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	<title>Frack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frack&amp;diff=51566&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2026-04-20T15:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Herrenanzug. Für den Zauberkünstler siehe [[Julius Frack]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Man wearing white tie.jpg|mini|Mann im Frack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{EnS|frock|de=[[Rock (Kleidung)#Geschichte|Rock]], [[Kittel]]}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Loschek, Gundula Wolter |Titel=Reclams Mode- und Kostümlexikon |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=6 |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-15-010818-5 |Seiten=197-199}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein taillenkurzer [[Herrenrock]] mit [[Schoß (Kleidung)|Schößen]]. [[Umgangssprache|Umgangssprachlich]] wird oft der gesamte [[Anzug]] (mit [[Weste]], [[Hose]] usw.) als Frack bezeichnet. Der Frack gilt als „König der [[Herrenbekleidung]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hardy Amies: &amp;#039;&amp;#039;Anzug und Gentleman. Von der feinen englischen Art, sich zu kleiden.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Münster 1997, ISBN 3-8258-3456-5, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frack London 1786.jpg|mini|Englischer Herr im modischen Frack, [[Journal des Luxus und der Moden]], 1786]]&lt;br /&gt;
Der Frack entstand um 1740 aus zwei Gewandformen, dem [[Frock]], zu dieser Zeit ein locker geschnittener, [[Tuch|tuchener]] Herrenrock des englischen Bürgertums, und dem [[Uniformrock|Soldatenrock]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Sie hatten beide ursprünglich volle Schöße. Anfang 1730 begannen junge Adelige den Frock zu informellen Anlässen zu tragen. Für eine bessere Bewegungsfreiheit, unter anderem als [[Reitrock]], wurde er vorne von der Brust abwärts schräg verlaufend zurückgeschnitten. Beim Soldatenrock wurden stattdessen die vorderen Schöße nach hinten zurückgeschlagen und mit Knöpfen oder Haken befestigt, so dass das bunte Futter sichtbar wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa 1770 veränderte sich in [[Frankreich]] unter Einfluss des &amp;#039;&amp;#039;frock&amp;#039;&amp;#039; auch der bis dahin übliche [[Justaucorps]]: als seidener und bestickter &amp;#039;&amp;#039;frac à la française&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;habit à la française&amp;#039;&amp;#039;) wurde er zur alleinigen [[Hofstaat|höfischen]] Galakleidung. Seine Vorderkante war leicht bogig zurückgeschnitten, so dass der Rock nicht mehr zugeknöpft werden konnte, die Schöße waren verkürzt, die Taschenklappen blind. Daneben setzte sich der schlichte, tuchene &amp;#039;&amp;#039;frac à l’anglaise&amp;#039;&amp;#039; zunehmend in bürgerlich-fortschrittlichen Kreisen durch. Er war im 18. Jahrhundert ein- oder zweireihig auf zwei bis drei Knöpfe zu schließen, die Schöße waren von der vorderen Mitte bogig zurückgeschnitten. Dazu wurde anfangs die [[Kniebundhose]], ab 1770 dreiviertellange [[Breeches]] und seit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] lange Röhrenhosen getragen. Darunter trug man Weste oder [[Gilet]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Revolutions- und Empiremode|Mode des Directoire und Empire]], bis etwa 1805, rückte die Fracktaille so stark hinauf, dass einige Männer [[Korsett|Schnürleiber]] trugen, die Schöße reichten nur bis zu den Oberschenkeln. Der Frack der [[Incroyables et merveilleuses|Incroyables]] hatte einen sehr hohen Umlegekragen, ein breites Revers und lange, schmale Ärmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1800 setzte sich der Frack immer mehr durch, veränderte sich während des 19. Jahrhunderts im Schnitt aber nur noch wenig. Der &amp;#039;&amp;#039;frac à la française&amp;#039;&amp;#039; hatte weiterhin bogig nach hinten geschnittene, etwa knielange Schöße, der &amp;#039;&amp;#039;frac à l’anglaise&amp;#039;&amp;#039; hatte zunehmend in der Taille eckig abgeschnittene, hinten etwas übers Knie reichende Schöße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kleidermode der Restauration und des Biedermeiers|Kleidermode des Biedermeiers]] fingen Tages- und Abendfrack an sich zu unterscheiden. Als Tagesanzug wurde der Frack in gedeckten Farben, etwa