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	<title>František Halas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:09:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Franti%C5%A1ek_Halas&amp;diff=486602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Revert – bitte belegen (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2024-04-10T14:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Wiederherstellen&quot; title=&quot;Hilfe:Wiederherstellen&quot;&gt;Revert&lt;/a&gt; – bitte &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Q&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:Q&quot;&gt;belegen&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Dichter. Für den Kirchenhistoriker und Diplomaten siehe [[František X. Halas]].}} &lt;br /&gt;
[[Datei:František Halas.jpg|mini|František Halas]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;František Halas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1901]] in [[Brünn]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[27. Oktober]] [[1949]] in [[Prag]]) war ein [[Tschechen|tschechischer]] Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:František-Halas-hrob2012.jpg|mini|Halas’ Grab in [[Kunštát]]]]&lt;br /&gt;
Seine Jugend war fest verbunden mit seiner Heimatstadt, der [[Mähren|mährischen]] Hauptstadt Brno. Sein Vater war einer der führenden Arbeiterfunktionäre und gelegentlicher Literat. In den Jahren 1916–1919 absolvierte er eine Lehre als Buchhändler. Er organisierte die kommunistische Jugend und schrieb für die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Rovnost&amp;#039;&amp;#039; (Gleichheit). Zusammen mit Bedřich Václavek gründete er eine Filiale des Prager [[Devětsil]], beteiligte sich am Manifest der proletarischen Kunst von [[Jiří Wolker]] und seine poetischen Werke standen unter dem starken Einfluss des [[Karel Teige|Karel-Teige]]-Programms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite begeisterten ihn die expressionistische Poesie des [[Georg Trakl]] und die Publikationen des christlichen Verlages &amp;#039;&amp;#039;Gutes Werk&amp;#039;&amp;#039; (Dobré dílo) von [[Josef Florian]]. Er arbeitete seit dem Frühjahr 1926 beim Verlag Orbis und war mit [[Jaroslav Seifert]], [[Vítězslav Nezval]], [[Vladimír Holan]] und dem katholischen Dichter [[Jan Zahradníček]] befreundet, dem er seine Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Das Gesicht&amp;#039;&amp;#039; (Tvář, 1931) widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1942 redigierte er eine Edition neuer Autoren im Verlag [[Václav Petr]]. Er nahm auch an dem Widerstandskampf der Schriftsteller teil und musste sich gegen Ende des Krieges verstecken. Nach dem Krieg wurde er politisch tätig und Vorsitzender des Syndikats tschechoslowakischer Schriftsteller und Abgeordneter im vorläufigen Parlament. Er arbeitete im Ministerium für Information. Gleichzeitig war er mit seinem Vater Gegner der [[KSČ]], welches ihm seine linken Mitgenossen nie verziehen haben. Er weigerte sich nach der kommunistischen Machtübernahme 1948 dem prostaatlichen Verband tschechoslowakischer Schriftsteller beizutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Vater des Kirchenhistorikers und Diplomaten [[František X. Halas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
František Halas gehört zu den bedeutendsten tschechischen Dichtern des 20. Jahrhunderts. Seine poetischen Werke, er gehörte zu den Vertretern des [[Poetismus]], befassen sich mit den Geheimnissen und dem Sinn der menschlichen Existenz. Sie sind geprägt von tiefer Skepsis und Desillusion, verbunden mit der Suche nach der moralischen Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Tintenfisch&amp;#039;&amp;#039; (Sépie, 1927) entspricht noch dem poetischen Geist der Sinnlichkeit und Phantasie, aber er beginnt bereits nach der Suche der sittlichen Ordnung. Es fand eine große Anerkennung bei [[František Xaver Šalda|F. X. Šalda.]] Das Loslassen vom [[Avantgarde|avantgardistischen]] [[Kanon der Literatur|Kanon]] wird noch deutlicher in seiner Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Der Hahn verscheucht die Finsternis&amp;#039;&amp;#039; (Kohout plaší smrt, 1930), in der die ersten Motive über den Untergang, das Leiden, das Verderben, die Verwesung und vor allem des Todes zum Vorschein kommen, die jedoch nicht das Ende eines Lebens markieren, sondern auch den Beginn eines neuen. Sein Nächstes Werk &amp;#039;&amp;#039;Das Gesicht&amp;#039;&amp;#039; (Tvář, 1931), ist im Gegensatz zu den beiden vorherigen Bücher wesentlich melodiöser. Das [[Litanei]]-Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Alte Frauen&amp;#039;&amp;#039; (Staré ženy, 1935), löste bei den Linken, die seine Anhänger waren, leidenschaftliche Diskussion aus. Im Gedicht verbindet sich die Stärke mit monumentaler Tragödie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Sperrangelweit offen&amp;#039;&amp;#039; (Dokořán, 1936) beschäftigt er sich mit der schwierigen politischen Situation in [[Deutschland]] (Machtübernahme durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]) und ruft zum Kampf auf den [[Barrikade]]n auf. Die Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Torso der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; (Torzo naděje, 1938) beinhaltet Gedichte, die unter dem Einfluss der Prager Ereignisse 1938 (Mobilisation, Vorkriegsangst) entstanden sind und wohl zu den bedeutendsten Texten gehören. 