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	<title>Frankfurt-Praunheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wizzo818: /* Persönlichkeiten */ Rosa von Praunheim ist verstorben</title>
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		<updated>2025-12-17T13:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Rosa von Praunheim ist verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Frankfurter Stadtteil Praunheim. Für weitere Bedeutungen siehe [[Praunheim (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Frankfurter Stadtteil&lt;br /&gt;
|STADTTEILNAME= Praunheim&lt;br /&gt;
|STADTTEILNUMMER= 22&lt;br /&gt;
|WAPPEN= Wappen Praunheim.png&lt;br /&gt;
|KARTE= Frankfurt Stadtteil Praunheim.svg&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 50.14985326330669&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= &lt;br /&gt;
|LAT_SEC= &lt;br /&gt;
|LON_DEG= 8.621134757995605&lt;br /&gt;
|LON_MIN= &lt;br /&gt;
|LON_SEC= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 4.6&lt;br /&gt;
|BEVÖLKERUNGSDICHTE= 3479&lt;br /&gt;
|PLZ= 60488&lt;br /&gt;
|VORWAHL= 069&lt;br /&gt;
|ORTSBEZIRKNUMMER= 7&lt;br /&gt;
|ORTSBEZIRK= Mitte-West&lt;br /&gt;
|STADTBEZIRKE= &lt;br /&gt;
* 42&amp;lt;small&amp;gt;2&amp;lt;/small&amp;gt; – [[Siedlung Praunheim]]&lt;br /&gt;
* 42&amp;lt;small&amp;gt;3&amp;lt;/small&amp;gt; – [[Siedlung Westhausen]]&lt;br /&gt;
* 42&amp;lt;small&amp;gt;4&amp;lt;/small&amp;gt; – Praunheim-Süd&lt;br /&gt;
* 42&amp;lt;small&amp;gt;5&amp;lt;/small&amp;gt; – Alt-Praunheim&lt;br /&gt;
* 42&amp;lt;small&amp;gt;6&amp;lt;/small&amp;gt; – Praunheim-Nord&amp;lt;br /&amp;gt;(im Ortsbezirk [[Frankfurt-Nord-West|Nord-West]])&lt;br /&gt;
|WEBSITE= https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtteile/praunheim&lt;br /&gt;
|U-BAHN1= 7&lt;br /&gt;
|METROBUS1= 60&lt;br /&gt;
|METROBUS2= 72&lt;br /&gt;
|METROBUS3= 73&lt;br /&gt;
|NACHTBUS1= 7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen-praunheim.png|mini|Wappendarstellung der Reichsministerialien &amp;#039;&amp;#039;von Praunheim&amp;#039;&amp;#039;, die Streubesitz in und um den Ort hatten und u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Klettenburg]] und die [[Frankfurt-Heddernheim#17. Jahrhundert|Burg Philippseck]] erbauen ließen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Praunheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1.&amp;amp;nbsp;April 1910 ein [[Liste der Stadtteile von Frankfurt am Main|Stadtteil]] von [[Frankfurt am Main]] in [[Hessen]]. Die Einwohnerzahl beträgt {{formatnum:{{Metadaten Einwohnerzahl Frankfurt|22|}}}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Praunheim liegt im Nordwesten von [[Frankfurt am Main]] auf etwa {{Höhe|105|DE-NHN|link=1}}, 6&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der [[Frankfurt-Innenstadt|Frankfurter Innenstadt]]. Sein höchster Punkt befindet sich mit 128 &amp;lt;abbr&amp;gt;m&amp;lt;/abbr&amp;gt; Höhe am [[Steinbach (Nidda)|Steinbach]] an der [[Bundesautobahn 5]] und der niedrigste Punkt mit 99 &amp;lt;abbr&amp;gt;m&amp;lt;/abbr&amp;gt; Höhe an der „Rohrbrücke“ über die [[Nidda (Fluss)|Nidda]]. Es liegt am Nordufer der Nidda am Wanderweg des [[Frankfurter Grüngürtel]]s und am [[Niddapark]] &amp;#039;&amp;#039;(Volkspark Niddatal)&amp;#039;&amp;#039;. Die Kirche steht zentral im alten Dorfkern. Praunheim grenzt (von Nord nach Süd) an [[Frankfurt-Niederursel|Niederursel]], [[Frankfurt-Heddernheim|Heddernheim]], [[Frankfurt-Ginnheim|Ginnheim]], [[Frankfurt-Hausen|Hausen]], [[Siedlung Westhausen|Westhausen]] und [[Frankfurt-Rödelheim|Rödelheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Praunheim ist seit der [[Jungsteinzeit]] (etwa 6000 Jahren) besiedelt. Grundlage hierfür bildete der für landwirtschaftliche Erträge günstige [[Löss|Lößboden]] des Ebelfeldes. Es wurden hier zahlreiche [[Archäologie|archäologische]] [[Befund (Archäologie)|Befunde]] gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Heddernheim und Praunheim fanden sich die Reste von mindestens zehn [[Römisches Reich|frührömischen]] Militärlagern, die einen strategischen Schwerpunkt für die Eroberung der [[Wetterau]] bildeten. Eine römische [[Militärstraße]] führte einerseits in die Wetterau und andererseits Richtung Mainz. Die römische Stadt [[Nida (römische Stadt)|Nida]] lag an der Grenze Praunheims. Diese archäologische Stätte wurde anlässlich des Baus der [[Siedlung Römerstadt|Römerstadt]] (1927–1929) und der [[Frankfurt-Nordweststadt|Nordweststadt]] (1961–1973) zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RudolfSachsenhausen2.JPG|mini|Wappen derer von Praunheim am [[Epitaph]] [[Rudolf von Sachsenhausen|Rudolfs von Sachsenhausen]]|alternativtext=|240x240px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 804 unter