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	<title>Frankenweide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:06:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frankenweide&amp;diff=691166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dwains Bandersnatch am 10. Februar 2025 um 14:14 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-10T14:14:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturraum in Deutschland&lt;br /&gt;
 |NAME= &lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME= Hoher Pfälzerwald&lt;br /&gt;
 |IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |FOTO= PfälzerwaldFrankenweide.JPG&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1= Waldlandschaft der Frankenweide&lt;br /&gt;
 |SYSTEMATIK= HNGD&lt;br /&gt;
 |FLAECHE_PRAEFIX=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE_REFERENZ=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-HA=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-QKM=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1_IDENTIFIKATOR=170.3 &lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1= &lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2= &lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3= &lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1_IDENTIFIKATOR= 07–23&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1= Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2_IDENTIFIKATOR= 17–19, 26&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2= Nordfranzösisches Schichtstufenland|Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3_IDENTIFIKATOR= 17&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3= Pfälzerwald&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4_IDENTIFIKATOR=&amp;lt;ref&amp;gt;Das Gliederungskonzept des Handbuchs wurde für den [[Gliederung des Pfälzerwaldes#Integrierende Gliederung|Binnenbereich des Pfälzerwalds]] modifiziert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4= Mittlerer Pfälzerwald &lt;br /&gt;
 |ORDNUNG5_IDENTIFIKATOR= 170.3 &lt;br /&gt;
 |ORDNUNG5=Frankenweide&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE= &lt;br /&gt;
 |UEBER-HAUPTEINHEIT_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |UEBER-HAUPTEINHEIT=&lt;br /&gt;
 |NATURREGION=&lt;br /&gt;
 |MAKROGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |MESOGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |MICROGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |NANOGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |PHYSIOTOP=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSZONE=&lt;br /&gt;
 |GROSLANDSCHAFT=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSEINHEIT= &lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSTYP= [[Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
 |HÖCHSTER GIPFEL= [[Weißenberg (Frankenweide)|Weißenberg]]&lt;br /&gt;
 |MAX-HÖHE= 610&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD= 49.311425&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD= 7.836102&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-RP&lt;br /&gt;
 |ORTSBEREICH= [[Annweiler Forsthaus]], [[Hermersbergerhof]], [[Hofstätten (Wilgartswiesen)|Hofstätten]], [[Johanniskreuz]], [[Speyerbrunn]], [[Stüterhof]] &lt;br /&gt;
 |GEMARKUNG=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE= Elmstein&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE2= Waldleiningen&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE3= Wilgartswiesen&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE4= Annweiler am Trifels&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE5= Merzalben&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE6= Hochspeyer&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE7= Trippstadt&lt;br /&gt;
 |KREIS= Landkreis Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
 |KREIS2= Landkreis Kaiserslautern&lt;br /&gt;
 |KREIS3= Landkreis Südwestpfalz&lt;br /&gt;
 |KREIS4= Landkreis Südliche Weinstraße&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND= Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
 |STAAT= Deutschland&lt;br /&gt;
 |KARTE= Pfaelzerwaldkarte Frankenweide.png&lt;br /&gt;
 |KARTENBESCHREIBUNG= Lage der Frankenweide (neongrün) im Pfälzerwald&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=&lt;br /&gt;
