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	<title>Franz Beyschlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Beyschlag&amp;diff=991579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katanga am 24. Januar 2026 um 19:38 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beyschlag, Franz.jpg|mini|hochkant|Franz Beyschlag als Sängerschafter, 1882]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Heinrich August Beyschlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1856]] in [[Karlsruhe]]; † [[23. Juli]] [[1935]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Geologe]]. Als solcher war er Professor für [[Geologie]] an der [[Bergakademie Berlin]] und Präsident der [[Preußische Geologische Landesanstalt|Preußischen Geologischen Landesanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Franz Beyschlag kam als Sohn des Hallensischen Hofpredigers und Theologen [[Willibald Beyschlag]] (Vater des Erlangener Theologen [[Karlmann Beyschlag]]) in Karlsruhe zur Welt. Einer seiner Söhne, [[Rudolf Beyschlag]], war ein deutscher Bauingenieur. Der jüngere Sohn [[Bernhard Beyschlag]] (* 14. Juni 1900; † 6. Oktober 1980)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sylt-2000.de/Aktuelles/Beyschlag/beyschlag.html Dr. Bernhard Beyschlag], in: &amp;#039;&amp;#039;sylt2000.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte Maschinenbau und Physik in Berlin, promovierte und eröffnete auf Sylt eine Fabrik für passive [[Widerstand (Bauelement)|Widerstände]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Im Alter von vier Jahren zog Franz mit seinem Vater und seiner Mutter nach [[Halle (Saale)|Halle]], wo er auch die Schule besuchte. Er interessierte sich für die Bergbaukunde und ging nach Schulabschluss in das [[Rheinland]], um in den Steinkohlegruben dort praktische Erfahrungen zu sammeln. Danach studierte er an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]], der Bergakademie Berlin und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin]] und schloss sein Studium 1881 am Oberbergamt Halle ab. Während seines Studiums wurde er 1877 Mitglied der [[Sängerschaft Fridericiana (Halle)|Sängerschaft Fridericiana Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Meißner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alt-Herren-Verzeichnis der Deutschen Sängerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1934, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann arbeitete Franz Beyschlag als [[Referendariat|Bergreferendar]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] schließlich zum [[Doktor der Philosophie|Dr. phil.]] Ihm lag daran, die neuesten Erkenntnisse der Geologie zu popularisieren; dazu fertigte er für das Landwirtschaftliche Institut der [[Universität Halle]] aus natürlichem Gestein ein Tiefenprofil in Form einer Mauer an, die einen Schnitt durch die Erdkruste nachbildete; eine ähnliche Wand entstand 1894/95 im Berliner [[Volkspark Humboldthain|Humboldthain]]. Danach wurde er Mitarbeiter von [[Christian Ernst Weiss]] an der Berliner Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 wurde Beyschlag Bezirks-, 1890 Landesgeologe der Preußischen Geologischen Landesanstalt. Zwei Jahre zuvor, am 5. Januar 1888 ([[Liste der Mitglieder der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina/1888|Matrikel-Nr. 2713]]), war er zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Leopoldina]] gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|1998|IDName=franz-beyschlag|Name=Franz Beyschlag|Datum=13. September 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1896 leitete er als Abteilungsdirigent die Gebirgslandesaufnahme. 1901 wurde Beyschlag als Geheimer Bergrat Zweiter Wissenschaftlicher Direktor und übernahm 1907 als alleiniger Direktor die Leitung der Anstalt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Petroleum&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschrift für die gesamten Interessen der Mineralöl-Industrie und des Mineralölhandels. Bd. 19, 1923, Heft 16, S. 541.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1895 beschäftigte sich Beyschlag vor allem mit der Anfertigung [[Geologische Karte|geologischer Karten]] und war einer der bedeutendsten geologischen Kartographen seiner Zeit. Daneben hielt er ab 1892 auch Vorlesungen an der Bergakademie Berlin, die durch ihn neben der [[Bergakademie Freiberg]] zum zweiten deutschen Zentrum der Bergstättenkunde in Deutschland aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 erhielt Beyschlag dort die Berufung als Professor für Geologie, schließlich wurde er auch Vorsitzender der Preußischen Geologischen Landesanstalt als Nachfolger von [[Karl Schmeißer]]. Er setzte sich insbesondere für die praktische wirtschaftliche Umsetzung geologischer Kenntnisse im Zeitalter der [[Industrialisierung]] ein. Hierfür fertigte er auch sein bedeutendstes Werk an, die &amp;#039;&amp;#039;Karte der nutzbaren Lagerstätten Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus 76 Einzelblättern. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts drängten die staatlichen Stellen in Deutschland auf eine möglichst genaue Bestandsaufnahme der Rohstofflagerstätten, vor allem, um den Bedarf für die Schwer- und insbesondere die Rüstungsindustrie bestimmen zu können. Beyschlag, obschon eigentlich Gelehrter, verstand sich dabei auch als treuer Diener des Staates. Franz Beyschlag wurde noch im Gründungsjahr 1912 Mitglied der [[Paläontologische Gesellschaft|Paläontologischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Paläontologische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 1, Heft 1, März 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt; Präsident der Preußischen Geologischen Landesanstalt war Beyschlag bis 1923.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1920|3853| Invalidenstr. 44 &amp;gt; Beyschlag, F.; Dr. Prof. Geh. Ob. Bergrat|Teil=Teil III|Seite=394}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben engagierte er sich auch in der [[Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften|Deutschen Geologischen Gesellschaft]], in der er 1883 Mitglied wurde, deren Vorstand er seit 1893 angehörte und die er zeitweise als Vorsitzender auch leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Beyschlag wurde auf dem [[Friedhof Wilmersdorf]] in Berlin beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Beyschlags Untersuchungen zu Salz-, Eisenerz-, [[Bauxit]]-, Gold-, Erdöl- und Grundwasservorkommen in Deutschland waren bahnbrechend. Viele seiner über 100 Veröffentlichungen erschienen in der von ihm herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für praktische Geologie&amp;#039;&amp;#039;, wobei er sich auch etwa mit den geologischen Aspekten der Eisenbahntrassierung oder mit Umweltschäden infolge des Bergbaus auseinandersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeiten konzentrierten sich jedoch nicht allein auf Deutschland: In den Jahren 1893 bis 1913 führte er das bereits 1881 begonnene Projekt der &amp;#039;&amp;#039;Carte Géologique internationale de l&amp;#039;Europe&amp;#039;&amp;#039; fort, der nach dem Zweiten Weltkrieg die &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Erde&amp;#039;&amp;#039; folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karte der nutzbaren Lagerstätten Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- siehe oben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geognostische Skizze der Umgegend von Crock im Thüringer Walde&amp;#039;&amp;#039;. Inaugural-Dissertation, [[Carl August Schwetschke|Gebauer-Schwetschke]], Halle 1883 ([https://archive.org/stream/geognostischesk00beysgoog#page/n3/mode/2up archive.org])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Schulzendorf]] wurde die Beyschlag-Siedlung und ein darunter durchführender Autotunnel nach Franz Beyschlag benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|209|209|Beyschlag, Franz|[[Heinrich Quiring]]|116160357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116160357|LCCN=no/2007/37263|VIAF=30280371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beyschlag, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bergakademie Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Geologischen Landesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beyschlag, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beyschlag, Franz Heinrich August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katanga</name></author>
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