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	<title>Franz Arnold Linck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T19:47:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-01-30T18:07:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Arnold Linck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1809 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Linck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, öfter auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Link&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Arnold von Link&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern&amp;#039;&amp;#039; 1835, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;; * [[4. Januar]] [[1769]] in [[Mannheim]], [[Kurpfalz]]; † [[18. Januar]] [[1838]] in [[Augsburg]]), war der Sohn des namhaften [[Pfalz (Region)|Pfälzer]] Hofbildhauers [[Franz Conrad Linck]] (1730–1793) und ein hoher bayerischer Verwaltungsbeamter auf diversen Stellen; u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] des [[Regenkreis]]es (heute [[Oberpfalz]]) und des [[Oberdonaukreis]]es (heute [[Schwaben (Bayern)|Bayerisch Schwaben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franz Arnold Linck war einer der drei Söhne des aus [[Speyer]] stammenden, pfälzischen Hofbildhauers Franz Conrad Linck und dessen Ehefrau Eva Katharina geb. Weber (1747–1812) aus [[Hockenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst besuchte er die Schule in Mannheim und ging dann zum Studium an das königliche Kolleg,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=ZIveTZq1AszSsgbX1KC9BQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=JJUgAAAAMAAJ&amp;amp;dq=K%C3%B6nigliches+Colleg+Strassburg&amp;amp;q=Kolleg Zum königlichen Kolleg in Straßburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach [[Straßburg]]. Hier war der spätere Mainzer Bischof [[Joseph Ludwig Colmar]] sein Präfekt und Lehrer, dem er zeitlebens verbunden blieb. An der [[Universität Heidelberg]] vollendete er seine Studien in Rechts- und [[Kameralwissenschaft]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=iRfPAAAAMAAJ&amp;amp;q=Arnold+Linck&amp;amp;dq=Arnold+Linck&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=K5tbTuyQCs7Hsgbyl-HMCg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwBA Matrikelauszug Universität Heidelberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1792 berief ihn Kurfürst Karl Theodor als Hofkammerrat in den kurpfälzischen Staatsdienst, schon bald darauf verwandte man Linck in der pfälzischen Hofforstkammer, 1798 stieg er zum Mitglied des obersten Landeskollegiums auf und wurde Oberlandesregierungsrat, wo ihm die Abteilungen Landeskultur und Polizei übertragen waren. 1799 reiste er mit der kurpfälzischen Deputation nach München, die dem neuen Kurfürsten [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Max IV. Joseph]] die Huldigungsakte des Landesteils zu überbringen hatte. Während die linksrheinische Kurpfalz schon 1797 durch den [[Friede von Campo Formio|Frieden von Campo Formio]] an Frankreich gefallen war, verlor der Bayerische Kurfürst 1800 auch die rechts des Rheins liegenden kurpfälzischen Restgebiete um Mannheim und Heidelberg, wo Franz Arnold Linck bis zuletzt als Regierungsmitglied wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Episode im dort nachfolgenden Badischen Staatsdienst berief ihn der bayerische Herrscher 1804 als Landesdirektionsrat nach [[Würzburg]], wo gerade das Territorium des bisherigen Fürstbistums Bayern einverleibt worden war. 1805 versetzte man Linck in gleicher Eigenschaft nach [[Bamberg]], 1806 kam er auf Antrag des Staatsministers [[Johann Wilhelm von Hompesch zu Bolheim|Wilhelm von Hompesch]] (1761–1809)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nordostkultur-muenchen.de/biographien/Hompesch.htm Zu Minister Wilhelm von Hompesch]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach München und wurde mit der Organisation des bayerischen Forstwesens beauftragt. Dann wechselte er ins Finanzministerium und übernahm das Forstreferat. Am 10. Dezember 1809 ernannte ihn der nunmehrige König Maximilian I. Joseph zum Ritter des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]] und erhob ihn damit in den [[Nobilitierung|persönlichen Adelsstand]]. Ab diesem Zeitpunkt hieß er &amp;#039;&amp;#039;Franz Arnold von Linck&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Franz Arnold Ritter von Linck&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=vf9BAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA366 Zur Verleihung des Ordens der Bayerischen Krone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 übernahm Franz Arnold von Linck die Stelle des Vize-Regierungspräsidenten des ein Jahr zuvor wieder an Bayern gefallenen [[Rheinkreis]]es, 1820 berief man ihn im gleichen Amt in den Oberdonaukreis nach Augsburg. Mit Datum vom 8. Januar 1824 wurde der Personenadel Lincks in Erbadel umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=UJxEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA29 Zur Verleihung des Erbadels]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 28. Januar 1829 wirkte Franz Arnold von Linck als Generalkommissar und Regierungspräsident des Regenkreises zu Regensburg, der heutigen Oberpfalz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=7fxDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PT136 Amtsantritt als Regierungspräsident der Oberpfalz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier gründete er 1830 den „[[Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg|Historischen Verein für die Oberpfalz und Regensburg]]“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=JG0rAQAAIAAJ&amp;amp;q=Franz+Arnold+Linck&amp;amp;dq=Franz+Arnold+Linck&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=uQhcTomcIqz64QStrtAr&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwATgK Zur Gründung des Historischen Vereins der Oberpfalz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort wechselte er 1831&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Zur Aufgabe des Amtes in der