dem Namen Praunheim &amp;#039;&amp;#039;(Brumheim)&amp;#039;&amp;#039; als im [[Niddagau]] gelegen. Im [[Hochmittelalter]] zählte Praunheim zum Gericht und späteren [[Amt Bornheimerberg]]. Praunheim war damit [[Krongut|Königsgut]]. Im Bereich der Kirche lag in der Nähe der Nidda ein vermutlich wasserumwehrter Königshof. Die [[Klettenburg]] und (seit 1676) die Augustusburg lagen in Richtung Niederursel in dem damals sumpfigen [[Steinbach (Nidda)|Steinbachtal]]. Der örtliche Adel, die Herren von [[Praunheim (Adelsgeschlecht)|Praunheim]], waren eine der führenden Familien in der [[Wetterau]] und stellten im 12. und 13. Jahrhundert eine Reihe von [[Schultheiß]]en der Reichsstadt [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1320 verpfändete König [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IV.]] den Bornheimerberg an [[Ulrich II. (Hanau)|Ulrich&amp;amp;nbsp;II. von Hanau]], so dass Praunheim zur Hälfte zunächst zur [[Herrschaft Hanau]], später zur [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]] gehörte. Die andere Hälfte gehörte den Grafen von [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms]]. Aus diesem doppelten Anspruch wuchs ein [[Kondominat]]. Der Hanauer Teil an Praunheim war als [[Lehenswesen|Lehen]] zunächst an die [[Praunheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Praunheim]] vergeben. Diese Familie spielte eine erhebliche Rolle in der Stadtgeschichte Frankfurts. So ist zum Beispiel der Ritter [[Wolfram I. von Praunheim]] der erste bekannte [[Schultheiß]] der Stadt Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Burg, die [[Alte Burg (Frankfurt-Praunheim)|Alte Burg]], lag inmitten von Praunheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1132 erwarb der Mainzer Erzbischof das [[Investitur]]recht der Praunheimer Kirche.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Auferstehungskirche (Frankfurt-Praunheim)}}&lt;br /&gt;
Zum [[Kirchspiel]] Praunheim gehörten ursprünglich [[Frankfurt-Ginnheim|Ginnheim]], [[Frankfurt-Rödelheim|Rödelheim]] (bis 1464), [[Frankfurt-Hausen|Hausen]] (bis 1772), [[Frankfurt-Heddernheim|Heddernheim]] (bis 1821) und [[Frankfurt-Niederursel|Niederursel]]. Seit 1336 war das [[Leonhardskirche (Frankfurt am Main)|Leonhardstift]] in Frankfurt [[Kirchenpatronat|Patronatsherr]], aber auch die [[Erzbistum Mainz|Erzbischöfe von Mainz]] erhoben darauf Anspruch. Nach dem Ende des alten Reiches besaß die Stadt Frankfurt bis 1906 das Patronatsrecht. Kirchliche Mittelbehörde war das [[Archidiakonat]] des [[Propst]]es von [[St. Peter (Mainz)|St. Peter]] in [[Mainz]], [[Dekanat Eschborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Eingemeindung zur Stadt Frankfurt besaß Praunheim gemeindeeigenen Wald am [[Sandplacken]] (dessen Fläche etwa 99&amp;amp;nbsp;ha beträgt mit der höchsten Erhebung von 684&amp;amp;nbsp;m NN. auf dem [[Kolbenberg]]). Das Waldstück wird durch den Grenzsteinlehrpfad umschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bilder zur Praunheimer Geschichte 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgtor zu Praunheim mit Blick zur Kirche.jpg|Ehemaliges Burgtor&lt;br /&gt;
Gaststätte Hebe Alt Praunheim 44.jpg|Alt-Praunheim 44 um 1900&lt;br /&gt;
Via Regia Praunheim - 4.jpeg|Hinweisschild auf die alten Straßen der Römer&lt;br /&gt;
Frankfurt Niddapark Grenzstein 1770-1.jpg|Grenzstein im heutigen Niddapark&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Brumheim (804)&lt;br /&gt;
* Brunniheim (1063)&lt;br /&gt;
* Prumheim (1132)&lt;br /&gt;
* Phrumheim (1211)&lt;br /&gt;
* Prumheim (1247)&lt;br /&gt;
* Prhumheim (1276)&lt;br /&gt;
* Brumheim (1323)&lt;br /&gt;
* Promheim (1374)&lt;br /&gt;
* Brunheim (1477)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Graf [[Friedrich Magnus I. (Solms-Laubach)|Friedrich Magnus von Solms]] und Graf [[Philipp III. (Hanau-Münzenberg)|Philipp&amp;amp;nbsp;III. von Hanau-Münzenberg]] führten 1545 die [[Reformation]] nach [[Luthertum|lutherischer]] Lehre in Praunheim ein. Der Solmser Anteil von Praunheim gehörte zur [[Grafschaft Solms-Rödelheim]], [[Amt Rödelheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1770 wurde ein Grenzstein neu gesetzt, nachdem es zu Streitigkeiten um einen Grenzverlauf gekommen war. Die Ginnheimer beanspruchten den Graben im Woog für sich, da er regelmäßig zur Fischwaid verpachtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Lerner, Frankfurter Sparkasse von 1822 (Polytechnische Gesellschaft) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ginnheim. Von der Vorzeit bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 1983, S. 75ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard&amp;amp;nbsp;III.]] erbten dessen Anteil an Praunheim zusammen mit der Grafschaft Hanau-Münzenberg die Landgrafen von [[Haus Hessen|Hessen-Kassel]]. Aus der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] wurde 1803 das [[Kurfürstentum Hessen]]. Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] fiel der Solms-Rödelheimer Anteil von Praunheim an das [[Großherzogtum Hessen]]. Vorübergehend gehörte Praunheim in [[Napoleon Bonaparte|napoleonischer Zeit]] zunächst 1806 bis 1810 zum [[Erstes Kaiserreich|Kaiserreich Frankreich]], [[Fürstentum Hanau]], [[Amt Bornheimerberg]], dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], bevor es wieder zu einem Kondominat zwischen dem Kurfürstentum und dem Großherzogtum Hessen wurde. Diese Gemengelage wurde 1816 bereinigt, als das Großherzogtum seine Hälfte Praunheims an das Kurfürstentum abtrat. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, in deren Rahmen Kurhessen in vier Provinzen und 22&amp;amp;nbsp;Kreise eingeteilt wurde, gehörte Praunheim zum [[Landkreis Hanau]]. Das Kurfürstentum unterlag als Verbündeter [[Kaisertum Österreich|Österreichs]] 1866 im [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] dem [[Königreich Preußen]]. Dieses [[Annexion|annektierte]] daraufhin Kurhessen und damit auch Praunheim. Ab 1866 gehörte Praunheim nun zur Preußischen [[Provinz Hessen-Nassau]], dem [[Regierungsbezirk Kassel]] und dem Landkreis Hanau, ab 1886 dem [[Landkreis Frankfurt]]. Zum 1.&amp;amp;nbsp;April 1910 wurde Praunheim in die Stadt Frankfurt [[Eingemeindung|eingemeindet]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
FFM Praunheim Zehntscheune Junkerhof.jpg|Zehntscheune (Mitte) und Junkerhof&lt;br /&gt;
Praunheim, Alt-Praunheim 44.JPG|Alt-Praunheim 44&lt;br /&gt;
Alter Ortskern Frankfurt-Praunheim (6).jpg|Alt-Praunheim 45&lt;br /&gt;
Praunheim, Alt-Praunheim 36.JPG|Alt-Praunheim 36&lt;br /&gt;
Praunheim - Willi-Petri-Haus (1).jpg|Willi-Petri-Haus, Am Ebelfeld 19&lt;br /&gt;
Damangebel.jpg|Typischer Straßenzug aus der [[Siedlung Praunheim]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1609: {{0|00.}}293 Einwohner, davon 127 Erwachsene&lt;br /&gt;
* 1612: {{0|00.0}}74 Steuernde&lt;br /&gt;
* 1753: {{0|00.}}113 Haushaltungen&lt;br /&gt;
* 1834: {{0|00.}}595 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1840: {{0|00.}}629 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1895: {{0}}1.055 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1910: {{0}}1.413 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1956: 12.456 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1985: 15.398 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2018: 16.492 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Frankfurt am Main |url=https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/678/13_Bevölkerung_Halbjahr2018.pdf |titel=Statistik aktuell, Einwohnerinnen und Einwohner in Frankfurt am Main am 30. Juni 2018 |hrsg=Stad Frankfurt am Main |datum=2018-06-30 |format=PDF |abruf=2018-11-17 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für die Kommunalwahlen in Praunheim sind maßgeblich die Ortsbezirke 7 und 8 (Ortsbezirk 7 [[Frankfurt-Mitte-West]]: Rödelheim, Praunheim, Hausen und Ortsbezirk 8 [[Frankfurt-Nord-West]]: Niederursel, Heddernheim, Praunheim-Nord).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
=== Siedlung Praunheim ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Siedlung Praunheim}}&lt;br /&gt;
Zur Milderung der dramatischen Wohnungsnot nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ließ der von [[Oberbürgermeister]] [[Ludwig Landmann]] berufene Hochbaudezernent [[Ernst May]] in Praunheim eine Trabantenstadt errichten, die westlich des alten Ortskernes zwischen Heerstraße und der [[Nidda (Fluss)|Nidda]] liegt. In der [[Siedlung Praunheim]] wurden in wenigen Jahren (1926–1929) knapp 1500 Wohnungen im [[Bauhaus]]stil errichtet. Die Siedlung Praunheim gilt als Prototyp des [[Sozialer Wohnungsbau in Deutschland|sozialen Wohnungsbaues]] in Frankfurt und weit darüber hinaus, obwohl es sich hierbei nicht um Mietwohnungsbau durch eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft, wie in fast allen Siedlungen der Zwanziger Jahre deutschlandweit üblich, sondern um eine [[Reichsheimstätte]]nsiedlung, die direkt durch die Stadt Frankfurt errichtet wurde und deren Wohnbauten nach Fertigstellung mit den auf der Heimstätte liegenden sozialen Bindungen verkauft wurden. Bekannt wurde auch die erstmals in der Siedlung Praunheim eingebaute &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Küche]]&amp;#039;&amp;#039;, eine von der bis dahin üblichen Wohnküche radikal abweichende architektonische Gestaltung, nach der die Küche nur noch ein kleiner rein funktionaler Raum (&amp;#039;&amp;#039;Laborküche&amp;#039;&amp;#039;) war. Stattdessen wurde die Wohnung mit einem Wohnzimmer als Familientreffpunkt ausgestattet, ein in Arbeiterkreisen bislang ungewohnter Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner der Siedlung Praunheim bildeten auf einer ersten Versammlung am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1927 den noch heute bestehenden „[[Siedlergemeinschaft|Siedlerverein]] der Siedlung Frankfurt am Main – Praunheim“, der die Interessen der seit 1993 von der Reichsheimstättenbindung befreiten Eigentümer vertritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlung Westhausen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Siedlung Westhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerkolonie 1967 ===&lt;br /&gt;
