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	<title>Frank Schwalba-Hoth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:13:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frank_Schwalba-Hoth&amp;diff=1003784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: /* Beratungs- und Lobbyismustätigkeit in Brüssel */ + Bindestrich</title>
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		<updated>2026-03-07T22:12:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beratungs- und Lobbyismustätigkeit in Brüssel: &lt;/span&gt; + Bindestrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frank Schwalba-Hoth.jpg|mini|Frank Schwalba-Hoth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frank Schwalba-Hoth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1952]] in [[Hamburg]]) ist ein ehemaliger deutscher [[Politiker]] ([[Bündnis 90/Die Grünen]]) und Abgeordneter des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]] sowie des [[Europaparlament]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Frank Schwalba-Hoth wuchs in [[Dassendorf]] ([[Kreis Herzogtum Lauenburg]]) auf, studierte nach dem Abitur am [[Otto-Hahn-Gymnasium (Geesthacht)|Otto-Hahn-Gymnasium in Geesthacht]] und abgeleistetem [[Wehrpflicht in Deutschland|Wehrdienst]] 1974 an der [[Philipps-Universität Marburg]] und legte nach dem ersten Staatsexamen für Lehramt 1981 das Referendariat ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwalba-Hoth hat eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Außerparlamentarisch ===&lt;br /&gt;
Schwalba-Hoth war bereits während seines Studiums politisch aktiv, gründete 1980 die GBAL (Grün-Bunt-Alternative Liste), die erste grüne Hochschulgruppe in Deutschland und war unter anderem Mitglied des [[Allgemeiner Studierendenausschuss|AStA]] der [[Philipps-Universität Marburg]] sowie in den Jahren 1979/81 Präsident des Studentenparlaments. Er war unter anderem tätig in Initiativen wie dem „3. Internationalen [[Russell-Tribunal]]: Zur Situation der Menschenrechte in der Bundesrepublik Deutschland“ und dem „[[Informations-Dienst zur Verbreitung  unterbliebener Nachrichten]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Schwalba-Hoth war 1978 Mitbegründer der Marburger &amp;#039;&amp;#039;Grünen Liste (GLW)&amp;#039;&amp;#039;  und später von [[Grüne Liste Hessen (GLH)]]. 1980 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Partei &amp;#039;&amp;#039;Die Grünen&amp;#039;&amp;#039; und war 1981/82 einer der beiden Ko-Landesvorsitzenden und Sprecher des hessischen Landesvorstandes ([[Bündnis 90/Die Grünen Hessen]]). Er galt als Vertreter des „fundamentalistischen“ Flügels der Grünen, den sogenannten [[Fundi]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessischer Landtag ===&lt;br /&gt;
Vom 1. Dezember 1982 bis zum 4. August 1983 war er Mitglied des Hessischen Landtages. Er brachte einen Gesetzentwurf zur Lehrerausbildung ein, der damit bei seiner Annahme im August 1983 das erste von den Grünen initiierte Gesetz in einem deutschen Parlament wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blutspritzaktion ===&lt;br /&gt;
Besondere Aufmerksamkeit erregte 1983 die &amp;#039;&amp;#039;Blutspritzaktion&amp;#039;&amp;#039; von Schwalba-Hoth. Am 3. August 1983 bespritzte er während eines Empfangs im Hessischen Landtag für die Kommandeure der in Hessen stationierten [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Streitkräfte]] den in [[Frankfurt am Main]] stationierten US-General [[Paul S. Williams]] mit Blut mit den Worten „Blood for the bloody army“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/eimer-voll-a-7b90646d-0002-0001-0000-000014019595 &amp;#039;&amp;#039;Eimer voll.&amp;#039;&amp;#039; Der Spiegel 32/1983.] Abgerufen am 19. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Aktion verursachte eine erhebliche öffentliche Wirkung. Während die Presse die Aktion überwiegend als unwürdig kritisierte, erhielt Schwalba-Hoth von Teilen seiner Partei Lob. In den anschließenden juristischen Auseinandersetzungen wurde er von den Juristen [[Sebastian Cobler]] und [[Eberhard Kempf]] anwaltlich vertreten. Die Bundeswehr leitete ein Verfahren nach der [[Wehrdisziplinarordnung]] ein, das zu einer Degradierung vom &amp;#039;&amp;#039;Leutnant d. R.&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Kanonier d. R.&amp;#039;&amp;#039; führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/frank-schwalba-hoth-a-1bcfa5e2-0002-0001-0000-000013508173 Der Spiegel 27/1984.] Abgerufen am 19. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europaparlament ===&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1987 war Schwalba-Hoth Mitglied des Europaparlaments, stellvertretender Vorsitzender des Petitionsausschusses und 1986/87 einer der beiden Ko-Fraktionsvorsitzenden, bevor er wegen des [[Rotationsprinzip]]s zurücktrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratungs- und Lobbyismustätigkeit in Brüssel ==&lt;br /&gt;
