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	<title>Franz Albert Schultz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-07-12T06:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +ddb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Albert Schultz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1692]] in [[Neustettin]]; † [[19. Mai]] [[1763]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]/[[Ostpreußen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[evangelisch]]er [[Theologe]] und [[Generalsuperintendent]]. Er förderte als [[Rektor]] des [[Collegium Fridericianum]] das [[Preußen|preußische]] [[Schulsystem|Schulwesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Schultz war Sohn eines Juristen und Bürgermeisters. Er besuchte seit 1712 das [[Collegium Groeningianum]] in [[Stargard in Pommern]]. Seit 1715 studierte er an der [[Universität Halle]] Theologie bei [[August Hermann Francke]] und Philosophie bei [[Christian Wolff (Aufklärer)|Christian Wolff]]. Er wandte sich dem [[Hallischer Pietismus|Hallischen Pietismus]] zu. Nach dem Theologiestudium ging er 1718 als [[Hofmeister]] nach Königsberg und lehrte Mathematik und Philosophie. Nachdem er eine Professur abgelehnt hatte, wurde er 1723 Erzieher an der Berliner [[Kadettenanstalt]]. 1724 wurde er zum [[Militärgeistlicher|Feldprediger]] in [[Mohrungen]]/Ostpreußen ernannt. In Anerkennung seiner seelsorgerischen Tätigkeit wurde er 1728 zum „Erzpriester“ ([[Superintendent]]) nach [[Rastenburg]]/Ostpreußen berufen. 1729 wurde er Propst in [[Słupsk|Stolp]] in [[Hinterpommern]]. Ab 1731 war er [[Pfarrer]] und [[Konsistorium #Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland|Konsistorialrat]] an der [[Altstädtische Kirche (Königsberg)|Altstädtischen Kirche]] in Königsberg und Theologieprofessor an der [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Albertina]]. Zeitweilig war er dort Rektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führte mit [[Georg Friedrich Rogall]] das Werk von [[Heinrich Lysius]] an der Schule fort, geriet aber als Pietist mit dem Ausbau der Universität in Auseinandersetzung mit dem Ober[[hofprediger]] [[Johann Jakob Quandt]]. Die Spannungen führten zu einer Doppelbesetzung der [[Generalinspektion]] für das Kirchen-, Schul- und Armenwesen in [[Preußen]] mit ihm und Quandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Ausbildungsseminare der theologischen Fakultät für Polen und [[Litauen]] reformiert und damit das dortige Schulwesen modernisiert hatte, wurde das 1733 ihm übertragene Friedrichskollegium (Collegium Fridericianum) in Königsberg während seines Rektorats Vorbild für andere höhere Schulen. Ein Schüler dieser Einrichtung war ab 1732 vorzeitig der hochbegabte [[Immanuel Kant]] bis 1740, dessen Mutter eifrig seit 1731 die Bibelstunden von Schultz besuchte. Kant hörte auch seine theologischen Vorlesungen, als er ab 1740 die Albertina besuchte. Ein weiterer Schüler war [[Martin Knutzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Reformwille erreichte es, für die 2000 Landschulen die ersten preußischen [[Lehrerseminar]]e einzurichten, in der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über das Kirchen- und Schulwesen in Preußen vom 3. April 1734&amp;#039;&amp;#039; die [[Katechese]] festzuschreiben und unter seiner federführenden Beteiligung die &amp;#039;&amp;#039;[[Generallandschulreglement|Regulativa]]&amp;#039;&amp;#039; von 1736 zu formulieren. Er war ein wichtiger Schrittmacher der allgemeinen Schulpflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] sank sein Einfluss, weil dieser den Pietismus skeptisch beurteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zentralisierung der Kirchenregierung in Königsberg 1750, wo er kein Amt mehr ausüben konnte, blieb er durch [[Patronage|Protektion]] des neu errichteten [[Lutherisches Oberkonsistorium (Berlin)|Berliner Oberkonsistoriums]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://web-archiv.staatsbibliothek-berlin.de/altedrucke.staatsbibliothek-berlin.de/Rechtsquellen/CCMC4/start.html &amp;#039;&amp;#039;Instruction, vor das über alle Königliche Lande errichtete Lutherische Ober=Consistorium, de dato Berlin, den 4. Octobr. 1750&amp;#039;&amp;#039;], abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Corpus Constitutionum Marchicarum, Oder Königl. Preußis. und Churfürstl. Brandenburgische in der Chur- und Marck Brandenburg, auch incorporirten Landen publicirte und ergangene Ordnungen, Edicta, Mandata, Rescripta etc.: Von Zeiten Friedrichs I. Churfürstens zu Brandenburg, etc. biß ietzo unter der Regierung Friderich Wilhelms, Königs in Preussen etc. ad annum 1736. inclusive&amp;#039;&amp;#039;, IV. Continuatio, Spalte 291ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Theologischen Prüfungskommission und Oberaufsicht über den Ausbau des Schulwesens&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem er weitere 600 Schulen errichtet hatte, starb er 1763 in Königsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Benno Erdmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Martin Knutzen und seine Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte der Wolfischen Schule und insbesondere zur Entwicklungsgeschichte Kants&amp;#039;&amp;#039;. Voss, Leipzig 1876 (Reprint Gerstenberg-Verlag, Hildesheim 1973), S. 22ff. ([https://archive.org/details/martinknutzenun00knutgoog/page/n46/mode/1up Digitalisat] im [[Internet Archive]]).&lt;br /&gt;
* James Jakob Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Ein wunderlicher nexus rerum. Aufklärung und Pietismus in Königsberg unter Franz Albert Schultz.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 2005.&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|698|699|Schultz,Franz Albert|James Jakob Fehr|11876229X}}&lt;br /&gt;
* Alfred Heubaum: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Deutschen Bildungswesens seit der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Beginn der allgemeinen Unterrichtsreform unter Friedrich dem Großen 1763&amp;amp;nbsp;ff. Das Zeitalter der Standes- und Berufserziehung&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Berlin 1905 (Reprint Scientia-Verlag, Aalen 1973), S. 155&amp;amp;nbsp;ff. ([https://archive.org/details/geschichtedesde01heubgoog/page/n173/mode/1up Digitalisat] im [[Internet Archive]]).&lt;br /&gt;
* [[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;. Band I–III. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1968, besonders S. 211–223: Wortlaut der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über das Kirchen- und Schulwesen in Preußen vom 3. April 1734.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629124737/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schultz_f_a.shtml |band=17|autor=[[Wolfdietrich von Kloeden]]|spalten=1251–1254}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|32|705|706|Schultz, Franz Albert|[[Paul Tschackert]]|ADB:Schultz, Franz Albert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11876229X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11876229X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11876229X|LCCN=n/87/902993|VIAF=34734027}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schultz, Franz Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immanuel Kant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalsuperintendent (Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pietist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1692]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1763]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schultz, Franz Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1692&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neustettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1763&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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