1964 stellte der Frankfurter Planungsdezernent [[Hans Kampffmeyer der Jüngere|Hans Kampffmeyer]] in Praunheim zehn Grundstücke zur Bebauung mit modernen Häusern für Künstler zur Verfügung. Die Häuser entstanden in der Straße &amp;#039;&amp;#039;An den Pflanzländern 2-22&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit der für 1969 vorgesehenen aber aus finanziellen Gründen nicht stattgefundenen [[Bundesgartenschau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Astrid Kumpfe: [http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=4024 &amp;#039;&amp;#039;Die Frankfurter Künstlerkolonie: In Frankfurt am Main Wohnen 1967.&amp;#039;&amp;#039;] 29. September 2012 auf der Website von &amp;#039;&amp;#039;[[L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung|L.I.S.A.]] – Das Wissenschaftsportal der [[Gerda Henkel Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;, auch&amp;lt;br /&amp;gt;Astrid Kumpfe: &amp;#039;&amp;#039;In Frankfurt am Main wohnen 1967: Frankfurter Künstlerkolonie e.&amp;amp;nbsp;V. (1959).&amp;#039;&amp;#039; Henrich Editionen, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-921606-96-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Heinrich-Lübke-Siedlung|Baumaßnahmen Heerstraße}} Heinrich-Lübke-Siedlung und Baumaßnahmen Heerstraße ===&lt;br /&gt;
In der in den 1970er Jahren in Praunheim errichteten [[Heinrich Lübke|Heinrich-Lübke]]-Siedlung gibt es ca. 600 Wohnungen für ca. 2.000 Bewohner in drei- bis achtstöckigen Wohngebäuden. Die mehrjährigen umfassenden Sanierungs- und Neubaumaßnahmen durch die städtische [[ABG Frankfurt Holding]] wurden im Jahre 2016 größtenteils fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freiraumx.de/projekte/heinrich-l-bke-siedlung |titel=Heinrich Lübke Siedlung {{!}} freiraum x |sprache=de |abruf=2018-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH |url=https://www.abg-fh.com/presse/?document=4188 |titel=ABG FRANKFURT HOLDING GmbH |sprache=de |abruf=2018-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Heerstraße findet eine permanente Weiterentwicklung und Ausdehnung des Stadtteils statt. Sowohl in Form von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen von Wohnhäusern (teilweise öffentlich gefördert) als auch im Rahmen des umfangreichen Ausbaus des Gewerbegebietes &amp;#039;&amp;#039;Nördliche Heerstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=9198 |titel=Gewerbe- und Wohngebiet nördlich der Heerstraße (Praunheim) – Deutsches Architektur-Forum |sprache=de |abruf=2018-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=COM.POSiTUM GmbH, Fulda |url=https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/gewerbegebiet_noerdlich_heerstrasse_5084.html?psid=8pi5et2kih6r0c36r99vubc2a5 |titel=Gewerbegebiet Nördlich Heerstraße {{!}} Stadtplanungsamt Frankfurt am Main |abruf=2018-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich-Lübke-Siedlung Frankfurt-Praunheim A22.jpg|mini|Heinrich-Lübke-Siedlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Praunheim ist ein teilweise noch landwirtschaftlich geprägter Stadtteil mit unterdurchschnittlicher Arbeitslosenquote. Es sind zahlreiche Einzelhändler und große Unternehmen ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Arbeitgeber in der Region sind u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Mercedes-Benz|Mercedes-Benz AG]] und die [[Asea Brown Boveri|ABB Ltd]] an der Heerstraße bzw. Stierstädter Straße. Ebenfalls an der Heerstraße befanden sich einst die Produktionsstätten des historisch größten Arbeitgebers Praunheims, der Firma [[Hartmann &amp;amp; Braun]], die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] dorthin verlagert wurden. Hartmann &amp;amp; Braun war in den Jahren 1941 und 1942 ein kriegswichtiger Betrieb. Das neue Werk Praunheim hatte zeitweise rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Nach der Umsiedelung des Unternehmens im Jahre 1997 erfolgte der Abbruch der Gebäude und eine Neubebauung mit Reihenhäusern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alt-Praunheim 2, PW13.jpg|Praunheimer Werkstätten – ehem. Produktionswerkstatt&lt;br /&gt;
