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	<title>Franz Armand Buhl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T21:21:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franz_Armand_Buhl&amp;diff=744366&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Im Deutschen Reichstag */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-05-01T20:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Im Deutschen Reichstag: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Franz Armand Buhl (1837-1896).png|mini|Franz Armand Buhl, Zeichnung von [[Anton von Werner]] (1889)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Armand Buhl 001.JPG|mini|Franz Armand Buhl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Armand Buhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. August]] [[1837]] in [[Ettlingen]]; † [[5. März]] [[1896]] in [[Deidesheim]]) war deutscher Politiker. Er war Abgeordneter im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]] und [[Reichsrat (Bayern)|Reichsrat der Krone Bayerns]]. Buhl war ein Vertreter des pfälzischen Weinbaus und Mitbegründer des [[Deutscher Weinbauverein|Deutschen Weinbauvereins]]. In seiner Heimatstadt Deidesheim führte Buhl das Weingut [[Weingut Reichsrat von Buhl|F.&amp;amp;nbsp;P. Buhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Buhl war ein Sohn des Politikers [[Franz Peter Buhl]] (1809–1862) und dessen Frau Josefine, geborene Jordan (1813–1872), einer Tochter des Landtagsabgeordneten [[Andreas Jordan]] (1775–1848). Buhl hatte zwei jüngere Brüder, [[Eugen Buhl|Eugen]] (1841–1910) und [[Heinrich Buhl|Heinrich]] (1848–1907). 1865 heiratete er Julie Schellhorn-Wallbillich (1847–1901), die Schwester des Reichstagsabgeordneten [[Wilhelm Schellhorn-Wallbillich]] aus [[Forst an der Weinstraße|Forst]]; mit ihr hatte er einen Sohn, [[Franz Eberhard Buhl|Franz Eberhard]] (1867–1921).&amp;lt;ref&amp;gt;Kermann: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung ...&amp;#039;&amp;#039; S. 245 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Buhl wurde am 2.&amp;amp;nbsp;August 1837 in Ettlingen geboren und erhielt zunächst Privatunterricht von einem Hauslehrer, Albrecht Sturtz, der später als [[Dekan (Kirche)|Dekan]] in [[Zweibrücken]] tätig war. Seit seinem 15.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr besuchte er ein Gymnasium in [[Mannheim]]. Anschließend lernte er an der Handelsakademie in [[Lübeck]] das Wissen, das zum Führen des elterlichen Weinguts notwendig war, dessen Leitung er als ältester Sohn übernehmen sollte. Hier lernte er [[Karl Peter Klügmann]] kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Nach seinem Abschluss an der Handelsakademie studierte Buhl in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], hauptsächlich Naturwissenschaften, und promovierte zum Doktor der Philosophie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|55|715|720|Buhl, Franz Armand|Johann Josef Hermann Schmitt|ADB:Buhl, Armand}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er einige größere Reisen unternommen hatte, übernahm er 1862 nach dem Tod seines Vaters die Leitung des elterlichen [[Weingut Reichsrat von Buhl|Weinguts F.&amp;amp;nbsp;P. Buhl]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; Am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1865 heiratete er Julie Schellhorn-Wallbillich, die Schwester des späteren Reichstagsabgeordneten [[Wilhelm Schellhorn-Wallbillich]]. Durch die Heirat vergrößerte sich die Rebfläche seines Weinguts, unter anderem kamen 25&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]] Weinberge in [[Königsbach an der Weinstraße|Königsbach]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;Kermann: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung ...&amp;#039;&amp;#039; S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Vor der Reichsgründung ===&lt;br /&gt;
