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	<title>Francis Llewellyn Griffith - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-23T23:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Francis Llewellyn Griffith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1862]] in [[Brighton]]; † [[14. März]] [[1934]] in [[Oxford]]) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Ägyptologie|Ägyptologe]] und [[Philologe]] in den [[Nubische Sprachen|nubischen]], [[Meroitische Sprache|meroitischen]] und [[Demotische Sprache|demotischen Sprachen]]. Neben [[Flinders Petrie]] gehörte er zu den herausragenden Ägyptologen seiner Zeit. 1924 wurde er der erste Professor für [[Ägyptologie]] an der Universität Oxford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulzeit und Studium ==&lt;br /&gt;
Als jüngster Sohn der neun Kinder von [[Hochwürden|Reverend]] John Griffith, dem Schulleiter des [[Brighton College]], legte sein Vater Wert darauf, dass Francis („Frank“) wenigstens für eine Woche Schüler im [[College]] war, damit er sich „Brightonian“ nennen konnte – bevor er in die Pfarrei von [[Sandridge]], [[Hertfordshire]], umzog. Hier unterrichtete er seinen Sohn selbst in Mathematik und klassischen Sprachen. So soll Francis bereits mit acht Jahren seinem Patenonkel, Reverend John Ward, das [[Vaterunser]] in Griechisch aufgesagt haben. Beeindruckt von dieser Kenntnis, schenkte er ihm ein Testament in griechischer Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan H. Gardiner: &amp;#039;&amp;#039;Francis Llewellyn Griffith.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Egyptian Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, Nr. 1/2, Juni 1934, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Freund vom Brighton College, Mr. Heppenstall, Leiter von [[Sedbergh College]] in [[Yorkshire]] wurde, nahm er eine Reihe von Schülern mit, darunter auch Francis Griffith (1875–1878). 1879 erhielt er ein [[Stipendium]] am [[Queen’s College (Oxford)|Queen’s College]] der [[University of Oxford|Universität von Oxford]]. Da es zu dieser Zeit noch keinen Lehrstuhl für Ägyptologie gab ([[Archibald Henry Sayce]] wurde dort 1891 der erste Professor der [[Assyriologie]]), erlernte er im Selbststudium die [[Ägyptische Hieroglyphen|ägyptischen Hieroglyphen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griffith und der Egypt Exploration Fund ==&lt;br /&gt;
Griffith hatte auch Verbindung zu [[Amelia Edwards]], die 1882 den [[Egypt Exploration Society|Egypt Exploration Fund]] (EEF) gegründet hatte. Als diese von [[Gaston Maspero]] die erste Lizenz für Ausgrabungen in Ägypten erhielt, die jemals an eine ausländische Organisation erteilt worden war, war diplomatisches Vorgehen angesagt. Der Schweizer Archäologe [[Edouard Naville]], der im Dezember 1879 in einem Brief an die [[Morning Post]] auf den dringenden Bedarf von Finanzmitteln für Ausgrabungen in Ägypten aufmerksam gemacht und Edwards die benötigte „Munition“ für den Aufbau ihres Funds geliefert hatte, war der geeignete Mann. Maspero akzeptierte Naville und erlaubte ihm Grabungen in [[Wadi Tumilat]] im [[Nildelta]]. In seiner zweiten Grabungssaison 1883 bestand Amelia Edwards darauf, dass Naville jetzt Griffith mitnahm, dem es ein dringendes Bedürfnis war, nach Ägypten zu gelangen. Amelia Edwards hatte bereits früher Spenden für sein Stipendium gesammelt. Auch [[Flinders Petrie]], der die zweite Grabungskonzession erhalten hatte, begrüßte ihn als Assistenten und fand seine Kenntnisse der [[Ägyptische Hieroglyphen|Hieroglyphen]] besonders hilfreich. Bis 1888 nahm Griffith regelmäßig an den Expeditionen von Petrie und Naville teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griffith gründet den Archeological Survey ===&lt;br /&gt;
