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	<title>Frank Beyer - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frank_Beyer&amp;diff=44255&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung geändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B1005-0007-001, Frank Beyer.jpg|miniatur|Frank Beyer (1963)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frank Beyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Mai]] [[1932]] in [[Nobitz]], [[Land Thüringen (1920–1952)|Thüringen]]; † [[1. Oktober]] [[2006]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmregisseur]], der die meisten seiner Filme für die [[DEFA]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] drehte und dort trotz seiner im Lauf der Jahre zunehmend kritischen Haltung gegenüber der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem [[Nationalpreis der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute gilt Beyer als einer der bedeutendsten auch international [[Renommee|renommierten]] Filmschaffenden der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] drehte er in den 1990er Jahren noch einige Filme für das Fernsehen in der Bundesrepublik, wo ihm beispielsweise mit dem [[Filmband in Gold]] für sein Lebenswerk (1991) und dem [[Adolf-Grimme-Preis 1999|Adolf-Grimme-Preis]] (1999, für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Abgehauen]]&amp;#039;&amp;#039;) ebenfalls zwei der herausragenden nationalen [[Filmpreis|Film-]] und [[Fernsehpreis]]e verliehen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele seiner Filme beschäftigen sich –&amp;amp;nbsp;in der Form oft als [[Tragikomödie]]&amp;amp;nbsp;– aus der Perspektive von [[Protagonist]]en der „einfachen Durchschnittsbevölkerung“, denen er eine individuelle Identität verleiht, kritisch mit der deutschen Geschichte des [[20. Jahrhundert]]s, beziehungsweise mit den Auswirkungen der „großen Politik“ auf den „kleinen Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Klassiker]] unter Frank Beyers [[Cinematografie|cinematografischen]] Werken gelten insbesondere die [[Romanverfilmung]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Nackt unter Wölfen (1963)|Nackt unter Wölfen]]&amp;#039;&amp;#039; (1963), &amp;#039;&amp;#039;[[Spur der Steine (Film)|Spur der Steine]]&amp;#039;&amp;#039; (1966) und &amp;#039;&amp;#039;[[Jakob der Lügner (1974)|Jakob der Lügner]]&amp;#039;&amp;#039; (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frank Beyer wurde als Sohn eines kaufmännischen Angestellten und einer Verkäuferin geboren, wuchs mit einem Bruder [[Hermann Beyer (Schauspieler)|Hermann Beyer]] auf. Er studierte [[Theaterwissenschaft]]. 1951 wurde er Dramaturg und Regieassistent am Kreistheater [[Glauchau]]/[[Crimmitschau]]. Er studierte an der [[Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste|Prager Filmhochschule]]. Während seiner Studienzeit war er bereits Regieassistent von [[Kurt Maetzig]]. Im Jahr 1957 ging er als Regisseur an das [[DEFA]]-Spielfilmstudio. Im gleichen Jahr kam sein [[Debüt]]film &amp;#039;&amp;#039;Zwei Mütter&amp;#039;&amp;#039; in die Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-D0716-0050-001, Moskau, Aufführung &amp;quot;Nackt unter Wölfen&amp;quot;, Gespräch.jpg|miniatur|Auf dem III.&amp;amp;nbsp;[[Internationales Filmfestival Moskau|Internationalen Filmfestival in Moskau]] nach der Aufführung der Verfilmung von [[Nackt unter Wölfen (1963)|Nackt unter Wölfen]], von links: [[Irina Borissowna Donskaja|Irina Donskaja]], Regisseur Frank Beyer, Kameramann [[Günter Marczinkowsky]], [[Mark Semjonowitsch Donskoi|Mark Donskoi]], Joachim Mückenberger und Professor [[Hans Rodenberg]], Stellvertreter des Ministers für Kultur der DDR (im Vordergrund)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-P0417-0017, Berlin, Kinopremiere &amp;quot;Jakob der Lügner&amp;quot;, Simon, Brodsky, Beyer, Lamberz.jpg|miniatur|Empfang vor der Kinopremiere von &amp;#039;&amp;#039;Jakob der Lügner&amp;#039;&amp;#039;, 1975 in [[Ost-Berlin]]: Frank Beyer (Zweiter von rechts) mit dem Politbüromitglied des ZK der SED [[Werner Lamberz]] (rechts) sowie den Schauspielern [[Vlastimil Brodský]] (Darsteller der Titelfigur des Films, Zweiter von links) und [[Jana Brejchová]] (links), damals mit Brodský verheiratet]]&lt;br /&gt;
