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	<title>Framo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:28:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Framo&amp;diff=140839&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: /* Fotos */ Bild durch bearbeitete Version ersetzt.</title>
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		<updated>2026-02-27T21:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fotos: &lt;/span&gt; Bild durch bearbeitete Version ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Framo-Werke GmbH&lt;br /&gt;
| Logo = Framo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1923 (als &amp;#039;&amp;#039;Metallwerke Frankenberg/Sachsen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 1957&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = Umbenennung in [[VEB Barkas-Werke|VEB Barkas-Werke Hainichen]]&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg/Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung = [[Hans Werner Skafte Rasmussen]], Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
* 700 (1933)&lt;br /&gt;
* 50 (1946)&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = [[Kraftfahrzeughersteller]], [[Rüstungsindustrie]]&lt;br /&gt;
| Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FRAMO klein transparent.png|mini|Framo-Logo (seit 2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Framo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Sachsen|sächsische]] [[Automobil]]marke, die ab 1927 [[Kleintransporter]], später auch kleine [[Personenkraftwagen|PKW]] herstellte. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Framo&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von der ursprünglichen Produktionsstätte [[Frankenberg/Sachsen|Frankenberg]] (bis 1933) ab: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nkenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;torenwerke. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] setzte die [[Industrieverband Fahrzeugbau|IFA]] unter dieser Marke die Produktion von Kleintransportern fort. 1957 erfolgte die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;VEB Barkas-Werke Hainichen&amp;#039;&amp;#039;, kurz darauf wurde der Firmensitz von [[Hainichen]] nach [[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]] verlegt und ging dabei in einem Zusammenschluss mehrerer Werke, den &amp;#039;&amp;#039;[[VEB Barkas-Werke|VEB Barkas-Werken Karl-Marx-Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marke Framo – mit einem stilisierten &amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039; als Logo – wurde durch die 2014 gegründete Framo GmbH reaktiviert, die Elektro-Lkw entwickelt und herstellt.&amp;lt;!-- Erwähnung Mai 2019: https://wien.orf.at/news/stories/2983962/ Erstes elektrisches Müllauto in Betrieb, für Wien --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Zeit 1923–1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Framo LT 200 Front.jpg|mini|Framo LT 200, Baujahr 1932 im [[Museum für sächsische Fahrzeuge]] in Chemnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 gründete [[Jørgen Skafte Rasmussen]] die &amp;#039;&amp;#039;Metallwerke Frankenberg GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen produzierte in der ehemaligen [[Trainkaserne|Train-Kaserne]] in Frankenberg und stellte als Zulieferbetrieb [[Motorrad]]zubehör wie Sättel, Kupplungen und Vergaser für seine nahegelegenen &amp;#039;&amp;#039;[[Motorradbau in Zschopau|Zschopauer Motorenwerke]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Marke [[DKW]] her. 1927 wurde aus der Kombination eines Motorrads mit einer Ladefläche der robuste und preiswerte &amp;#039;&amp;#039;DKW-Eil-Lieferwagen&amp;#039;&amp;#039; (Typenbezeichnung TV&amp;amp;nbsp;300) als motorisiertes [[Threewheeler|Dreiradfahrzeug]] hergestellt und schnell erfolgreich. Die Ausführung als Dreirad wurde gewählt, um eine günstige Unterhaltung bezüglich Kfz-Steuer und Versicherung zu gewährleisten. Der TV&amp;amp;nbsp;300 bewältigte bereits Nutzlasten bis 500&amp;amp;nbsp;kg und war seinerzeit erfolgreich, obwohl er ohne Lenkrad, Fahrerhaus, elektrischem Anlasser und Rückwärtsgang sehr spartanisch ausgestattet war.&amp;lt;ref name=KFT67&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Transporterbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]].