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	<title>Franz Breithaupt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-28T18:24:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Breithaupt.jpg|mini|F. Breithaupt, hier [[SS-Obersturmbannführer|SS-Ostubaf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Wilhelm Franz Breithaupt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1880]] in [[Berlin]]; † [[29. April]] [[1945]] in [[Prien am Chiemsee]]) war einer der ersten höheren Führer der [[Schutzstaffel|SS]], zuletzt als [[SS-Obergruppenführer]] und [[General der Waffen-SS]] sowie Chef des [[SS-Hauptämter#Hauptamt SS-Gericht|Hauptamtes SS-Gericht]]. Zudem galt Breithaupt als früher und überzeugter Anhänger Adolf Hitlers und war zudem einer der engsten Mitarbeiter [[Heinrich Himmler]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]] war Breithaupt Offizier der [[Preußische Armee|preußischen Armee]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er in der jungen [[Weimarer Republik]] Angehöriger der [[Völkischer Nationalismus|rechtsnational-völkischen]] [[Marinebrigade Ehrhardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Militärlaufbahn ===&lt;br /&gt;
Franz Breithaupts Vater Franz Joachim Rüdiger (1848–1894) war [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] im [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] und wurde 1872 Kommandeur der [[Kriegsschule Anklam]]. Auch sein Großvater Wilhelm Breithaupt war Berufssoldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1887 bis 1891 besuchte Breithaupt die Vorschule in [[Rendsburg]] und die Schule in [[Kiel]]. Ab 1891 war er [[Kadett (Militär)|Kadett]] in [[Schloss Plön|Plön]] und [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Groß-Lichterfelde]], wo er im März 1899 die [[Fähnrich]]-Prüfung mit [[Primareife]] abschloss. Noch im März 1899 trat er in das [[Stralsund]]er [[Infanterie-Regiment „Prinz Moritz von Anhalt-Dessau“ (5. Pommersches) Nr. 42]] der Preußischen Armee ein. Breithaupt, der als „militärisch begabt“ geschildert wurde, wechselte noch im selben Jahr zur [[Kriegsschule]] [[Festung Metz|Metz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1900 kehrte er, mittlerweile zum [[Leutnant]] befördert, in sein Stammregiment zurück und wurde in das II. [[Bataillon]] nach [[Greifswald]] versetzt. Breithaupt wurde noch 1900&amp;lt;ref name=&amp;quot;158-162&amp;quot;&amp;gt;Andreas Schulz, Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Generale und Admirale.&amp;#039;&amp;#039; Teil V: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Biblio-Verlag, Bissendorf 2003, 1. Band, S. 158–162.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Oberleutnant]] befördert und im Oktober desselben Jahres als Inspektionsoffizier an der Unteroffiziersschule [[Weißenfels]] eingesetzt. Im Oktober 1903 wurde Breithaupt als Hilfslehrer an die [[Militär-Turnanstalt]] nach Berlin abkommandiert. Etwas später erhielt Breithaupt dort einen festen Lehrerposten, den er bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] offiziell behielt. Im Oktober 1905 wurde Breithaupt [[Adjutant]] des II. Bataillons seines Stammregimentes. Im Mai 1914 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges rückte Breithaupt noch im August 1914 ein und wurde zum [[Kompaniechef|Chef]] der 5. [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] ernannt. Noch im selben Monat erlitt er einen Kopfschuss&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Verlustlisten Ausgabe 61 (Preußische Nr. 38) vom 30. September 1914, S. 645.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war bis zum Oktober in verschiedenen [[Lazarett]]en. Nach seiner vollständigen Genesung wurde er beim [[Gouvernement#Deutschland|Gouvernement]] [[Lüttich]] als Adjutant des [[Kommandierender General|Kommandierenden Generals]] des [[VIII. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VIII. Reserve-Korps]] eingesetzt. Später hatte Breithaupt die Funktionen eines Abschnittsführers beim Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 25, eines Leiters in der Infanterie-Fliegerschule der [[3. Armee (Deutsches Kaiserreich)|3. Armee]] und die des Führers der 8. Kompanie und des I. Bataillons des Infanterie-Regimentes Nr. 395 inne. Während der [[Schlacht um Verdun]] war er zum [[Sturm-Bataillon Nr. 5 (Rohr)]] nach [[Verdun]] abkommandiert und übernahm dort die Führung von Bataillonen der Infanterie-Regimenter Nr. 456 und Nr. 364. Ab dem 24. März 1917 war er Kommandeur der Vorposten der [[9. Kavallerie-Division (Deutsches Kaiserreich)|9. Kavallerie-Division]]. Im August 1918 war er „leicht verwundet, bei der Truppe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Verlustlisten Ausgabe 2048 (Preußische Nr. 1213) vom 12. August 1918, S. 25586 sowie Deutsche Verlustlisten Ausgabe 2077 (Preußische Nr. 1229) vom 30. August 1918, S. 25923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* März 1899: [[Fähnrich]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;158-162&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* August 1900: Leutnant&lt;br /&gt;