Buhl erhielt durch seinen Vater Franz Peter Buhl Zugang zur Politik, auf dessen Veranlassung er bei öffentlichen Versammlungen auftrat. Als 1866 der [[Deutscher Krieg|Deutsche Krieg]] ausbrach, fürchteten die Bewohner der Pfalz den Einmarsch Frankreichs. Buhl gründete daraufhin mit dem Deidesheimer Fritz Eckel zusammen den „Verein zur Wahrung der Interessen des linken Rheinufers“; der Krieg war allerdings nur von kurzer Dauer und die Gefahr der Annexion der Pfalz durch Frankreich schnell vorüber. Die Sympathien der süddeutschen Patrioten, darunter auch Buhl, galten einer [[Kleindeutsche Lösung|kleindeutschen Lösung]], und man wollte den Eintritt der süddeutschen Staaten in den [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]]. 1867 wurde das [[Zollparlament]], eine Volksvertretung im [[Deutscher Zollverein|Deutschen Zollverein]], ins Leben gerufen, in dem Buhls Onkel [[Ludwig Andreas Jordan]] ein Mandat hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 kam es zum [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]], in dem die Pfalz nochmals von einer französischen Annexion bedroht war. Buhl war von den Franzosen als einer der herausragenden Patrioten in der Pfalz im Falle von deren Eroberung zur Deportation auf die südamerikanische Strafinsel [[Cayenne]] vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kermann: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung ...&amp;#039;&amp;#039; S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Deutschen Reichstag ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 116-121-007, Mitglieder des Deutschen Reichstag.jpg|mini|Buhl in seiner Funktion als Vizepräsident 1889 im Reichstag in der Leipziger Straße&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=WD 1 Stefan Schmidt |Titel=Deutscher Bundestag - Reichstag in der Leipziger Straße |Sammelwerk=Deutscher Bundestag |Online=https://www.bundestag.de/parlament/geschichte/schauplaetze/leipzigerstrasse/leipzigerstrasse/200154 |Abruf=2018-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;(Bildmitte)]]&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurde Buhl für [[Nationalliberale Partei]], deren rechtem Flügel er angehörte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|3|10|11|Buhl, Franz Armand|Theodor Schieder|117639613}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Wahlkreis Homburg-Kusel in den ersten [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]] gewählt. Bei den nächsten sieben Reichstagswahlen wurde er in diesem Wahlkreis wiedergewählt; insgesamt hatte er für 22 Jahre ein Mandat. Im 7. Deutschen Reichstag, von 1887 bis 1890, war Buhl dessen Vizepräsident. Neben Angelegenheiten, die Landwirtschaft im Allgemeinen und Weinbau im Speziellen betrafen, war Buhl auch Referent für den Militäretat. Er setzte sich dafür ein, dass Soldaten, die im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] verwundet wurden, die Folgen der Verwundung aber nicht unmittelbar erkennbar waren, aus dem kaiserlichen Dispositionsfonds eine Entschädigungszahlung erhielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buhl war maßgeblich bei der [[Sozialgesetzgebung]] beteiligt, er hatte als Unternehmensgründer und -leiter viele Kenntnisse, die er hier einbringen konnte; 1883 wurde das [[Krankenversicherung]]sgesetz verabschiedet, 1884 das [[Unfallversicherung]]sgesetz und 1889 das Alters- und Invaliditätsversicherungsgesetz. Als Fachmann auf dem Gebiet des Weinbaus war Buhl auch in Gremien den Weinbau betreffend vertreten; dabei wirkte er bei der Schaffung des Reblausgesetzes 1873 und beim Weinbaugesetz 1892 mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Nationalliberale Partei 1879/80 auseinandergebrochen war, war Buhl 1884 maßgeblich an der Abfassung der sogenannten „Heidelberger Erklärung“ beteiligt, mit der die Nationalliberale Partei eine Erneuerung erfuhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Buhl den Interessen seiner landwirtschaftlich geprägten Wähler in seinem Wahlkreis Rechnung tragen musste, ihm dies aber nicht immer gelang, endete seine Tätigkeit im Reichstag: als unter Kanzler [[Leo von Caprivi]] zwischen 1890 und 1894 etliche Handelsverträge erneuert werden mussten, entschied der Reichstag, dass die Importzölle auf Getreide und Wein herabgesetzt wurden. Im Gegenzug dafür wurden für die deutsche Industrie einige Vorteile erzielt. Caprivis Gesetze wurden auch von Buhl abgenickt, was ihm in seinem Wahlkreis einige Kritik einbrachte. Zwar wurde Buhl 1893 erneut die Kandidatur angeboten, Buhl verzichtete dann aber zugunsten von [[Heinrich von Marquardsen]], weil man ihm bei der bevorstehenden Abstimmung zum deutsch-russischen Handelsvertrag nicht freie Hand gewähren wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere politische Ämter ===&lt;br /&gt;
