<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fra%C3%9Fgift</id>
	<title>Fraßgift - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fra%C3%9Fgift"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fra%C3%9Fgift&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T19:07:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fra%C3%9Fgift&amp;diff=682900&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zyirkon: Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fra%C3%9Fgift&amp;diff=682900&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-06-07T14:47:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fraßgift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gift]], das über die [[Nahrung]], also oral aufgenommen werden kann. Im Gegensatz dazu stehen [[Kontaktgift|Kontakt-]] und [[Atemgift]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fraßgifte in der Biologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sambunigrin.svg|mini|Strukturformel von Sambunigrin – aus dem Molekül kann giftige Blausäure freigesetzt werden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biologisch vorkommende Fraßgifte sind [[sekundäre Pflanzenstoffe]], die als Fraßschutz der [[Pflanzliche Abwehr von Herbivoren|Abwehr von Phytophagen]] dienen. Solche Fraßgifte können in allen Teilen der [[Pflanzen|Pflanze]] gebildet und [[Bioakkumulation|akkumuliert]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spektrum&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fraßgifte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999. [https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/frassgifte/25563 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige, aber nicht alle dieser Fraßgifte können durch Erhitzen bzw. Kochen zerstört werden, so dass sonst ungenießbare Pflanzen sowohl als Nahrungsmittel beim Menschen als auch in der Tierhaltung eingesetzt werden können. Zum Beispiel sind die rohen Beeren des [[Schwarzer Holunder#Verwendung als Lebensmittel|Schwarzen Holunders]] für den Menschen wie für viele Tierarten nicht genießbar. Höhere Dosen roher, unreifer Beeren&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: &amp;#039;&amp;#039;Stoffliste des Bundes und der Bundesländer: Kategorie „Pflanzen und Pflanzenteile“.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2014, ISBN 978-3-319-05807-8, S. 134–135. {{Webarchiv |url=http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/01_Lebensmittel/stoffliste/stoffliste_pflanzen_pflanzenteile.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=5 |text=(PDF-Volltext) |wayback=20141209072533 |archiv-bot=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; können beim Menschen zu Vergiftungssymptomen wie  Magenschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Schüttelfrost führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Wachter, Claudia Sarkady: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Kinderkrankheiten: erkennen, behandeln, vorbeugen.&amp;#039;&amp;#039; Compact Verlag, 2010, ISBN 978-3-8174-6078-6, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kerne der Holunderbeeren beispielsweise enthalten die [[Cyanogene Glycoside|cyanogenen Glykoside]] [[Sambunigrin]] und [[Vicianin]], die sich beim Erhitzen der Beeren zersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2011, ISBN 978-3-7091-0211-4, S. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso enthalten [[Amerikanische Kermesbeere]] und die oberirdischen Teile der [[Kartoffel]]pflanze verschiedene Fraßgifte. Ein sehr wirksames Fraßgift ist das [[Rizin]]. Die natürlich vorkommenden Fraßgifte werden teilweise in der Medizin und für andere Zwecke eingesetzt. Die oberirdischen Teile von Wolfsmilchgewächsen wirken als [[Rodentizid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme durch den Menschen ===&lt;br /&gt;
Es wird geschätzt, dass ein durchschnittlicher Amerikaner 1500 mg solcher natürlichen Pestizide pro Tag aufnimmt. Dabei beträgt der Massenanteil der natürlichen Pestizide an der Gesamtmasse der aufgenommenen Pestizide 99,99 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. V. Hirner, H. Rehage, M. Sulkowski |Titel=Umweltgeochemie: Herkunft, Mobilität und Analyse von Schadstoffen in der Pedosphäre |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-93711-8 |Seiten=7 |Online=https://books.google.de/books?id=1n7zBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA7&amp;amp;lpg=PA7&amp;amp;dq=nat%C3%BCrliche+pestizide+1500+mg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=e7c0NTlx0Q&amp;amp;sig=ACfU3U0jF_U9n1U2jyeYbg-IhMJybFe9AQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiLg7GrvoXmAhXDDewKHfecBDEQ6AEwA3oECAgQAQ#v=onepage&amp;amp;q=nat%C3%BCrliche%20pestizide%201500%20mg&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aimes&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bruce N. Aimes, Margie Profet, Lois Swirsky Gold |Titel=Dietary pesticides (99.99% all natural)* |Band=87 |Datum=1990 |Seiten=7777-7781 |DOI=10.1073/pnas.87.19.7777}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fraßgifte in der Technik ==&lt;br /&gt;
Technische Fraßgifte sind vom Menschen eingesetzte [[Pestizid]]e, die nach Nahrungsaufnahme im [[Schädling]] wirksam werden. Je nach Schädling wird zwischen [[Insektizid]], [[Molluskizid]], [[Akarizid]] oder auch [[Rodentizid]] unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spektrum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Beispiel für ein Fraßgift ist [[DDT]], das jedoch auch als Kontaktgift wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung des Fraßgifts zielt nicht nur darauf, dass der Köder, der das Gift enthält, vom abzutötenden Tier gefressen wird. Zudem ist es das Ziel ihres Einsatzes, dass die vergiftete Nahrung z. B. von [[Ameisen]] in deren Nest getragen und dort an die [[Königin (Insekt)|Königin]] und die Brut verfüttert wird, die dadurch auch vergiftet werden. Dazu werden meist Gifte eingesetzt, die erst nach mehrfacher Einnahme tödlich wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Franke: &amp;#039;&amp;#039;Nutzpflanzenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Thieme Verlag, 1976. ( 7. Auflage. neu bearbeitet von R. Lieberei und Ch. Reisdorff, 2007, ISBN 978-3-13-530407-6)&lt;br /&gt;
* M. Ludwig, H. Gebhardt, H. W. Ludwig, S. Schmidt-Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Neue Tiere &amp;amp; Pflanzen in der heimischen Natur. Einwandernde Arten erkennen und bestimmen.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 2000, ISBN 3-405-15776-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frassgift}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gift|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insektizid|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zyirkon</name></author>
	</entry>
</feed>