Beyer drehte mehrere [[Antifaschismus|antifaschistische]] Filme, die Ereignisse während der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Diktatur]] und dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] thematisieren. Berühmt wurde sein Film &amp;#039;&amp;#039;[[Nackt unter Wölfen (1963)|Nackt unter Wölfen]]&amp;#039;&amp;#039; (1963) nach dem [[Nackt unter Wölfen|gleichnamigen Roman]] von [[Bruno Apitz]], der sich mit dem auf historischen Tatsachen beruhenden Widerstand und der Solidarität der Häftlinge im [[KZ Buchenwald]] beschäftigt. Im gleichen Jahr drehte er die Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Karbid und Sauerampfer]]&amp;#039;&amp;#039;, mit der [[Erwin Geschonneck]] seinen Durchbruch als Charakterkomiker erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 kam er durch seinen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Spur der Steine (Film)|Spur der Steine]]&amp;#039;&amp;#039; – wiederum eine Romanverfilmung des zwei Jahre zuvor erschienenen [[Spur der Steine|gleichnamigen Buches]] von [[Erik Neutsch]] – mit [[Manfred Krug]] in einer Hauptrolle, erstmals in das Visier der [[Zensur in der DDR|DDR-Zensur]]. Der Film, der den DDR-Alltag kritisch beleuchtete, wurde drei Tage nach dessen [[Uraufführung]] verboten. Erst nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurde &amp;#039;&amp;#039;Spur der Steine&amp;#039;&amp;#039; wieder im Kino gezeigt. Beyer durfte nach dem Verbot jahrelang keine Kinofilme mehr machen. Sein Vertrag mit der DEFA wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kündigung bei der DEFA wechselte Beyer 1967 an das [[Semperoper|Dresdner Staatstheater]], 1969 ging er zum [[Deutscher Fernsehfunk|Deutschen Fernsehfunk]] (DFF). 1974 kehrte er zur [[DEFA]] zurück und drehte &amp;#039;&amp;#039;[[Jakob der Lügner (1974)|Jakob der Lügner]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Verfilmung des [[Jakob der Lügner|gleichnamigen Romans]] von [[Jurek Becker]] thematisiert die aufkeimende Hoffnung der in einem namenlosen Ghetto in aussichtsloser Lage eingepferchten Juden infolge von durch die Hauptperson erfundenen Nachrichten über die vermeintlich vorrückende [[Rote Armee]]. &amp;#039;&amp;#039;Jakob der Lügner&amp;#039;&amp;#039;, mit dem tschechischen Schauspieler [[Vlastimil Brodský]] in der Titelrolle, ist der einzige DDR-Film, der eine [[Oscar]]nominierung erhielt (1977 in der Kategorie: [[Oscar/Bester fremdsprachiger Film#1970–1979|bester ausländischer Film]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0071688|typ=awards|Frank Beyer – Awards|abruf=2015-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beyer und Becker erhielten 1975 den [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse für Kunst und Literatur. &amp;#039;&amp;#039;Jakob der Lügner&amp;#039;&amp;#039; erschien 1999 als [[Hollywood]]-[[Neuverfilmung]] mit [[Robin Williams]] in der Hauptrolle. Befragt nach der Qualität des Remakes, soll Beyer nach einer Vorführung am [[Museum of Modern Art]] in [[New York City|New York]] 1999 geantwortet haben: „My film is an old film from East Germany, the other film is a new film from Hollywood.“ (übersetzt: „Mein Film ist ein alter Film aus Ostdeutschland, der andere Film ist ein neuer Film aus Hollywood“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claus Löser |url=https://taz.de/Immer-unverbogen/!369997/ |titel=Immer unverbogen |werk=[[die tageszeitung|taz]] |datum=2006-10-04 |seiten=13 |abruf=2021-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei derselben Gelegenheit antwortete er auf die Frage, inwieweit sich die Arbeit als [[Filmemacher]] im [[Sozialismus]] von der im [[Kapitalismus]] unterscheiden würde: „Former we had censorship, now we have sponsorship.