&amp;#039;&amp;#039; 7/1967, S. 207–209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie die Nachfolgetypen auch, hatte er einen luftgekühlten [[Einzylindermotor|Einzylinder]]-[[Zweitaktmotor]] von DKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 folgten die Typen LT&amp;amp;nbsp;200 und LT&amp;amp;nbsp;300 mit der Typbezeichnung entsprechender Hubraumgröße. Neben einem Fahrerhaus war nun gegen Aufpreis auch ein elektrischer Anlasser und ein Getriebe mit Rückwärtsgang lieferbar. Das [[Fahrgestell|Chassis]] dieser Typen wurde bereits umfangreich nach Indien exportiert und dort für [[Rikscha]]-Aufbauten verwendet. Serienmäßig kam der Rückwärtsgang schließlich ab 1933 in den Typen LTH&amp;amp;nbsp;200/300, die nun auch ein Lenkrad und eine Motorhaube hatten. Die Motorleistung betrug 7- bzw. 9&amp;amp;nbsp;PS.&amp;lt;ref name=KFT67/&amp;gt; Diese einfachen, preiswerten Kleintransporter waren so erfolgreich, dass Framo vergleichsweise gut durch die Weltwirtschaftskrise kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Framo Stromer FP 200 (1933) Classic-Gala 2021 1X7A0285.jpg|mini|links|Framo Stromer]]&lt;br /&gt;
1932/33 brachte Framo den ersten Pkw heraus, den Typ FP 200/300 „Stromer“ mit luftgekühltem DKW-Einbaumotor und [[Frontantrieb]], mit zwei Rädern vorn und einem Rad hinten. Er wurde seinerzeit als einer der originellsten und fortschrittlichsten [[Kleinstwagen]] bewertet und war steuer- und führerscheinfrei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[ADAC Motorwelt]], Ausgabe vom 14. Juli 1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bot zwei Erwachsenen und zwei Kindern Platz, hatte ein 4-Gang-Getriebe mit Rückwärtsgang und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 60&amp;amp;nbsp;km/h. Die Karosserie bestand aus kunstlederbezogenem Sperrholz. Die Auspuffabgase wurden bei diesem Modell durch den [[Zentralrohrrahmen]] geleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die neue Stadt&amp;quot; /&amp;gt; Die Nachfolger &amp;#039;&amp;#039;Piccolo VH&amp;amp;nbsp;200&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Piccolo VH&amp;amp;nbsp;300&amp;#039;&amp;#039; hatten vier Räder und einen Heckmotor, der das linke Hinterrad per Kette antrieb. Später wurde eine Kühlerattrappe vorn eingebaut. In drei Jahren wurden von den drei Baureihen allerdings nur insgesamt rund 1070 Exemplare verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 wurden die Werke mit inzwischen 700 Mitarbeitern schrittweise nach [[Hainichen]] verlegt, wo Rasmussen die ehemaligen Werkhallen einer Kämmerei und Spinnerei erworben hatte, da die Reichswehr die ehemalige Frankenberger Kaserne reaktivieren wollte. Obwohl die Fabrik nicht mehr am Ursprungsort ansässig war, wurden sie am 1. Januar 1934 in &amp;#039;&amp;#039;Framo-Werke GmbH&amp;#039;&amp;#039; [[Firma|umfirmiert]]; der Name war ein [[Akronym]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nkenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;torenwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Entwicklung der Kleinlastwagen vollzog sich rasant: Aus dem &amp;#039;&amp;#039;Stromer&amp;#039;&amp;#039; wurde der erste vierrädrige Lieferwagentyp FPT&amp;amp;nbsp;300 abgeleitet. Parallel wurden die dreirädrigen Kleinlieferwagen weitergebaut, 1935 erfolgte eine Weiterentwicklung im Detail zu den Typen LTP&amp;amp;nbsp;200/300. Im selben Jahr wurde ein größerer, vierrädriger Kleinlastwagen mit 1&amp;amp;nbsp;t Nutzlast unter der Bezeichnung HT&amp;amp;nbsp;600 herausgebracht, der mit einem wassergekühlten [[Zweizylindermotor]] (ebenfalls von DKW) ausgestattet war. Das Prinzip des Zweitakt-Frontmotors wurde beibehalten. Bereits 1937 erfolgte die Ablösung durch die Modelle HT&amp;amp;nbsp;1200 und V&amp;amp;nbsp;1200 mit 1,1&amp;amp;nbsp;t Nutzlast. Diese Typen hatten nunmehr einen wassergekühlten [[Vierzylindermotor|Vierzylinder]]-[[Viertaktmotor]] mit 34&amp;amp;nbsp;PS Leistung. Die Karosserie entstand erstmals in Gemischtbauweise (Stahlblech auf Holzgerippe).&amp;lt;ref name=KFT67/&amp;gt; Das Transportdreirad wurde im selben Jahr durch eine völlige Neukonstruktion, den &amp;#039;&amp;#039;LTG&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Dieses Modell gab es als D&amp;amp;nbsp;200 mit Einzylinder-DKW-Motor (5,5&amp;amp;nbsp;PS) und 0,6&amp;amp;nbsp;t Nutzlast und als D&amp;amp;nbsp;500 mit Zweizylinder-DKW-Motor (13&amp;amp;nbsp;PS) mit 0,75&amp;amp;nbsp;t Nutzlast. Damit waren die Möglichkeiten eines dreirädrigen Transporters ausgereizt.