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	<title>Frühlingsknotenblume - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:30:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fr%C3%BChlingsknotenblume&amp;diff=208395&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oberfoerster: Aber die Narzisse wird auch Märzenbecher genannt (siehe dort), deshalb der Hinweis</title>
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		<updated>2026-03-14T16:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aber die Narzisse wird auch Märzenbecher genannt (siehe dort), deshalb der Hinweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Märzenbecher| Als Märzenbecher wird auch die Osterglocke (&amp;#039;&amp;#039;Narcissus pseudonarcissus&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, siehe [[Gelbe Narzisse]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Frühlings-Knotenblume&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Leucojum vernum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Knotenblumen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Leucojum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Amaryllisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Amaryllidaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Spargelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Asparagales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Bedecktsamer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Magnoliopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Illustration Leucojum vernum0.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Frühlings-Knotenblume (&amp;#039;&amp;#039;Leucojum vernum&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frühlings-Knotenblume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Leucojum vernum&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Märzenbecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Märzbecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Märzglöckchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großes Schneeglöckchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Amaryllisgewächse]] (Amaryllidaceae). Es ist eine der beiden noch in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Leucojum]]&amp;#039;&amp;#039; verbliebenen Arten; die zweite Art ist die [[Sommer-Knotenblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Leucojum aestivum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frühlings-Knotenblume ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Sie bildet unterirdische Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die etwa 2 Zentimeter dicken Zwiebeln werden vom scheidenförmigen Blattgrund gebildet und liegen circa 30 Zentimeter tief im Erdreich. Bereits im Frühsommer werden die Laubblätter wieder eingezogen – die Frühlings-Knotenblume gehört folglich zu den [[Zeigerwerte nach Ellenberg|vorsommergrünen]] Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist drei bis fünf breit-linealische, dunkelgrüne [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] stehen an der Basis der Pflanze. Sie sind bis zu 20 Zentimeter lang und etwa 1 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein charakteristisches Merkmal dieser Pflanzenart ist die etwa 3,5 Zentimeter lange einblättrig-wirkende und häutige „Blattscheide“; diese besteht aus zwei miteinander verwachsenen Hochblättern und überragt den ansonsten blattlosen [[Stängel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit erstreckt sich gewöhnlich von März bis April. An günstigen Standorten können jedoch bereits im Februar die auffälligen Blüten ausgebildet werden. Der deutschsprachige [[Trivialname]] Frühlings-Knotenblume leitet sich von der frühen Blütezeit und dem knotenartigen, unterständigen [[Fruchtknoten]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n hängen meist einzeln, selten zu zweit, nickend am Blütenstandsschaft. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind glockenförmig und dreizählig. Die sechs weißgefärbten [[Blütenhüllblatt|Blütenhüllblätter]] sind fast gleich lang und weisen an den stumpf-zipfelig auslaufenden und verdickten Blütenblattspitzen eine gelbgrüne, fleckenartige Färbung auf.&lt;br /&gt;
Es sind sechs freie [[Staubblätter]] mit orangefarbenen [[Staubbeutel]]n vorhanden. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist keulenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die birnenförmige, fleischige, fachspaltige [[Kapselfrucht]] enthält schwarze, kugelige Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 20, 22 oder 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Blüten&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Leucojum vernum 200305a.jpg&lt;br /&gt;
Leucojum vernum flower Apr2006.jpg&lt;br /&gt;
Leucoium vernum 411-36.jpg&lt;br /&gt;
Leucoium vernum 411-32.jpg&lt;br /&gt;