“ (übersetzt: „Früher hatten wir [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]], heute haben wir [[Sponsoring]]“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 kam es erneut zu Problemen zwischen Beyer und der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], weil er eine Petition gegen die Ausbürgerung [[Wolf Biermann]]s unterschrieben hatte. Beyer wurde 1980 aus der SED ausgeschlossen. Seine Möglichkeiten als Regisseur in der DDR wurden daraufhin eingeschränkt. Er erhielt allerdings eine Arbeitserlaubnis für Westdeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem 1977 entstandenen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Versteck (1978)|Das Versteck]]&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine diffizile Dreiecksgeschichte zwischen einem geschiedenen Ehepaar und dem neuen Freund der Frau. Der Film erfuhr keine wirkliche Auswertung in der DDR, weil Manfred Krug die Hauptrolle spielte. Krug hatte zuvor einen Ausreiseantrag gestellt und war nach der Genehmigung in die Bundesrepublik übergesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Aufsehen sorgte 1983 der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Aufenthalt (Film)|Der Aufenthalt]]&amp;#039;&amp;#039; nach dem gleichnamigen Roman von [[Hermann Kant]], der auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]] gezeigt werden sollte. [[Polen]] intervenierte bei der Festivalleitung, da der Film die Geschichte eines jungen deutschen Soldaten zeigte, der in polnischer Kriegsgefangenschaft unschuldig des Mordes angeklagt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] 1989 produzierte Beyer fast nur noch Filme für das Fernsehen. Bekannt wurden Literaturverfilmungen nach Vorlagen von [[Carl Zuckmayer]], [[Erich Loest]] und Manfred Krug (&amp;#039;&amp;#039;[[Nikolaikirche (Film)|Nikolaikirche]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Abgehauen]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=49133285|Titel=Frank Beyer|Jahr=2006|Nr=41|Seiten=230|Kommentar=Nachruf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1996 und 1998 arbeitete Beyer für den [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] an dem Fernsehprojekt &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrestage (Film)|Jahrestage]]&amp;#039;&amp;#039;, nach dem [[Jahrestage (Roman)|gleichnamigen Romanzyklus]] von [[Uwe Johnson]]. Die Produktionsfirma [[Eikon (Produktionsgesellschaft)|Eikon]] trennte sich jedoch offiziell aus „unüberbrückbaren Differenzen“ kurz vor den Dreharbeiten von Beyer. Der Regisseur wiederum gab bekannt, er sei dazu aufgefordert worden, sich von seiner Hauptdarstellerin [[Julia Jäger]] sowie seiner langjährigen Regieassistentin Irene Weigel zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unterm Strich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. August 1998, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er den Forderungen nicht nachgekommen war, entließ Eikon vier Wochen vor Drehbeginn den künstlerischen Stab,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Absurder Vorwurf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 37/1998, S. 228–229.&amp;lt;/ref&amp;gt; während der WDR von einem freiwilligen Ausscheiden Beyers sprach. Trotz einer von [[Volker Schlöndorff]] initiierten Solidaritätserklärung für Beyer, der sich etwa zwei Dutzend namhafte Künstler anschlossen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[István Szabó]], [[Michael Verhoeven]], [[Marcel Ophüls]], [[Peter Lilienthal]], [[Reinhard Hauff]] oder [[Manfred Krug]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tagebuch: Abgedrängt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Dezember 1998, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;), wurde [[Margarethe von Trotta]] mit der Regie beauftragt und [[Suzanne von Borsody]] für die weibliche Hauptrolle verpflichtet. Für Beyer blieb es die letzte Arbeit an einer Film- oder Fernsehproduktion. 2001 veröffentlichte er unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Wenn der Wind sich dreht&amp;#039;&amp;#039; seine [[Autobiografie]], die er mit der Schilderung an dem gescheiterten &amp;#039;&amp;#039;Jahrestage&amp;#039;&amp;#039;-Projekt begann.