1940 erschien ein prosaistisches Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Ich kehre dorthin zurück&amp;#039;&amp;#039; (Já se tam vrátím), in der er seine Landschaft entdeckt (er lebte seit 1938 in [[Kunštát]]) und der Gedichtzyklus &amp;#039;&amp;#039;Unsere Frau [[Božena Němcová]]&amp;#039;&amp;#039; (Naše paní Božena Němcová), der zu den Werken gehört, die auf die Fundamente der [[Böhmen|böhmischen]] Kultur verweisen. Das gilt auch für die Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Einstimmen&amp;#039;&amp;#039; (Ladění, 1942) mit nicht nur reflektierender, sondern auch politischer [[Lyrik]]. Seine letzte Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Und was&amp;#039;&amp;#039; (A co) beendete er nicht. Sie erregte bei ihrem Erscheinen im Jahr 1957, von [[Ludvík Kundera]] herausgegeben, beträchtliches Aufsehen, denn sie enthält Gedichte, die Halas während seiner Tätigkeit als politischer Funktionär in der Nachkriegszeit nur gelegentlich oder gleich gar nicht veröffentlichte. Thematisch zeigt sich in ihnen seine tiefe Skepsis gegenüber der politischen Entwicklung in der Tschechoslowakei nach 1948. In ihrer poetischen Tiefe und in der Radikalität des Ausdrucks zählen sie zu den Höhepunkten der modernen tschechischen Poesie.&amp;lt;ref&amp;gt;Antonín Brousek: &amp;#039;&amp;#039;Podivuhodní kouzelníci: čítanka českého stalinismu v řeči vázané z let 1945-55.&amp;#039;&amp;#039; Surrey 1987, ISBN 0-946352-39-9, S. 240&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1968 und 2001 erschien eine sechs Bände umfassende Werkausgabe, von Ludvík Kundera und den Söhnen von Halas, F. X. und Jan Halas, herausgegeben und mit Kommentaren versehen.&lt;br /&gt;
Seine Kinderbücher wurden durch den Zeichner [[Ota Janeček]] illustriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In deutscher Sprache publiziert ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die alten Frauen&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung [[Paul Eisner]]. Prag : Fr. Borový, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das politische Vermächtnis des Dichters Frantisek Halas&amp;#039;&amp;#039;, Rudl (1952)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kinderparadies&amp;#039;&amp;#039;, Gedichte für die Kleine, übersetzt von Erich Bertleff, illustriert von [[Ota Janeček]], Dausien, Hanau 1960, {{DNB|451777123}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poesie&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Peter Demetz (Literaturwissenschaftler)|Peter Demetz]], Suhrkamp, Frankfurt am Main 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hahn verscheucht die Finsternis&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Kohout plaší smrt&amp;#039;&amp;#039;), übersetzt von [[Karl-Heinz Jähn]], Verlag Volk und Welt (1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und der Dichter?&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;A co básník&amp;#039;&amp;#039;), übersetzt von [[Manfred Peter Hein]], [[Zwiebelzwerg Verlag]] (1979)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die alten Frauen&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Peter Demetz (Literaturwissenschaftler)|Peter Demetz]], Peter Ludewig, Berlin 1999, {{DNB|960523413}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;J. Čapek.&amp;#039;&amp;#039; Ein Gedicht, drei Erinnerungstexte und ein Brief von Halas über [[Josef Čapek]] übersetzt von Peter Ludewig, [[Karl-Heinz Jähn]] und [[Ludvík Kundera]]. Ludewig, München 2001, ISBN 3-980585-19-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Töt ich den Schatten der krächzt&amp;#039;&amp;#039;, Ausgewählt von [[Antonín Brousek (Dichter)|Antonín Brousek]], übersetzt von ֲֲֲֲֲֲ[[Manfred Peter Hein]], mit einem Essay von Ludvík Kundera, [[Verlag Ralf Liebe|Liebe]], Weilerswist 2011, ISBN 978-3-941037-77-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste tschechischer Schriftsteller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119470438}}&lt;br /&gt;
* [http://www.slovnikceskeliteratury.cz/showContent.jsp?docId=11&amp;amp;hl=halas+ slovnikceskeliteratury.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119470438|LCCN=n/80/164796|VIAF=27099101|NDL=00442174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halas, Frantisek}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Devětsil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Levá fronta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Halas, František&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechischer Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brno]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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