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	<title>France Soir - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=France_Soir&amp;diff=471991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sprachpfleger: /* Geschichte */ Komma nach Apposition. Grammatik.</title>
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		<updated>2026-03-01T14:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Komma nach Apposition. Grammatik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Logo France Soir.jpg|mini|hochkant=1.5|Logo der Zeitung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;France Soir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französisch; {{deS|Frankreich [am] Abend)}} war eine überregionale [[Frankreich|französische]] [[Tageszeitung]] aus [[Paris]]. Ab dem 14. Dezember 2011 erschien nur noch eine Online-Ausgabe, am 23. Juli 2012 erfolgte die Auflösung des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;France Soir&amp;#039;&amp;#039; wurde im November 1944 nach Ende der deutschen Besetzung des Landes von Robert Salmon und Philippe Viannay, zwei Gründern der [[Résistance]]-Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Défense de la France,&amp;#039;&amp;#039; gegründet. [[Pierre Lazareff]] wurde Leiter ihres historischen Ressorts. Die Zeitung war 1946 in die „Affaire Passy“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stéphanie Duncan |Titel=Espions en guerre |ISBN=979-1-02106488-1 |Seiten=94 f.|Verlag=Éditions Tallandier / France inter|Ort=Paris|Datum=2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verwickelt, in der der Geheimdienstchef [[André Dewavrin]], genannt Passy, beschuldigt wurde, 77 Millionen Francs der [[Forces françaises libres]] auf geheime Konten abgezweigt und davon der Zeitung 10 Millionen Francs für zukünftige gefällige Berichterstattung zugeschanzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
France Soir war besonders in den 1950er und 1960er Jahren als Nachfolgeblatt der im Untergrund in hoher Auflage verbreiteten Zeitung der Besatzungszeit &amp;#039;&amp;#039;Défense de la France&amp;#039;&amp;#039; erfolgreich und erreichte zu ihren besten Zeiten eine Auflage von täglich zwei Millionen Exemplaren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kläsgen&amp;quot;&amp;gt;Michael Kläsgen: [https://www.sueddeutsche.de/medien/france-soir-stellt-print-ein-zeitung-von-heute-auf-morgen-dicht-gemacht-1.1236126 &amp;#039;&amp;#039;Zeitung von heute auf morgen dicht gemacht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de,&amp;#039;&amp;#039; 15. Dezember 2011, abgerufen am 15. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war France Soir die damals größte französische Tageszeitung. Seit einem Vierteljahrhundert verlor das populär aufgemachte Blatt jedoch stetig Leser. Zuletzt machten ihm Gratiszeitungen wie &amp;#039;&amp;#039;20 minutes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Metro&amp;#039;&amp;#039; Konkurrenz, und von &amp;#039;&amp;#039;France Soir&amp;#039;&amp;#039; wurden täglich nur noch rund 36.000 Exemplare verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kläsgen&amp;quot; /&amp;gt; Am 27. Oktober 2005 wurde [[Insolvenz|Konkurs]] angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem [[Insolvenz]]verfahren gegen &amp;#039;&amp;#039;France Soir&amp;#039;&amp;#039; nahm das Handelsgericht von [[Lille]] am 12. April 2006 das Übernahmeangebot des Geschäftsmannes Jean-Pierre Brunois und des Journalisten Olivier Rey an.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Insolvenzverfahren wurde von [[Bobigny]] bei Paris nach Lille verlegt, nachdem der frühere Inhaber, der ägyptisch-französische Geschäftsmann [[Raymond Lakah]], die [[Ablehnungsgesuch|Abberufung]] des ersten Handelsgerichts wegen [[Befangenheit]] beantragt hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gericht zog es den Angeboten der russischen Mediengruppe [[Moskowskije Nowosti|&amp;#039;&amp;#039;Moscow News&amp;#039;&amp;#039;]] und des Unternehmers Jean-Raphael Fernandez vor&amp;lt;ref&amp;gt;« In memoriam : Patrice Gelobter », in &amp;#039;&amp;#039;Hallier, L&amp;#039;Homme debout&amp;#039;&amp;#039;, [[Jean-Pierre Thiollet]], Neva Editions, 2020, S. 270–278. ISBN 978-2-35055-285-9&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;#039;&amp;#039;Moscow News&amp;#039;&amp;#039; wollte zehn Millionen Euro investieren und im darauffolgenden Jahr zunächst keine Mitarbeiter entlassen. Der Betriebsrat der Zeitung billigte das Angebot, doch wurde der Eigentümer von &amp;#039;&amp;#039;Moscow News&amp;#039;&amp;#039;, [[Arcadi Gaydamak]], von den französischen Behörden verdächtigt, in Waffengeschäfte mit Angola verwickelt zu sein und mit der Investition in &amp;#039;&amp;#039;France Soir&amp;#039;&amp;#039; [[Schwarzgeld]] waschen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verfahren kam es zu einem Neustart. Die neuen Inhaber wollten aus &amp;#039;&amp;#039;France Soir&amp;#039;&amp;#039; ein Boulevardblatt mit einer „Schockformel“ machen – laut Rey nach dem Vorbild der britischen [[Tabloid (Zeitungsformat)|Tabloid]]-Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Daily Mirror]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[The Sun]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Angestellten kündigten Streiks an, da von 115 Beschäftigten nur 51 ihren Arbeitsplatz behalten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2011 wurde bekannt, dass die gedruckte Ausgabe von &amp;#039;&amp;#039;France Soir&amp;#039;&amp;#039; im Dezember 2011 eingestellt werde. Danach erschien die Zeitung ausschließlich online.