Seit seinem Ausscheiden aus dem [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] arbeitet Schwalba-Hoth als Berater und [[Lobbyismus|Lobbyist]] in [[Brüssel]]. Er war langjähriger Leiter des dortigen EU-Büros von [[Greenpeace]]. 1998 gründete er gemeinsam mit [[Silvana Koch-Mehrin]] (FDP) die Beratungsfirma &amp;#039;&amp;#039;Conseillé+Partners&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete bis 2002 für diese Firma. Mehrere Jahre arbeitete er auch für das [[TACIS]]-Programm der [[Europäische Kommission|EU-Kommission]] in den Staaten der ehemaligen [[Sowjetunion]] und der [[Mongolei]], am TACIS Environmental Awareness Raising Programme (TEAP) und wirkte an der [[Ratifikation|Ratifizierung]] der [[Aarhus-Konvention]] in [[Republik Moldau|Moldawien]] und der [[Ukraine]] mit. Seit 2002 ist er als selbstständiger Political Strategist mit den Schwerpunkten [[Zivilgesellschaft]], [[nachhaltige Entwicklung]], Energiepolitik, Weiterentwicklung der EU und institutionelle Fragen tätig. Seit 1989 veranstaltet er monatlich Networking-Diners („Soirée Internationale“) mit jeweils 60 bis 80 Teilnehmern mit unterschiedlichem beruflichem, kulturellem, nationalem und sozialem Hintergrund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-213902&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.welt.de/print-welt/article213902/Er-nennt-sich-Bruessels-Clint-Eastwood-auf-dem-Klappfahrrad.html | titel=Er nennt sich Brüssels Clint Eastwood auf dem Klappfahrrad | autor=Katja Ridderbusch | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2006-05-01 |zugriff=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2006 ist er Beiratsmitglied der von [[Jakob von Uexküll]] gegründeten „Right Livelihood Foundation“, die alljährlich in [[Stockholm]] Anfang Dezember den [[Right Livelihood Award]] verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 und 2012 gab er im Lexxion Verlag das „Stakeholder Directory“ heraus&amp;lt;ref&amp;gt;belgieninfo.net: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Von der Visitenkarte zum Adressbuch&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.belgieninfo.net/artikel/view/article/von-der-visitenkarte-zum-adressbuch |wayback=20140122082022 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein jährliches Verzeichnis der Schlüsselpersonen der [[Europäische Union|Europäischen Union]] in Brüssel. Seit 2015 ist er zusammen mit Roswitha Fessler-Ketteler, MEP [[Heidi Hautala]], [[Vytautas Landsbergis]] und Aleksi Malmberg Mitglied des Kuratoriums des Fördervereins&amp;lt;ref&amp;gt;http://foerderverein.caucasianco.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; des Caucasian Chamber Orchestra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stakeholder.eu, The Directory for Brussels.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Lexxion Verlag, 2011 und 2012.&lt;br /&gt;
* mit [[Lothar Bembenek]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessen hinter Stacheldraht, verdrängt und vergessen: KZs, Lager, Außenkommandos.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn Verlag, Frankfurt 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fraktion der Grünen im Hessischen Landtag: Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Die Würde einer Uniform ist antastbar- eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. August 1983.&lt;br /&gt;
* Katja Ridderbusch: &amp;#039;&amp;#039;Der Tross von Brüssel&amp;#039;&amp;#039;, Wien, Czernin Verlag, 2006.&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=387}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 351.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Abruf=2012-10-03 |Online=[http://socialhistory.org/en/collections/frank-schwalba-hoth-blutaktion HTML] |Titel=Blutaktion |Hrsg=[[Internationales Institut für Sozialgeschichte]] }}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1529}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/campus/online/2007/22/netzwerken-bruessel Interview: „Netzwerken - Mehr als Vitamin B“ Zeit Online]&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=118762788|Titel=Frank Schwalba-Hoth|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-09-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118762788|VIAF=22937203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SchwalbaHoth, Frank}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AStA-Vorstandsmitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwalba-Hoth, Frank&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), MdL, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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