* 1911: Oberleutnant&amp;lt;!--widerspricht der obigen Aussage--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mai 1914: Hauptmann&lt;br /&gt;
* November 1919: Major&lt;br /&gt;
* 1932: [[SA-Sturmbannführer]]&lt;br /&gt;
* 1. Dezember 1932: [[SS-Sturmbannführer]]&lt;br /&gt;
* 26. Juli 1933: [[SS-Obersturmbannführer]] (mit Wirkung vom 31. Juli 1933)&lt;br /&gt;
* 15. November 1933: [[SS-Standartenführer]] (mit Wirkung vom 9. November 1933)&lt;br /&gt;
* 8. November 1934: [[SS-Oberführer]] (mit Wirkung vom 9. November 1934)&lt;br /&gt;
* 9. November 1938: [[SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
* 15. August 1942: [[SS-Gruppenführer|SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
* 20. April 1945: [[SS-Obergruppenführer|SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges war Breithaupt ab Dezember 1918 als Adjutant beim Kommandierenden General des [[II. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|II. Armee-Korps]] in [[Stettin]] eingesetzt. 1919 übernahm er die Durchführung des 1.&amp;amp;nbsp;Lehrganges an der neuen Militär-Turnanstalt [[Wünsdorf]]. Noch 1919 schloss sich Breithaupt verschiedenen [[Freikorps]] an. So war er Mitglied der [[Marine-Brigade Ehrhardt]] und dessen Regionalableger „Schutzregiment Groß-Berlin“. Im November 1919 wurde Breithaupt im Range eines [[Major]]s aus dem aktiven Militärdienst verabschiedet; er begann eine [[Kaufmann|kaufmännische Lehre]] in einer Fabrik im westfälischen [[Lübbecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde Breithaupt Leiter eines Betriebes im [[Godramstein]] in der [[Pfalz (Bayern)|bayerischen Pfalz]], die damals von französischen Truppen besetzt war. Dort wurde er im selben Jahr von der Alliierten Kontrollkommission kurzfristig festgenommen und verhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1923 bis 1931 war Breithaupt Geschäftsführer der [[Deutsche Turnerschaft|Deutschen Turnerschaft]], Mitglied des Senates der [[Deutsche Hochschule für Leibesübungen|Deutschen Hochschule für Leibesübungen]] in Berlin und zeitweise auch im [[Deutscher Offiziersbund|Deutschen Offiziersbund]]. Am 1. April 1929 trat Breithaupt dem Berliner „[[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]]“ bei, den er allerdings am 15.&amp;amp;nbsp;November 1931 wieder verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde Breithaupt Vorstandsvorsitzender der Mälzerei IREKS A.G. in [[Kulmbach]] und deren Berliner Geschäftsführer. Zu dieser Zeit war [[Curt Wittje]], später zeitweise Chef des [[SS-Hauptämter#SS-Hauptamt|SS-Hauptamtes]], Personalvorstand der Mälzerei. Zum 1. August 1931 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 602.663)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4361108&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 27. November 1931 ebenfalls der [[Sturmabteilung|SA]]. Als SA-Sturmbannführer wurde Franz Breithaupt als Stabsführer an der [[Reichsführerschule der NSDAP|Reichsführerschule München]] eingesetzt. Am 1. April 1932 wurde Breithaupt aus der SA-Führerschule entlassen und für „anderweitige Zwecke“ vorgesehen. Bereits am 1. Dezember 1932 trat er der SS (SS-Nummer 39.719)&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalamt: Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP, Stand vom 1. Dezember 1937, lfd. Nr. 121 Oberführer&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[SS-Sturmbannführer]] bei und wurde dort bis zum 31. Juli 1933 als Adjutant des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] (RFSS) Heinrich Himmler in Berlin eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Ab dem 31. Juli 1933 wurde Breithaupt als „SS-Führer z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V.“ (zur besonderen Verwendung) im Stab Heinrich Himmlers eingesetzt. Am 9. November 1934 war er dessen Berliner Adjutant für „besondere Aufträge“, der er bis zum 1. Januar 1942 blieb. Am 1. November 1935 wurde er rückwirkend zum 1. Mai ehrenamtlicher SS-Standortführer in Berlin. Diese Funktion sollte er bis zum 1. Januar 1942 innehaben. Ab dem 24. Dezember 1934 war Breithaupt als ehrenamtlicher Vizepräsident Mitglied des [[Volksgerichtshof]]es. Für die Hinterbliebenen der beim angeblichen [[Röhm-Putsch]] etwa 200 Ermordeten wurde ein von Breithaupt verwalteter Sonderfonds eingerichtet, aus dem die Hinterbliebenen auf Staatskosten versorgt wurden. Am 1. April 1936 wurde Breithaupt SS-Führer im Stab des SS-Hauptamtes, dem er bis zum 1. Januar 1942 angehörte. Bereits am 21. April 1936&amp;lt;ref name=&amp;quot;158-162&amp;quot;/&amp;gt; wurde Breithaupt zum ehrenamtlichen Beauftragten des Reichssportführers für Berlin und die Provinz Brandenburg ernannt. Breithaupt war zudem