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	<title>Frankfurt-Rödelheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:17:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frankfurt-R%C3%B6delheim&amp;diff=61138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woelle ffm: {{ping|Benutzer:Bachiri.amine}} hoffe es ist so richtig</title>
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		<updated>2026-04-01T07:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;{{ping|Benutzer:Bachiri.amine}} hoffe es ist so richtig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Rödelheim|Zu anderen Bedeutungen siehe [[Solms-Rödelheim]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Frankfurter Stadtteil&lt;br /&gt;
|STADTTEILNAME= Rödelheim&lt;br /&gt;
|STADTTEILNUMMER= 20&lt;br /&gt;
|WAPPEN= Wappen Roedelheim.png&lt;br /&gt;
|KARTE= Frankfurt Stadtteil Rödelheim.svg&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 50.12535192155717&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= &lt;br /&gt;
|LAT_SEC= &lt;br /&gt;
|LON_DEG= 8.611242771148682&lt;br /&gt;
|LON_MIN= &lt;br /&gt;
|LON_SEC= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 5.145&lt;br /&gt;
|BEVÖLKERUNGSDICHTE= 3445&lt;br /&gt;
|PLZ= 60488, 60489&lt;br /&gt;
|VORWAHL= 069&lt;br /&gt;
|ORTSBEZIRKNUMMER= 7&lt;br /&gt;
|ORTSBEZIRK= Mitte-West&lt;br /&gt;
|STADTBEZIRKE= &lt;br /&gt;
* 40&amp;lt;small&amp;gt;1&amp;lt;/small&amp;gt; – Rödelheim-Ost&lt;br /&gt;
* 40&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt; – Rödelheim-West&lt;br /&gt;
|WEBSITE= https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtteile/roedelheim&lt;br /&gt;
|S-BAHN1= 3&lt;br /&gt;
|S-BAHN2= 4&lt;br /&gt;
|S-BAHN3= 5&lt;br /&gt;
|REGIONALBAHN1= 15&lt;br /&gt;
|U-BAHN1= 7&lt;br /&gt;
|METROBUS1= 34&lt;br /&gt;
|METROBUS2= 55&lt;br /&gt;
|METROBUS3= 60&lt;br /&gt;
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|BUS4= 56&lt;br /&gt;
|NACHTBUS1= 7&lt;br /&gt;
|NACHTBUS2= S3N&lt;br /&gt;
|NACHTBUS3= S4N&lt;br /&gt;
|NACHTBUS4= S5N&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rödelheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. April 1910 ein [[Liste der Stadtteile von Frankfurt am Main|Stadtteil]] im Westen von [[Frankfurt am Main]] und hat {{formatnum:{{Metadaten Einwohnerzahl Frankfurt|20|}}}} Einwohner. Es verfügt über eine Autobahnanbindung und S-Bahnhof und liegt am Radwanderweg entlang der [[Nidda (Fluss)|Nidda]] am [[Frankfurter Grüngürtel]] mit zwei Parkanlagen. Im Landhaus der Brentanos waren historische Persönlichkeiten zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solmspark Ortsstein.jpg|links|mini|hochkant|Nachgebildeter Gründungsstein im Solmspark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;September 788 wurde Rödelheim als &amp;#039;&amp;#039;Radilenheim&amp;#039;&amp;#039; im [[Lorscher Codex]] erstmals urkundlich erwähnt. Zur Gründungsgeschichte Rödelheims gibt es die Erzählung vom Bauern Radilo, der dort angeblich als Erster Waldflächen rodete und urbar machte. Eine der Hauptstraßen Rödelheims ist nach ihm benannt worden, die Radilostraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert wurde die Rödelheimer Wasserburg errichtet, aus der das spätere Schloss hervorging. Ins 14. Jahrhundert fällt der Bau der [[St. Cyriakus (Frankfurt am Main)|Cyriakuskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1461 fielen Burg und Ort Rödelheim durch Heirat in den Besitz der Grafen zu [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms]] als Erben des Frank von Cronberg, der zuvor das [[Rödelheimer Schloss]] erweitern ließ. Im Juli 1552 wurde in Rödelheim nach dem [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] der [[Passauer Vertrag]] unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1792 und 1800 kam es im Zuge der [[Koalitionskriege]] in Rödelheim zu blutigen Gefechten. Die [[Grafschaft Solms-Rödelheim]] endete 1806, das [[Amt Rödelheim]] kam zum [[Großherzogtum Hessen]]. Von 1823 bis 1853 gehörte Rödelheim zum Bezirk des [[Landgericht Rödelheim|Landgerichts Rödelheim]], der 1853 aufgelöst wurde, dann bis 1879 zu dem des [[Landgericht Vilbel|Landgerichts Vilbel]], ab 1879 zu dem des [[Amtsgericht Bad Vilbel|Amtsgerichts Vilbel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1800 wurde das erste Rödelheimer Schloss abgerissen und mit dem Bau eines zweiten Schlosses begonnen, das erst 1860 fertiggestellt wurde.  