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	<title>Franz Bronstert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:20:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Bronstert&amp;diff=1541193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-01-22T19:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Bronstert 1960-3.jpg|miniatur|Franz Bronstert 1960]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Bronstert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1895]] in [[Dorsten]]; † [[29. Oktober]] [[1967]] in [[Freudenberg (Baden)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Genauer im Dorf Rauenberg; dieses gehört heute zur Stadt Freudenberg&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Ingenieur]] und [[Malerei|Kunstmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Bronstert wurde als Sohn des Zeichen- und Musiklehrers Bernhard Bronstert und seiner Frau Luise (geborene [[Franz Breil|Breil]]) in Dorsten geboren.&lt;br /&gt;
Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] besuchte Bronstert die Maschinenbauschule in [[Hagen]], um dort die Ingenieurprüfung abzulegen. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er bis zu seiner Gefangennahme im Grad des Leutnants, später eines [[Rittmeister]]s teil. Im Kriegsgefangenenlager [[Ripon]], [[Yorkshire]] erfolgte die erste künstlerische Betätigung und das Zusammentreffen mit [[Fritz Fuhrken]] und [[Georg Philipp Wörlen]]. Diese Kontakte führten 1921 zur Gründung der Künstlergruppe „[[Der Fels (Künstlergruppe)|Der Fels]]“ zu der auch noch [[Reinhard Hilker]] und [[Carry Hauser]] stießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg ließ er sich in Hagen nieder und knüpfte enge Kontakte mit dem Kreis um [[Karl Ernst Osthaus]] insbesondere mit [[Christian Rohlfs]], von dem er wichtige künstlerische Impulse erhielt. Um diese Zeit entstand auch eine Freundschaft mit [[Alfred Kubin]]. Aus der Mitgliedschaft im „Fels“ resultierte eine rege Ausstellungstätigkeit zwischen 1921 und 1927 von Kiel bis Wien. In diese Zeit fällt auch die Publikation von insgesamt acht Mappen mit Originaldrucken der Felskünstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist ebenfalls die Beteiligung an Ausstellungen des [[Das Junge Rheinland|Jungen Rheinlands]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sandra Labs: Johanna Ey und die Avantgarde der Düsseldorfer Kunstszene, Diplomica Verlag, Hamburg 2012, Seite 89&amp;lt;/ref&amp;gt;. Verbürgt ist die Teilnahme an der Gruppenausstellung des [[Hagenring]]s im Museum Osnabrück 1929, möglicherweise auch weiterer Ausstellungen des Hagenring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Bronstert Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 20 Ausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter von 1940 bis 1943 mit 12 Bildern den [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] in München, von denen [[Adolf Hitler|Hitler]] das Aquarell &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinischer Kolk&amp;#039;&amp;#039; (52 × 74 cm; heute im [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museum]]) erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gdk-research.de/de/obj19405292.html |titel=Niederrheinischer Kolk — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere expressionistische Arbeiten Bronsters galten den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als [[Entartete Kunst|entartet]], und 1937 wurden im Rahmen der deutschlandweiten konzertierten Aktion „Entartete Kunst“ zwei seiner Grafiken mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Brücke&amp;#039;&amp;#039; (1922) aus dem heutigen [[Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern]] beschlagnahmt und vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerisch entwickelte sich Bronstert vom radikalen [[Expressionismus]] der frühen zwanziger Jahre über eine [[Realismus (Kunst)|realistische Phase]] zum „geläuterten Impressionismus“ wie der Künstler selbst sagt. Seine Motive fand Bronstert meist in der Natur. Obwohl Bronstert auch in [[Ölmalerei|Öl]] arbeitete, auch die Zeichnung und andere Techniken beherrschte, gehörte seine Liebe doch dem [[Aquarell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Vorsatz, freischaffender Künstler zu werden letztlich an mangelndem finanziellem Erfolg gescheitert war, trat für längere Zeit der Broterwerb in den Vordergrund ohne die Malerei aufzugeben. Bronstert hatte mittlerweile Maria Regina Hedwig Schlickum, eine weitläufig Verwandte des Landschaftsmalers [[Carl Schlickum]] und des Dichters [[Ferdinand Freiligrath]], geheiratet. Der Ehe entstammen vier Kinder.