Als unabhängige Abteilung des Egypt Exploration Fund hatte Griffith den &amp;#039;&amp;#039;Archeological Survey of Egypt&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen, um die von [[Jacques de Morgan]] begonnene Bestandsaufnahme der Denkmäler in Ägypten fortzuführen. Er glaubte, dass es mit Unterstützung der ägyptischen Regierung möglich wäre, einen Index der bekannten antiken Stätten zu erstellen sowie neue zu erforschen. Dabei wollte er jede Stadt als Ganzes beschreiben mit einer detaillierten Aufzählung ihrer Gräber und Tempel, anstatt einzelne Architekturmerkmale, Szenen und Inschriften auszuwählen und separat zu veröffentlichen. Auch wollte er alle bereits verfügbaren Quellen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Beschreibungen früherer Reisender als Hintergrundmaterial miteinbeziehen. Der zunehmende Verfall der bekannten Stätten machte es unumgänglich, diese für die Wissenschaft zu dokumentieren. Es war ein sehr ehrgeiziges Projekt und erforderte viel Ausdauer, denn dafür musste auch das Geld vorhanden sein. So musste sein ursprünglicher Plan über die gesamte Aufnahme von Mittelägypten bald aufgegeben werden. [[Percy Newberry|Percy E. Newberry]], der auch im Büro des Egypt Exploration Fund arbeitete, schlug vor, sich zunächst auf die Gräber von [[Beni Hassan]] und [[Dair al-Berscha]] zu beschränken. Als die benötigten Mittel schließlich eingeworben waren, konnte Griffith dann Newberry 1890 nach Beni Hassan entsenden zusammen mit George Willoughby Fraser, einem ausgebildeten Ingenieur. 1893 konnte Griffith den ersten Band des &amp;#039;&amp;#039;Memoir&amp;#039;&amp;#039; mit deren Arbeit in London herausgeben. 1900 folgte bereits [[Norman de Garis Davies]] in dem achten &amp;#039;&amp;#039;Memoir&amp;#039;&amp;#039; mit der Bestandsaufnahme von [[Sakkara]] und später dann [[Amarna|Tell el-Amarna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griffith hatte nun die Standards für eine umfassende Dokumentation der Stätten festgelegt und schuf mit seinen Veröffentlichungen eine neue Konzeption, die anderen Ägyptologen als Vorbild dienen sollte. Der Egypt Exploration Fund beschäftigte unabhängig vom Archeological Survey of Egypt z.&amp;amp;nbsp;B. Edouard Naville mit den Ausgrabungen in [[Deir el-Bahari]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griffith heiratet Kate Bradbury ===&lt;br /&gt;
1896 heiratete Griffith die intelligente und finanziell unabhängige Kate Bradbury (1854–1902), Tochter eines reichen Baumwollstoff-Herstellers aus Ashton under Lyne. Seine Frau hatte eng mit Amelia Edwards zusammengearbeitet und sie auch auf deren Amerika-Reise im Winter 1889/90 begleitet. Sie übersetzte die Kapitel über Ägyptologie in [[Gaston Maspero]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;Les Origines&amp;#039;&amp;#039; und gab die Englische Ausgabe von [[Alfred Wiedemann (Ägyptologe)|Alfred Wiedemanns]] Buch „Die Religion der alten Ägypter.“ (Münster 1890), heraus. Sie schrieb auch über folkloristische Themen und gab Gedichte heraus. Zudem übersetzte sie Teile von [[Heinrich Heine]]s „Bimini“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kate Griffith: &amp;#039;&amp;#039;Poems and Translations.&amp;#039;&amp;#039; Privatdruck, Alden &amp;amp; Co., Oxford, erste Ausgabe&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ägyptologie verband die beiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.google.de/search?tbs=bks%3A1&amp;amp;tbo=1&amp;amp;q=Kate+Bradbury+und+Francis+Llewelly+Griffith&amp;amp;btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen Egyptian Literature by FRANCIS LLEWELLYN GRIFFITH and Kate Bradbury-Griffith]&amp;lt;/ref&amp;gt; Griffith zog zu seinen Schwiegereltern, so dass er seine gesamte Zeit dem Studium der ägyptischen Schriften widmen konnte. Seine Frau verstarb bereits nach sechs Ehejahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Philologe ==&lt;br /&gt;