&amp;lt;ref name=KFT67/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 kam als neuer vierrädriger Kleintransporter das Modell &amp;#039;&amp;#039;LTV&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;V&amp;amp;nbsp;500&amp;#039;&amp;#039; mit einem Motor von 494&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum und einer Leistung von 13&amp;amp;nbsp;PS und einem [[Zentralrohrrahmen]] auf den Markt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;v500&amp;quot;&amp;gt;Oliver Trebes: [https://www.ccs-trebes.de/framo/framo-v-500 &amp;#039;&amp;#039;Framo V 500&amp;#039;&amp;#039;] auf ccs-trebes.de (abgerufen am 21. Mai 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Höchstgeschwindigkeit betrug 60&amp;amp;nbsp;km/h. Der V&amp;amp;nbsp;500 war der erste deutsche, vierrädrige Dreivierteltonner und wurde in großen Stückzahlen produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde das Fertigungsprogramm bei Framo 1941 im Rahmen des [[Schell-Plan]]s auf einen sogenannten Einheitstyp &amp;#039;&amp;#039;650/2&amp;#039;&amp;#039; beschränkt. Dabei handelte es sich schlussendlich um einen weiterentwickelten V&amp;amp;nbsp;500, den [[Framo V 501]] mit 15&amp;amp;nbsp;PS. In der Motorenentwicklung arbeitete [[Arne Skafte Rasmussen]] mit, 1943 wurde der [[Doppelkolbenmotor]] &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;500&amp;#039;&amp;#039; mit 17&amp;amp;nbsp;PS eingebaut. Im selben Jahr musste Framo die Fahrzeugherstellung jedoch endgültig beenden, stattdessen wurde ab 1. Oktober 1943 die Rüstungsproduktion aufgenommen. So wurden zum Beispiel Bauteile für [[Panzerabwehrkanone]]n und [[Nebelwerfer]] produziert. Deshalb wurde der Betrieb ab 1945 als [[Rüstungsbetrieb]] fast vollständig [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|demontiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;s1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Sowjetische Militäradministration |Titel=Befehl 124 |Datum=1945}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans Werner Skafte Rasmussen]], der damalige Geschäftsführer, wurde von den Sowjets verhaftet und starb am 21. September 1945 im [[Toszek#NS-Internierungslager in Tost/Toszek während des Zweiten Weltkriegs|Internierungslager Toszek]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;s2&amp;quot;&amp;gt;Michael Geiger: [http://www.barkas.de/Rueckblende/index.html &amp;#039;&amp;#039;Rückblende 1923–1957&amp;#039;&amp;#039;] auf barkas.de (abgerufen am 17. März 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;s3&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8956722|Autor=Barbara Supp|Titel=Die Zeit der Gespenster|Jahr=1996|Nr=32|Kommentar=über die vergessenen Toten des sowjetischen Straflagers Tost in Schlesien}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzulassungen von Framo-Pkw im Deutschen Reich von 1933 bis 1938 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Zulassungszahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1934 || 368&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935 || 337&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1936 || 21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1937 || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1938 || 2&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3421022844|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuanfang ab 1946 und das Ende der Marke Framo ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Betrieb von den [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjets]] vollständig demontiert. 1945 wurde mit wenigen Mitarbeitern die Herstellung einfachster Bedarfsgüter wie Kartoffelpressen und -körbe, Handwagen, Kinderroller und Küchenherde begonnen. Mitte 1946 wurde die Fertigung eines Gespannwagens für die Landwirtschaft genehmigt, außerdem setzte die Ersatzteilproduktion und Kfz-Instandsetzung ein. Am 1. Juli 1949 wurde Framo in Volkseigentum übergeführt und gleichzeitig in den [[Industrieverband Fahrzeugbau|IFA]] eingegliedert. Ende des Jahres wurde die Produktion des V&amp;amp;nbsp;501 (nun als V&amp;amp;nbsp;501/2) wieder aufgenommen, allerdings nur in der Pritschenausführung.&amp;lt;ref name=KFT67/&amp;gt; Der markante Doppelkolbenmotor wurde zunächst beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1950 konnten 700 Kleintransporter ausgeliefert werden, da Framo schon vor dem Krieg seine wichtigsten Zulieferer in Ostdeutschland hatte und sich die nötige Umorientierung infolge der deutschen Teilung in Grenzen hielt. 