Frankfurt-Praunheim Karl-Klee-Straße 01.jpg|Frankfurt-Praunheim, ehem. Produktionsstätte der Hartmann &amp;amp; Braun AG, jetzt Karl-Klee-Weg, Wohnpark Praunheim,&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Einrichtungen und Kliniken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordwestkrankenhaus ===&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe liegt das im Jahre 1960 gegründete und später modernisierte und erweiterte Krankenhaus Nordwest im Steinbacher Hohl 2–26, welches mit zahlreichen Fachrichtungen überregional frequentiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krankenhaus-nordwest.de/ |titel=Krankenhaus Nordwest |abruf=2019-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praunheimer Werkstätten ===&lt;br /&gt;
In Praunheim hat sich eine weit über die regionalen Grenzen bekannte [[Werkstatt für behinderte Menschen|Behindertenwerkstatt]] zur Förderung behinderter Menschen etabliert, die unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Praunheimer Werkstätten]] gGmbH&amp;#039;&amp;#039; (pw) handgefertigte Produkte vertreibt. Neben traditionellem [[Holzspielzeug]] werden auch Möbel und Dienstleistungen angeboten. Die Produktionswerkstatt befand sich früher in der Graebestraße an der Praunheimer Brücke. Nach Fertigstellung eines modernen Neubaus in der Christa-Maar-Straße fand der Umzug im Jahre 2016 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Frankfurt-Praunheim: Neubau der Praunheimer Werkstätten steht |Sammelwerk=Frankfurter Rundschau |Online=http://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-praunheim-neubau-der-praunheimer-werkstaetten-steht-a-394387 |Abruf=2018-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gibt es eine Wohneinrichtung für behinderte Menschen in den historischen Gebäuden der Praunheimer Mühle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2717&amp;amp;_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=82106 |titel=Frankfurt am Main: Praunheimer Werkstätten gemeinnützige GmbH – Wohnanlage An der Praunheimer Mühle |sprache=de |abruf=2018-11-17 |archiv-datum=2018-11-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181117193300/https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2717&amp;amp;_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=82106 |offline=ja |archiv-bot=2025-02-11 21:10:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ehemaligen Werkstattgebäude der Praunheimer Werkstätten in der Graebestraße werden seit 2016 für einen begrenzten Zeitraum als Flüchtlingsunterkunft genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altenpflegeheim Alt-Praunheim ===&lt;br /&gt;
In Alt-Praunheim 48 befindet sich das Alten- und Pflegeheim Praunheim des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pflegeheim-praunheim.de/ |titel=Pflegeheim Praunheim |abruf=2019-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch]]e [[Auferstehungskirche (Frankfurt-Praunheim)|Auferstehungskirche]], Graebestraße 2, 60488 Frankfurt; 1748 brannte die alte Kirche ab, bereits 1770–1773 war der Neubau fertig. Die heutige Kirche ist ein [[barock]]er Saalbau mit Haubendachreiter, der nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bei den [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main|Luftangriffen auf Frankfurt am Main]] 1949 wiedererrichtet wurde.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Auferstehungskirche (Frankfurt-Praunheim)}}&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche Wicherngemeinde, Pützerstraße 96a, 60488 Frankfurt&lt;br /&gt;
* Zentrum Ökumene der EKHN, Praunheimer Landstraße 206, 60488 Frankfurt&lt;br /&gt;
* [[römisch-katholisch|Katholische]] [[Christ-König-Kirche (Frankfurt-Praunheim)|Christ-König-Kirche]], Damaschkeanger 156, 60488 Frankfurt, 1930 geweiht&lt;br /&gt;
* [[Neuapostolische Kirche]] Frankfurt (NAK), Praunheimer Hohl 1, 60488 Frankfurt, 2002–2004 saniert&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
FFM Praunheim Auferstehungskirche Totale Suedost.jpg|[[Evangelisch]]e Auferstehungskirche&lt;br /&gt;
Frankfurt-Praunheim A8.jpg|Evangelische Kirche Wicherngemeinde&lt;br /&gt;
Praunheimer Landstraße 206, Frankfurt-Praunheim A4.jpg|Zentrum Ökumene der EKHN&lt;br /&gt;
Frankfurt-Praunheim A12.jpg|Christ-König-Kirche&lt;br /&gt;
Kirche Frankfurt Praunheim - 1.jpeg|[[Neuapostolische Kirche]] Frankfurt (NAK)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
* Die Ebelfeldschule (Grundschule), Praunheimer Hohl 4, 60488 Frankfurt. In direkter Nachbarschaft befindet sich die städtische Kindertagesstätte 16&lt;br /&gt;
* [[Liebigschule]], Kollwitzstraße 3, 60488 Frankfurt – Öffentliches Gymnasium bis Jahrgang 13 / G9 / Europaschule (auch mit Schwerpunkt Sport)&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium Nord]] (Stadtteil Westhausen), Muckermannstr. 1, 60488 Frankfurt&lt;br /&gt;