1891 hatte Griffith eine Stelle im [[British Museum|Britischen Museum]] als Assistent der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;British and Mediaeval Antiquities and Ethnography&amp;#039;&amp;#039; – allerdings nicht in der Ägyptischen und Assyrischen Abteilung. Er hatte jedoch Zugang zu allen dort aufbewahrten Unterlagen, darunter jene von [[Robert Hay (Ägyptologe)|Robert Hay]] (1799–1863), der zwischen 1824 und 1838 ausgedehnte Reisen, oft begleitet von Künstlern, nach Ägypten und dem nördlichen Sudan unternommen hatte. Bevor [[Howard Carter]] für den Egypt Exploration Fund zu Percy E. Newberry nach Ägypten ging, studierte er hier im Museum die [[ägyptische Kunst]] unter der Anleitung von Griffith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griffith Liebe galt der [[Philologie]]. 1898 erschien sein grundlegendes Werk &amp;#039;&amp;#039;The Petrie-Papyri&amp;#039;&amp;#039;, in dem er zum ersten Mal kursive (hieratische) Texte des [[Mittleres Reich (Ägypten)|Mittleren Reiches]] aus [[Al-Lahun]] (Kahun) und [[Gurob]] entzifferte. Etwa im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde das [[Hieratische Schrift|Hieratische]] noch weiter vereinfacht und verkürzt. Es entstand die [[demotische Schrift]], die immer mehr zur Alltagsschrift wurde. Die hieratische Schrift verwendete man aber weiterhin hauptsächlich für religiöse Texte auf [[Papyrus]]. Daher kommen auch die beiden griechischen Namen. „Demotisch“ heißt so viel wie ‚Volksschrift‘ und „hieratisch“ kann man mit ‚Priesterschrift‘ übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine nächste Veröffentlichung war in Zusammenarbeit mit seinem Freund [[Herbert Thompson]], einem begabtern Philologen, &amp;#039;&amp;#039;The Demotic Magycal Papyrus of London and Leyden&amp;#039;&amp;#039; (3 Bände, 1904–1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Meisterwerk lieferte Griffith mit der Entzifferung und Übersetzung der 106 Papyri in demotischer Schrift der [[John Rylands Library]] in Manchester. Sie erschienen 1909 als &amp;#039;&amp;#039;Catalogue of the Demotic papyri in the John Rylands library, Manchester: with facsimiles and complete translations&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Werk zeigte die Entwicklung dieser Schrift und wurde zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel für alle, die sich damit beschäftigten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://rylibweb.man.ac.uk/specialcollections/collections/guide/atoz/egyptian/ |wayback=20100724040523 |text=Papyri in the John Rylands Library}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren interessierte er sich für die Sprache und Kultur des alten [[Sudan]]. Aus dem [[Reich von Kusch]] waren Inschriften bekannt und Griffith beschäftigte sich mit der [[Meroitische Schrift|meroitischen Schrift]], die er 1907 entzifferte. Während die [[altägyptische Sprache]] sich bis zu 9000 Zeichen bediente, formten die Meroiten die Hieroglyphen in eine reine Buchstabenschrift um. Diese kam gerade einmal mit 23 Buchstaben samt einem Zeichen für Worttrennung aus. 1908 hatte das Britische Museum das vollständige [[Manuskript]] der &amp;#039;&amp;#039;Menaslegende&amp;#039;&amp;#039; angekauft, das Griffith bei der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Berlin]] veröffentlichte, deren korrespondierendes Mitglied er seit 1900 war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Junker in: &amp;#039;&amp;#039;Almanach für das Jahr 1934.&amp;#039;&amp;#039; Akademie der Wissenschaften in Wien, S. 296 ff.; {{Internetquelle |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |url=http://www.bbaw.de/die-akademie/akademiegeschichte/mitglieder-historisch/alphabetische-sortierung?altmitglied_id=940&amp;amp;letter=G |titel=Mitglieder der Vorgängerakademien |titelerg=Francis Llewellyn Griffith |zugriff=2015-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Expeditionen nach Nubien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Sudan in der Antike.jpg|mini|Karte des Sudan in der Antike (auch Nubien oder Kusch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse an der Geschichte und Archäologie von [[Nubien]] wurde genährt durch den Bau des ersten [[Assuan-Staudamm]]s durch den britischen Ingenieur [[William Willcocks]]. Dieser war 1902 fertiggestellt und sollte bereits 1907 bis 1912 erhöht werden. Das bedeutete eine Gefahr für die dortigen Altertümer. Von der [[University of Chicago|Universität Chicago]] war [[James Henry Breasted]] 1905 bis 1907 mit einer Expedition die 1600&amp;amp;nbsp;km entlang des Nils gereist und hatte die Inschriften in Nubien kopiert und fotografiert. Sein Buch war eine einzigartige Momentaufnahme und führte den Archäologen die Dringlichkeit vor Augen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://oi.uchicago.edu/museum/collections/pa/breasted/intro.html The 1905-1907 Breasted Expeditions to Egypt and the Sudan].