&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit ohne finanziellen Zwang künstlerisch tätig zu sein enthob Bronstert aber auch der Notwendigkeit, sich um seine Vermarktung zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als technisch-künstlerisches Mehrfachtalent machte Bronstert in seinem erlernten Beruf Karriere. Er war Inhaber mehrerer nationaler und internationaler Patente und beendete sein Berufsleben als technisches Vorstandsmitglied des [[VARTA]]-Konzerns. Danach konzentrierte er sich sofort wieder auf die Malerei, die ihn auch zuvor ständig begleitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berufsbedingt wechselte Bronstert öfter den Wohnort. Vom Geburtsort Dorsten, über Hagen, [[Posen]], [[Bissendorf (Wedemark)]], [[Frankfurt am Main]], bis zum letzten Doppelwohnsitz in [[Bad Homburg vor der Höhe]] und [[Rauenberg]] (Stadt Freudenberg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke von Bronstert befinden sich u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Gerhard Schneider (Kunstsammler)|Sammlung Schneider]], [[Kunstmuseum Solingen|Museum Baden]], [[Solingen]]; sowie in den Sammlungen des [[Karl-Ernst-Osthaus-Museum]]s in Hagen; im Museum [[Schloss Moyland]], im [[Von der Heydt-Museum]], [[Wuppertal]], in den [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen|Bayerischen Staatsgemäldesammlungen]], [[München]], in der [[Museum Wilhelm Morgner|Kunstsammlung der Stadt Soest]], in der [[Städtische Galerie Lüdenscheid|Städtischen Galerie Lüdenscheid]], im [[Stadtmuseum Iserlohn]] sowie in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1921–1927 Diverse Wanderausstellungen „Der Fels“, gezeigt in zahlreichen Städten Deutschlands und Österreichs&lt;br /&gt;
* 1922 1. Internationale Kunstausstellung Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1929 Osnabrück: Ausstellung „Hagenring“&lt;br /&gt;
* 1966 Galerie [[Lempertz|Lempertz Contempora]], Köln „Baukhage Bronstert Cordone Venema“&lt;br /&gt;
* 1991 [[Museum Moderner Kunst (Passau)|Museum Moderner Kunst]], Passau „Der Fels“&lt;br /&gt;
* 2006 Amtshaus Galerie, Freudenberg „Franz Bronstert - Ein Künstler der klassischen Moderne“&lt;br /&gt;
* 2008 Museen der Stadt Lüdenscheid „Natur im Blick von Malern und Fotografen“ (kleinere Beteiligung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Breicha, Franz X. Hofer und [[Franz Theodor Csokor|Franz T. Czokor]]: Der Fels, Künstlergemeinschaft, 1921–1927, Stiftung Wörlen, Passau 1991, ISBN 3-9802307-9-1 (Museumskatalog, Landstrich; Nr. 15)&lt;br /&gt;
* Jessewitsch, Rolf und Schneider, Gerhard (Hrsg.): Expressive Gegenständlichkeit, Schicksale figurativer Malerei und Graphik im 20. Jahrhundert Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider, Kettler 2001, ISBN 3-935019-20-3 Abb. 427–429&lt;br /&gt;
* [[Franz Joseph van der Grinten]], [[Hans van der Grinten]], Ron Manheim:  Holzschnitte des deutschen Expressionismus : aus den Beständen der Stiftung Museum Schloss Moyland – Sammlung van der Grinten – Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen / hrsg. vom Förderverein Museum Schloss Moyland e.V. [In Zusammenarbeit mit der Stiftung Museum Schloss Moyland – Sammlung van der Grinten – Joseph-Beuys-Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen, Förderverein Museum Schloss Moyland], 1996 ((Bestands-)Katalog) Abb. S. 80 und S. 371&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128995092}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128995092|VIAF=5999367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bronstert, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Hagen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bronstert, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Expressionismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dorsten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freudenberg (Baden)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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