Oberpfalz |url=http://www.ropf.bayern.de/opf/rps.htm |wayback=20110306172909 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wieder in den Oberdonaukreis, das heutige Bayerisch-Schwaben, wo er von 1832 bis zu seinem plötzlichen Tode 1838, ebenfalls als Regierungspräsident fungierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=57pDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA98 Todesmeldung im Bayerischen Volksfreund, 1838]&amp;lt;/ref&amp;gt; Franz Arnold von Linck hielt 1834 die Festrede bei der Einweihung des „Wittelsbacher Nationaldenkmals“ auf [[Burg Wittelsbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=fL5EAAAAcAAJ Komplettscan der Festrede zur Einweihung des Wittelsbacher Nationaldenkmals, 1834]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seinem Tode bekleidete er auch das Amt des 1. Vorsitzenden im „Historischen Verein von Schwaben und Neuburg“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=R8gBAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA3-PR3 Zur Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Historischen Vereins von Schwaben]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Arnold von Lincks Sohn [[Anton Arnold von Linck]] (1799–1858)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=YRxcTquSFKyL4gTvvegh&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=s6UyAQAAIAAJ&amp;amp;dq=Anton+von+Linck+1799&amp;amp;q=Linck Zu Professor Anton Arnold von Linck]&amp;lt;/ref&amp;gt; wirkte als ordentlicher Professor des Staatsrechtes in Würzburg, [[München]] und [[Erlangen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwager von Franz Arnold Linck (Mann seiner Schwester) war [[Valentin Möhl]], 1820–1832 Bürgermeister der Stadt Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachruf im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Nekrolog der Deutschen&amp;#039;&amp;#039; von 1838 charakterisiert Franz Arnold Lincks Tätigkeit folgendermaßen:{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;In der politischen Gesinnung Lincks spiegelte sich jene innere Harmonie und Durchdringung der noch unentzweiten Elemente und Kräfte des Staates, welche die Zeit vor der Revolution charakterisieren, der er seine erste publizistische Bildung verdankte. Dieselbe ruhte auf religiösem Grund und darum vor allem auf der Überzeugung, daß, welchen Wert man auch geschriebenen Verfassungen beizulegen habe, Gottesfurcht, Treue und Vertrauen auf Seite des Volkes, gewissenhafter, auf derselben Grundlage ruhender Pflichteifer auf Seite der Regierung und ihrer Organe, die allerwege allein verlässigen Bürgen des gemeinen Wohles bleiben.&amp;#039;&amp;#039;|&amp;#039;&amp;#039;Neuer Nekrolog der Deutschen&amp;#039;&amp;#039;, 16. Jahrgang, 1838, 1. Teil, Seite 98}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1831: [[Liste der Ehrenbürger von Regensburg|Ehrenbürger von Regensburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Todesanzeige in der [[Augsburger Allgemeine|Augsburger Allgemeinen Zeitung]];  [http://books.google.de/books?id=-6ZHAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA168-IA6&amp;amp;dq=Anton+Arnold+von+Linck&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=6hJcTquEFYna4QTw9qUo&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCoQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=Anton%20Arnold%20von%20Linck&amp;amp;f=false Scan der Todesanzeige]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August Schmidt (Lexikograf)|Friedrich August Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]].&amp;#039;&amp;#039; 16. Jahrgang, 1838, 1. Teil, Weimar 1840 [http://books.google.de/books?id=7JUFAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA94 Komplettscan des Nachrufs auf Franz Arnold Linck].&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Gritzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte deutscher Landesfürsten während der letzten drei Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1880;  [http://books.google.de/books?id=6TlJAQAAIAAJ&amp;amp;q=Franz+Arnold+Linck&amp;amp;dq=Franz+Arnold+Linck&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=FwdcTql8xtLhBLug3Cc&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwCQ Eintrag über Franz Arnold Linck, mit Wappenbeschreibung]&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|627|629|Link, Franz Konrad|Franz Xaver Portenlänger|121751570}} (Artikel zum Vater Franz Conrad Linck, mit Angaben über den Sohn)&lt;br /&gt;
* Walter Schärl: &amp;#039;&amp;#039;Die Zusammensetzung der bayerischen Beamtenschaft von 1806 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Lassleben, Kallmünz 1955&lt;br /&gt;
* Justina Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Franz Arnold Ritter von Linkh. Forstspezialist und treuer Patriot&amp;#039;&amp;#039;, in: Marita Krauss/Rainer Jedlitschka (Hrsg.): Verwaltungselite und Region. Die Regierungspräsidenten von Schwaben 1817 bis 2017, München 2017, S. 49–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://thesaurus.cerl.org/record/cnp01171385 Webseite zu Franz Arnold Linck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten der Oberpfalz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Schwaben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137863144|VIAF=86036261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linck, Franz Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident der Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident von Schwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Regensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Linck, Franz Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Link, Franz Arnold; Linck, Franz Arnold Ritter von; Franz Arnold von; Link, Franz Arnold von; Link, Arnold von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bayerischer Beamter, Regierungspräsident der Oberpfalz und von Schwaben&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1769&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1838&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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