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Expedition der [[University of Pennsylvania|Universität Pennsylvania]] nach Nubien 1907 bis 1910 unter Leitung der beiden britischen Archäologen [[Leonard Woolley]] und [[David Randall-MacIver]] wurde eine Anzahl von meroitischen Inschriften in Shablul Areika, Aniba, Karanog, and Buhen gefunden. Von der Harvard-Universität/Boston Museum kam [[George Andrew Reisner]] (1867–1942) nach [[Napata]] am [[Gebel Barkal]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aegyptologie.com/forum/cgi-bin/YaBB/YaBB.pl?action=lexikond&amp;amp;id=090425175346 Gebel Barkal (Götterschrein)].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 bis 14 legte [[John Garstang]] von der Universität Liverpool die Stadt [[Meroë]] großflächig frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[University of Oxford|Universität von Oxford]], unterstützt von verschiedenen Museen und auch mit persönlichen Mitteln von Griffith, sandte ihn schließlich nach Nubien. Zwischen 1907 und 1913 untersuchte er die antiken Stätten von [[Faras]], [[Kawa]] und [[Sanam]]. Als Gegenleistung für ihre Unterstützung erhielten viele Museen wertvolle Stücke dieser Expeditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entdeckten die Tempel und Pyramiden-Gräber der „schwarzen Pharaonen“ – allen voran des letzten [[Pharao]] [[Taharqa]]. Sie beschränkten sich in [[Kawa]] auf die Freilegung des Tempels und der Palastanlage, ohne die städtische Siedlung im Umkreis auszugraben. Griffith fand in Kawa einen der spektakulärsten Funde: „The sphinx of Taharqo“ als er 1929 bis 1931 für das Oxford Excavation Committee die Ausgrabungen in dieser Stadt leitete. Die Sphinx ist ca. 40&amp;amp;nbsp;cm hoch und 73&amp;amp;nbsp;cm lang und trägt das Gesicht des Pharao. Sie befindet sich im Britischen Museum.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Sphinx of Taharqo |url=http://www.britishmuseum.org/explore/online_tours/africa/africa_05/sphinx_of_taharqo.aspx |wayback=20100219171835}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 hatte Griffith Nora Christina Cobban MacDonald (1873–1937) geheiratet, die bei ihm in Oxford Ägyptologie studiert hatte. Sie half ihn bei seinen Expeditionen in Ägypten, [[Nubien]] und dem Sudan und bereitete nach seinem Tod 1934 seine unvollendeten Manuskripte zur Veröffentlichung vor.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Nora Christina Cobban MacDonald |url=http://www.egyptologyscotland.com/scots.php |wayback=20080819142649}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taharqas Schrein ===&lt;br /&gt;
Die sudanesische Regierung schenkte Griffith den Schrein von [[Taharqa]], der Teil eines Tempels in [[Kawa]] war und ca. 680 Jahre v. Chr. erbaut wurde, in Anerkennung seiner Verdienste um die Ausgrabungen in Nubien. Er bestand aus 236 Sandstein-Blöcken, die abgebaut, nummeriert und mit einer Säurelösung für die Konservierung behandelt werden mussten. Die Arbeiter wurden von fürchterlichen Mücken geplagt, die in Haare&amp;lt;!--??? wie sollen Mücken IN Haare kriechen???, aus dem Zusammenhang würde ich auf Ohren tippen--&amp;gt;, Augen und Nasenlöcher krochen. Die Blöcke wurden sorgfältig in 200 Holzkisten verpackt und auf Bargen 300&amp;amp;nbsp;km auf dem Nil zur nächsten Eisenbahnstation gezogen. Der Zug brachte sie nach Port Said, wo sie per Schiff ihre Reise nach England antraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mrs. Griffith schenkte ihn 1936 dem [[Ashmolean Museum]] zum Andenken an ihren Mann. Das Ashmolean Museum musste eine 2 m tiefe Betonplatte errichten, auf welcher der Schrein wieder aufgebaut werden konnte. Er ist das größte intakte ägyptische Bauwerk aus der Pharaonenzeit in Großbritannien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ashmolean.org/education/resources/resources/TaharqaShrineInfoSheet.pdf TaharqaShrineInfoSheet.