 |POSKARTECAPTION=&lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARK=&lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARKSIZE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frankenweide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Mittelgebirge|Mittelgebirgslandschaft]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie bildet in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] den zentralen Teil des [[Pfälzerwald]]s mit Berghöhen bis {{Höhe|610|DE-NHN|link=1}}. In das heutige Gebiet der Frankenweide teilen sich die Landkreise [[Landkreis Bad Dürkheim|Bad Dürkheim]] (Nordostteil), [[Landkreis Kaiserslautern|Kaiserslautern]] (Nordwestteil) und [[Landkreis Südwestpfalz|Südwestpfalz]] (Südteil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Grenzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weißenberg, Hortenkopf.jpg|mini|links|Zwei der höchsten Gipfel: Weißenberg (609,9&amp;amp;nbsp;m, links hinten) und Hortenkopf (606,2&amp;amp;nbsp;m)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frankenweide ist ein geschlossenes [[Wald]]gebiet von heute gut 200&amp;amp;nbsp;km² Fläche. Sie besteht im Wesentlichen aus einer auf etwa 380 bis {{Höhe|450}} gelegenen Hochfläche, die von Süd nach Nord kontinuierlich abfällt. Aus dem Plateau, das von tief eingeschnittenen Tälern eingerahmt wird, ragen einzelne Berggipfel heraus, die bis {{Höhe|610}} Höhe erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden wird die Frankenweide durch das Tal der [[Queich]] begrenzt, im Osten durch das des [[Wellbach (Queich)|Wellbachs]] und seine gedachte Verlängerung nach Norden. Dort schließt sich der [[Reichswald (Pfalz)|Reichswald]] von [[Kaiserslautern]] an. Im Nordwesten bildet die Aue der [[Moosalbe (Schwarzbach)|Moosalbe]] die Begrenzung, im Südwesten das [[Gräfensteiner Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Nord nach Süd wird das Gebiet in die &amp;#039;&amp;#039;Untere Frankenweide&amp;#039;&amp;#039; mit der Gemeinde [[Waldleiningen]], die &amp;#039;&amp;#039;Mittlere Frankenweide&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Eschkopf]] und die &amp;#039;&amp;#039;Obere Frankenweide&amp;#039;&amp;#039; um den zu [[Wilgartswiesen]] gehörenden Weiler [[Hermersbergerhof]] eingeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWittner249&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
In der Mittleren und Oberen Frankenweide liegen die vier höchsten Erhebungen, die sämtlich mehr als 600&amp;amp;nbsp;m aufragen: der [[Eschkopf]] ({{Höhe|608.3}}), der [[Mosisberg]] (etwa {{Höhe|610}}), der [[Hortenkopf]] ({{Höhe|606.2}}) sowie der [[Weißenberg (Frankenweide)|Weißenberg]] ({{Höhe|609.9}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; In einer hochgelegenen Mulde südöstlich des Mosisberg-Gipfels gab es früher ein [[Hochmoor]] (Hochmoor), das &amp;#039;&amp;#039;Mosisbruch&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde durch den in seinem Zentrum entspringenden, knapp 800&amp;amp;nbsp;m langen &amp;#039;&amp;#039;Bach vom Saukopf&amp;#039;&amp;#039; versorgt, der dann von [[Orographisch links und rechts|rechts]] in den oberen Wellbach mündet, einen linken Zufluss der Queich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlenbach-2005-gje.jpg|mini|links|Speyerbach-Oberlauf [[Erlenbach (Speyerbach)|Erlenbach]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei der vier großen Flusssysteme der Pfalz haben ihren Ursprung im Bereich der Frankenweide. Direkt zum [[Rhein]]&amp;amp;shy;abschnitt [[Oberrhein]] im Osten fließen die [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Lauter]], die hier am Oberlauf &amp;#039;&amp;#039;Wieslauter&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, und der [[Speyerbach]], während der [[Schwarzbach (Blies)|Schwarzbach]] seinen Weg nach Westen und dann über [[Blies]], [[Saar]] und [[Mosel]] zum Rheinabschnitt [[Mittelrhein]] nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Frankenweide verläuft die [[Pfälzische Hauptwasserscheide]] zwischen Rhein und Mosel. Anfangs ist sie etwa von Nord nach Süd gerichtet und überquert nacheinander Eschkopf, Mosisberg und Hortenkopf. Von dort aus wendet sie sich nach Südwesten in Richtung der [[Burg Gräfenstein]], so dass der Weißenberg nicht mehr auf der Wasserscheide liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABecker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Falkenburg stirn.jpg|mini|hochkant|links|Einst Verwaltungssitz: die Falkenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilgartswiesen Ansicht.jpg|mini|Wilgartswiesen unter der Falkenburg am Südrand der Frankenweide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begriff entstand die Frankenweide, wie der Name anklingen lässt, schon in [[Fränkisches Reich|fränkischer]] Zeit, und zwar spätestens im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Damals war das Waldgebiet insgesamt noch unbesiedelt und wurde teilweise als [[Hutewald|Viehweide]] genutzt, hauptsächlich für [[Hausschwein|Schweine]] und [[Hausziege|Ziegen]]. Als die vermutlich fränkischen Grafen von [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen]] im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erstmals erwähnt wurden, oblag ihnen bereits die Verwaltung der Frankenweide. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sorgte der zänkische Ritter [[Johannes von Wilenstein]] mehrmals für lokale [[Fehde]]n. Nach ihm ist der Weiler [[Johanniskreuz]] benannt, wo er ein zur Eigentumsmarkierung dienendes [[Flurkreuz]] –&amp;amp;nbsp;angeblich widerrechtlich&amp;amp;nbsp;– in seinem Sinne verändern ließ. Das [[Abtei Otterberg|Kloster Otterberg]] besaß in der Frankenweide Weide-, Holz- und Fischrechte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]], [[Michael Werling]], Rüdiger Schulz und Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Otterberg, St. Maria. Zisterzienserabtei Otterburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Sabine Klapp, Charlotte Lagemann, Hans Ammerich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;M–R&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Kaiserslautern 2015. ISBN 978-3-927754-78-2, S. 524–587 (538).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl vorübergehend auch das [[Wittelsbach]]er-Geschlecht von [[Pfalz-Zweibrücken]] Besitztümer und Ansprüche in der Frankenweide hatte, blieb das leiningische Oberamt auf der [[Falkenburg (Pfalz)|Falkenburg]] bei Wilgartswiesen verwaltungsmäßig zuständig. 1785 fiel dann die Frankenweide als Ganzes an Leiningen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABecker&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWittner248&amp;quot; /&amp;gt; In den 1790er Jahren, nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], wurden die [[Linkes Rheinufer|linksrheinischen deutschen Gebiete]] von [[Erste Französische Republik|Frankreich]] erobert; 1801 wurden sie formell [[Annexion|annektiert]] und in den französischen Staat eingegliedert. Nach dem [[Wiener Kongress]] (1815) gelangte die Pfalz aufgrund des [[Vertrag von München (1816)|Vertrags von München]] 1816 an das [[Königreich Bayern]], das –&amp;amp;nbsp;ab 1918 als &amp;#039;&amp;#039;Freistaat Bayern&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die Verwaltung innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe ihrer Geschichte büßte die Frankenweide immer wieder Teile ein, insgesamt etwa 100&amp;amp;nbsp;km². Im Osten wurde im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der [[Elmstein]]er Wald abgetrennt, der beidseits des oberen Speyerbachtals liegt. 1304 schenkte König [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht von Habsburg]] die große Fläche im Südosten, die sich zwischen den Tälern von Wellbach und [[Eußerbach]] vom [[Landauer Forsthaus Taubensuhl]] im Norden bis zum [[Queichtal]] im Süden erstreckt, der Reichsstadt [[Annweiler am Trifels|Annweiler]]; das Gebiet bildet heute den &amp;#039;&amp;#039;Annweiler Bürgerwald&amp;#039;&amp;#039;. 1602 wurde der [[Esthal]]er Wald im Nordosten dem Lehen [[Burg Erfenstein|Erfenstein]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Besiedelung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofstaetten Ortsstr 12.jpg|mini|Denkmalgeschütztes Haus in Hofstätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in der damals noch [[Lotharii Regnum|Lotharingien]] zuzurechnenden Pfalz etwa ab dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vermehrt [[Kloster|Klöster]] eröffnet wurden, setzte von den Rändern des Pfälzerwalds her eine allmähliche Besiedelung ein, die jedoch die in der Kernzone liegende Frankenweide nicht erreichte. Lange Zeit war der vom [[Kloster Hornbach]] gegründete und bereits 828 erwähnte Hermersbergerhof der einzige Vorposten der Zivilisation. Im Laufe der Jahrhunderte wurden hie und da Forsthäuser und Köhlerhütten sowie –&amp;amp;nbsp;durch die leiningische Verwaltung&amp;amp;nbsp;– der Waldarbeiterstützpunkt [[Hofstätten (Wilgartswiesen)|Hofstätten]] errichtet, der 1379 erstmals nachweisbar ist. Ausgrabungen am Mosisbruch nahe dem Wellbachtal ergaben, dass hier vom 11.