* [[Hermann Luppe|Hermann-Luppe-Schule]], An der Praunheimer Mühle 7–9, 60488 Frankfurt, Förderschule mit Förderschwerpunkt &amp;#039;&amp;#039;emotionale und soziale Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;, fünf Klassen&lt;br /&gt;
* Landesfachschule für das Kfz-Gewerbe, Heerstraße 149, 60488 Frankfurt. 1963 von der Stadt Frankfurt, bzw. der Stiftung Waisenhaus, abgekauftes ehemaliges [[Hofgut]], das zu einem mehrfach ausgezeichneten Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Landesfachschule ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
* Französische Schule &amp;#039;&amp;#039;Lycee Victor Hugo,&amp;#039;&amp;#039; Gontardstraße 11, 60488 Frankfurt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Die [[Gotik|gotische]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zehntscheune (Frankfurt-Praunheim)|Zehntscheune]]&amp;#039;&amp;#039; in der Graebestraße stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Nachdem das Gebäude nicht mehr für die Lagerung von Naturalien-Abgaben (der [[Zehnt]]) genutzt wurde, hatte es wechselnde Funktionen als Gefängnis, Leichenhalle und Feuerwehrgarage. Seit den 1990er-Jahren dient die Zehntscheune als Veranstaltungsort und wird für Sitzungen des [[Ortsbeirat]]es genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildhauerin [[Marita Kaus]] hatte ihre Arbeitsstätte auf einem großen Gartengrundstück gegenüber dem Wasserwerk Praunheim am Rande des Niddaparks. Der Skulpturengarten kann heute (Stand 2021) besichtigt werden; Führungen und Vorträge organisiert der Verein &amp;#039;&amp;#039;KunstWerk Praunheim&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstwerkpraunheim.de/aktuelles |titel=Marita Kaus |werk=KunstWerk Praunheim |sprache=de |abruf=2021-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Leben der Juden bzw. Verfolgten in Praunheim während des Nationalsozialismus erinnern drei [[Liste der Stolpersteine in Frankfurt-Praunheim|Stolpersteine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer ehemaligen umgebauten [[Kegelbahn]] in der Straße [[Alt-Praunheim]]&amp;amp;nbsp;44 wurde 2017 ein [[Vespa]]-Museum eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vespa-stiftung-frankfurt.de/ Vespa Stiftung], abgerufen am 12. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &amp;lt;!---besser Link erwünscht; FNP finde ich leider nichts--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Frankfurt-Praunheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sportplatz Frankfurt-Praunheim.jpg|mini|Praunheim, Sportplatz]]&lt;br /&gt;
Die 1971 gegründete Frauenfußballabteilung der &amp;#039;&amp;#039;SG Praunheim 1908&amp;#039;&amp;#039;, die ihre Spiele auf dem Fußballplatz Praunheimer Hohl austrug und 1998 zum [[1. FFC Frankfurt]] ausgelagert wurde, spielte lange in der höchsten deutschen Spielklasse. Der 1. FFC Frankfurt, der 2020 mit [[Eintracht Frankfurt (Frauenfußball)|Eintracht Frankfurt]] fusionierte, spielt jetzt in [[Frankfurt-Rödelheim]]. Eines der beiden Spielfelder des Praunheimer Fußballplatzes wurde im Jahre 2017 aufwendig saniert und in eine Kunstrasenfläche umgewandelt. Die Einweihung erfolgte am 30. Oktober 2017 durch den Sportdezernenten der Stadt Frankfurt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frankfurt.de |url=https://frankfurt.de/sixcms/detail.php/detail.php?id=2990&amp;amp;_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=9381203 |titel=Frankfurt am Main: Bauprojekte des Sportamtes |datum=2018-11-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181117192946/https://frankfurt.de/sixcms/detail.php/detail.php?id=2990&amp;amp;_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=9381203 |archiv-datum=2018-11-17 |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es in Praunheim unter anderem den [[Volleyball]]verein &amp;#039;&amp;#039;TG Römerstadt&amp;#039;&amp;#039;, den [[Skat]]verein &amp;#039;&amp;#039;SC Brühlfüchse&amp;#039;&amp;#039; und den [[Segeln|Segelverein]] &amp;#039;&amp;#039;Mainflower&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rodelhang befindet sich auf der &amp;#039;&amp;#039;Adlerwiese&amp;#039;&amp;#039;. Die Adlerwiese ist eine Grünanlage nahe der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Ebelfeld&amp;#039;&amp;#039; und liegt zwischen dem Wohngebiet der Siedlung Praunheim und dem [[Frankfurter Grüngürtel]] entlang der Nidda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin führt der [[Europäischer Fernwanderweg E1|Europäische Fernwanderweg E1]] über das Praunheimer Wehr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Willi-Petri-Steg Frankfurt-Praunheim.JPG|Willi-Petri-Steg, Niddabrücke&lt;br /&gt;
