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	<title>Frankfurter Bank - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:07:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frankfurter_Bank&amp;diff=1332298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Personen */</title>
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		<updated>2025-04-21T12:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Personen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FrankfurterBank.jpg|mini|Hauptsitz der Frankfurter Bank in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurter Bank 1856.jpg|mini|Aktie über 500 Gulden der Frankfurter Bank vom 1. Juni 1856; Gründeraktie&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Nimmergut: &amp;#039;&amp;#039;Historische Wertpapiere. Sinnvoll sammeln – garantiert gewinnen&amp;#039;&amp;#039;. Battenberg, Augsburg 1991, ISBN 3-89441-042-6, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Bank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1854 als [[Privatnotenbank]] der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]] gegründet. Später konzentrierte sie sich auf die [[Vermögensverwaltung]], ehe ab 1948 das [[Kredit]]geschäft dominierte. 1970 fusionierte die Frankfurter Bank mit der [[Berliner Handels-Gesellschaft]] zur [[BHF-Bank]]. Dies war der bis dato größte Banken[[Fusion (Wirtschaft)|zusammenschluss]] der deutschen Nachkriegsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Notenbank ===&lt;br /&gt;
Bereits 1853 erteilte die Stadt Frankfurt einer Gruppe von Privatbankiers, darunter die [[Gebrüder Bethmann]], [[Bankhaus Johann Goll &amp;amp; Söhne|Johann Goll &amp;amp; Söhne]], [[B.H. Goldschmidt ]] und [[Bankhaus D. &amp;amp; J. de Neufville|D. &amp;amp; J. de Neufville]], die Genehmigung zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Vereinskasse&amp;#039;&amp;#039; für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Als wenige Wochen später im benachbarten [[Darmstadt]] die „[[Darmstädter und Nationalbank|Bank für Handel und Industrie]]“ (später einfach Darmstädter Bank genannt) mit [[Notenprivileg]] in der Rechtsform einer [[Aktiengesellschaft]] gegründet wurde, sah sich der Rat der Stadt Frankfurt veranlasst, ebenfalls ein Institut mit umfassenderen finanzpolitischen Aufgaben zuzulassen. Dementsprechend ergriffen [[Peter Karl Grunelius]], [[Mayer Carl von Rothschild]] und anderen führenden Privatbankiers Frankfurt die Initiative zur Gründung einer Frankfurter [[Privatnotenbank]] auf Aktienbasis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fester.de/2fester/fde-bhf-bank-historie.pdf BHF-Bank (Hrsg.): „Die Geschichte der BHF-Bank und ihrer Vorgängerinstitute“, Frankfurt Am Main 2011, S. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin gewährte der [[Senat der Freien Stadt Frankfurt|Senat]] der Stadt Frankfurt am 11.&amp;amp;nbsp;April 1854 den Bankhäusern [[Bankhaus Grunelius &amp;amp; Co.|Grunelius &amp;amp; Co.]] und [[M. A. von Rothschild &amp;amp; Söhne]], sowie der Frankfurter Vereinskasse eine entsprechende [[Konzession]] zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft Frankfurter Bank&amp;#039;&amp;#039;, später einfach &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Bank&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erich Erlenbach&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Erlenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jubiläum im Jahr der goldenen Mitte. Die Berliner Handels- und Frankfurter Bank feiert 25 Jahre ihrer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. April 1980, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese übernahm die Frankfurter Vereinskasse und deren Geschäftssitz in der Münzgasse 2 unmittelbar neben dem Frankfurter Rathaus, [[Römer (Frankfurt am Main)|Römer]] genannt. Der Leiter der neuen Bank wurde [[Wilhelm Isaac Gillé]] (1805–1873), der schon Direktor der Frankfurter Vereinskasse gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fester.de/2fester/fde-bhf-bank-historie.pdf BHF-Bank (Hrsg.): „Die Geschichte der BHF-Bank und ihrer Vorgängerinstitute“, Frankfurt Am Main 2011, S. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt; Peter Carl Grunelius, Mayer Carl von Rothschild, [[Philipp Christian Wilhelm Donner]], [[Jacob Rigaud]] und [[Jacob Carl de Bary]] bildeten das erste Bank-Comité (Aufsichtsrat). Im Rahmen des [[Börsengang]]s wurden 20.000 Aktien à 500&amp;amp;nbsp;[[Gulden]] ausgegeben, das Gründungskapital betrug damit 10 Millionen Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeine Zeitung München, Jg. 1854, S. 1966, [https://books.google.se/books?id=QdJDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1966&amp;amp;dq=Jacob+Carl+de+Bary&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiSkOLkiPHRAhXoC5oKHboZDFQQ6AEIPjAI#v=onepage&amp;amp;q=Jacob%20Carl%20de%20Bary&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Emission (Wirtschaft)|Aktienemission]] wurde vielfach überzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fester.de/2fester/fde-bhf-bank-historie.pdf BHF-Bank (Hrsg.): „Die Geschichte der BHF-Bank und ihrer Vorgängerinstitute“, Frankfurt Am Main 2011, S. