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	<title>Franz-Josef Wuermeling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:48:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;King Muli 12: HC: Ergänze Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-02-13T13:50:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kandidat_f%C3%BCr_das_Amt_des_Bundespr%C3%A4sidenten_(Deutschland)&quot; title=&quot;Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Deutschland)&quot;&gt;Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146III-386, Franz-Josef Wuermeling.jpg|mini|hochkant=1.2|Franz-Josef Wuermeling (1950)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz-Josef Wuermeling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1900]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] [heute [[Berlin]]]; † [[7. März]] [[1986]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1953 bis 1962 [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend|Familienminister]] der Bundesrepublik Deutschland. Sein Name ging umgangssprachlich in den „[[Wuermeling-Pass]]“ ein, mit dem kinderreiche Familien vergünstigt Bahn fahren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Wuermeling war der Sohn des [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspolitikers]], Ministerialbeamten und späteren Oberpräsidenten von Westfalen [[Bernhard Wuermeling (Politiker, 1854)|Bernhard Wuermeling]]. Nach dem [[Abitur]] am [[Gymnasium Marianum (Warburg)|Gymnasium Marianum]] in [[Warburg]] 1918 leistete Wuermeling noch drei Monate [[Wehrdienst|Kriegsdienst]] bei der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]]. Dann absolvierte er ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] und der [[Volkswirtschaftslehre]] an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]], der [[Universität Hamburg]] und der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], das er 1922 mit dem 1. [[Staatsexamen]] abschloss. 1921 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;rer.&amp;amp;nbsp;pol.]], 1925 legte er das 2. Staatsexamen ab und begann eine Beamtenlaufbahn im [[Freistaat Preußen|preußischen]] Staatsdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1926 war er im preußischen Ministerium des Innern tätig (ab 1928 als Regierungsrat). Von 1931 bis 1939 war er Landesrat und Finanzdezernent der Provinzialverwaltung der preußischen Provinz [[Hessen-Nassau]] in [[Kassel]]. 1939 wurde er aus politischen Gründen zwangs[[Pension (Altersversorgung)|pensioniert]]. Er war dann von 1940 bis 1947 in den [[Basalt]]- und [[Asphalt]]-Unternehmungen des [[Wilh. Werhahn KG|Werhahn-Konzerns]] tätig, ab 1945 als Vorstandsmitglied der [[Basalt-Actien-Gesellschaft|Basalt-AG]] in [[Linz am Rhein]]. 1945 war er außerdem kurzzeitig [[Bürgermeister]] von Linz am Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz-Josef Wuermeling war verheiratet und hatte fünf Kinder. Er war Vater des Rechtsmediziners [[Hans-Bernhard Wuermeling]] sowie des zeitweiligen Landrats des [[Landkreis Limburg-Weilburg|Landkreises Limburg-Weilburg]] [[Georg Wuermeling]] und damit Großvater des ehemaligen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium und ehemaligen Vorstandsmitglieds der [[Deutsche Bundesbank|Deutschen Bundesbank]] [[Joachim Wuermeling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Wuermeling.jpg|mini|Das Grab von Franz-Josef Wuermeling im Familiengrab auf dem [[Zentralfriedhof Münster]].]]&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Wuermeling Mitglied der CDU. Von 1949 bis 1968 war er Mitglied im Landesvorstand der [[CDU Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter und Staatssekretär ==&lt;br /&gt;
Wuermeling war 1946/47 Mitglied der [[Beratende Landesversammlung (Rheinland-Pfalz)|Beratenden Landesversammlung]] des Landes Rheinland-Pfalz und gehörte von 1947 bis 1951 dem [[Rheinland-Pfälzischer Landtag|Rheinland-Pfälzischen Landtag]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1969 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Wahlkreis]]es [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]] bzw. [[Bundestagswahlkreis Neuwied|Neuwied]] ([[Bundestagswahl 1965|1965]]) in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gehörte Wuermeling zu einer Gruppe von Abgeordneten der CDU/[[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]-Fraktion, die einen Gesetzentwurf zur Einführung des relativen [[Mehrheitswahl]]rechts in den Bundestag einbrachten und damit auch den Bestand der Koalition mit [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und [[Deutsche Partei|DP]] gefährdeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1949 war er [[Staatssekretär]] im Ministerium des Innern des Landes Rheinland-Pfalz. Vom 12. Oktober 1949 bis 14. Januar 1951 wurde er dann mit der Wahrnehmung der Aufgaben eines Staatssekretärs (Chef des Bundeskanzleramtes) im [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Minister im Kabinett Adenauer ==&lt;br /&gt;