Im Jahr 1805 wurde ein erstes Schulhaus erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1808 und 1823 erwarb der Kaufmann [[Georg Brentano]] ein Landhaus mit Garten und erweiterte diesen durch Grundstücksankäufe zu einem Park, dem Brentanopark, zu dem auch das bis heute erhaltene [[Petrihaus]] gehört. [[Johann Wolfgang von Goethe]], [[Clemens Brentano]] und [[Bettina von Arnim]] hielten sich in dieser Zeit regelmäßig zu Besuch dort auf. Das zum Landhaus gehörende Küchenhaus und das Gartenhaus sind noch erhalten, das Landhaus jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verkehrsgeographische Lage Rödelheims begünstigte die Entwicklung des Ortes. Hier überquerte die &amp;#039;&amp;#039;[[Cölnische Hohe Heer- und Geleitstraße]],&amp;#039;&amp;#039; eine alte Handelsstraße von Frankfurt nach [[Köln]], den Fluss [[Nidda (Fluss)|Nidda]], bevor sie an der [[Burg Königstein|Festung Königstein]] den [[Taunus]]kamm überwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hölzerne Niddabrücke in Rödelheim, die für die gesamte Region zwischen Frankfurt und dem Taunus bedeutend war, wurde bereits 1342 erstmals erwähnt. Die Reichsstadt Frankfurt erhielt 1428 die Brückenrechte, durfte  Brückenzoll erheben, musste aber auch das Bauwerk instand halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Hartmann, Paul Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Alt Rödelhein. Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Weidlich, Frankfurt am Main, 1983, ISBN 3-8035-1208-5, S. 131 (Neuauflage)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 61, S. 64. Frankfurter Verein für Geschichte und Landeskunde, Verein für Geschichte und Altertumskunde, Höchst, Frankfurt am Main, 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn die Holzbrücke wurde in zahlreichen Kriegen, vor allem in den [[Koalitionskriege]]n von 1792 bis 1815, mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Im weiteren Verlauf überquerte die Straße in Richtung Bockenheim auf einer Holzbrücke den Mühlgraben und morastiges Gelände über eine Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete Steinbrücke, die &amp;#039;&amp;#039;[[Sternbrücke Rödelheim|Sternbrücke]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1833 wurde die erste regelmäßige Postverbindung nach Frankfurt eingeführt, 1845 die erste Poststation errichtet. Die Freiwillige Feuerwehr Rödelheim wurde 1859 gegründet.[[Datei:Petrihaus.jpg|alternativtext=|mini|Petrihaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1866 wurde Rödelheim durch den [[Friedensvertrag vom 3. September 1866]]&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;1 Nr. 8 &amp;#039;&amp;#039;Gesetz, betreffend die Vereinigung bisher Bayerischer und Großherzoglicher Hessischer Gebietstheile mit der Preußischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039; vom 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 1866, Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten, [https://books.google.de/books?id=CSNGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR1&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_selected_pages&amp;amp;cad=2#v=onepage&amp;amp;q=Bayerischer%2024.%20Dezember&amp;amp;f=false (&amp;#039;&amp;#039;preuß&amp;#039;&amp;#039;GS 1866) S. 876.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der preußischen Monarchie unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1861 wurde die [[Homburger Bahn]] eröffnet, eine Verbindung von Frankfurt nach [[Oberursel (Taunus)|Oberursel]] und [[Bad Homburg vor der Höhe|Bad Homburg]]; der Rödelheimer Bahnhof wurde 1874 ein kleiner Verkehrsknotenpunkt. Die in diesem Jahr eröffnete [[Kronberger Bahn]] zweigte dort von der Homburger Bahn ab und fuhr über [[Eschborn]] nach [[Kronberg im Taunus|Kronberg]]. Außerdem wurde in der Zeit zwischen 1889 und 1895 die Frankfurter Pferdebahn bis an die Rödelheimer Niddabrücke geführt, wurde allerdings ab 1904 durch eine elektrische Straßenbahn ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1881 wurde die [[Apfelwein]]kelterei [[Kelterei Possmann|Possmann]] gegründet, 1896 gründeten die Rödelheimer Bürger Peter und Heinrich Weil in der Alexanderstraße die Fahrradfabrik &amp;#039;&amp;#039;Peter Weil &amp;amp; Co,&amp;#039;&amp;#039; die spätere [[Torpedo-Werke|Torpedo-Werke AG]] (Weil-Werke), die anschließend auch Büromaschinen und Kleinkrafträder herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 wurde Rödelheim zur Stadt erhoben, die Eingemeindung in die Stadt Frankfurt folgte 25 Jahre später, am 1.