademie im Josephinum tätig war.&lt;br /&gt;
Chvostek studierte Medizin an der [[Universität Wien]]. Während seines Studiums&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Verlag=Verlag der Burschenschaftlichen Blätter |Hrsg=Ernst Elsheimer |Titel=Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande vom Wintersemester 1927/28 |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1928 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er als „begeisterter Bekenner des [[Waffenstudent]]entums“ 1882 Mitglied der [[Wiener akademische Burschenschaft Olympia|Wiener akademischen Burschenschaft Olympia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Anhänger [[Georg von Schönerer]]s kam er in Konflikt mit andersgesinnten Couleurstudenten, seine drohende [[Relegation]] von der Universität konnte noch verhindert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Grimm, Leo Besser-Walzel |Titel=Die Corporationen |TitelErg=Handbuch zu Geschichte, Daten, Fakten, Personen |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1986-01-01 |Sprache=de |ISBN=978-3524690599 |Verlag=UMSCHAU}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 112ff, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; 1888 wurde Chvostek zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er war Assistent bei [[Heinrich von Bamberger]], [[Otto Kahler (Mediziner, 1849)|Otto Kahler]], [[Edmund von Neusser]] und bei [[Theodor Meynert]]. 1894 wurde er [[Habilitation|habilitiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde er Ordinarius und 1911 Leiter der (für ihn geschaffenen) IV. Medizinischen Klinik in Wien,&amp;lt;ref name=&amp;quot;oebl&amp;quot;&amp;gt;[http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_C/Chvostek_Franz_1864_1944.xml Biographie] im [[Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950|Österreichischen Biographischen Lexikon 1815–1950]], Bd. 1, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1913, ein Jahr nach Edmund von Neussers Tod, in der III. Medizinischen Klinik aufging, wo Chvostek dem in die II. Medizinische Klinik aufrückenden [[Norbert Ortner (Mediziner)|Norbert Ortner]] (1865–1935) nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1911 wurde Chvostek in Tagesberichten häufig genannt, da er auf Wunsch von [[Alma Schindler|Alma Mahler-Schindler]] (bereits in Paris) zur Behandlung von [[Gustav Mahler]] (1860–1911) hinzugezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|11|05|1911|08|NAME=Illustrierte Kronen-Zeitung|Gustav Mahler. (…) Abreise Professor Chvosteks nach Paris|ZUSATZ=Nr. 4080/1911 (XII. Jahrgang)|ALTSEITE=8, Mitte unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Wintersemester 1931 befand sich Franz Chvostek wegen eines Herzleidens auf Krankenurlaub. An der Klinik sowie im Lehrbetrieb vertrat ihn [[Hermann Kahler]] (1891–1951), im März 1932 meldete er gegenüber der [[Österreichische Ärztekammer|Wiener Ärztekammer]] seine Praxis ab, was zu spitzen Zeitungskommentaren Anlass gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ptb|20|03|1932|06|AUTOR=st. gr.|Chvostek|ZUSATZ=Nr. 69/1932 (XII. Jahrgang)|ALTSEITE=6, Mitte links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1933 wurde vom [[Bundesministerium für Finanzen|Finanzministerium]] die Pensionierung Chvosteks beschlossen und die III. Medizinische Klinik aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dmo|22|05|1932|04|AUTOR=|Professor Chwostek (sic!) pensioniert|ZUSATZ=Nr. 21/1933 (XXIV. Jahrgang)|ALTSEITE=4.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chvostek hatte sich bereits 1931 auf seine Besitzung Burg Groppenstein zurückgezogen, wo er in seinen späten Lebensjahren noch in den Ehestand trat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wmw|00|00|1944|316|AUTOR=H(ermann) Kahler|Professor Dr. Franz Chvostek|ZUSATZ=Nr. 21/22 vom 3. Juni 1944|ALTSEITE=241 f.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chvostek beschrieb die nach ihm benannte „Chvosteksche [[Anämie]]“. Wenige Monate vor der Verleihung der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] zu seinem 80. Geburtstag starb Franz Chvostek am 17. April 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Überzeugungen ===&lt;br /&gt;
Chvostek war ein entschiedener Gegner des [[Frauenstudium im deutschen Sprachraum#Österreich|Frauenstudiums in Österreich]] und ließ dies auch gewaltsam in seinen Lehrveranstaltungen durchsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] schloss sich Chvostek der Bewegung [[Erich Ludendorff]]s im Rahmen der nationalistischen und [[Antisemitismus|antisemitischen]] [[Völkische Bewegung|Völkischen Bewegung]] an. Die III. Medizinische Klinik wurde dadurch schon in den 1920ern „Hakenkreuzlerklinik“ genannt und wird heute von Herwig Czech als &amp;quot;a hotbed of Pan-German nationalist and Nazi agitation&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herwig Czech |Titel=Hans Asperger, National Socialism, and “race hygiene” in Nazi-era Vienna |Sammelwerk=Molecular Autism |Band=9 |Nummer=1 |Datum=2018-04-19 |ISSN=2040-2392 |DOI=10.1186/s13229-018-0208-6 |PMC=5907291 |PMID=29713442 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] wurde 1943 und 1944 Chvostek für die Verleihung der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft nominiert und dabei auf seine „stets nationale“ Einstellung verwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1955 wurde in Wien-[[Donaustadt]] (22. Bezirk) die Feldgasse in &amp;#039;&amp;#039;Chvostekgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 versuchte die Burschenschaft Olympia für Chvostek eine Büste im Arkadenhof der Universität Wien zu errichten. Die Ablehnung des Antrags wurde vom Senat der Universität mit der mangelnden Bedeutung Chvosteks in seinem Fachgebiet begründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|148||Chvostek Franz|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|253|253|Chvostek, Franz|Leopold Schönbauer|133623009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Chvostek,_Franz_junior}}&lt;br /&gt;
* Ole Daniel Enersen: {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/2587.html | wayback=20250425234935 | text=Franz Chvostek}} bei whonamedit.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133623009|VIAF=75047136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chvostek, Franz junior}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chvostek, Franz junior&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Internist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Burg Groppenstein, [[Obervellach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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