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	<title>Franz Augsberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Augsberger&amp;diff=1545141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 12. März 2026 um 22:40 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-12T22:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101III-Weyer-024-05A, Fritz Klingenberg (r.).jpg|miniatur|Franz Augsberger (links) und [[Fritz Klingenberg]], 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Xaver Josef Maria Augsberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1905]] in [[Wien]]; † [[19. März]] [[1945]] in [[Prudnik|Neustadt/Oberschlesien]]) war ein österreichischer [[SS-Brigadeführer|SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Augsberger wurde in Wien als Sohn eines Hoteliers geboren. Augsberger besuchte die Volks- und Realschule und anschließend einen einjährigen Lehrgang an der Militärakademie. Danach absolvierte er die Höhere Technische Schule Wien, die er mit der [[Matura]] abschloss. Es folgten Studien an der Akademie der bildenden Künste und der Technischen Hochschule Wien. Letztlich beendete er seine Berufsausbildung mit dem Grad eines qualifizierten Ingenieurs bzw. Architekten. Er arbeitete danach kurz als selbstständiger [[Architekt]] in Wien. Später verließ er Österreich für 18 Monate in Richtung [[Norwegen]], wo er als Ingenieur arbeitete und gleichzeitig die norwegische Sprache erlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 trat er dem [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutz]] bei. Da er dort als nicht sonderlich qualifiziert eingestuft wurde, verließ er diesen im Oktober 1930 und trat zum 31. desselben Monats der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 360.700),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/861865&amp;lt;/ref&amp;gt; im selben Monat trat er auch der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Von der SA wechselte er am 20. April 1932 zur [[Schutzstaffel|Allgemeinen SS]] (SS-Nummer 139.528).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/514942&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum August 1933 war er Verantwortlicher für die [[NS-Propaganda]] in Wien und setzte sich nach dem Verbot der NSDAP in Österreich und dem [[Juliputsch]] ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] ab, da er wegen Waffendiebstahls gesucht und später enteignet sowie ausgebürgert wurde. Augsberger wurde durch das [[SS-Hilfswerk]] in [[Dachau]] betreut und trat 1935 als SS-Unterscharführer in die [[SS-Verfügungstruppe]] ein. Im selben Jahr absolvierte er einen Führerlehrgang an der [[SS-Junkerschule]] in [[Braunschweig]] und wurde zunächst hauptamtlich für die SS tätig, u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Rasse- und Siedlungshauptamt]], zum 1. Juni 1935 wurde er zum [[SS-Untersturmführer]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf411f&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 411f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 1939 wechselt Augsberger zur [[SS-Panzergrenadier-Regiment 4 „Der Führer“|SS-Standarte „Der Führer“]], wo er zum 1. August 1939 zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert wurde und bis 1940 blieb. Ab Oktober 1940 diente Augsberger als Führer der 3. Kompanie des Ersatz-Bataillons „Der Führer“. 1941 wurde er Bataillonskommandeur eines Verbandes der [[6. SS-Gebirgs-Division „Nord“]]. Kurz darauf wurde er zur [[Ausländische Freiwillige der Waffen-SS|SS-Standarte „Westland“]] versetzt, wo er die Führung einer Kompanie übernahm. Es folgte am 12. Dezember 1940 die Versetzung zum III. Bataillon der [[11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nordland“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Verfügung [[Adolf Hitler]]s vom August 1942 wurde die Legion Estland, die spätere Estnische Freiwilligen-Brigade im September 1942 aufgestellt. Franz Augsberger übernahm am 20. Oktober 1942 das Kommando über die Brigade. Im Januar 1944 wurde die [[Brigade]] auf Divisionsstärke ausgebaut und erhielt die Bezeichnung 20. Estnische SS-Freiwilligen-Division, bzw. ab Mai 1944 [[20. Waffen-Grenadier-Division der SS (estnische Nr. 1)]]. Einhergehend mit der Umgliederung zur Division erfolgte zum 30. Januar 1944 die Beförderung zum [[SS-Oberführer]] sowie zum 21. Juni 1944 zum SS-Brigadeführer und Generalmajor der [[Waffen-SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1945 wurde die Division in den Raum [[Opole|Oppeln]] in schwerste Kämpfe verwickelt. Als Augsberger im März 1945 zusammen mit seinem Adjutanten eine der drei Kampfgruppen anführte, die aus der Festung Oppeln auszubrechen versuchten, wurde er im März 1945 infolge einer Bombenexplosion in der Kaserne in [[Prudnik|Neustadt/Schlesien]] getötet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ryszard Kasza |Titel=Ulicami Prudnika z historią i fotografią w tle |Verlag=Powiat Prudnicki |Ort=Prudnik |Datum=2020 |ISBN=978-83-954314-5-6 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. Klasse am 4. Juli 1941&lt;br /&gt;
* [[Finnischer Orden des Freiheitskreuzes|Finnisches Freiheitskreuz]] III. Klasse am 1. Dezember 1941&lt;br /&gt;
* [[Infanteriesturmabzeichen]] am 15. Januar 1942&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 30. Mai 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42]] am 20. Juli 1942&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz (1939) I. Klasse am 15. September 1942&lt;br /&gt;
* Finnisches Freiheitskreuz II. Klasse am 30. Januar 1943&lt;br /&gt;
* Nennung im [[Wehrmachtbericht]] am 9. März 1944&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 8. März 1945&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenblattspange|Ehrenblattspange des Heeres]] am 19. April 1945&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der SS-Führer im Generalsrang#SS-Brigadeführer|Liste SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Hermagoras-Verlag, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, ISBN 978-3-7086-0578-4.&lt;br /&gt;
* [[Antony Beevor|Beevor, Antony]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin: Der Untergang 1945&amp;#039;&amp;#039;, 2003.&lt;br /&gt;
* Janusz Piekalkiewic: &amp;#039;&amp;#039;Der Zweite Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, 1987.&lt;br /&gt;
* [[Guido Knopp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die SS, Goldmann Verlag 2003&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-442-15252-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die 11. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division „Nordland“&amp;#039;&amp;#039;, Michaelis-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-930849-29-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Augsberger, Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenblattspange des Heeres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Finnischen Ordens des Freiheitskreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Estlands 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Augsberger, Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Augsberger, Franz Xaver Josef Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Prudnik|Neustadt/Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
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