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	<title>Frankenschanze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:04:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Reinhardhauke: HC: Entferne Kategorie:Kulturdenkmal in Leingarten</title>
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		<updated>2025-10-01T08:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Leingarten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Leingarten (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Leingarten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frankenschanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemarkung [[Großgartach]] der Stadt [[Leingarten]] im [[Landkreis Heilbronn]] ist ein &amp;#039;&amp;#039;[[Ringwall]]&amp;#039;&amp;#039; mit einem vorgelagerten Graben. Sie liegt in einer Höhe von {{Höhe|240|DE-NN}} am östlichen Ende des [[Heuchelberg]]s auf einem flachen Absatz des Nordhangs im sogenannten Baunzelwald. Spätestens um 1000 n. Chr. errichtet, war die Frankenschanze offenbar der dauerhaft bewohnte, befestigte Wohnsitz gesellschaftlich hochstehender Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;Morrissey/Müller: &amp;#039;&amp;#039;Wallanlagen im Stadt- und Landkreis Heilbronn&amp;#039;&amp;#039; (s. Literatur) S. 75–79&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach neuen Erkenntnissen entstand sie möglicherweise als Burg des [[Gaugrafschaft|Gaugrafen]] vom [[Gartachgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 bezeichnete [[Alfred Schliz]] die Frankenschanze als „Volksburg“ oder „Ringwall im Baunzelwald“ und hielt sie für eine Befestigungsanlage aus der [[Bronzezeit (Mitteleuropa)|Bronze-]] oder [[Hallstattzeit]]. Die von ihm vorgenommene „Probegrabung“ blieb ohne greifbares Ergebnis. 1910 sah A. G. Kolb in der Frankenschanze eine als „Bauernburg“ errichtete mittelalterliche [[Fliehburg]]. 1937 war sie für Günter Beiler eine [[Karolinger|karolingische]] Anlage. 1952 untersuchte [[Wilhelm Mattes (Heimatforscher)|Wilhelm Mattes]] die Anlage mit [[Ausgrabung|Grabungsschnitten]] im Innenbereich und durch Teile der Befestigung, um ihre Nutzung zu klären und sie zu datieren. An einem inneren [[Wallanlage|Wallfuß]] und im unteren Bereich der Wallschüttung stieß er auf Fragmente [[Römisches Reich|römischer]] Gebrauchskeramik aus dem 2. und frühen 3. Jahrhundert. Offensichtlich wurde beim Bau der Frankenschanze – wohl um das Jahr 1000 n. Chr. – eine [[Siedlung]]sschicht aus der Römerzeit zerstört. An anderen Stellen fand Mattes [[Keramik]]scherben aus dem 11., 12. und 13. Jahrhundert, einen [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Eisenschlüssel, einen eisernen Reit[[Sporn (Reiten)|sporn]], gerötete Sandsteine und Holzkohle. Wallschnitte brachten den Nachweis einer Art hölzerner [[Brustwehr]] oder [[Palisade]] auf der Wallkrone und zeugen für den wehrhaften Charakter der Anlage. Spätere Begehungen erbrachten an mehreren Stellen weitere Fundstücke römerzeitlicher und mittelalterlicher Keramik aus dem frühen 11. oder späten 10. Jahrhundert und Fragmente von mehreren [[Kachelofen|Becherkacheln]] aus dem späten 13. Jahrhundert, die bezeugen, dass ein beheizbares Gebäude auf dem Gelände stand und folglich hier in einer Burg gesellschaftlich hochstehende Kreise dauerhaft gelebt haben müssen. Seit 2013 gibt es neue Erkenntnisse heimatgeschichtlicher Burgenforscher. [[Ludwig H. Hildebrandt]] und Nikolai Knauer glauben, dass hier, an der Grenze zum [[Zabergäu]], die Burg des Gaugrafen vom Gartachgau stand, zu dem damals auch Orte im Zabergau gehörten (Hausen a.d.Z., Meimsheim, Botenheim, Cleebronn, Eibensbach, Pfaffenhofen).&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Leingarten S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 10. Jahrhundert als [[Motte (Burg)|Motte]] in Holzbauweise errichtet, hat diese keine bislang nachweisbaren Spuren hinterlassen. Eine vergleichbare, um 970 entstandene Anlage war die [[Burg Wigoldesberg|Motte Wigoldesberg]] bei [[Östringen]] im Ortsteil Eichelberg, der Sitz der Gaugrafen für den [[Elsenzgau|Elsenz-]] und den [[Kraichgau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Würz: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse am Heuchelberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimatverein Kraichgau (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;Kompass des Kraichgaus&amp;#039;&amp;#039;. Heft 1/2013 S. 7f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Ludwig H. Hildebrandt|Titel=Die Grafschaften des Elsenz- und Kraichgaus im hohen Mittelalter, ihre Grafen und deren Burgensitze mit spezieller Berücksichtigung von Bretten|Sammelwerk=Brettener Jahrbuch für Kultur und Geschichte|Nummer=NF 5|Ort=Bretten|Jahr=2008|Seiten=60–62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Auf dem höchsten Punkt des Geländerückens wird eine eingeebnete ovale Fläche von 0,43&amp;amp;nbsp;ha durch einen umlaufenden Graben begrenzt. Der flache Wall an der Außenkante des Plateaus ist nicht durchgehend erhalten. Die steile Innenböschung des Grabens ist an manchen Stellen heute noch bis zu 6,1&amp;amp;nbsp;m hoch. Die Außenböschung nach einer etwa 1,7&amp;amp;nbsp;m breiten Grabensohle ist deutlich niedriger und liegt im abfallenden Gelände. Der Zugang befand sich wahrscheinlich an der Nordwestseite, denn hier führt ein Weg auf einem Damm eben über den Graben und durch eine Lücke mit abgeflachten Wallenden ins Innere. Eine ähnliche Situation gibt es beim Zugang auf der Südseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenbefestigung läuft in einem Abstand von 15 bis 30&amp;amp;nbsp;m um den Ringgraben und schließt insgesamt etwa 1,5&amp;amp;nbsp;ha Fläche ein. Am Westhang ist eine aus mehreren Abschnitten bestehende Befestigung erhalten, am nordöstlichen Hang nur noch eine durch große Lücken unterbrochene flache Böschung. Auf der Südseite gegen den aufsteigenden Heuchelberg ist wegen neuerer Veränderungen im Gelände, u.&amp;amp;nbsp;a. durch einen Schilfsandsteinbruch, der inzwischen aufgelassen und teilweise wiederum verfüllt wurde, die Art der äußeren Befestigung nicht mehr zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Morrissey, Dieter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Frankenschanze bei Leingarten-Großgartach&amp;#039;&amp;#039;. In: Regierungspräsidium Stuttgart – Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wallanlagen im Stadt- und Landkreis Heilbronn&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Vor- und frühgeschichtliche Befestigungen&amp;#039;&amp;#039;. H. 17). Konrad Theiss, Stuttgart 2006, S. 37–53 ISBN 978-3-8062-2087-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/mittelalter/burgen/burgentypen/ Exkurs: Burgentypen im nordwestlichen Baden-Württemberg, 2. Fliehburgen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Stadt und Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/07/53.07/N|EW=09/06/25.13/E|elevation=240|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom- und Heuchelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserzeitlicher Fundplatz (Barbaricum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Leingarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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