&amp;amp;nbsp;April 1910. Die Radiloschule wurde in den Jahren 1904 bis 1910 erbaut, gefolgt von der Arndtschule im Jahre 1914. Im Jahre 1928 wurde das [[Brentanobad]] erbaut und ist Europas größtes Freibad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.express.de/ratgeber/reise/-brentanobad--in-frankfurt-das-ist-europas-groesstes-freibad-699050 |titel=„Brentanobad“ in Frankfurt: Das ist Europas größtes Freibad |datum=2014-07-31 |sprache=de-DE |abruf=2019-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 wurde das zweite Rödelheimer Schloss im Solmspark von der Stadt Frankfurt erworben und restauriert. Zerstört wurde es im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch alliierte [[Fliegerbombe]]n bei den [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main|Luftangriffen auf Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Geschichte in Rödelheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagogengedenkstätte Rödelheim 4.JPG|mini|Synagogendenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hebrew Calendar (Luach).jpg|mini|[[Jüdischer Kalender]] für das Jahr 1840/41. Gedruckt in Rödelheim. In der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].]]&lt;br /&gt;
Ab dem 17. Jahrhundert entwickelte sich Rödelheim zu einer Quelle [[jiddisch]]-[[Kabbala|kabbalistischer]] Folklore. Eine Ausgabe des [[Ma&amp;#039;assebuch]]s wurde hier im Jahre 1753 durch Jona ben Josche Gamburg herausgegeben und durch Karl Reich gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/jd/urn/urn:nbn:de:hebis:30:2-3014 Volltext] der Rödelheimer Ausgabe des Ma&amp;#039;assebuchs in der Universitätsbibliothek Frankfurt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1799 gründet der Verleger und Gelehrte [[Wolf Heidenheim|Benjamin Wolf Heidenheim]] eine Buchdruckerei, die jüdische Gebetbücher und theologische Werke herausgab, darunter den bis heute in einigen [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] Gemeinden benutzten [[Sidur Sefat Emet]]. Heidenheim lebte danach bis zu seinem Tode im Jahre 1832 in Rödelheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste eigene [[Synagoge]] wurde 1730 in der Schulstraße Nr. 9 (heutiges Inselgäßchen) eingerichtet, nachdem die jüdische Gemeinde sich zunächst zwischen 1680 und 1700 in einer herrschaftlichen Scheune versammeln durfte. In dieser Zeit bestand die jüdische Gemeinde aus etwa 80 Personen. Die jüdische Gemeinde Rödelheims unterstand dem Rabbinat von [[Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Anwachsens der Gemeinde wurde eine neue Synagoge gebaut und am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 1838 geweiht. Eine Einweihungsrede hielt auch der Pfarrer der evangelischen Cyriakusgemeinde [[Ludwig Thudichum]]. Architektonisch zeichnete sich die Synagoge durch einen eigenwilligen orientalisch geprägten Baustil aus. Zerstört wurde sie ab dem 9./10.&amp;amp;nbsp;November 1938 („[[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]]“). Zunächst wurde hierbei nur der Innenraum durch ein Feuer zerstört. Die letzten Bewohner mussten das Gebäude am 3.&amp;amp;nbsp;November 1939 verlassen.&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde das Gebäude als Lagerraum einer Autowerkstatt benutzt, bis es am [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main#Mittwoch, 22. März 1944|22.&amp;amp;nbsp;März 1944]] durch alliierte [[Fliegerbombe]]n vollständig zerstört wurde. Der [[Toraschild]] der Rödelheimer Synagoge befindet sich heute im [[Jewish Museum (New York City)|Jüdischen Museum]] in [[New York City]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert ein am Standort der Synagoge errichtetes Denkmal mit einer Stele des Bad Homburger Bildhauers [[Christof Krause]] aus dem Jahr 1979 an die [[Synagoge Rödelheim]]. Dieses wurde 2015 erweitert, indem die Umrisse der Synagoge mit Pflastersteinen wieder sichtbar gemacht und die Sitzreihen durch 8 Steinquader angedeutet wurden. Ein Tora-Stein mit dem Relief einer Menorah befindet sich an der Stelle des früheren Tora-Schreins. Diese neue Gedenkstätte wurde am 6. November 2015 