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taharqas Schrein war Teil eines Tempels, der ca. 680 v. Chr. in Kawa gebaut wurde auf Befehl von Taharqa, der von 690 bis 664 v. Chr. der letzte Pharao von Ägypten war. Der Tempel sollte ihm Hilfe sein beim Regierung seines großen Reiches. Der Schrein war [[Amun-Re]], dem Gott der Sonne und Fruchtbarkeit, geweiht. Auf der im Tempel gefundenen Darstellung des Amun-Re ist der Gott durch einen Widderkopf mit gedrehten Hörnern verkörpert. Deshalb steht eine Widder-Figur im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 war Griffith der erste Professor für Ägyptologie an der Universität Oxford, der er für acht Jahre, bis 1932, blieb. Er starb 1934 an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]es. Das [[Griffith Institute]] in Oxford wurde gemäß seinem Testament 1939 eingerichtet und nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Ashmolean.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, 1989, S. 5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griffith Institute ==&lt;br /&gt;
Das [[Griffith Institute]] gehört zur Universität Oxford und wurde aufgrund des Vermächtnisses von Francis Llewellyn Griffith 1938 eröffnet, um – gemäß seinem letzten Willen – „einen dauerhaften Ort zu schaffen… zum Studieren der alten Sprachen und Antiquitäten des Nahen Ostens“. Seine umfangreiche Bücherei und die gesammelten Papyri zu den alten Schriften, Notizbücher, zusammen mit seinem Schreibtisch, waren der Grundstock. Griffith Witwe, Nora Christina Cobban Griffith, die drei Jahre nach ihrem Mann verstarb, vermachte ihren Nachlass 1937 ebenfalls dem Institut. Das alte Gebäude wurde inzwischen abgerissen und 2001 fand das Institut einen Platz in der neuen [[Bodleian Art, Archaeology and Ancient World Library]], nahe dem Ashmolean Museum.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.griffith.ox.ac.uk/gri/4records.html The main records in the Archive of the Griffith Institute].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Digitalisierte Veröffentlichungen von Francis Llewellyn Griffith bei [http://www.archive.org/search.php?query=Francis%20Llewellyn%20Griffith archive.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alan Gardiner|Alan H. Gardiner]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.jstor.org/pss/3855006 Francis Llewellyn Griffith.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Egyptian Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, Nr. 1/2, Juni 1934, S. 71–77.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oxford Dictionary of National Biography.&amp;#039;&amp;#039; New edition, Oxford University Press, Oxford / New York 2004, ISBN 0-19-861411-X, S. ?-?.&lt;br /&gt;
* Morris L. Bierbrier: &amp;#039;&amp;#039;[[Who Was Who in Egyptology]].&amp;#039;&amp;#039; 4th revised edition, Egypt Exploration Society, London 2012, ISBN 978-0-85698-207-1, S. 227–228.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/welt_print/kultur/article7370486/Die-Zahlen-der-Wueste.html&amp;quot;Die Welt&amp;quot; 28. April 2010 Die Zahlen der Wüste]&lt;br /&gt;
* [http://www.meroiticnewsletter.org/MeroNews25c.pdf Meroitic and Nubian Material in the Archives of the Griffith Institute, Oxford; abgerufen am 19. August 2010] (PDF; 496&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://brightonmuseums.org.uk/discover/2012/08/21/egyptology-collections-at-royal-pavilion-museums/ Brighton Museum &amp;amp; Art Gallery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|115709614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115709614|LCCN=n/87/900110|VIAF=41956053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Griffith, Francis Llewellyn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägyptologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Oxford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sudanarchäologe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Griffith, Francis Llewellyn&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Ägyptologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brighton]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oxford]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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