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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Frangible</id>
	<title>Frangible - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T13:27:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frangible&amp;diff=1900004&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8070:180:5241:A59A:2853:7D49:8DDC: Gelatine. Keine Seife</title>
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		<updated>2024-07-27T01:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gelatine. Keine Seife&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frangible bullet stress test.jpg|mini|Zerbersten eines Frangible-Geschosses bei einem Belastungstest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frangible&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, englisch für „zerbrechlich“ (von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;frangere&amp;#039;&amp;#039; ‚zerbrechen‘), bezeichnet die Eigenschaft eines Werkstoffes, bei [[Verformung]] in mehrere Teile zu zersplittern anstatt sich als Ganzes [[Plastizität (Physik)|plastisch zu verformen]]. Die Wirkung im Ziel unterscheidet sich geringfügig von [[Splittergranate]]n mit Verzögerungszündern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in der Waffentechnik steht der Begriff „frangible“ für die Eigenschaft spezieller [[Projektil]]e, die beim Auftreffen auf [[Zielballistik#Hartziele|harte Ziele]] in sehr kleine Teile fragmentieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jens Tigges&amp;quot;&amp;gt;Jens Tigges: &amp;#039;&amp;#039;Geschosse der Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;caliber.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 03/2004, Vogt-Schild Deutschland GmbH Köln, S. 6 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Projektile werden aus Metallpartikeln oder feinem Metallpulver geformt. Das Ausgangsmaterial wird entweder warm oder kalt [[Sintern|gesintert]] oder der metallische Grundstoff wird mit einem Kunststoff als Bindemittel in Formen gepresst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Versuche unternommen, Geschosse aus Pulvermaterialien herzustellen. Ziel war vor allem, die Verwendung von Sparstoffen bei der Produktion zu verringern. Spätestens seit 1992 werden wieder Geschosse aus pulvrigem Material gefertigt. Der Anstoß zur Entwicklung ging vor allem von der Firma &amp;#039;&amp;#039;Delta Frangible Ammunition&amp;#039;&amp;#039; aus. Einer der Hauptgründe war die Suche nach umweltfreundlichen Geschossmaterialien, um durch die Kombination mit schadstoffarmen [[Anzündhütchen|Zündhütchen]] die Belastung von Schießplätzen und Schützen mit [[Blei]] und anderen gesundheitsschädlichen Substanzen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Zusätzliche Vorteile sind die kostengünstige Herstellung und die Verringerung der Gefährdungen durch Querschläger oder Durchschüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festigkeit moderner Frangible-Geschosse wird so eingestellt, dass sie beim Auftreffen auf ein Ziel aus härterem Material ab einem Auftreffwinkel von 20° in sehr kleine Teile zerplatzen. Auch bei Treffern auf [[Zielballistik#Weichziele|weiche Ziele]] wie etwa [[ballistische Gelatine]] zerfallen die Geschosse sehr schnell, so dass die Wahrscheinlichkeit eines Durchschusses im Vergleich zu einem Teil- oder Vollmantelgeschoss deutlich geringer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Geschosstypen werden die Metallpartikel in [[Polyamide#Nylon|Nylon]] eingebettet, bei anderen wird [[Polyester]] verwendet. Als Geschossmaterialien kommen Wolfram-Kupfer-Pulvermischungen, Wolfram-Zink-Mischungen, Eisen-Zink-Mischungen und andere Kombinationen zum Einsatz. Leitfähige Geschosskörper können [[Galvanotechnik|galvanisch]] verkupfert werden, nichtleitende Metall-Kunststoff-[[Verbundwerkstoff|Compound]]materialien können mit einem [[Messing#Messingsorten|Tombakmantel]] versehen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jens Tigges&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frangible-Geschosse werden von zahlreichen Herstellern sowohl in Fabrikpatronen als auch für [[Wiederladen|Wiederlader]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[FAPDS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ruag.com/sites/default/files/media_document/2017-01/Frangible_Ammo_EN_low.pdf Frangible Ammunition] (abgerufen am 14. Oktober 2019)&lt;br /&gt;
* [http://aimt.unob.cz/articles/17_02/1169.pdf Evaluation Method of Frangible Bullets Frangibility] (abgerufen am 14. Oktober 2019)&lt;br /&gt;
* [http://aimt.unob.cz/articles/10_02/10_02%20(6).pdf Theoretical Criterion for Evaluation of the Frangibility Factor] (abgerufen am 14. Oktober 2019)&lt;br /&gt;
* [https://apps.dtic.mil/dtic/tr/fulltext/u2/a487506.pdf LEAD FREE FRANGIBLE AMMUNITION EXPOSURE AT UNITED STATES AIR FORCE SMALL ARMS FIRING RANGES, 2005-2007] (abgerufen am 14. Oktober 2019)&lt;br /&gt;
* [https://drtammo.com/wp-content/uploads/2018/07/shootingillustrated.com-The-Benefits-of-Frangible-Bullets.pdf The Benefits of Frangible Bullets] (abgerufen am 14. Oktober 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projektil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruchmechanik]]&lt;/div&gt;</summary>
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