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/frankfurt/denkmal-synagoge-11195174.html |titel=Denkmal für Synagoge |datum=2015-11-06 |sprache=de |abruf=2019-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gibt es auch in Rödelheim eine Reihe von [[Liste der Stolpersteine in Frankfurt-Rödelheim|Stolpersteinen]], die an das Leben der Juden und anderen Verfolgten des Nationalsozialismus erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Rödelheim ist 1805 der Geburtsort des Physikers und Chemikers [[Heinrich Buff (Physiker)|Heinrich Buff]] (dessen Tante [[Charlotte Buff]] Vorbild für die Figur Lotte in [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Leiden des jungen Werthers]]&amp;#039;&amp;#039; war). Geboren wurde in Rödelheim der Botaniker [[Hermann Hoffmann (Botaniker)|Hermann Hoffmann]] (1819–1891). Der Chemiker [[Friedrich Wöhler]] (1800–1882) ging in Rödelheim zur Schule und entwickelte hier bereits früh seine Neigung zur Naturwissenschaft. Der in Rödelheim geborene Bankdirektor, Journalist und  Literaturkritiker [[Sigmund Schott (Bankmanager)|Sigmund Schott]] (1852–1910) stand in Briefkontakt mit bedeutenden Autoren seiner Zeit. Gestorben ist hier 1832 der deutsch-jüdische Gelehrte [[Wolf Heidenheim]], sowie 1833 [[August Friedrich Wilhelm Crome]], ein Freund von Buffs Vater, sowie 1868 [[Laurenz Hannibal Fischer]] („Flottenfischer“) der 1852 die deutsche [[Reichsflotte]] auflöste und versteigerte. Die Maler [[Carl Engel von der Rabenau]] 1870 und [[Wilhelm Altheim]] 1914 starben in Rödelheim ebenso, wie der Kirchenmusiker [[Wilhelm Bender (Kirchenmusiker)|Wilhelm Bender]] (1911–1944). Der ehemalige [[Fraport]]-Vorsitzende [[Wilhelm Bender (Manager)|Wilhelm Bender]] lebt seit früher Jugend in Rödelheim und unterstützte den Wiederaufbau des Petrihauses. Bekannte Rödelheimer [[Rap]]-Musiker sind heute das [[Rödelheim Hartreim Projekt]], [[Moses Pelham]] und [[Sabrina Setlur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr !! Einwohner !! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1.871 || 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|  8.234&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1840 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2.106 || 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10.067&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2.411 || 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 12.410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2.611 || 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 11.406&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2.615 || 1945 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|  8.697&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2.762 || 1950 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 12.850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3.109 || 1956 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 15.721&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3.903 || 1958 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 16.250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4.264 || 1968 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 19.040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1895 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4.888 || 1977 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 17.989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=412000820|titel=„Rödelheim, Stadt Frankfurt am Main“| datum=2015-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WasserturmRödelheim3.jpg|mini|hochkant|Alter Wasserturm Rödelheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt, Antoniuskirche (Rödelheim).jpg|mini|hochkant|Antoniuskirche|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Cyriakuskirche.jpg|mini|Cyriakuskirche]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Frankfurt-Rödelheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die katholische [[Antoniuskirche (Rödelheim)|Antoniuskirche]] wurde 1892 im neugotischen Stil erbaut. Das denkmalgeschützte Gotteshaus enthält Wandbilder im Nazarenerstil.&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[St. Cyriakus (Frankfurt am Main)|St. Cyriakuskirche]] liegt direkt am Solmspark.&lt;br /&gt;