&amp;lt;ref&amp;gt;Regine Sylvester: [https://www.berliner-zeitung.de/frank-beyer-war-ein-filmregisseur-der-die-ddr-und-auch-das-gesamte-deutschland-reicher-gemacht-hat-mit-74-jahren-ist-er-gestorben-der-uneinsichtige-li.74948 &amp;#039;&amp;#039;Der Uneinsichtige&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Oktober 2006, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof der Dorotheenstädt. und Friedrichwerderschen Gemeinden Dorotheenstädtischer Friedhof Okt.2016 - 9 2.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Beyer war von 1956 bis 1965 mit der Maskenbildnerin Lydia Albrecht verheiratet (aus dieser Beziehung stammt die Tochter Elke), danach von 1969 bis 1975 mit der Schauspielerin [[Renate Blume]] (aus der zweiten Ehe stammt der Sohn Alexander). In dritter Ehe war Beyer ab 1985 mit der Fernseh-Ansagerin [[Monika Unferferth]] verheiratet; auch diese Ehe wurde geschieden. Nach der Wende lernte er [[Karin Kiwus]] kennen, eine (west)deutsche Lyrikerin, mit der er bis zu seinem Tode zusammenlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Beyer starb am 1. Oktober 2006 im Alter von 74&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem [[Dorotheenstädtischer Friedhof|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in [[Berlin-Mitte]] (Grablage: Feld CK-3-21) in unmittelbarer Nähe der Gräber von [[Adolf Dresen]] und [[Arnold Zweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;94, 96, 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2024 erschien Beyers DEFA-Gesamtwerk in der DVD-Edition &amp;#039;&amp;#039;Frank Beyer – Alle DEFA-Spielfilme 1957–1991&amp;#039;&amp;#039; in der Edition Filmjuwelen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://fernsehjuwelen.de/Frank-Beyer-Alle-DEFA-Spielfilme-1957-1991-DEFA-Filmjuwelen-13-DVDs/6423689|titel=Frank Beyer – Alle DEFA-Spielfilme 1957–1991 (DEFA Filmjuwelen)|hrsg=Film- &amp;amp; Fernsehjuwelen|datum=2024|abruf=2024-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1984-0309-035, Berlin, Verleihung Heinrich-Greif-Preis, Beyer.jpg|miniatur|Verleihung des Heinrich-Greif-Preises im Jahr 1984 durch [[Horst Pehnert]]]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Heinrich-Greif-Preis]] 1. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;Fünf Patronenhülsen&amp;#039;&amp;#039; im Kollektiv&lt;br /&gt;
* 1962: [[Internationales Filmfestival Karlovy Vary]]: Anerkennungsmedaille für &amp;#039;&amp;#039;Königskinder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: [[Nationalpreis der DDR]] 1. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;Nackt unter Wölfen&amp;#039;&amp;#039; im Kollektiv&lt;br /&gt;
* 1963: [[Internationales Filmfestival Moskau]]: Silberner Preis (Beste Regie) für &amp;#039;&amp;#039;Nackt unter Wölfen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: Cineparade Melbourne: Ehrendiplom für &amp;#039;&amp;#039;Nackt unter Wölfen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1975: Nationalpreis der DDR 2. Klasse für &amp;#039;&amp;#039;Jakob der Lügner&amp;#039;&amp;#039; im Kollektiv&lt;br /&gt;
* 1977: [[Oscar]]-Nominierung (Bester ausländischer Film) für &amp;#039;&amp;#039;Jakob der Lügner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: [[Deutscher Kritikerpreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Das Versteck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: Kritikerpreis der DDR (Bester Film des Jahres 1983) für &amp;#039;&amp;#039;Der Aufenthalt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: Heinrich Greif Preis für &amp;#039;&amp;#039;Der Aufenthalt&amp;#039;&amp;#039; im Kollektiv&lt;br /&gt;
* 1984: Großer Preis, Regiepreis, [[Findlingspreis]] und Publikumspreis „Großer Steiger“ beim [[Nationales Spielfilmfestival der DDR|3. Nationalen Spielfilmfestival der DDR]] für &amp;#039;&amp;#039;Der Aufenthalt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1990: [[Berlinale Kamera]] auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1990|Berlinale 1990]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Filmband in Gold]] des [[Deutscher Filmpreis|Deutschen Filmpreises]] für sein Lebenswerk&lt;br /&gt;