&amp;amp;nbsp;bis zum 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine Ansiedlung bestanden haben muss. Die zu weit abseits liegende Verwaltung in Wilgartswiesen, zu dessen Gemarkung noch heute große Teile der Frankenweide gehören, konnte jedoch keine planmäßige Erschließung bewirken. Infolge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] fielen in der ersten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auch noch die wenigen besiedelten Plätze öd. Erst um das Jahr 1785 wurde auf Veranlassung von Fürst [[Carl Friedrich Wilhelm (Leiningen)|Carl Friedrich Wilhelm von Leiningen-Hardenburg]] in der Unteren Frankenweide das Waldarbeiterdorf [[Waldleiningen]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf blieb die einzige selbstständige Gemeinde auf der Frankenweide. Insgesamt leben heute auf der gesamten Frankenweide weniger als tausend Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanniskreuz Altes Forsthaus.jpg|mini|Altes Forsthaus in Johanniskreuz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem zentralen Verkehrsknotenpunkt [[Johanniskreuz]] stellte die Frankenweide schon in frühester Zeit ein Durchzugsgebiet für den Verkehr zwischen der [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] und dem heutigen [[Lothringen]] dar. Damals, als Straßen möglichst über die Höhenzüge geführt wurden, zweigten von der Hauptachse Wege in Richtung der Klöster [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Weißenburg]] und Hornbach sowie zur [[Kaiserpfalz (Kaiserslautern)|Kaiserpfalz Kaiserslautern]] ab. Die Nordroute der [[Pfälzer Jakobswege]] durchquerte den Nordteil der Frankenweide, wo sie bei Johanniskreuz mit {{Höhe|470}} ihren höchsten Punkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute noch folgen Wanderwege und Verbindungsstraßen vielfach den alten Wegverläufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TkHauenstein&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings ist die Frankenweide nun nicht mehr hauptsächlich in West-Ost-Richtung erschlossen, sondern über die kurvenreiche [[Bundesstraße 48|B&amp;amp;nbsp;48]], die von der [[Bundesstraße 10|B&amp;amp;nbsp;10]] im Süden durch das Wellbachtal nach Johanniskreuz ansteigt, das neben dem im [[Landauer Stadtwald]] befindlichen &amp;#039;&amp;#039;Fassendeich&amp;#039;&amp;#039; und dem zu [[Wilgartswiesen]] gehörenden [[Häusel (Wilgartswiesen)|Häusel]] zu den wenigen Siedlungspunkten auf der ganzen Strecke gehört, und dann zur [[Bundesstraße 37|B&amp;amp;nbsp;37]] bei [[Hochspeyer]] im Norden hinabführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HausDerNachhaltigkeit.JPG|mini|Haus der Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfälzische Weltachse.jpg|mini|„Pälzer Weltachs“ auf dem Roßrück bei Waldleiningen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochebene mit ihren geschlossenen Wäldern ist ein Ziel für Wanderer. Sämtliche mit einem Kreuz [[Wanderwege im Pfälzerwald|markierten Fernwanderwege]] des [[Pfälzerwald-Verein]]s, die sternförmig über die gesamte Pfalz angelegt sind, treffen sich in Johanniskreuz im Herzen der Frankenweide.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TkHauenstein&amp;quot; /&amp;gt; Auf dem Weißenberg und dem Eschkopf stehen Aussichtstürme. Für Mountainbiker sind [[Mountainbikepark Pfälzerwald|Rundkurse durch die Frankenweide]] und das benachbarte [[Pfälzisches Holzland|Holzland]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWittner258&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanniskreuz ist mit dem [[Haus der Nachhaltigkeit]] und seinen wenigen weiteren Häusern, zumeist Hotels und Gaststätten, [[Tourismus|touristisches]] Zentrum der Frankenweide. Der Pfälzische Katholikentag sowie Waldgottesdienste fanden hier statt, und an Sonntagen, zumal bei guter Witterung, treffen sich hunderte [[Motorrad]]&amp;amp;shy;fahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim {{Höhe|550}} hoch gelegenen Hermersbergerhof, dessen 6&amp;amp;nbsp;km lange Zufahrtsstraße, die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 56|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;56]], zwischen Wilgartswiesen und [[Hauenstein (Pfalz)|Hauenstein]] von der B&amp;amp;nbsp;10 abzweigt und dann als schmale Fahrstraße über 10&amp;amp;nbsp;km bis zur [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 496|Landesstraße&amp;amp;nbsp;496]] ([[Leimen (Pfalz)|Leimen]]–Johanniskreuz) weiterführt, wird bei