* Das historische [[Petrihaus]], erbaut 1720 und um 1820 im heutigen Stil umgebaut, liegt direkt gegenüber dem Brentanopark auf der anderen Seite der Nidda. Dort traf sich früher regelmäßig ein literarischer Kreis, dem außer [[Clemens Brentano]] die [[Brüder Grimm]], [[Adele Schopenhauer]] und [[Marianne von Willemer]] angehörten. Auch [[Johann Wolfgang von Goethe]] und [[Hermann von Pückler-Muskau|Fürst Pückler]] waren hier zu Besuch. Neben dem Petrihaus steht der [[Ginkgo in Rödelheim]], der älteste [[Ginkgo]]-Baum Deutschlands, vermutlich sogar ganz Europas (gepflanzt 1750). Im Jahr 2003 wurde das Haus rekonstruiert und restauriert. Auch das ehemalige zum Landhaus der Brentanos gehörende Küchenhaus und das Gartenhaus im Brentanopark sind erhalten.&lt;br /&gt;
* Ein Wahrzeichen Rödelheims ist der &amp;#039;&amp;#039;Rödelheimer Wasserturm&amp;#039;&amp;#039;, der von 1898 bis 1899 erbaut wurde. Er ist 51 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 9,50 Meter, er diente mit 380 Kubikmeter Fassungsvermögen und einem konstanten Wasserdruck von 3 bar lange Zeit als Trinkwasserspeicher für die näheren Wohngebiete. Mit der Eingemeindung Rödelheims wurde der Stadtteil 1910 auch an das Wassernetz der Stadt Frankfurt angeschlossen und der Turm wurde überflüssig, heute steht er unter Denkmalschutz und wird teilweise als Bürogebäude genutzt.&lt;br /&gt;
* Die [[Sternbrücke Rödelheim]] ist eine im Jahr 1807 errichtete denkmalgeschützte Straßenbrücke. Die barocke Bogenbrücke führt die &amp;#039;&amp;#039;Rödelheimer Landstraße&amp;#039;&amp;#039; über eine ehemalige Flutmulde der Nidda.&lt;br /&gt;
* An die 1938 zerstörte Synagoge erinnert ein Denkmal des Bad Homburger Bildhauers [[Christof Krause]]. Die Umrisse der ehemaligen Synagoge wurden mit Pflastersteinen wieder sichtbar gemacht. Die Sitzreihen der Synagoge wurden durch acht Steinquader angedeutet. Ein Tora-Stein befindet sich an der Stelle des früheren Tora-Schreins. Außerdem gibt es auch in Rödelheim eine Reihe von [[Liste der Stolpersteine in Frankfurt-Rödelheim|Stolpersteinen]], die an das Leben der Juden und anderen Verfolgten des Nationalsozialismus erinnern.&lt;br /&gt;
* Mehrere alte Mühlsteine auf der „Mühlinsel“ (Straße Auf der Insel) erinnern an die 1966 abgerissene letzte Frankfurter Mühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Dieter Schneider |Hrsg=Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim |Titel=Die Rödelheimer Mühle (791 – 1944), eine Chronik anhand von Urkunden, Literaturhinweisen und Karten |Sammelwerk=Beiträge zur Rödelheimer Geschichte |Band=5 |Nummer= |Ort=Frankfurt |Datum= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Au 14–16 befindet sich eine ehemalige Fabrikantenvilla auf einem 1,6&amp;amp;nbsp;ha großen Grundstück der Peter-Rada-Metallwaren-Fabrik, heute Eigentum der Stadt Frankfurt. Seit ca. 1983 besteht hier ein deutschlandweit bekanntes, oftmals belagertes und umkämpftes, selbstverwaltetes Jugendzentrum der Punkerszene. Es gilt als das älteste, ununterbrochen besetzende Projekt für alternativen Lebensstil in Deutschland und ist europaweit bekannt als DIE AU mit Bauwagen-Park.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/linksautonomes-wohnprojekt-in-frankfurt-roedelheim-15045278.html FAZ 2017 – Linksautonomes selbstverwaltenes Wohnprojekt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parks und Grünanlagen ==&lt;br /&gt;
Rödelheim wird vom Radwanderweg des Frankfurter Grüngürtels entlang der Nidda durchquert. Auf diesem Wege sind auch beide Rödelheimer Parks miteinander verbunden. Sie haben einen alten Baumbestand, über den online nähere Informationen im [[Baumkataster]] der Stadt Frankfurt eingesehen werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.frankfurt.de/karten/baumkataster.html |titel=GeoInfo Frankfurt |abruf=2019-03-29 |archiv-datum=2019-03-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190329095227/https://geoportal.frankfurt.de/karten/baumkataster.html |offline=ja |archiv-bot=2025-02-11 21:17:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brentanopark ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Brentanopark}}&lt;br /&gt;