Buhl war Mitglied im Distriktsrat [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt]]-[[Bad Dürkheim|Dürkheim]] und von 1877 bis 1885 Mitglied des pfälzischen Landrats, von 1882 bis 1885 dessen Präsident. Am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1885 wurde Buhl vom bayerischen König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] zum lebenslänglichen [[Reichsrat (Bayern)|Reichsrat der Krone Bayerns]] ernannt, weswegen er aus dem Landrat ausscheiden musste. Als Reichsrat war Buhl Referent in der Sache der [[Steuerprogression|progressiven Einkommensteuer]], gegen die er sich aussprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Buhl war als Leiter eines großen Weinguts ein bedeutender Vertreter des pfälzischen und deutschen Weinbaues und Weinhandels. Er galt in landwirtschaftlichen Fragen, insbesondere den Weinbau betreffend, als Fachmann. In der Kellerbehandlung seiner Weine war er ein anerkannter Experte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; Sein besonderes Interesse galt der Haltbarkeit seiner Weine. Bei der Eröffnung des [[Suez-Kanal]]s im Jahr 1869 sorgten Buhls Weine für Aufsehen, weil ihr Geschmack von der großen Hitze nicht beeinträchtigt war,&amp;lt;ref&amp;gt;Kermann: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung ...&amp;#039;&amp;#039; S. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt; denn Buhl war es gelungen, durch ein Warmabfüllungsverfahren selbst empfindliche Ausleseweine in Flaschen zu konservieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schumann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Buhl, Franz Armand (1837-1896)|autor=Fritz Schumann|hrsg=Gesellschaft für Geschichte des Weines e.&amp;amp;nbsp;V.|url=https://www.geschichte-des-weines.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=148:buhl-franz-armand-1837-1896&amp;amp;catid=45:persoenlichkeiten-a-z&amp;amp;Itemid=83|zugriff=2016-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Fachkenntnis war gefragt, als sich die [[Reblaus]] in den deutschen Weinanbaugebieten auszubreiten drohte, die in Frankreich bereits große Schäden angerichtet hatte. Werte von vielen Millionen Reichsmark drohten verloren zu gehen. Buhl war 1873 maßgeblich an der Verabschiedung eines Gesetzes beteiligt, welches das Einführen und Verpflanzen von Weinreben verbot. Er war staatlicher Aufsichtskommissar bei Untersuchungen zur Reblaus und an Konferenzen zu Reblausangelegenheiten in [[Erfurt]], [[Wiesbaden]] und weiteren Orten beteiligt. Des Weiteren war Buhl 1892 beim Verfassen eines Gesetzes beteiligt, das Weinfälschungen unterbinden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buhl war 1874 Mitbegründer des [[Deutscher Weinbauverein|Deutschen Weinbauvereins]], der ersten wirtschaftspolitischen Vertretung des deutschen Weinbaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde zum Vizepräsidenten gewählt, und nachdem der Präsident [[Adolph Blankenhorn]] seinen Posten krankheitsbedingt aufgeben musste, war er von 1879 bis 1891 geschäftsführender Präsident des Weinbauvereins. Zahlreiche Weinbaukongresse fanden unter seiner Leitung statt: 1876 in [[Kreuznach]], 1879 in [[Koblenz]], 1881 in [[Heilbronn]], 1882 [[Dürkheim]], 1883 [[Mannheim]], 1884 in [[Geisenheim]], 1885 [[Colmar]], 1886 [[Rüdesheim]], 1887 [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], 1889 [[Trier]] und 1890 in [[Worms]]. Seine Ämter im Weinbauverein legte Buhl 1891 nieder, um bei der bevorstehenden Verabschiedung des Weingesetzes im Reichstag nicht als befangen zu gelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbandsmitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Neben dem [[Deutscher Weinbauverein|Deutschen Weinbauverein]], dessen Mitbegründer und geschäftsführender Präsident Buhl war, war er auch Vorstand des landwirtschaftlichen Bezirksausschusses [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt]]-[[Dürkheim]], Mitglied im landwirtschaftlichen Kreisausschuss der Pfalz, sowie dessen Vertreter im bayerischen Landwirtschaftsrat, außerdem Mitglied im [[Deutscher Landwirtschaftsrat|Deutschen Landwirtschaftsrat]]. Des Weiteren war er Vorstand des Gremiums für Handel und Gewerbe für den Bezirk Neustadt-Dürkheim und  Mitglied der pfälzischen Handels- und Gewerbekammer in [[Ludwigshafen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmerische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Neben der Tätigkeit in seinem Weingut war Buhl auch Mitbegründer der [[Kammgarnspinnerei (Kaiserslautern)|Kammgarnspinnerei]] in [[Kaiserslautern]] und 33 Jahr lang Mitglied in deren Aufsichtsrat. Er war an der Gründung einer Düngerfabrik in Kaiserslautern beteiligt, ebenso wie an der Gründung einer [[Baumwollspinnerei]] in [[Lampertsmühle]]. Buhl war außerdem Mitbegründer und Aufsichtsratsmitglied der pfälzischen Hypothekenbank in [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; Daneben kaufte er einige Schwefelgruben in Italien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biografisches-lexikon&amp;quot;&amp;gt;Dirk Hainbuch, Florian Tennstedt: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon ...&amp;#039;&amp;#039; S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Neben der Ernennung zum [[Kommerzienrat]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; wurde Buhl durch die Verleihung folgender Orden ausgezeichnet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;biografisches-lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Preußischer Kronenorden]] 2. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Bayerischer Verdienstorden vom heiligen Michael]] Ritterkreuz 1. Klasse&lt;br /&gt;
* Königlich Sächsischer [[Albrechts-Orden]] Komtur 1. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erhebung in den Adelsstand, die ihm angeboten wurde, lehnte Buhl ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Im Februar 1896 erkrankte Buhl an einer Grippe, an der er am 5.&amp;amp;nbsp;März verstarb. Buhls Witwe Julie erhielt Beileidstelegramme von [[Otto von Bismarck]], der ihn seinen „persönlichen Freund und Mitstreiter“ nannte, vom [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]], von der [[Reichsrat (Bayern)|Kammer der Reichsräte]] der Krone Bayerns, von der Zweiten Kammer der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]], sowie von [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] und [[Ludwig III. (Bayern)|Prinz Ludwig]] von Bayern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; Seine Beerdigung am 7.&amp;amp;nbsp;März war eine große Trauerbekundung; die [[Pfälzische Eisenbahnen|Pfalzbahn]] setzte einen Sonderzug ein, um die Trauergäste von [[Neustadt an der Haardt]] nach Deidesheim zu bringen. Der Deidesheimer Bürgermeister [[Johann Julius Siben]] nannte Buhl bei der Trauerfeier den größten und besten Bürger der Stadt Deidesheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Kermann: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche und soziale Entwicklung ...&amp;#039;&amp;#039; S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|715|720|Buhl, Franz Armand|Johann Josef Hermann Schmitt|ADB:Buhl, Armand}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|10|11|Buhl, Franz Armand|[[Theodor Schieder]]|117639613}}&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 27 f. ([https://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Joachim Kermann|Hrsg=[[Kurt Andermann]], [[Berthold Schnabel]]|Titel=Wirtschaftliche und soziale Entwicklung 1816 bis 1914|Sammelwerk=Deidesheim – Beiträge zu Geschichte und Kultur einer Stadt im Weinland|Verlag=Jan Thorbecke Verlag|Ort=Sigmaringen|Datum=1995|ISBN=3-7995-0418-4|Seiten=245–251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117153346|Buhl, Friedrich August}}&amp;lt;ref&amp;gt;In den Handbüchern sind die Vornamen stets abgekürzt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Franz Armand Buhl|349}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|3895|Buhl Franz Armand}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/a87d1730-051a-483e-a5b3-aa0fa7290752/ Nachlass Bundesarchiv N 1090]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Pfalz (Bayern) 5}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117639613|VIAF=20462759}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buhl, Franz Armand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weinbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deidesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buhl (Winzerfamilie)|Franz Armand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buhl, Franz Armand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buhl, Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NLP), MdR und Winzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ettlingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1896&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Deidesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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