stellvertretender Leiter der Obersten Behörde für Traberzucht und -rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. April 1936 bis zum 20. Juni 1937 gehörte Breithaupt als Schiedshelfer dem „Großen Schiedshof RFSS“ an. Am 20. April 1938 übernahm er dort die Funktion des 3. Schiedsrichters und wurde auch Beisitzer beim [[Oberstes Parteigericht der NSDAP|Obersten Parteigericht der NSDAP]]. Am 20. Dezember 1937 erhielt Breithaupt einen förmlichen Verweis Himmlers wegen eines Verstoßes gegen das Devisengesetz, der allerdings am 14. April 1938 aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Breithaupt kandidierte bei der [[Reichstagswahl 1938]], erhielt jedoch kein Mandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1939 bis zum 5. Dezember 1940 war Franz Breithaupt Kommandeur der „8. verstärkten [[SS-Totenkopfverbände|SS-Totenkopfstandarte]]“ in [[Krakau]] und übernahm am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1940 das Kommando über die „5. verstärkte Totenkopfstandarte“ in [[Oranienburg]]. Im August 1940 begann in [[Danzig]] seine Einarbeitung in die Dienstgeschäfte eines [[Polizeipräsident]]en, die er im Oktober abschloss. Vom 25. Oktober bis zum 18. April 1941 war er kommissarischer Polizeipräsident in [[Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Januar 1942 „SS-Führer im Stab RFSS“, wurde Breithaupt am 1. März 1942 „SS-Führer im [[Reichssicherheitshauptamt]]“ (RSHA). Er durchlief den „Führerlehrgang für den SS-Verwaltungsdienst“ in der [[Schulen der SS, des SD und der Sicherheitspolizei#SS-Führerschule des Wirtschafts-Verwaltungsdienstes|SS-Führerschule des Wirtschafts-Verwaltungsdienstes]], der auch Einsätze in den verschiedenen SS-Hauptämtern vorsah. Breithaupt trat am 19. Mai 1942 aus der evangelischen Kirche aus und bezeichnete sich dann als „[[Gottgläubigkeit|gottgläubig]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 1942 trat Franz Breithaupt die Nachfolge von [[Paul Scharfe]] als Chef des Hauptamtes SS-Gericht in München an. Infolgedessen erfolgte am 18. September 1942 auch seine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;158-162&amp;quot;/&amp;gt; Die SS unterlag nicht der normalen Kriegsgerichtsbarkeit der [[Wehrmacht]], sondern hatte eine eigene Gerichtsbarkeit für Rechtsverstöße ihrer Mitglieder. Dabei galten nicht die Paragraphen des Militärgesetzbuches und der [[Kriegsstrafverfahrensordnung]], sondern laut einem „Leitfaden SS- und Polizeigerichtsbarkeit“ von 1944 sollte sich die „Gerechtigkeit aus deutschem Rechtsgefühl und nationalsozialistischer Weltanschauung ergeben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henning Radtke]]: Die SS- und Polizeigerichtsbarkeit – Die Gerichtsbarkeit einer selbsternannten Elite. In: Albrecht Kirschner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deserteure, Wehrkraftzersetzer und ihre Richter Marburger Zwischenbilanz zur NS-Militärjustiz vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der Geschichtswerkstatt Marburg. Veröffentlichungen der Historischen Kommission, Band 74, Marburg 2010, ISBN 978-3-942225-10-6. S. 250 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von Breithaupt geleitete Hauptamt SS-Gericht war die oberste Verwaltungsinstanz für die SS- und Polizeigerichtsbarkeit und überwachte die Rechtsprechung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Februar 1943 war er Beisitzer bei der Verkündung des [[Todesstrafe|Todesurteils]] gegen die [[Geschwister Scholl]] durch den Volksgerichtshof unter [[Roland Freisler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breithaupt wurde kurz vor Kriegsende von seinem Fahrer erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.1000dokumente.de/index.html?c=glossar_de&amp;amp;lit=B&amp;amp;ge=Breithaupt,%20Franz&amp;amp;sg=1&amp;amp;l=de |titel=Glossar B |titelerg=Breithaupt, Franz |werk=100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert ([[1000dokumente.de]]) |hrsg=[[Bayerische Staatsbibliothek]] |datum= |abruf=2020-02-01 |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben ===&lt;br /&gt;
Am 15. November 1909 heiratete Breithaupt in Charlottenburg die 1883 geborene Anna Lotte Teichen. Die Ehe wurde 1922 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Charlottenburg I, Heiratsregister Nr. 724/1909.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 1932 heiratete er in Schreiberhau (Schlesien) die 1893 geborene Else Margarete Becker. 1944 wurde auch diese Ehe geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Schreiberhau, Heiratsregister Nr. 1/1932.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Kinder ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenämter ==&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1933 wurde Franz Breithaupt Herausgeber der Berliner Zeitung „Deutscher Sport – Das Sportorgan der nationalen Erhebung“. Auch wurde er Vertreter der Deutschen Turnerschaft im Kreis Brandenburg. 