tabakbraun, flaschengrün oder mausgrau, und andersfarbigem oder gemustertem Futter getragen, mit ein- oder zweireihigen Knopfreihen. Dazu trug man eine auffällig gemusterte Hose. Der Abendfrack war aus schwarzem Tuch, im Rücken verengt, daher vorne offen, aber beidseitig mit Knöpfen versehen und mit etwas längeren Schößen. Dazu war eine helle, einfarbige Hose in Mode. In beiden Fällen war die dazugehörige Weste gestreift oder gemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ab 1850 [[Cutaway]] und [[Sakko|Jackett]] aufkamen, wurde der Frack allmählich zum reinen Abendanzug. Ab den 1920er Jahren wurde der Frack teilweise vom [[Smoking]] verdrängt. Seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ist der Frack hochoffizieller Abendanzug auf traditionellen [[Tanzball|Bällen]] und Galaveranstaltungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mode der jüngeren Zeit ist der Frack immer noch Gegenstand neuer Kreationen, so etwa bei [[Alexis Mabille]], [[Chanel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vogue.com/fashion-shows/resort-2013/chanel |titel=Chanel Resort 2013 Collection |datum=2012-05-14 |sprache=en |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Gucci]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.muellerundsohn.com/en/allgemein/the-classic-tailcoat/ |titel=The classic Tailcoat |werk=M.Mueller &amp;amp; Sohn |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Balmain (Unternehmen)|Balmain]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vogue.com/article/colman-domingo-may-2025-cover-interview |titel=Colman Domingo on the Joys of Style, Tailoring, and Becoming a Leading Man |autor= Marley Marius |datum=2025-04-15 |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder Grace Wales Bonner, die das Outfit von [[Lewis Hamilton]] für die [[Met Gala]] 2025 kreierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vogue.com/article/lewis-hamilton-2025-met-gala |titel=Lewis Hamilton’s 2025 Met Gala Look Is Loaded With Symbolism—Right Down to the Cuff Links |autor= Hannah Jackson |datum=2025-05-05 |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gq-magazin.de/artikel/lewis-hamilton-met-gala-2025 |titel=Lewis Hamilton bei der Met Gala 2025: Ein Look, der den Dresscode perfekt getroffen hat |autor= Murray Clark, Daniel Bilinski |datum=2025-05-06 |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Man&amp;#039;s striped tailcoat vests and breeches 1790-1795.jpg|Gestreifter Frackrock aus Seide und Baumwolle, Frankreich, ca. 1790–1795&lt;br /&gt;
Datei:Viennese fashion, 1836-15.jpeg|Mann im Frack mit gemusterter Weste und farbiger Hose, [[Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode]], 1836&lt;br /&gt;
Datei:Nieznany - Frak (SZT 2834).jpg|Frack mit doppelter Knopfreihe, 1846, [[Nationalmuseum Warschau]]&lt;br /&gt;
Datei:Ideal man1895.gif|Frack, tagsüber (&amp;#039;&amp;#039;schwarze&amp;#039;&amp;#039; Weste), 1895&lt;br /&gt;
Datei:Spy Delacouur.jpg|Um 1900, mit Zylinder&lt;br /&gt;
Datei:White tie 1.JPG|Modische Abwandlung des Fracks, [[Kanada]], 2008&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Frack als Teil des „Großen Gesellschaftsanzuges“ ==&lt;br /&gt;
Der Frackrock wird als Teil eines [[Anzug]]es zu besonders festlichen Anlässen ab 18 Uhr getragen. Den zu diesen Anlässen passenden [[Kleiderordnung|Dresscode]] bezeichnet man als „Großer Gesellschaftsanzug“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;white tie&amp;#039;&amp;#039;, frz. &amp;#039;&amp;#039;cravate blanche&amp;#039;&amp;#039;). Dieser strenge Dresscode lässt der Person, die ihn trägt, nur wenig Spielraum für Individualität. Eine traditionelle Erweiterung bilden Abendhochzeiten, die üblicherweise erst gegen 16 Uhr beginnen. Zu diesem Anlass darf ein Frack auch bereits vor 18 Uhr getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frackrock ===&lt;br /&gt;
Der knapp geschnittene Frackrock ist schwarz (seltener dunkelblau), mit beidseitig trapezförmig angeordneten Knöpfen und knielangen Schößen am Rückenteil, auch „Schwalbenschwänze“ genannt. Er ist vorn taillenkurz und nicht schließbar, wird daher offen getragen. Das spitze [[Revers (Kleidung)|Revers]] ist mit einem [[Spiegel (Kleidung)|Spiegel]] aus schwarzer [[Seide]] besetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die funktionslosen Schließ- und Ärmelknöpfe sind – wie beim Smoking – ebenfalls mit Seide oder [[Satin]] bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frackhose ===&lt;br /&gt;
