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	<title>Frank Seiboth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:24:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frank_Seiboth&amp;diff=124624&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-09-04T13:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frank Seiboth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1912]] in [[Jablonec nad Nisou|Proschwitz]], [[Bezirk Gablonz an der Neiße]], [[Böhmen]]; † [[4. Juli]] [[1994]] in [[Wiesbaden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], ab 1961 [[Gesamtdeutsche Partei|GDP]], ab 1967 [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Vertriebenenverband|Vertriebenenfunktionär]]. Er war von 1953 bis 1957 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]], von 1954 bis 1957 Vorstandsvorsitzender der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]], von 1958 bis 1960 Bundesvorsitzender des GB/BHE, von 1958 bis 1966 gehörte er dem [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtag]] an. Von 1967 bis 1974 war er Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach einem [[Maschinenbau]]studium an der höheren Staatsgewerbeschule in [[Reichenberg]] diente Seiboth bis 1934 in der Armee der [[Tschechoslowakei]]. Im Anschluss war er Parteisekretär der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] in [[Jablonec nad Nisou|Gablonz]], ab 1938 Gauschulungsleiter und Leiter des NS-Schulungslagers im Sudetengebiet sowie [[Hitlerjugend|HJ]]-Gebietsführer für das Sudetenland. Von 1939 bis 1942 war er als Unteroffizier Wehrmachtsangehöriger, anschließend zunächst beim Prager Bodenamt, dann Bevollmächtigter für die Lagerbetreuung der tschechischen Arbeiter im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] sowie Angehöriger des [[Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg|Einsatzstabs Rosenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er zunächst bis 1948 in der Tschechoslowakei interniert. Nach seiner Entlassung und der Flucht als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] nach Westdeutschland arbeitete er zunächst als Textilhandelsvertreter, ab 1950 dann als Chefredakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser für Heimatvertriebene&amp;#039;&amp;#039; sowie ab 1953 als Geschäftsführer und Teilhaber des Wegweiserverlags in [[Frankfurt am Main]]. 1962 wurde Seiboth Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Hessischen Lotto-Treuhandgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politiker und Vertriebenenfunktionär ==&lt;br /&gt;
Seiboth trat 1934 der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] bei und verstand er sich als „Volkstumspolitiker“. Zum 1. November 1938 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.600.850).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41090490&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der [[Schutzstaffel|SS]] bekleidete Seiboth den Rang eines [[SS-Hauptsturmführer|Hauptsturmführers]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Klausch Hessen-Parlament |Seite=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Seiboth in den Organisationen der Heimatvertriebenen aktiv. Ab 1950 war er stellvertretender Landesvorsitzender des Bundes vertriebener Deutscher in [[Hessen]] und gehörte zu den treibenden Kräften bei dem Zusammenschluss der „Vereinigung der Landsmannschaften (VdL)“ und des „Bundes vertriebener Deutscher (BvD)“ zum „[[Bund der Vertriebenen]]“, den er in Hessen bereits 1953 (auf Bundesebene erst 1957) durchsetzen konnte. 1953 wurde er zudem Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft und war auch zeitweise (1953–1955) Vorsitzender des [[Witikobund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 trat Seiboth dem [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]] bei, für den er bereits ein Jahr später in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] einzog. Dort war er vom 15. März 1955 an stellvertretender Vorsitzender der GB/BHE-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]]. Nachdem er schon seit 1954 dem Bundesvorstand angehört hatte, wählte ihn die Partei 1958 zum Bundesvorsitzenden. Von 1958 bis 1966 war Seiboth Mitglied des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]]. Nach der Fusion des GB/BHE mit der [[Deutsche Partei|DP]] wurde er 1961 für ein Jahr mit [[Herbert Schneider (Politiker, 1915)|Herbert Schneider]] gleichberechtigter Vorsitzender der neuen [[Gesamtdeutsche Partei|Gesamtdeutschen Partei]], danach Vorsitzender des GDP-Bundesausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 trat Seiboth zur [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] über und war dann von 1967 bis 1974 [[Staatssekretär]] im hessischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten unter [[Tassilo Tröscher]] bzw. für Landwirtschaft und Umwelt unter den Ministern [[Werner Best (Politiker, 1927)|Werner Best]] und [[Hans Krollmann]] (alle SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung auch für alle Deutschen. Grundgedanken zur deutschen Wiedervereinigung.&amp;#039;&amp;#039; Heimreiter-Verlag, Frankfurt am Main 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=25, 27–28, 31, 37, 48, 50, 52}}&lt;br /&gt;
* {{Klausch Hessen-Parlament |Seite=18}}&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=389–390}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 355.&lt;br /&gt;
* Sabine Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Belastete Demokraten. Hessische Landtagsabgeordnete der Nachkriegszeit zwischen Nationalsozialismus und Liberalisierung.&amp;#039;&amp;#039; Hg. Historische Kommission für Hessen ISBN 9783942225458 (darin Einträge zu Seiboth sowie zu 10 weiteren Personen), Vertrieb [[Hessisches Staatsarchiv Marburg]] 2019 (Reihen: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 48, 15; &amp;amp; Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen, 47) (endgültiger Bericht zu einem Vorbericht von 2013)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 812&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129586838}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=129586838|titel=Seiboth, Frank|datum=2019-10-07}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=129586838|Titel=Frank Seiboth|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-01-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129586838|VIAF=38002292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seiboth, Frank}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesparteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter im Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witikobund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seiboth, Frank&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (GB/BHE, GDP, SPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jablonec nad Nisou|Proschwitz]], Böhmen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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