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1216949 |titel=Umbruch bei «France-Soir»: Online statt Print |datum=2011-10-11 |hrsg=dpa/sueddeutsche.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111012161807/http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1216949 |archiv-datum=2011-10-12 |zugriff=2011-10-11 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Simons: [https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/aus-fuer-france-soir-das-boulevardblatt-fuer-das-sartre-schrieb-a-803878.html &amp;#039;&amp;#039;Aus für „France Soir“. Das Boulevardblatt, für das Sartre schrieb.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Dezember 2011, abgerufen am 15. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Juli 2012 wurde das Unternehmen aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Xavier Ternisien: [https://www.lemonde.fr/actualite-medias/article/2012/07/23/france-soir-mis-en-liquidation_1737280_3236.html &amp;#039;&amp;#039;“France Soir” mis en liquidation.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;lemonde.fr,&amp;#039;&amp;#039; 24. Juli 2012, abgerufen am 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der ehemaligen Web-Adresse der Zeitung, www.francesoir.fr, publiziert seit 2019 ein anderes Internet-Portal, das in den Jahren 2020 und 2021 durch die Verbreitung von Minderheitenmeinungen im Zusammenhang mit [[COVID-19]] auffiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Französischer Wikipedia-Artikel &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mohammed-Karikaturen ==&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 2006 machte die Zeitung von sich reden, indem sie als einzige französische Zeitung zwölf umstrittene [[Mohammed-Karikaturen|Karikaturen des Propheten Mohammed]] aus dem dänischen Blatt &amp;#039;&amp;#039;[[Jyllands-Posten]]&amp;#039;&amp;#039; nachdruckte, um nach eigenen Angaben ein Zeichen für die Meinungsfreiheit zu setzen. « Oui, on a le droit de caricaturer Dieu » („Ja, man hat das Recht, Gott zu karikieren“) hieß es dazu auf der Titelseite. Die Karikaturen hatten zu massiven Protesten von Muslimen gegen &amp;#039;&amp;#039;Jyllands-Posten&amp;#039;&amp;#039; und [[Dänemark]] im Allgemeinen geführt. Wegen des Nachdrucks entließ [[Raymond Lakah]], der katholische ägyptischstämmige Inhaber der Zeitung, noch am selben Tag den Leiter des Blattes, [[Jacques Lefranc]]. Am nächsten Tag titelte die Zeitung « Au secours, Voltaire, ils sont devenus fous » („Zu Hilfe, [[Voltaire]], sie sind verrückt geworden“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
* [[Max Gallo]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kessel]]&lt;br /&gt;
* [[Philippe Labro]]&lt;br /&gt;
* [[Stéphane Roussel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kerstin Pokorny: &amp;#039;&amp;#039;Stéphane Roussel: Von Berlin über London nach Bonn.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Die französischen Auslandskorrespondenten in Bonn und Bundeskanzler Konrad Adenauer 1949–1963.&amp;#039;&amp;#039; Inaugural-Dissertation, Philosophische Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität Bonn, Bonn 2009, S. 62–64 ({{Webarchiv|url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/binary/TFE3BEXYGZ7M6BDAAZ6QGQBGRA3DK4IW/full/1.pdf |wayback=20170326051959 |text=deutsche-digitale-bibliothek.de}} [PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB, abgerufen am 25. März 2017]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gonzague Saint Bris]]&lt;br /&gt;
* [[Jean-Paul Sartre]]&lt;br /&gt;
* [[Jacques Sternberg]]&lt;br /&gt;
* [[Jean-Pierre Thiollet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mastheads ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
France-soir (1945).jpg|1945&lt;br /&gt;
France-soir_(1952).jpg|1946-…&lt;br /&gt;
France Soir (2001-2005).png|2001–2005&lt;br /&gt;
France Soir (2006-2008).png|2006–2008&lt;br /&gt;
Logo France Soir.jpg|2008–2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Frankreich, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischsprachige Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt in den 2010er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sprachpfleger</name></author>
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