günstigen Schneeverhältnissen Wintersport betrieben. Weil die Winter immer milder werden, wurde der [[Skilift]] in den 1990er Jahren abgebaut, eine [[Rodeln|Rodelbahn]] ist jedoch weiterhin vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anziehungspunkt für Touristen ist die in den 1860er Jahren auf dem {{Höhe|459}} hohen [[Kleiner Roßrück|Kleinen Roßrück]] ({{Coordinate |NS=49.394237 |EW=7.841513 |region=DE-RP |type=landmark |dim=250 |name=Pälzer Weltachs |text=ICON0}}) bei Waldleiningen durch das Königreich Bayern installierte Landmarke, die im Volksmund den Namen [[Pälzer Weltachs]] bekam. Sie regte später den [[Pfälzer Mundartdichter|Heimatpoeten]] [[Paul Münch (Autor)|Paul Münch]] (1879–1951) zu seiner bekannten [[Pfälzische Dialekte|mundartlichen]] Gedichtpassage über ihre angebliche Schmierung an: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;lt;!-- Text in alter Orthographie --&amp;gt;Do werd die Weltachs ingeschmeert un uffgebaßt, daß nix basseert.|Paul Münch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde der Spruch in einen Steinblock bei der Landmarke eingemeißelt. Seitdem wird das Objekt alljährlich unter öffentlicher Anteilnahme, die den Charakter eines kleinen Volksfestes hat, auch tatsächlich „geschmiert“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldleiningen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kuladig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[August Becker (Autor)|August Becker]] |Titel=Die Pfalz und die Pfälzer |Auflage=7. |Verlag=Pfälzische Verlagsanstalt |Ort=Landau/Pfalz |Datum=1975 |ISBN=3898571939 |Kommentar=1. Auflage 1857}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Heinz |Titel=Pfalz mit Weinstraße |TitelErg=Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst, Volkstum |Verlag=Glock und Lutz Verlag |Ort=Heroldsberg |Datum=1976}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Emil Heuser (Heimatforscher)|Emil Heuser]] |Titel=Neuer Pfalzführer |Auflage=14. |Verlag=Waldkirch Verlag |Ort=Ludwigshafen/Rhein |Datum=1979 |Kommentar=1. Auflage 1900}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinz Wittner |Titel=Großer Pfalzführer |Verlag=Deutscher Wanderverlag Dr. Mair&amp;amp;nbsp;&amp;amp;amp;&amp;amp;nbsp;Schnabel&amp;amp;nbsp;&amp;amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co |Ort=Ostfildern |Datum=1981 |ISBN=3813401065}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=LANIS |titel=Topographische Karte |url=https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=15&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=416660&amp;amp;y=5461472 |abruf=2022-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;HWittner249&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Heinz Wittner |Titel=Großer Pfalzführer |Seiten=249 |Kommentar=Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;ABecker&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=August Becker |Titel=Die Pfalz und die Pfälzer |Seiten=354–358}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;HWittner248&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Heinz Wittner |Titel=Großer Pfalzführer |Seiten=248}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;TkHauenstein&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Herausgeber=[[Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz]] |Titel=Topographische Karten 1:25.000 mit Wanderwegen – Hauenstein und Umgebung |Verlag=Eigenverlag des Landesamtes für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz |Ort=Koblenz |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;HWittner258&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Heinz Wittner |Titel=Großer Pfalzführer |Seiten=258–263}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldleiningen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://waldleiningen.de/html/die-weltachs.html |titel=Die Weltachs |hrsg=Ortsgemeinde Waldleiningen |zugriff=2016-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;kuladig&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=Stefan Germer |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-271162 |titel=Landmarke Pfälzer Weltachse auf dem Kleinen Roßrück bei Waldleiningen |hrsg=Kultur.Landschaft.Digital |datum=2017 |abruf=2021-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Pfälzerwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dwains Bandersnatch</name></author>
	</entry>
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