Nidda, Willi-Petri-Steg Praunheim.jpg|Die Nidda vom Willi-Petri-Steg fotografiert&lt;br /&gt;
Adlerwiese Frankfurt-Praunheim (1).jpg|Adlerwiese&lt;br /&gt;
Adlerwiese in Frankfurt Praunheim 3.jpg|Adlerwiese in Frankfurt-Praunheim, Rodelhang&lt;br /&gt;
2010 0305Steinbach0029.JPG|Mündung des Steinbachs in die Nidda&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
In Praunheim gibt es ein reges Vereinsleben. Dazu zählen der Bürgerverein Praunheim, die Freiwillige Feuerwehr Praunheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.feuerwehr-praunheim.de/ |titel=Freiwillige Feuerwehr Praunheim |abruf=2019-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ein Kleingartenverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jährliche Zehntscheunenfest findet als Sommerfest in der Graebestraße statt mit Veranstaltungen für alle Altersgruppen und zahlreichen Musikveranstaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bv-praunheim.de/veranstaltungen/zehntscheunenfest/ |titel=Zehntscheunenfest |abruf=2019-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Institution in Praunheim ist die Partyband &amp;#039;&amp;#039;fullstop.&amp;#039;&amp;#039;, die seit über 40 Jahren in Frankfurt und Umgebung auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marcus Reinhardt&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurter Neue Presse]] vom 29. Dezember 2017: &amp;#039;&amp;#039;Von der Kirchenempore in die Partywelt&amp;#039;&amp;#039; (40 Jahre Fullstop)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Kirchengemeinden werden zahlreiche Feste und Veranstaltungen ausgerichtet, zudem ist die evangelische Auferstehungskirche über die Grenzen des Stadtteils für ihre Kirchenmusiken bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Praunheim geborene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Carl Graebe|Carl James Peter Graebe]] (1841–1927; manchmal auch Carl Gräbe) war ein deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
* Karl Luckhardt (1886–1970), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* Willi Petri (1916–2009), Chronist und Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Hans Steinbrenner (Bildhauer)|Hans Steinbrenner]] (1928–2008), Bildhauer&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Praunheim lebende bzw. wirkende Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Willy Berking]] (1910–1979), Orchesterleiter (HR), Posaunist und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Caspar]] (* 1956) ist ein deutscher Unternehmer und Politiker der CDU im Hessischen Landtag&lt;br /&gt;
* [[Uwe Günzler]] (1941–2008), Journalist und Fernsehmoderator ([[Hessischer Rundfunk|HR]])&lt;br /&gt;
* [[Heinz Günter Heygen]] (* 1953), ist ein deutscher Journalist und Showmaster; Hörfunk-Moderator des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]]&lt;br /&gt;
* [[Marita Kaus]] (1940–2010), Bildhauerin&lt;br /&gt;
* [[Sonya Kraus]] (* 1973), TV-Moderatorin&lt;br /&gt;
* [[Albert Mangelsdorff]] (1928–2005), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Rosa von Praunheim]] (1942–2025), Filmschaffender&lt;br /&gt;
* [[Willi van Ooyen]] (* 1947), pädagogischer Leiter der Praunheimer Werkstätten 1997–2008; [[MdL]] Hessen 18. Wahlperiode, Fraktionsvorsitzender der Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Die Linke]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Praunheim wird von zwei Autobahnen durchzogen ([[Bundesautobahn 66#Wiesbaden – Frankfurt|A66]] und [[Bundesautobahn 5|A5]]). Auch hat Praunheim drei große Ausfallstraßen ([[Praunheimer Landstraße]], [[Ludwig-Landmann-Straße]] und [[Elisabethenstraße|Heerstraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
[[U-Bahn-Strecke C (Frankfurt am Main)|U-Bahn-Linie U7]] (+Nachtbuslinie N7) Haltestelle Heerstraße (Busanbindung Linie M60) sowie U-Bahn-Linie U 6 Haltestelle Hausen (Busanbindungen Linien M72 und M73). In der Nacht fuhr [[Nachtverkehr#Frankfurt am Main|Linie]] n2 durch Praunheim, jedoch fand diese Linie ihr Ende nach dem Fahrplanwechsel 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 fuhr die Trambahn 18 zur Praunheimer Brücke, ab 1928 die Linie 18, dort bunden die Linien 60, später die 67 die Trambahn an. Diese wurde 1986 eingestellt um der U-Bahn Linie U7 Platz zu bieten. Die U-Bahn sollte ursprünglich bis zur Brücke gebaut werden da auch die ganze Praunheimer Landstraße neugebaut wurde, jedoch war einer der Planer oder Politiker unzufrieden, eine große Baustelle vor dem Haus zu haben. So wird die alte Schleife zum Parken genutzt, zum Wenden von SEV, jedoch wird dabei auf die Linien M72 und M73 ausgewichen und zum Wenden der Linien M72 und M73 bei Baustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1944 bis 1959 wurde die Linie M60 (zu Beginn K, ab 1940 bis 2020 60) mit