1934 wurde Breithaupt zum Schatzmeister der [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft|Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft]] (DLRG). Am 6. Dezember 1935 wurde Breithaupt ehrenamtlicher Gauführer des Gaues III (Berlin-Brandenburg) im [[Reichsbund für Leibesübungen|Deutschen Reichsbund für Leibesübungen]]. Im Jahr 1941 wurde Franz Breithaupt Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG. Im Oktober 1942 wurde Franz Breithaupt ehrenamtlicher Gauführer des Sportgaues München-Oberbayern des [[Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen|Nationalsozialistischen Reichsbunds für Leibesübungen]] (NSRL) und stellvertretender Vereinsführer des Vereins „Deutsche Sportpresse“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beurteilung ==&lt;br /&gt;
Der Sporthistoriker [[Hajo Bernett]] bezeichnet Breithaupts Lebensweg als „gekennzeichnet durch die Merkmale eines typisch deutschen Manneslebens, fixiert auf die Elemente einer traditionellen Männerideologie“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hajo&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hajo Bernett |Titel=Franz Breithaupt – Vom Geschäftsführer der Deutschen Turnerschaft zum General der Waffen-SS |Sammelwerk=Sozial- und Zeitgeschichte des Sports |Datum=1998-11 |Nummer=12. Jahrgang, Heft 3 |Ort=Aachen |Verlag=Meyer &amp;amp; Meyer |Seiten=46f }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein geistiger Horizont sei mit klischeehaften Vorstellungen von Deutschtum ausgefüllt gewesen. Er habe „Turnertum und Nationalsozialismus“ verknüpft und den „Weg von Jahn zu Hitler“ propagiert. Bernett: „Breithaupt war somit ein Repräsentant der Zentrierung des deutschen Sports auf Hitler.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hajo&amp;quot; /&amp;gt; Laut den Recherchen von Bernett ist das Schicksal von Breithaupt nach Kriegsende ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen, NS-Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. Klasse am 22. November 1914&amp;lt;ref name=&amp;quot;158-162&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)]] IV. Klasse mit Schwertern am 22. Februar 1915&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Kreuz]] am Bande für Kämpfer am 25. November 1915&lt;br /&gt;
* [[Kreuz für Verdienste im Kriege (Sachsen-Meiningen)]] am 4. März 1916&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz (1914) I. Klasse am 31. Mai 1916&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern]], Ritterkreuz mit Schwertern am 9. Juni 1917&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)]] II. Klasse am 1. September 1917&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Silber am 10. August 1918&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrenring]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrendegen]] am 9. November 1935&lt;br /&gt;
* [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden]], Komturkreuz mit Schwertern am Ring am 1. Dezember 1935&lt;br /&gt;
* [[Julleuchter]] am 16. Dezember 1935&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Olympia-Ehrenzeichen]] I. Klasse am 16. August 1936&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938]] am 25. Dezember 1938&lt;br /&gt;
* Reichsehrenurkunde des NSRL am 8. Dezember 1940&lt;br /&gt;
* Großoffiziersstern des Kaiserlich Mandschurischen Ordens am 17. Januar 1941&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)]] II. Klasse am 1. Mai 1942&lt;br /&gt;
* [[Ungarischer Verdienstorden]], Komtur am 30. Juli 1942&lt;br /&gt;
* Kriegsverdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern am 30. Januar 1943&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für deutsche Volkspflege]] II. Stufe am 30. Januar 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3100393090}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), [[Andreas Schulz (Historiker)|Andreas Schulz]], Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abraham–Gutenberger.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Bissendorf 2003. ISBN 3-7648-2373-9. S. 158–162.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120475812}}&lt;br /&gt;
* [http://motlc.specialcol.wiesenthal.com/instdoc/d08c04/ber1z2.html Dokumentation zu Franz Breithaupt], [[Simon Wiesenthal Center]] (250 Dokumente)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120475812|LCCN=nr/98/14267|VIAF=47593249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breithaupt, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecklenburgischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportfunktionär (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Volksgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breithaupt, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS, Chef des Hauptamtes SS-Gericht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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