Der Brentanopark mit ca. 4&amp;amp;nbsp;ha Fläche steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Zwischen 1808 und 1823 erwarb [[Georg Brentano]] ein Landhaus mit Garten, zu dem auch das bis heute erhaltene oben erwähnte Petrihaus mit dem alten Ginkgo-Baum gehört, und erweiterte diesen durch Grundstücksankäufe zu einem ca. 14&amp;amp;nbsp;ha großen Park. Das zum Landhaus gehörende Küchenhaus und das Gartenhaus sind noch erhalten, das Landhaus selbst jedoch nicht. Die Stadt Frankfurt erwarb den Park im Jahr 1926 und errichtete im östlichen Teil eines der größten Parkschwimmbäder Europas, das [[Brentanobad]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frankfurt.de/themen/umwelt-und-gruen/orte/parks/parks-von-a-bis-z/brentanopark |titel=Frankfurt am Main: Brentanopark |sprache=de |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solmspark ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Solmspark}}&lt;br /&gt;
Der [[Solmspark]] auf der Rödelheimer Nidda-Insel hat eine Fläche von ca. 5&amp;amp;nbsp;ha und entstand aus einem klassischen Landschaftspark, der im Jahr 1879 um das damalige [[Rödelheimer Schloss|Schloss des Grafen von Solms-Rödelheim]] angelegt wurde. Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und später vollständig abgetragen. In der Mitte des Parks befindet sich umrahmt von alten Baumbeständen eine besondere botanische Rarität: eine [[kaukasische Flügelnuss]] mit über 60&amp;amp;nbsp;m Durchmesser und 20&amp;amp;nbsp;m Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frankfurt.de/themen/umwelt-und-gruen/orte/parks/parks-von-a-bis-z/solmspark |titel=Frankfurt am Main: Solmspark |sprache=de |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biegwald ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Biegwald}}&lt;br /&gt;
Der Biegwald ist ein über 18&amp;amp;nbsp;ha großer Waldpark und Landschaftsschutzgebiet. Er zählt zwar zum Frankfurter Stadtteil [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheim]], grenzt aber direkt an Rödelheim an, ist über eine kleine Wegstrecke mit dem Solmspark verbunden und sowohl von der Niddabrücke &amp;#039;&amp;#039;Blauer Steg&amp;#039;&amp;#039; als auch von der Straße &amp;#039;&amp;#039;Rebstöcker Weg&amp;#039;&amp;#039; aus erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frankfurt.de/themen/umwelt-und-gruen/orte/wald/waelder/biegwald |titel=Frankfurt am Main: Biegwald |sprache=de |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Biegwald im Biegweg war vom Herbst 1967 bis zum Sommer 2025 das [[Hessenkolleg Frankfurt]] beheimatet. Seitdem sind in dessen ehemaligem Gebäude interimsmäßig die Klassen der Stufen 5 bis 7 der [[IGS Süd]] untergebracht. Die weiteren sollen folgen, allerdings in Containern auf dem Areal.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/frankfurt/herausforderungen-an-der-frankfurter-igs-sued-wird-gepackt-mit-dem-umzug-an-den-biegwald-steht-die-schule-mit-ihrem-besonderem-konzept-vor-93878171.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Brentanopark - ehemaliges Küchenhaus des Landhauses.jpg|Ehem. Küchenhaus des Landhauses der Brentanos&lt;br /&gt;
 Rödelheim, Brentanopark, Kriegsopferdenkmal.JPG|Brentanopark, Kriegsopferdenkmal&lt;br /&gt;
 Solmspark - alte Mühlsteine am Mühlgraben.jpg|Alte Mühlsteine&lt;br /&gt;
 Solmspark - Parkansichten (4).jpg|Solmspark&lt;br /&gt;
 Blauer Steg - Niddabrücke - Frankfurt - Bild 2.jpg|Niddabrücke Blauer Steg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC01042 Rödelheim Kronberger Bahn Possmann.jpg|mini|S-Bahn auf der [[Kronberger Bahn]] entlang des westlichen Gewerbegebiets mit Apfelwein-[[Kelterei Possmann]] (vorne), sowie hinten von rechts: Wasserturm, [[Robert Bosch GmbH|Bosch]]-Hochhaus, ein namenloses Bürogebäude sowie das Global-Switch-Rechenzentrum.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC03475 B44 Ludwig-Landmann-Straße.jpg|mini|An der [[Ludwig-Landmann-Straße]] beginnt die [[Bundesstraße 44]]; in deren Mitte die Trasse der [[U-Bahn-Strecke C (Frankfurt am Main)|U-Bahn-Linie 7]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Rödelheim ist mit seiner Infrastruktur und Verkehrsanbindung ein regionaler Wirtschaftsstandort. Zahlreiche Einzelhändler und große Unternehmen sind hier ansässig. Dazu zählen neben alteingesessenen Unternehmen wie der [[Apfelwein]]-[[Kelterei Possmann]], seit jüngerer Zeit insbesondere [[Rechenzentrum|Rechenzentren]] von [[NTT Data]] mit 60.000 m² IT-Fläche und einer maximalen IT-Last von 62 MW&amp;lt;ref&amp;gt;https://datacenter.hello.global.ntt/de-de/standort/frankfurt/rechenzentrum-frankfurt-1-data-center&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;Global Switch&amp;#039;&amp;#039; mit 11.000 m² Bruttofläche