Märzenbecher2.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Frühlingsknotenblume handelt es sich um einen Zwiebel-[[Geophyt]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nektar (Botanik)|Nektarabsonderung]] der Frühlings-Knotenblume ist gering und damit ökologisch ohne Belang. Jedoch besitzt die Pflanze dünnwandige, saftreiche [[Blütenachse|Diskuszellen]], die von diversen Insekten angebohrt werden können. Bienen und Tagfalter treten als Hauptbestäuber in Erscheinung. Angelockt werden sie u.&amp;amp;nbsp;a. von dem veilchenartigen Blütenduft, der an den [[Saftmal]]en besonders intensiv ausgeprägt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands, Seite 276&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der befruchtete Fruchtknoten senkt sich nach der [[Anthese]] langsam zum Boden ab. Ausgebreitet wird die Frühlingsknotenblume durch Tiere, die deren Frucht, eine birnenförmige und fleischige fachspaltige Kapselfrucht, fressen und den schwarzen kugeligen Samen wieder ausscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frühlingsknotenblume wird von den [[Rostpilze]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Caeoma leucoji-verni]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia sessilis]]&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;sessilis&amp;#039;&amp;#039; mit [[Spermogonie]]n und [[Aecidie]]n befallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Zwetko |Titel=Die Rostpilze Österreichs. Supplement und Wirt-Parasit-Verzeichnis zur 2.&amp;amp;nbsp;Auflage des Catalogus Florae Austriae, III.&amp;amp;nbsp;Teil, Heft&amp;amp;nbsp;1, Uredinales |Reihe=Biosystematics and Ecology |BandReihe=16 |Verlag=Österreichische Akademie der Wissenschaften |Ort=Wien |Datum=2000 |Seiten=1–67 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/BioEco_16_0001-0067.pdf}} |KBytes=1800 |Format=PDF |Abruf=2022-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung, Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leucojum vernum in the Allgaeuer Alps.JPG|mini|Habitus im Habitat in den Allgäuer Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtforst Hameln Leucojum vernum.jpg|mini|Blüte der Frühlingsknotenblume am [[Schweineberg (Naturschutzgebiet)|Schweineberg]] bei Hameln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweineberg zwei Märzenbecher im Schnee 2.jpg|mini|Blüte im Schnee am Schweineberg bei Hameln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frühlingsknotenblume ist eine submediterran-subatlantische Pflanzenart der [[Auwald|Auenwälder]] und Laubmischwälder. Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes ist sie in verschiedenen Gegenden eingebürgert, so z.&amp;amp;nbsp;B. an der nordamerikanischen Ostküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordgrenze der natürlichen Verbreitung in Deutschland entspricht etwa der Linie Hannover – Wittenberg – Cottbus, weiter nördlich gelegene Vorkommen beruhen auf Verwilderung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands | Hrsg=Netzwerk Phytodiversität Deutschlands e.&amp;amp;nbsp;V. &amp;lt;nowiki&amp;gt;(NetPhyD), Bundesamt für Naturschutz (BfN)&amp;lt;/nowiki&amp;gt; | Verlag=Bundesamt für Naturschutz | Ort=Bonn-Bad Godesberg | Datum=2013 | ISBN=978-3-7843-5319-7 | Seiten=482 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Frankreich liegen die Vorkommen östlich einer Linie [[Laon]] – [[Le Puy (Doubs)|Le Puy]] – [[Gap]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Jean-Marc Tison, Bruno de Foucault, Société botanique de France | Titel=Flora Gallica. Flore de France | Auflage=1.&amp;amp;nbsp;Auflage, 2.&amp;amp;nbsp;Druck (mit zahlreichen Korrekturen) | Verlag=Biotope Éditions | Ort=Mèze | Datum=2014 | Sprache=fr | ISBN=978-2-36662-012-2 | Seiten=82 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frühlingsknotenblume wächst in Gruppen, bildet jedoch nur selten größere Bestände. Sie gilt nach der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt und nach der Roten Liste als gefährdet. Als ursächlich für die Gefährdung sind in erster Linie Eingriffe in den Lebensraum der Pflanze zu sehen, wie beispielsweise die Umwandlung naturnaher Wälder oder auch die Entwässerung und Wiederaufforstung von Moorflächen. Ebenso tragen Wildverbiss und Sammler zur Bestandsminderung bei. Eines der größten Vorkommen dieser streng geschützten Pflanzenart ist in Deutschland der [[Leipziger Auenwald]] (Stadtwald).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Leipziger Auwald – ein verkanntes Juwel der Natur.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage Urania-Verlag Leipzig/Jena/Berlin 1992, ISBN 3-332-00538-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Größere natürliche Vorkommen wildwachsender Märzenbecher in Deutschland nördlich der Mainlinie finden sich auch auf den [[Märzenbecherwiesen im Polenztal]] in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]], bei [[Haina (Römhild)|Haina]] (Grabfeld), im Nationalpark [[Hainich]] in der Nähe des [[Baumkronenpfad Hainich|Baumkronenpfades]], in Südniedersachsen in Laubwäldern (auf Muschelkalk) rund um Göttingen, sowie am [[Schweineberg (Naturschutzgebiet)|Schweineberg]] im Stadtforst [[Hameln]]. Das in einem Laubmischwald in einer Höhenlage von 200 bis 280 Metern gelegene [[Verbreitungsgebiet|Areal]] bei Hameln umfasst ca. 3,60&amp;amp;nbsp;km² und zählt damit zu den größten Vorkommen Deutschlands. Es wurde 1948 unter Naturschutz gestellt und zieht zur Blütezeit regelmäßig zahlreiche Touristen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Mainlinie ist beispielsweise das Vorkommen am Nordabhang der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]] bei [[Märzenbecherwald von Algersdorf|Algersdorf]] im Sittenbachtal (Landkreis Nürnberger Land) zu nennen. Der [[Märzenbecherwald bei Ettenstatt]] im [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] umfasst ein etwa 500 mal 200&amp;amp;nbsp;m großes Teilgebiet eines Laubhochwaldes mit Quellhorizont in einer Höhenlage von 480 Metern. Auch diese Fläche wurde als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Frühlingsknotenblume fand dort sogar Aufnahme in das Gemeindewappen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Ettenstatt: [http://www.ettenstatt.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=142801 &amp;#039;&amp;#039;Der Märzenbecherwald&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Baden-Württemberg kommt die Frühlingsknotenblume auf der Schwäbischen Alb u.