1951 begann der Export.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Kraftfahrzeugexport der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnik&amp;#039;&amp;#039; 2/1958, S. 41–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1951 wurde auf den inzwischen verfügbaren Dreizylinder-Zweitaktmotor des [[IFA F9]] mit 24&amp;amp;nbsp;PS umgestellt, die Typbezeichnung änderte sich daher in [[Framo V 901]]. Der 1954 herausgebrachte Typ [[Barkas V 901/2|V 901/2]] unterscheidet sich zwar äußerlich deutlich durch das verbreiterte Fahrerhaus mit modernisierter Frontpartie, vom um 10&amp;amp;nbsp;cm verlängerten Radstand abgesehen änderte sich technisch jedoch fast nichts. In dieser Form wurde der Transporter noch bis 1961 produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sichtbares Zeichen eines völligen Neuanfangs erfolgte 1957 eine Umbenennung der früheren Marke Framo in &amp;#039;&amp;#039;Barkas&amp;#039;&amp;#039;. Die Betriebsleitung zog von Hainichen nach [[Karl-Marx-Stadt]] um und damit vereinigte man die Barkas Werke Hainichen mit den Motorenwerken und dem Fahrzeugwerk zum [[VEB Barkas-Werke]]. In diesem Zusammenhang wurde auch der Framo V&amp;amp;nbsp;901/2 in Barkas V&amp;amp;nbsp;901/2 umbenannt, im Volksmund blieb es jedoch bei der Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Framo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1954 wurde systematisch an einem komplett neu entwickelten Nachfolger unter der Bezeichnung „L1“ gearbeitet, da eine Studie des &amp;#039;&amp;#039;Forschungs- und Entwicklungswerkes Chemnitz&amp;#039;&amp;#039; 1951 die Grundkonzeption der bisherigen Typen als völlig überholt auswies. Einen gänzlich neuen, modernen Transporter brachte das Werk dann schließlich im Jahr 1961 als [[Barkas B 1000]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Karosseriefertigung in Karl-Marx-Stadt eingerichtet wurde, da die räumlichen Voraussetzungen in Hainichen für eine selbsttragende Ganzmetall-Karosserie für den B&amp;amp;nbsp;1000 nicht gegeben waren, verblieb die Endmontage noch bis 1991 in Hainichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleintransporter ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Framo V 501}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Framo V 901}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Barkas V 901/2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der Framo-Pkw ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Typ &lt;br /&gt;
! Stromer FP 200 &lt;br /&gt;
! Piccolo VH 300&lt;br /&gt;
! Piccolo VH 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Bauzeitraum&lt;br /&gt;
| 1933 || 1934–1935 || 1935&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Aufbauten&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | L2, Cb2 || L2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Motor&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Einzylinder, [[Zweitaktmotor|2-Takt]]-[[Ottomotor]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Ventile&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ohne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Bohrung × Hub&lt;br /&gt;
| 60&amp;amp;nbsp;mm × 68,5&amp;amp;nbsp;mm || 74&amp;amp;nbsp;mm × 68,5&amp;amp;nbsp;mm || 60&amp;amp;nbsp;mm × 68,5&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Hubraum&lt;br /&gt;
| 192&amp;amp;nbsp;cm³ || 297&amp;amp;nbsp;cm³ || 192&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Leistung&lt;br /&gt;
| 4,4&amp;amp;nbsp;kW / 6&amp;amp;nbsp;PS || 5,9&amp;amp;nbsp;kW / 8&amp;amp;nbsp;PS || 4,4&amp;amp;nbsp;kW / 6&amp;amp;nbsp;PS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |bei Drehzahl&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 3500/min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Verdichtung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 5,8: 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Verbrauch&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6 Liter  / 100&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Getriebe&lt;br /&gt;
| 4-Gang mit Krückstockschaltung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3-Gang mit Mittelschaltung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 60&amp;amp;nbsp;km/h || 62&amp;amp;nbsp;km/h || 57&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Leergewicht&lt;br /&gt;