und einer Stromkapazität von 14 Megawatt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Winter |Titel=Global Switch baut auch neu: Noch ein großes Rechenzentrum am Main |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum=2018-07-10 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/global-switch-baut-auch-neu-noch-ein-grosses-rechenzentrum-am-main-15684165.html |Abruf=2023-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der größeren Arbeitgeber ist der Automobilzulieferer [[Continental AG|AUMOVIO]], mit rund 4700 Mitarbeitern am Standort Frankfurt-Rödelheim. Ferner gibt es in Rödelheim Niederlassungen der [[Robert Bosch GmbH]] und Logistikdienstleistern wie [[DHL]] und [[GO! Express &amp;amp; Logistics]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Frankfurt-Rödelheim]] liegt an der [[Homburger Bahn]]. Dort beginnt ferner die [[Kronberger Bahn]]. Von hier verkehren die [[S-Bahn Rhein-Main|S-Bahn-Linien 3 bis 5]], im [[Berufsverkehr]] die  [[Liste der Eisenbahnlinien im Rhein-Main-Verkehrsverbund|Regionalbahnlinie 15]] sowie die [[Omnibus]]linie 56 und die [[Metrobus]]linien M34, M55, M60 und M72 der [[traffiQ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten des Stadtteils verkehrt die [[U-Bahn-Strecke C (Frankfurt am Main)|U-Bahn-Linie 7]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Inbetriebnahme der Frankfurter S-Bahn 1978 wurde die alte Straßenbahnverbindung abgebrochen. Die Linie 23 hatte vom Bahnhof durch die Altstadt via Rödelheimer Landstraße zur Schloßstraße geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
Durch den Norden Rödelheims führt die [[Bundesautobahn 66]]. Die westliche Grenze des Stadtteils bildet die [[Bundesautobahn 5]], die südwestliche die [[Bundesautobahn 648]]. Im Osten beginnt die [[Bundesstraße 44]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Rödelheim bietet zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Feste, welche u.&amp;amp;nbsp;a. über den Rödelheimer Vereinsring und den Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim geplant und organisiert werden. Der Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim veranstaltet regelmäßig u.&amp;amp;nbsp;a. Vorträge, Ausstellungen und gesellige Veranstaltungen im Pavillon des Brentanoparks oder im Petrihaus. Vorträge und Lesungen finden auch in der Stadtteilbibliothek Rödelheim (Radilostraße) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rödelheimer Straßenfest&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://roedelheimer-vereinsring.de/aktuell.html |titel=Aktuell – Rödelheimer Vereinsring 1969 e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2019-03-28 |archiv-datum=2019-03-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190328111928/https://roedelheimer-vereinsring.de/aktuell.html |offline=ja |archiv-bot=2025-02-11 21:17:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Musikveranstaltungen findet alle zwei Jahre (ungerade Jahreszahlen) im Bereich der Straße Alt-Rödelheim/Burgfriedenstraße statt und zwar im Wechsel mit dem Weihnachtsmarkt am Rödelheimer Bahnhof (gerade Jahreszahlen).  Das Rödelheimer Parkfest und die Rödelheimer Musiknacht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://roedelheimer-musiknacht.de/ |titel=Rödelheimer Musiknacht |sprache=de-DE |abruf=2019-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Solmspark bieten ebenfalls vielseitige Musikveranstaltungen und sind ein Anziehungspunkt weit über die Grenzen Rödelheims hinaus. Das Brückenfest findet an der Niddabrücke Blauer Steg statt, das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim auf deren Gelände in der Assenheimer Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls weit über die Grenzen Rödelheims hinaus bekannt ist das Rödelheimer Volksradfahren, welches jährlich jeweils am letzten Sonntag im September stattfindet und viele hundert Teilnehmer verzeichnen kann. Es wird initiiert von der Kelterei Possmann gemeinsam mit dem Radsportverein &amp;#039;&amp;#039;RV Sossenheim 1895&amp;#039;&amp;#039; und feierte im Jahr 2014 das 40. Jubiläum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=UMK |url=http://www.roedelheimer-echo.de/archiv/webEcho_2014-3.pdf |titel=Rödelheimer Volksradfahren feiert runden Geburtstag |hrsg=Rödelheimer Echo (Herbst 2014) |format=PDF |abruf=2019-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