* 1991: [[Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste]] &amp;#039;&amp;#039;für Ende der Unschuld&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: [[Adolf-Grimme-Preis 1999|Adolf-Grimme-Preis]] für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Abgehauen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Goldener Ochse]] – Ehrenpreis des [[Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern|Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
* 2011: Stern auf dem [[Boulevard der Stars]] in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Beyers in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
* [[Harald Kretzschmar|Harald Kretzschmar:]] Frank Beyer (Porträtkarikatur, Pinselzeichnung, 40 × 10 cm, 1964)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Unbekannter Fotograf; Kretzschmar |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33054246/df_hauptkatalog_0212219_iv_006 |titel=Frank Beyer, Regisseur (26.05.1932-01.10.2006) |datum=1964 |abruf=2022-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954: Wetterfrösche &amp;#039;&amp;#039;(Roznicky)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: [[Zar und Zimmermann (1956)|Zar und Zimmermann]] (Regie-Assistenz)&lt;br /&gt;
* 1956: [[Schlösser und Katen]] (Regie-Assistenz)&lt;br /&gt;
* 1955: Die Irren sind unter uns &amp;#039;&amp;#039;(Blázni mezi námi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Zwei Mütter (1957)|Zwei Mütter]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Das Stacheltier: Fridericus Rex – Elfter Teil]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Polonia-Express]] (Regie-Assistenz, Co-Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1957: [[Das Stacheltier: Das Gesellschaftsspiel – Eine unglaubliche Geschichte oder?]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Eine alte Liebe]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Fünf Patronenhülsen]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Königskinder (1962)|Königskinder]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Nackt unter Wölfen (1963)|Nackt unter Wölfen]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Karbid und Sauerampfer]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Spur der Steine (Film)|Spur der Steine]]&lt;br /&gt;
* 1968: Der Geizige (Fernseh-Aufzeichnung)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Rottenknechte (Fernsehfilm)|Rottenknechte]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1972: Januskopf (nur Darsteller)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Die sieben Affären der Doña Juanita]] (vierteiliger Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Jakob der Lügner (1974)|Jakob der Lügner]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Das Versteck (1978)|Das Versteck]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Geschlossene Gesellschaft (1978)|Geschlossene Gesellschaft]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1981: [[Der König und sein Narr (Film)|Der König und sein Narr]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1981: Die zweite Haut (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Der Aufenthalt (Film)|Der Aufenthalt]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Bockshorn (Film)|Bockshorn]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Der Bruch]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Ende der Unschuld]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1991: [[Der Verdacht (1991)|Der Verdacht]]&lt;br /&gt;
* 1992: [[Sie und Er (1992)|Sie und Er]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1992: [[Das große Fest]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1993: [[Das letzte U-Boot]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1995: Wenn alle Deutschen schlafen (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1995: [[Nikolaikirche (Film)|Nikolaikirche]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1997: [[Der Hauptmann von Köpenick (1997)|Der Hauptmann von Köpenick]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1998: [[Abgehauen]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn der Wind sich dreht. Meine Filme, mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; 2001, ISBN 3-548-60218-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralf Schenk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regie: Frank Beyer.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich, Berlin 1995, ISBN 3-89468-156-X.&lt;br /&gt;