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Frankfurter Bank von der Stadt Frankfurt das Recht erhalten hatte, als Notenbank Gulden süddeutscher [[Vereinstaler|Vereinswährung]] auszugeben, sollte sie in ihren geschäftlichen Aktivitäten sehr solide sein und sich von Risiken fernhalten. Das [[Depositendarlehen|Depositen-]] und Kreditgeschäft war ihr deshalb nicht erlaubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erich Erlenbach&amp;quot; /&amp;gt; Die Bank stieg bald zu einer der führenden Banken [[Süddeutschland]]s auf und wurde eine der bedeutendsten Geldausgleichsstellen zwischen Nord- und Süddeutschland. Die Frankfurter Bank stieg bis zum Jahr 1870, kurz vor Gründung des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]], zur drittgrößten von insgesamt 33 Notenbanken im späteren Reichsgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fester.de/2fester/fde-bhf-bank-historie.pdf BHF-Bank (Hrsg.): „Die Geschichte der BHF-Bank und ihrer Vorgängerinstitute“, Frankfurt Am Main 2011, S. 9]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Banknoten wurden bei [[Dondorf &amp;amp; Naumann]] gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://dfg-viewer.de/show/?no_cache=1&amp;amp;set%5Bimage%5D=15&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fzefys.staatsbibliothek-berlin.de%2Foai%2F%3Ftx_zefysoai_pi1%255Bidentifier%255D%3Dcab8a875-46a7-423b-9d90-299ded829d1d Als Frankfurt noch Banknoten ausgab]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. April 1929, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermögensverwaltungsbank ===&lt;br /&gt;
Die Vereinheitlichung der Währungsverhältnisse durch die Gründung der [[Reichsbank]] im Jahr 1875 schränkte die Frankfurter Bank als [[Privatnotenbank|private Notenbank]] in ihrer ursprünglichen Aufgabe stark ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erich Erlenbach&amp;quot; /&amp;gt; Sie durfte nur noch [[Banknote]]n mit einem [[Nennwert]] von 100 Mark und mehr ausgeben. Die neuen Gesetzesregelungen erlaubten andererseits die Annahme von verzinslichen [[Einlagengeschäft|Einlagen]], in denen die Bank in den folgenden Jahren einen Ersatz für die geschrumpfte Notenausgabe fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortschreitenden Einschränkungen der Notenemission durch die [[Reichsbank]] veranlassten die Frankfurter Bank im Jahr 1901, ihr Notenprivileg aufzugeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erich Erlenbach&amp;quot; /&amp;gt; Zugleich wurde ihr vom [[Preußen|preußischen Staat]], zu dem Frankfurt seit 1866 gehörte, das Privileg der [[Mündelsicherheit]] verliehen, das bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] die Basis ihrer Geschäftstätigkeit bildete. Die Mündelsicherheit besagte, dass die Bank als [[Hinterlegung (Verzug)|Hinterlegungsstelle]] für besonders sicher unterzubringende Gelder fungieren durfte. Aus der Notenbank wurde eine Vermögensverwaltungsbank mit einem umfangreichen [[Wertpapierdepot|Depot]]- und [[Effekten]]geschäft. Daneben war die Bank im [[Geldhandel]] zwischen [[Kreditinstitut]]en sehr aktiv. Die Vergabe von Krediten an die Industrie und das Auslands- und Emissionsgeschäft blieben nach wie vor tabu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandel zur Kreditbank ===&lt;br /&gt;
In der [[Weltwirtschaftskrise]] kam die unter der Leitung von [[Hans Heinrich Hauck]] stehende Frankfurter Bank 1931 im Gegensatz zu vielen anderen Banken nicht in Existenznot, eben weil sie keine Kreditbeziehungen zur Industrie unterhielt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und der [[Währungsreform]] im Jahr 1948 wurde das Haus völlig neu ausgerichtet. Nach dem Eintritt leitender Mitarbeiter der ehemaligen [[Reichs-Kredit-Gesellschaft]] unter der Führung von [[Hermann Jannsen]] wandelte sich die Frankfurter Bank zur überregionalen Kreditbank. Besonders das Geschäft mit deutschen und ausländischen [[Großunternehmen]] sowie das kommerzielle Auslandsgeschäft wuchsen stark. 1962 richtete die bis dahin filiallose Bank erstmals [[Zweigniederlassung]]en ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Hanns Schroeder-Hohenwarth]], Vorstand und später [[Bundesverband deutscher Banken|BdB]]-Präsident&lt;br /&gt;
* [[Rolf-Dieter Postlep]], Lehrling zum Bankkaufmann, ehemaliger Präsident der [[Universität Kassel]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Winterwerb]], 1899 bis 1931 Direktor und Vorstandsmitglied der Frankfurter Bank&lt;br /&gt;
* [[Constantin Alexander Scharff]] (1816–1900), 1872 bis 1889 Präsident der Frankfurter Bank&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang J. L. Graebner]] (* 1936), Geschäftsinhaber der Berliner Handels- und Frankfurter Bank&amp;lt;!-- &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; 1985 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fester.de/2fester/fde-bhf-bank-historie.pdf Die Geschichte der BHF-Bank und ihrer Vorgängerinstitute]&lt;br /&gt;
* [https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=118987 Eintrag Privatnotenbanken in Meyers Konversationslexikon 1885ff.]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/042607|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2010801-1|VIAF=123808561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kreditinstitut (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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