Die Frackhose ist im Schnitt der Zeitmode angepasst. Sie hat aber nie Umschläge, in der Regel an jeder Seite zwei Bundfalten, und wird an den Seitennähten mit zwei Seidenbändern – [[Galon]]s genannt – verziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Sie besitzt keine Gürtelschlaufen und wird mit [[Hosenträger]]n getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frackhemd ===&lt;br /&gt;
Das weiße Frack[[hemd]] hat eine steife Brust aus [[Pikee]] oder vertikalen Zierfalten, zwei bis drei Knöpfe aus [[Perlmutt]], [[Gold]] oder [[Brillant]]en sowie einen [[Vatermörder|Kläppchenkragen]] und einfache [[Manschette (Oberbekleidung)|Manschetten]], die nicht umgeschlagen, aber mit [[Manschettenknopf|Manschettenknöpfen]] geschlossen werden. Die Manschetten sollten zwei Finger breit unter dem Ärmelabschluss der Jacke hervorschauen, jedoch nicht über das Handgelenk reichen. Früher bestand das Frackhemd aus einem kragenlosen Hemd, an dem der Kläppchenkragen, die Manschetten und die [[Chemisette]] angeknöpft wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frackweste ===&lt;br /&gt;
Über dem Hemd wird eine weiße, taillierte [[Frackweste]] aus weißem Pikee getragen. Sie hat einen schmalen Schalkragen und manchmal zwei eingelassene Westentaschen. Sie weist in der Regel einen leicht geschwungenen V-Ausschnitt auf, Kellner tragen hingegen einen U-Ausschnitt. Sie kann einreihig oder zweireihig sein und wird mit weißen Perlmuttknöpfen oder pikeebezogenen Knöpfen geschlossen. Das Rückenteil besteht nur aus Futterseide oder Bändern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundestagsfrack-fliege.jpg|mini|Fliege des Bundestagsfracks, 2005]]&lt;br /&gt;
Zum Frack wird seit 1904 ein weißer [[Querbinder]] getragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Er besteht ebenfalls aus Baumwollpikee. Kellner und andere Bedienstete tragen ihn in schwarz, um sich von den Gästen zu unterscheiden. Hemd, Weste und Querbinder werden zusammen oft als „Frackset“ bezeichnet. Der Fuß wird mit dunklen [[Strumpf|Seiden- oder Wollstrümpfen]], die bis unter das Knie reichen (beim Sitzen darf man keinesfalls Haut zeigen) und schwarzen [[Lackkleidung|Lackschuhen]] bekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kopfbedeckung zum Frack wird oft ein schwarzer [[Zylinder (Hut)|Zylinder]], oder auch die Klappvariante [[Chapeau Claque (Hut)|Chapeau Claque]] getragen. Optionale [[Accessoire]]s sind ein weißer Seidenschal und weiße [[Glacéhandschuh]]e. Erlaubt ist weiterhin eine [[Frackuhr]] mit Kette; das Tragen einer [[Armbanduhr]] gilt als [[Fauxpas]]. Als [[Taschentuch|Taschentücher]] sind nur solche aus Stoff erlaubt (keinesfalls Papiertaschentücher). Besonderes Accessoire ist auch ein Frackstock, der mit schwarzem Klavierlack lackiert ist und einen verchromten Knauf hat. Ein [[Einstecktuch]] ist zwar nicht gängig, aber möglich. Es sollte weiß und aus Leinen oder Baumwolle sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Variante, den Frack ohne Weste und stattdessen mit einem [[Kummerbund]] zu tragen, ist vor allem bei Musikern verbreitet, als klassischer Abendanzug aber unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe ==&lt;br /&gt;
=== Bälle ===&lt;br /&gt;
Der Frack ist bei großen Bällen immer noch das passendste Kleidungsstück. Auf den traditionsreichen [[Wiener Ballsaison|Wiener Bällen]] ist zwar beispielsweise der Smoking auch erlaubt, dennoch kommen viele im Frack. Am [[Wiener Opernball]], dem [[Philharmonikerball]] und dem [[Techniker-Cercle]] herrscht Frackzwang, d.&amp;amp;nbsp;h. alle Männer müssen einen Frack tragen, außer sie tragen eine [[Ausgehuniform]]. Bei manchen Bällen besteht ein Frackzwang für [[Debütantin|Debütanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den skandinavischen Ländern stellt der Frack auch auf weniger exklusiven Bällen die Herren-Standardbekleidung dar. An schwedischen und finnischen Hochschulen, z.