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	<title>Franz Barsig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:18:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Barsig&amp;diff=2346416&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27165-81: mein Mann Dietmar Barsig starb im Alter von 59 Jahren</title>
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		<updated>2025-09-30T06:42:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;mein Mann Dietmar Barsig starb im Alter von 59 Jahren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Albert Barsig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1924]] in [[Beuthen O.S.]]; † [[20. Dezember]] [[1988]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Journalist]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Pressesprecher]] und [[Intendant]] des [[Sender Freies Berlin|Senders Freies Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Albert Barsig wurde im heutigen [[Bytom]] als Sohn eines Bergmanns geboren. Ursprünglich wollte er Lehrer werden und besuchte daher nach seinem Abitur zunächst eine staatliche Lehrerbildungsanstalt. Diese Ausbildung wurde jedoch vorzeitig durch seine Einberufung in die Wehrmacht beendet. Barsig wurde zum Jagdflieger ausgebildet und während des Zweiten Weltkriegs abgeschossen. Am 18. Januar 1943 hatte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] beantragt und war zum 20. April desselben Jahres aufgenommen worden (Mitgliedsnummer 9.452.072).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1440919&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/kultur/plus245749282/ARD-Nazis-und-der-Fall-Hans-Abich-Eine-germanische-Machtentfaltung.html |titel=ARD, Nazis und der Fall Hans Abich: „Eine germanische Machtentfaltung“ - WELT |datum=2023-06-12 |sprache=de |abruf=2023-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1945 wurde er Korrespondent der &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweiger Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, wechselte 1946 für zwei Jahre zur &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Volksstimme|Hannoverschen Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde dann stellvertretender Leiter des Büros der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Nachrichtenagentur|Deutschen Nachrichtenagentur]] (DENA)&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover]]. 1948 erfolgte sein Eintritt in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Franz Barsig kam durch die väterliche Vermittlung [[Fritz Heine]]s in ersten Kontakt mit dem damaligen SPD-Vorstand. Berufsbedingt zog er bereits zu Anfang der 1950er Jahre nach [[Bonn]], da er dort eine Stelle als Redakteur des wiedergegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Wie viele andere Bonner Journalisten bewohnte Barsig mit seiner Familie eine Bundeswohnung in der [[Reutersiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Goyke]], „Die Reutersiedlung“, in: Rudolf Pörtner (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kinderjahre der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1989, S. 76–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ältere seiner beiden Söhne, [[Dietmar Barsig|Dietmar]], wurde später als Korrespondent des ZDF ebenfalls ein erfolgreicher Journalist. Er starb 2011 im Alter von 59 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Laufbahn in der SPD begann Franz Barsig als [[Pressereferent]] der SPD-Bundestagsfraktion, bis er dann zum Pressesprecher des SPD-Parteivorstandes berufen wurde. Von 1965 an war Barsig [[Chefredakteur]] und stellvertretender Intendant des [[Deutschlandfunk]]s. Seine journalistische Karriere konnte er mit zwei fünfjährigen Amtsperioden von 1968 bis 1978 als Intendant des [[Sender Freies Berlin|SFB]] abschließen, obwohl er auf Grund seiner konservativen Einstellung zunehmend an den rechten Rand der SPD rückte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1970/23/franz-barsig-und-die-linken Franz Barsig und die Linken. Die Affäre im SFB / Von Cornelia Jacobsen] (abgerufen am 4. Juli 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sender Freies Berlin wurde ihm während seiner Amtszeit stets eine hohe soziale Kompetenz bescheinigt. Er gilt als einer der prägenden Intendanten des Senders Freies Berlin. Unter Barsigs Leitung wurde im SFB u.&amp;amp;nbsp;a. der erste Redakteursausschuss einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt installiert. In seine Amtszeit fallen zahlreiche Auszeichnungen für Hörspiel- und Fernsehspiel-Produktionen des SFB (legendär 1971 die Verfilmung der &amp;quot;[[Deutschstunde]]&amp;quot; von [[Siegfried Lenz]]) sowie erfolgreiche künstlerische Kontakte nach Großbritannien und in die Sowjetunion mit dem SFB-Tanzorchester. Nach dem Ausscheiden aus dem SFB am 28. Februar 1978 wirkte Barsig weiter in Bonn bis zu seinem Tod als freier Journalist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Barsig starb im Alter von 64 Jahren in Göttingen an einem Herzleiden. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Sein Grab liegt auf dem Friedhof [[Röttgen (Bonn)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
* 1978: [[Ernst-Reuter-Plakette]] des Landes Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 28f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=SFB - mon amour. Die Geschichte des Senders Freies Berlin, 1954-2003 |Autor=[[Alexander Kulpok]] |Verlag=[[Vergangenheitsverlag]] |Ort=Berlin |Datum=2020 |ISBN=978-3-86408-245-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|143507168}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000008476|Franz Barsig}}&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/cgi-bin/populo/fespac.pl?f_PER=barsig,%20franz&amp;amp;t_dirlink=x Franz Barsig im Gesamtkatalog] der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Intendanten des SFB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143507168|LCCN=n/79/51212|VIAF=49796156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barsig, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant des Senders Freies Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barsig, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Barsig, Franz Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Rundfunkintendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beuthen O.S.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Dezember 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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