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	<title>Franz Blume - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:01:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Blume&amp;diff=2850994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:20:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Blume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1905]] in [[Hamburg]]; † [[30. Januar]] [[1988]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär, [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]] und [[Internationale Brigaden|Spanienkämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Blume erlernte den Beruf eines [[Tischler]]s. 1922 trat er der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] bei und 1926 zum [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] über. Er war Instrukteur und Mitglied der KJVD-Bezirksleitung Wasserkante. Von 1927 bis 1929 war er wegen „Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Rädelsführerschaft“ zu Gefängnisstrafen verurteilt. Von 1931 bis 1933 war er Mitarbeiter des [[Antimilitärischer Apparat|AM-Apparats]] (Nachrichten- und Abwehrdienst) der KPD-Bezirksleitung Wasserkante. 1932 erhielt er unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Michael&amp;#039;&amp;#039; eine nachrichtendienstliche Ausbildung an der M-Schule der [[Komintern]] bei [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 war Blume weiterhin illegal für die KPD in Hamburg tätig. Er wurde bereits Ende April 1933 festgenommen und am 4. Februar 1934 zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Blume war bis Anfang Juni 1936 in [[KZ Fuhlsbüttel|Hamburg-Fuhlsbüttel]] inhaftiert. Auf Initiative von [[Anton Saefkow]], der seit Herbst 1934 in Fuhlsbüttel inhaftiert war, wurden um die Jahreswende 1934/35 in den Gemeinschaftssälen illegale Parteizellen ins Leben gerufen und eine politische Leitung gebildet, der außer Saefkow [[Hugo Gill]], [[Fritz Winzer]], [[Gottlieb Weide]], [[Willi Willendorf]] auch Franz Blume angehörten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ursel Hochmuth]], [[Gertrud Meyer (Autorin)|Gertrud Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933–1945. Berichte und Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-87682-036-7, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Anfang Dezember 1936 wurde Blume erneut verhaftet, am folgenden Tag jedoch wieder entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blume [[Auswanderung|emigrierte]] daraufhin im Januar 1937 nach [[Dänemark]]. Ab März 1938 kämpfte er als Angehöriger der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] auf Seiten der Spanischen Republik. Blume war Offizier im [[Edgar-André-Bataillon]] und wurde schwer verwundet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ursel Hochmuth]], [[Gertrud Meyer (Autorin)|Gertrud Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933–1945. Berichte und Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-87682-036-7, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Januar 1939 kam er nach [[Frankreich]] und wurde im Lager [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)|Saint-Cyprien]] interniert. 1940 kam Blume in einer Arbeitskompanie, konnte später fliehen und ging nach [[Marseille]]. Ab 1942 kämpfte er auf Seiten der französischen [[Résistance]] und war mitverantwortlich für die Herausgabe der Zeitung „Soldat am Mittelmeer“, die sich an [[Wehrmacht]]sangehörige richtete, sowie für die Erarbeitung, Herstellung und Verbreitung von Flugschriften und -blättern. Er arbeitete hier mit [[Luise Kraushaar]], [[Max Kahane (Journalist)|Max Kahane]], [[Walter Beling]] und [[Rudolf Leonhard]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Giersberg: [http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2005/1110/pdf/giersberg_bettina.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeit de Schriftstellers Rudolf Leonhard im französischen Exil 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB). Dissertation, Technische Universität Berlin 2005, S. 205f. und 217.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Département Gard]] war er für das [[Komitee Freies Deutschland für den Westen]] (KDFW) tätig und hielt Kontakt zum [[Maquis]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Doernberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Bunde mit dem Feind. Deutsche auf alliierter Seite&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1995, ISBN 3-320-01875-2, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 kehrte Blume nach Hamburg zurück und wurde wieder Funktionär der KPD. 1948 wurde er Archivar bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, dann Leiter der Kaderabteilung der KPD-Landesleitung Hamburg, später auch Orgsekretär. 1951 übersiedelte er in die DDR und trat dort der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei. Von 1952 bis 1957 war er Instrukteur der IG Bau-Holz des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] in [[Dresden]]. Ab Oktober 1957 war Blume Mitarbeiter beim ZK der illegalen KPD der Bundesrepublik in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blume wurde in der Gräberanlage für Verfolgte des Naziregimes auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Zentralfriedhof Friedrichsfelde |url=http://sozialistenfriedhof.de/74.html |wayback=20130218020309 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Blume erhielt 1980 die Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Oktober 1980, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): [http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiografien&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Manuskripte/Rosa-Luxemburg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, Band 53)] (PDF; 894&amp;amp;nbsp;kB). 2., korr. Auflage. Dietz, Berlin 2005, ISBN 3-320-02941-X, S. 33.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4093 Blume, Franz]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. 2. überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Karl Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6, S. 124.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blume, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Komitee Freies Deutschland für den Westen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blume, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär, Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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