| 320&amp;amp;nbsp;kg || 375&amp;amp;nbsp;kg || 350&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Bordspannung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6 Volt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Länge&lt;br /&gt;
| 3100&amp;amp;nbsp;mm || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3000&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Breite&lt;br /&gt;
| 1400&amp;amp;nbsp;mm || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Höhe&lt;br /&gt;
| 1270&amp;amp;nbsp;mm || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1400&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Radstand&lt;br /&gt;
| 2168&amp;amp;nbsp;mm || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2260&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Spur vorne/hinten&lt;br /&gt;
| 1250&amp;amp;nbsp;mm / 0 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1100&amp;amp;nbsp;mm / 1100&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Reifengröße&lt;br /&gt;
| 26&amp;quot; × 3,50&amp;quot; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 25&amp;quot; × 3,00&amp;quot; oder 3,00-19&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* L2 = 2-türige [[Limousine]]&lt;br /&gt;
* Cb2 = 2-türiges [[Cabriolet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:FR Museum TV300 (bearb Sp).jpg|Framo TV 300 im [[Fahrzeugmuseum Frankenberg]]&lt;br /&gt;
Datei:FR Museum Piccolo (bearb Sp).jpg|Der Pkw „Piccolo“ im [[Fahrzeugmuseum Frankenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fahrzeugmuseum Frankenberg]] – Framo-Modelle und Unternehmensgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Autos 1920–1945.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage, Motorbuch, Stuttgart 1996, ISBN 3-87943-519-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Framo-Nutzkraftwagen des Typs V901/2 Z.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 1/1956, S. 19–22&lt;br /&gt;
* Jürgen Lisse: &amp;#039;&amp;#039;Fahrzeuglexikon Framo/Barkas.&amp;#039;&amp;#039; Bildverlag Böttger GbR, Witzschdorf 2008, ISBN 978-3-937496-23-8&lt;br /&gt;
* Günther Wappler &amp;#039;&amp;#039;Framo &amp;amp; Barkas&amp;#039;&amp;#039;, Die Geschichte der 2-Takt-Transporter aus Sachsen, WMS Werbung, ISBN 3-931770-63-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Framo vehicles|Framo|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.f-r-a-m-o.de/ f-r-a-m-o.de] – Ausführliche Unternehmensgeschichte, Typentabellen, Restaurierung, Bilder, Framo-Forum&lt;br /&gt;
* https://www.framo-eway.com/de/&lt;br /&gt;
* https://www.wirtschaftsforum.de/framo-gmbh&lt;br /&gt;
* https://www.presseportal.de/pm/153563/4893330 &lt;br /&gt;
* https://www.duales-studium.de/unternehmen/framo-gmbh&lt;br /&gt;
* https://www.konstruktionspraxis.vogel.de/framo-gmbh-c-283498/?_lt=cmVsYXRlZF9jb21wYW5pZXN-YXJ0aWNsZX43NTcyMDJ-c2VsZg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die neue Stadt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Technische Beschreibung des Framo-Stromer Chassis in:&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Robert Michel&lt;br /&gt;
 | Titel=Internationale Automobil und Motorradausstellung Berlin 1933&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Das Neue Frankfurt&lt;br /&gt;
 | Hrsg= Josepf Gantner&lt;br /&gt;
 | WerkErg=Die neue Stadt, internationale Monatsschrift für architektonische Planung und städtische Kultur&lt;br /&gt;
 | Band=Jahrgang 6&lt;br /&gt;
 | Nummer=Heft 12 &lt;br /&gt;
 | Datum=April 1932&lt;br /&gt;
 | Seiten=264&lt;br /&gt;
 | DOI= 10.11588/diglit.17521&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Automobilmarken von 1919 bis 1945}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Lkw- und Omnibusmarken}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Industrieverband Fahrzeugbau PKW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7652435-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieverband Fahrzeugbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Lkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Automobilindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Frankenberg/Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1957]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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