[[Bild:KAS-Würmeling, Franz-Josef-Bild-405-1.jpg|thumb|Wahlplakat mit Franz-Josef Wuermeling (1957)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1953]] wurde er am 20. Oktober 1953 als [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend|Bundesminister für Familienfragen]] in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen. Nach der [[Bundestagswahl 1957]] wurde sein Ministerium umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Bundesministerium für Familien- und Jugendfragen&amp;#039;&amp;#039;. Anlässlich der Kabinettsneubildung nach der [[Spiegel-Affäre]] schied Wuermeling am 11. Dezember 1962 aus der Bundesregierung aus. Während seiner Amtszeit war Wuermeling der stellvertretende Vertreter des Bundeskabinetts beim Ältestenrat des Bundestags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Sein Ministerium erklärte Wuermeling bei Amtsantritt zur Abwehrinstanz gegen die [[Gleichberechtigung von Mann und Frau|Gleichberechtigung der Frau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinbacher.128&amp;quot;&amp;gt;S. Steinbacher: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Sex nach Deutschland kam – Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. 2011, ISBN 978-3-88680-977-6, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seinem Eintreten für Sitte, Anstand und Jugendschutz forderte er in einer Rede zum Filmwesen eine „Volkszensur“,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1954/14/wuermeling-und-kein-ende &amp;#039;&amp;#039;Wuermeling und kein Ende&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 14/1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; ignorierte interfraktionelle Absprachen und zog sich im Dezember 1959 eine Rüge durch Bundeskanzler Adenauer&amp;lt;ref&amp;gt;S. Steinbacher: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Sex nach Deutschland kam – Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. 2011, ISBN 978-3-88680-977-6, S. 130, Anmerkung 451 (S. 415)&amp;lt;/ref&amp;gt; im Kabinett zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er setzte sich für das 1957 erlassene Gesetz zu Fahrpreisermäßigungen bis ggf. zum 25. Lebensjahr&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=41758216|Titel=Das Wohlfahrts-Defizit|Jahr=1957|Nr=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Kindern aus [[Mehrkindfamilie|kinderreichen Familien]] ein. Der entsprechende Berechtigungsausweis, mit dem bis 1992 für die Kinder vergünstigte Fahrkarten erworben werden konnten, ist noch heute unter anderem als &amp;#039;&amp;#039;[[Wuermeling-Pass|Wuermeling]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laienvereinigungen ==&lt;br /&gt;
Wuermeling war Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[VKDSt Saxonia Münster]] im [[Cartellverband|CV]] und 1919 Mitbegründer der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Wiking Hamburg im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]. Seit der Zeit in Linz war er außerdem Mitglied der [[K.D.St.V. Borusso-Westfalia Bonn]] im CV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war zwischen 1950 und 1964 stellvertretender Leiter der katholischen [[Laie (Religion)|Laienvereinigung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fides Romana]]&amp;#039;&amp;#039;, die ihren Sitz in [[Köln]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Autor und Tagungsredner engagierte er sich in den 1950er Jahren für den [[Volkswartbund]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinbacher.128&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1958 wurde ihm das Großkreuz des Verdienstordens der [[Bundesrepublik Deutschland]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rppd-rlp.de/pke0784&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Acht Jahre Familienpolitik&amp;#039;&amp;#039;. München 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Familie – Gabe und Aufgabe&amp;#039;&amp;#039;. Luthe-Verlag, Köln 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausserschulische Erziehung in einer freien Welt&amp;#039;&amp;#039;. Luthe-Verlag, Köln 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Familie fördern: Löst endlich das Wohnungsproblem&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 977–978.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Aretz]]: Franz-Josef Wuermeling (1900–1986). In: Jürgen Aretz, [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, Aschendorff Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Münster 2001, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 245–260. ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17585 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118635468}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=franz-josef-wuermeling|HDG=1|Titel=Franz-Josef Wuermeling|Autor=Irmgard Zündorf}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000002997}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kas.de/wf/de/71.9969/ Ausführlicher Lebenslauf.] [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118635468|VIAF=27864705}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wuermeling, Franzjosef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chef des Bundeskanzleramtes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamteter Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wuermeling, Franz-Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;King Muli 12</name></author>
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