&amp;amp;nbsp;B. bei Promotionsfeiern oder formellen Zusammenkünften studentischer Vereinigungen, ist vielerorts ebenfalls „[[Abendgarderobe|großer Gesellschaftsanzug]]“ vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchester ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Manfred Obrecht Dirigent.jpg|mini|225x225px|Dirigent [[Manfred Obrecht]] im Frack (mit Kummerbund), 2016]]&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert lösten von städtischen Musikvereinen gegründete Orchester die [[Staatskapelle|Hofkapellen]] ab. Die Uniformen der Hofkapellen wurden durch den großen Gesellschaftsanzug ersetzt. Der Frack ist bis heute die übliche Berufskleidung für [[Orchester]]musiker und [[Dirigent]]en. „Er sorgt für ein einheitliches Bild, bei dem keine Äußerlichkeiten vom musikalischen Geschehen ablenken sollen und das lässt das Individuum zurücktreten gegenüber dem großen Ganzen, dem Klangkörper, zu dem achtzig oder hundert Musiker verschmelzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/endlich-mal-erklaert-warum-tragen-orchestermusiker-schwarz-100.html |titel=Endlich mal erklärt – Warum tragen Orchestermusiker Schwarz? |sprache=de |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunehmend werden von Musikern und Dirigenten aber auch andere Kleidungsstücke getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Brug |Titel=Die Ära des Frack ist vorbei: Über die neue Mode am Dirigentenpult |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2021-04-23 |Online=https://www.welt.de/kultur/klassik/plus229255245/Die-Aera-des-Frack-ist-vorbei-Ueber-die-neue-Mode-am-Dirigentenpult.html |Abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgarter-kammerorchester-2021-22-blick-zurueck-und-nach-vorn.99b6fd38-f59d-4ce3-80ee-3307af712417.html |titel=Stuttgarter Kammerorchester 2021/22: Weg mit dem Frack! |werk=Stuttgarter Zeitung |datum=2021-10-13 |sprache=de |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WPT2013-CDI4-Rothenberger Sanneke-Favourit-3.JPG|links|mini|Frack beim Dressurreiten]]&lt;br /&gt;
Im Bereich des [[Tanzsport]]es wird der Frack zum [[Standardtanz]] getragen. Er unterscheidet sich aber in vielen Details von einem „richtigen“ Frack. So sind zum Beispiel die Ärmel gerade angenäht, um in der Tanzhaltung natürlich auszusehen. Auch sind die einzelnen Teile wie Jacke, Weste und Hemd nur an den sichtbaren Stellen vorhanden, um mehrlagige Partien zu vermeiden. Zudem kommen andere Materialien zur Verarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Dressurreiten]] wird in den hohen Klassen Frack getragen. Bis zur Einführung der Helmpflicht am 1. Januar 2021 gehörte dazu ein [[Zylinder (Hut)|Zylinder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang des [[20. Jahrhundert]]s trugen [[Schiedsrichter|Sportschiedsrichter]], z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Fußball]], während der Leitung eines Matches Frack und Zylinder. Gleichzeitig traten die Spieler häufig in [[Hemd|Herrenhemden]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kleidermode des Rokoko]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kleidungsstücken|Liste der Kleidungsstücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Iris Elisabeth Vitzthum von Eckstädt: &amp;#039;&amp;#039;Würdiger Bürger im Frack? Ein Beitrag zur kulturgeschichtlichen Kleidungsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2008, ISBN 978-3-8340-0425-3 (&amp;#039;&amp;#039;Mode und Textilwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 5), (zugleich: Berlin, Univ. der Künste, Diss., 2006).&lt;br /&gt;
* Andrea Mayerhofer-Llanes: [http://rdk.zikg.net/gsdl/cgi-bin/library.exe?a=d&amp;amp;c=rdk-web&amp;amp;cl=CL1.28&amp;amp;p=html.fig&amp;amp;d=Dl1018.1 &amp;#039;&amp;#039;Frack&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 10. 2006, Sp. 443–454.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Ein officieller Frack |Titel=Lust und Leid aus dem Amts- und Geschäftsleben. Nr.&amp;amp;nbsp;1: Ein officieller Frack |Autor=W. |Jahr=1867 |Heft=19 |Seite=302–304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tailcoats|Frackröcke}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4648019-5}}&lt;br /&gt;
* [https://nds.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=6416 Frac à la française] auf museum-digital.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4648019-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerkleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herren- und Knabenbekleidung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1795–1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festkleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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