Der [[1. FFC Frankfurt|1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt]], mittlerweile fusioniert mit [[Eintracht Frankfurt (Frauenfußball)|Eintracht Frankfurt]], tritt seit der Lizenzübernahme am 1. Januar 1999 in der [[Frauen-Bundesliga]] an. Heimspielstätte ist das städtische [[Stadion am Brentanobad]]. Ebenfalls am Brentanobad beheimatet ist die [[Rot-Weiss Frankfurt|SG Rot-Weiß Frankfurt]], die dort auch ihre Geschäftsstelle hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brentanobad ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Brentanobad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Brentanobad]], das gegenüber dem Hausener Freibad an der Ludwig-Landmann-Straße liegt, gibt es ein [[Freilichtkino]]. Dort befindet sich auch die Station der [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft|DLRG]]-Ortsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Mitte&amp;#039;&amp;#039;. Das Brentanobad selbst gehört zu Rödelheim und ist mit 11.000 Quadratmetern Wasserfläche das größte Freibad [[Deutschland]]s und eines der größten in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fr.de/frankfurt/freibad-deutschlands-liegt-in-frankfurt-das-groesste-93208124.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Reinhold Budenz&lt;br /&gt;
   |Titel=Aus der Geschichte Rödelheims&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schriftenreihe Frankfurter Sparkasse von 1822&lt;br /&gt;
   |Verlag=Waldemar Kramer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
   |Datum=1971&lt;br /&gt;
   |Seiten=1–50}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Emil Hartmann, Paul Schubert&lt;br /&gt;
   |Titel=Alt-Rödelheim – in Wort und Bild&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wolfgang Weidlich Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
   |Datum=1921&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8035-1208-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=1–236&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachdruck 1983}}&lt;br /&gt;
* Horst Wolters – &amp;#039;&amp;#039;Rödelheim und Hausen&amp;#039;&amp;#039;, Entdeckungstour durch zwei Frankfurter Stadtteile, Howolt-Verlag, Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hgv-roedelheim.de/ Heimat- und Geschichtsverein Rödelheim e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://roedelheimer-vereinsring.de/ Rödelheimer Vereinsring]&lt;br /&gt;
* [http://www.roedelheimer-echo.de/1280.html Rödelheimer Echo], kostenloses Magazin mit Nachrichten und Veranstaltungsübersicht&lt;br /&gt;
* [http://www.tramrider.de/roedelheim.htm Historische Bilder der Straßenbahnlinie 23 in der Rödelheimer Altstadt]&lt;br /&gt;
* {{YouTube | id = a8XUt233Jxk | titel = Mein Stadtteil – Meine Heimat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.petrihaus.de/ Historisches Petrihaus]&amp;amp;nbsp;– Informationen zur Rekonstruktion/Restaurierung&lt;br /&gt;
* [http://www.briefmarkenverein-roedelheim.de/index.php/roedelheim/ortsgeschichte.html Rödelheimer Ortsgeschichte]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=412000820|titel=„Rödelheim, Stadt Frankfurt am Main“}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.awo-frankfurt.com/fileadmin/user_upload/dokumente/Ortsvereine/R%C3%B6delheim/Roedelheim_Synygoge_Seite01.pdf |titel=Erinnern und nicht vergessen! |hrsg=AWO Ortsverein Rödelheim |datum=2011-10-30 |format=PDF |kommentar=Hintergrundinformation Synagoge Rödelheim |abruf=2016-10-23}}&lt;br /&gt;
* [http://www.roedelheimer.de/ Ein Blog, der das Leben im Stadtteil beleuchtet]&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Daniel Meisner]] von 1625: Rödelheim. Nach verlornen Dingen, soll man nicht viel ringen ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-94970}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile Frankfurts&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsbezirke von Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104156-2}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frankfurtrodelheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Rödelheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Frankfurt am Main|Rodelheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1885]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woelle ffm</name></author>
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