&amp;amp;nbsp;a. im Eselsburger Tal bei Herbrechtingen, im Autal bei Bad Überkingen und im Wolfstal bei Lauterach vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich tritt die Frühlingsknotenblume (zum Teil häufig) in allen Bundesländern bis auf Wien auf. Im Rheintal und nördlich der Alpen ist sie gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Karl Oswald, Wolfgang Adler: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte Auflage. Sonderpublikation des [[Oberösterreichische Landesmuseen#Biologiezentrum Linz-Dornach|Biologiezentrums der Oberösterreichischen Landesmuseen]]. Land Oberösterreich, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standortbedingungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frühlings-Knotenblume bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, mäßig saure Ton- und Lehmböden, die als Humusform in der Regel auch [[Mull (Humusform)|Mull]] aufweisen. Auf solchen Standorten [[Bestockung (Forstwirtschaft)|stocken]] natürlicherweise Linden-Bergahornwälder (Steinschutthaldenwälder, Schluchtwälder, &amp;#039;&amp;#039;Tilio-Acerion&amp;#039;&amp;#039;) oder Hartholz-Auwälder (&amp;#039;&amp;#039;Alno-Ulmion&amp;#039;&amp;#039;, vgl. [[Hartholzaue]]). Auch in der anthropogen bedingten Folgegesellschaft der letzteren – den nährstoffreichen Nasswiesen („Calthion“) – kann man den Märzenbecher finden. Die Frühlingsknotenblume ist ein Feuchtigkeitsanzeiger und besiedelt ihre Standorte bis in Höhen von 1600&amp;amp;nbsp;m; so z.&amp;amp;nbsp;B. in den Allgäuer Alpen an der [[Haldenwang (Allgäu)|Haldenwang]]er Alpe in Bayern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] &amp;amp; al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3+w (feucht aber wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Leucojum vernum&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S. 289. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Leucojum&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom [[Griechische Sprache|Griechischen]] &amp;#039;&amp;#039;leukos&amp;#039;&amp;#039; für „weiß“ und &amp;#039;&amp;#039;ion&amp;#039;&amp;#039; für „Veilchen“ (der Geruch ist veilchenartig) ab. Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;vernum&amp;#039;&amp;#039; kommt vom [[Lateinisch]]en Wort &amp;#039;&amp;#039;ver&amp;#039;&amp;#039; für „Frühling“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Autor gibt es etwa zwei Varietäten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leucojum vernum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} var. &amp;#039;&amp;#039;vernum&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Leucojum vernum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;vagneri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stapf}}): Sie kommt von den Pyrenäen bis Belgien und bis zur Ukraine vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leucojum vernum&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;carpathicum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sweet}}: Sie kommt in den Karpaten von Tschechien, Rumänien und der Ukraine vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile sind giftig, da sie [[Alkaloide]] wie [[Lycorin]] und [[Galantamin]] bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://roth.bund-naturschutz.de/natur-vor-der-haustuer/maerzenbecher Märzenbecher (Leucojum vernum)] auf [[Bund Naturschutz in Bayern]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märzenbecher in der Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Ettenstatt COA.svg|mini|links|Wappen der Gemeinde [[Ettenstatt]] wegen des dortigen [[Märzenbecherwald bei Ettenstatt|Märzenbecherwaldes]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe Darstellung des Märzenbechers findet sich auf dem Bild &amp;#039;&amp;#039;Das [[Paradiesgärtlein]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Oberrheinischer Meister|Oberrheinischen Meisters]] aus der Zeit um 1410 bis 1420.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WCSP|Leucojum|Zugriff=2016-09-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1026760|WissName=Leucojum vernum L.|Abruf=2021-02-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 138.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 353–356, hier S. 353.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter zu den wichtigsten Arten.&amp;#039;&amp;#039; 6., völlig neu bearbeitete Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-494-01397-7.&lt;br /&gt;
* Bertram Münker: &amp;#039;&amp;#039;Wildblumen.&amp;#039;&amp;#039; Mosaik-Verlag, München 1996, ISBN 3-576-10563-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commons|Leucojum vernum|Frühlingsknotenblume}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Märzenbecher}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3389}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1833}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|3389}}&lt;br /&gt;
* {{PFAF|WissName=Leucojum vernum|Abruf=}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Narzissengewaechse/maerzenbecher.htm#Fr%C3%BChlings-%20M%C3%A4rzenbecher  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://www.giftpflanzen.com/leucojum_vernum.html Die Giftpflanze Frühlings-Knotenblume.]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/frueh/maerzen.htm Besonderheiten in der Blütenbiologie.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fruhlingsknotenblume}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amaryllidoideen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oberfoerster</name></author>
	</entry>
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