O-Bussen betrieben – eine Besonderheit in Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1965 gab es die Linie 67, diese fuhr von der Nordweststadt zum Industriehof bzw. zum Ellerfeld. Diese wurde 2006 in die Linien 72 und 73 (heute M72 und M73) aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Main|U6}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Main|U7}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist die [[Regionaltangente West]] eine geplante Regionalstadtbahn-Linie im Schnellbahnnetz des [[Rhein-Main-Gebiet]]es. Diese soll zum Gewerbegebiet Praunheim fahren (nördlich zur Heerstraße) und im Nachhinein über die Europaschule zur Nordweststadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Regionaltangente West}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietwulf Baatz]], [[Fritz-Rudolf Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-58-9, S.&amp;amp;nbsp;275–292.&lt;br /&gt;
* Adolf Bach: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsnamen des Taunusgebiets in ihrer Bedeutung für die Besiedlungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Siedlungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1). 1927, {{DNB|578788136}}, S. 52.&lt;br /&gt;
* Alfred Hansmann: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Praunheim – Eine Reise in die Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-00-013189-2.&lt;br /&gt;
* Gerhard Kleinfeldt, [[Hans Weirich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau.&amp;#039;&amp;#039; 16). 1937, {{DNB|579512487}}. (Nachdruck: Elwert, Marburg 1984, ISBN 3-942760-01-0, S. 74.)&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;402.&lt;br /&gt;
* Ronald Kunze: &amp;#039;&amp;#039;Mieterbeteiligung im Sozialen Wohnungsbau. Entstehung und Entwicklung der Mietervertretungen in den Siedlungen der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 1992, ISBN 3-89117-071-8.&lt;br /&gt;
* Siegfried Nassauer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und befestigte Gutshöfe um Frankfurt am Main Geschichte und Sage&amp;#039;&amp;#039;. Goldsteinsche Buchhandlung, Frankfurt am Main 1917. (Nachdruck: Weidlich, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-8035-1027-9)&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 14). 1926, S.&amp;amp;nbsp;369. (Nachdruck: Elwert, Marburg 1974, ISBN 3-7708-0509-7)&lt;br /&gt;
* Helmut Ritzel: &amp;#039;&amp;#039;Praunheim. Skizzen zu einer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 1958. (maschinenschriftlich)&lt;br /&gt;
* Heinz Schomann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Stadt Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Vieweg, Braunschweig 1986, ISBN 3-528-06238-X, S. 684–693.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;May-Siedlung Praunheim – 75 Jahre 1927–2002.&amp;#039;&amp;#039; Siedlerverein Frankfurt am Main – Praunheim e.&amp;amp;nbsp;V., Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-00-009893-3.&lt;br /&gt;
* Walter Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Das Rhein-Main-Gebiet vor 150 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Historischen Kommission für den Volksstaat Hessen, zugleich Sonderdruck aus Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; NF. 20). 1938, {{DNB|56095235X}}, S. 70, 94.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnbauten in Holzrahmenbauweise Heerstraße 246-260, Praunheim (Grdrr., Ansicht, Schnitt, Fotos).&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Wentz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neuer Wohnungsbau, Frankfurter Projekte.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft des Städtischen.&amp;#039;&amp;#039; 10). Campus, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-593-35920-0, S. 80 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=11724|titel=Praunheim, Stadt Frankfurt am Main}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116351446|GND=4233347-7}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bv-praunheim.de/index.html Bürgerverein Frankfurt] für Informationen und Veranstaltungen&lt;br /&gt;
* [http://www.tramrider.de/praunheim.htm Straßenbahngeschichte Hausen-Praunheim]&lt;br /&gt;
* {{YouTube | id = CbcZdaiVpzk | titel = Mein Stadtteil – Meine Heimat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Frankfurts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4233347-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Praunheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Frankfurt am Main|Praunheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernst May]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 804]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wizzo818</name></author>
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