* Joachim Fischer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Das Archiv des Regisseurs Frank Beyer.&amp;#039;&amp;#039; Kulturstiftung der Länder, Berlin 2004.&lt;br /&gt;
* [[Hans Günther Pflaum]]: &amp;#039;&amp;#039;Frank-Beyer-Retrospektive: français.&amp;#039;&amp;#039; Goethe-Institut München, München 1996.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Bittner]], Mark vom Hofe: &amp;#039;&amp;#039;Sponsorship statt Censorship. Frank Beyer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin ein öffentlicher Mensch geworden. Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen&amp;#039;&amp;#039;. Horlemann Verlag, Bad Honnef 2009, ISBN 978-3-89502-277-7.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=frank-beyer|lemma=Beyer, Frank|autor=|band=1|idNum=262}}&lt;br /&gt;
* [[Erik Neutsch]]: [https://www.mz.de/kultur/frank-beyer-sehr-genau-besessen-vom-film-2835558 &amp;#039;&amp;#039;Sehr genau, besessen vom Film&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Oktober 2006 (Der Schriftsteller Neutsch erinnert an den verstorbenen Regisseur)&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/kultur/article157016/Stimmen-zum-Tod-von-Filmregisseur-Frank-Beyer.html &amp;#039;&amp;#039;Stimmen zum Tod von Filmregisseur Frank Beyer&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Oktober 2006.&lt;br /&gt;
* Regine Sylvester: [https://www.berliner-zeitung.de/frank-beyer-war-ein-filmregisseur-der-die-ddr-und-auch-das-gesamte-deutschland-reicher-gemacht-hat-mit-74-jahren-ist-er-gestorben-der-uneinsichtige-li.74948 &amp;#039;&amp;#039;Der Uneinsichtige&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Oktober 2006, S. 3.&lt;br /&gt;
* Jens Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Die Spur der Steine. Handwerk, zur großen Kunst gesteigert: Zum Tode des genialen ostdeutschen Filmregisseurs Frank Beyer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Zeit]] 41/2006.&lt;br /&gt;
* Uli Jung: &amp;#039;&amp;#039;Frank Beyer. 1932–2006&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Koebner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 69–72.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaikirche Leipzig: Frank Beyer verfilmt Erich Loests Roman.&amp;#039;&amp;#039; (TV, WDR)&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Film als Heimat: Der Regisseur Frank Beyer.&amp;#039;&amp;#039; (englische Fassung: &amp;#039;&amp;#039;Film as homeland&amp;#039;&amp;#039;; TV, Deutsche Welle)&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Es werden ein paar Filme bleiben: Das war die DEFA.&amp;#039;&amp;#039; (TV, Inter Nationes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119217899}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|211454ce471947f1802cfc29b11dec76}}&lt;br /&gt;
* [https://www.defa-stiftung.de/defa/biografien/kuenstlerin/frank-beyer/ Frank Beyer] Biografie bei der [[DEFA-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0079906}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wsws.org/de/articles/2007/01/beye-j31.html &amp;#039;&amp;#039;Wahrheitssuche zwischen den Fronten des kalten Krieges&amp;#039;&amp;#039;.] WSWS.org, 31. Januar 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119217899|LCCN=n95077432|VIAF=29722170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beyer, Frank}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimme-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beyer, Frank&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beyer, Frank Paul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nobitz]] bei Altenburg, Thüringen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;K7yz3</name></author>
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