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	<title>Frühlings-Greiskraut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:50:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fr%C3%BChlings-Greiskraut&amp;diff=489572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giftzwerg 88 am 22. Mai 2024 um 04:17 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-22T04:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Frühlings-Greiskraut&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Senecio vernalis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Franz de Paula Adam von Waldstein|Waldst.]] &amp;amp; [[Pál Kitaibel|Kit.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Greiskräuter&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Senecio&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Senecioneae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Asteroideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Korbblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Asteraceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asternartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Asterales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Frühlings-Greiskraut (Senecio vernalis) 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Frühlings-Greiskraut (&amp;#039;&amp;#039;Senecio leucanthemifolius&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;vernalis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frühlings-Greiskraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frühlings-Kreuzkraut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Senecio leucanthemifolius&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;vernalis&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Senecio vernalis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Vertreter der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Greiskräuter]] (&amp;#039;&amp;#039;Senecio&amp;#039;&amp;#039;) und gehört der Familie der [[Korbblütler]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das Frühlings-Greiskraut erreicht eine Wuchshöhe von 7 bis 50 Zentimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Auf nährstoffreichen Böden kann es selten sogar bis 80&amp;amp;nbsp;cm groß werden. Es blüht von Mai bis Oktober. Die Stängel sind aufrecht, oben ästig, spinnwebig-wollig und später verkahlend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Laubblätter sind beiderseits dicht spinnwebig-wollig, verlieren diese Behaarung jedoch oft während des Alterns. Die untersten Blätter sind gestielt, keilig-länglich, ungeteilt oder gelappt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Blattspreite der mittleren Blätter ist fiederspaltig, die Einzelabschnitte sind eiförmig, kraus und grob gezähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind sitzend, schwach geöhrt mit stängelumfassendem Grund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Blattspindel ist breit und gezähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütenköpfe sind 2 bis 3 Zentimeter breit und stehen in mäßig reichköpfiger, lockerer Doldenrispe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Blütenkopfstiele sind reich mit linealen Schuppen besetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Die 6 bis 12 äußeren Blütenhüllblätter besitzen eine kahle Spitze und sind fast bis zur Spitze schwarz gefärbt. Im Blütenköpfchen gibt es insgesamt 21 Hüllblätter, also auch meist 9 bis 15 innere Hüllblätter. Die Blütenköpfchen sind glockenartig geneigt. Meist gibt es 13 Zungenblüten. Die Zungenblüten sind hellgelb bis goldgelb gefärbt, etwa 10 Millimeter lang und 2 Millimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Pappus (Botanik)|Pappus]] ist fast so lang wie die Scheibenblüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Früchte sind stielförmig, 3 Millimeter lang, längs gerieft und angedrückt behaart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Blütezeit ist April bis Mai, kann aber auch bis zum November reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 20.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Frühlings-Greiskrauts umfasst die Balkanhalbinsel mit Bulgarien und Rumänien, die Ukraine, Moldawien, Belarus, Ungarn, Ägypten, Westasien mit Turkmenistan, die Türkei, Syrien, Libanon, Israel, Jordanien, Irak, Iran und Zypern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; In Großbritannien ist die Art ein [[Neobiota|Neophyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Es ist in Deutschland vom Tiefland bis in [[Kolline Höhenstufe|kolline]] Bereiche zu finden. In [[Österreich]] kommt es in fast allen Bundesländern bis auf [[Vorarlberg]] und [[Oberösterreich]] häufig vor. Vermutlich ist es um 1850 aus Osteuropa eingewandert. Deshalb gilt es in Mitteleuropa als Neophyt. Es hat sich wohl zunächst entlang von Bahngleisen verbreitet. Deshalb gibt es noch heute einige Vorkommen entlang von Bahnschienen und an Bahnhöfen. In Deutschland erfolgte die Einwanderung von Osten nach Westen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nach zunächst manchmal massenhaftem Auftreten etwa auf Äckern ist die Art in den Jahrzehnten danach manchmal auch wieder seltener geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frühlings-Greiskraut wächst bevorzugt an halbtrockenen [[Ruderalvegetation|Ruderalstellen]], auf relativ nährstoffreichen Rasen, auf Brachen und lehmigen Äckern. Es gedeiht auf sommerwarmen, mäßig trockenen, nährstoffreichen, meist kalkarmen, wenig humosen lockeren Lehm- oder Sandböden. Es ist eine Charakterart der Klasse Chenopodietea, kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands Aperion spicae-venti vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Asien kommt es aber höher vor, zum Beispiel am [[Ararat]] in der Türkei bis etwa 2800 Meter Meereshöhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2 (mäßig trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 5 (kontinental), Salztoleranz = 1 (tolerant).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Das Frühlings-Greiskraut ist eine Unterart von &amp;#039;&amp;#039;[[Senecio leucanthemifolius]]&amp;#039;&amp;#039;. Aus ihr soll sich nach den Untersuchungen von [[Joachim W. Kadereit]] 1984–1985 durch Chromosomenverdopplung das [[Gewöhnliches Greiskraut|Gewöhnliche Greiskraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Senecio vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) entwickelt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Insekten, die Ausbreitung der Samen erfolgt durch den Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frühlings-Greiskraut wird vom [[Rostpilz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia lagenophorae]]&amp;#039;&amp;#039; befallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eilam, Tamar, W. R. Bushnell, and Y. Anikster. &amp;quot;Relative nuclear DNA content of rust fungi estimated by flow cytometry of propidium iodide-stained pycniospores.&amp;quot; Phytopathology 84.7 (1994): 728–734 ([http://www.apsnet.org/publications/phytopathology/backissues/Documents/1994Articles/Phyto84n07_728.pdf pdf]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Das Frühlings-Greiskraut ist nicht nur für Kühe und Pferde giftig. Es enthält [[Pyrrolizidinalkaloide]], die die Leber schädigen und Krebs auslösen können. Vergiftungserscheinungen treten jedoch häufig erst nach Wochen auf und können sogar durch Kuhmilch und Bienenprodukte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kempf2010&amp;quot; /&amp;gt; erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Senecio vernalis sl12.jpg|Habitus&lt;br /&gt;
Senecio vernalis sl4.jpg|Zottig-wolliger Stängel mit geöhrt sitzendem Laubblatt&lt;br /&gt;
Senecio vernalis sl6.jpg|Gewellte Spreitenoberseite mit gezähntem Rand&lt;br /&gt;
Senecio vernalis sl7.jpg|Spreitenunterseite&lt;br /&gt;
Senecio vernalis sl5.jpg|Ungeöffnete Körbe mit 21 Hüllblättern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3854741405}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reiner Harms: &amp;#039;&amp;#039;Eigenschaften rekombinanter sym-Homospermidinsynthase und Desoxyhypusinsynthase aus Senecio vernalis.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Univ. Braunschweig [http://d-nb.info/966454685/34 (PDF-Datei).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3800131315|Seite=956}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagenitz1987&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Wagenitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Compositae&amp;#039;&amp;#039;. In [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage Band VI, Teil 4, Seite 781–787, 1381–1382. Verlag Paul Parey, Berlin, Hamburg 1987. ISBN 3-489-86020-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{GRIN|ID=11063|Rang=genus|WissName=Senecio|Zugriff=2018-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kempf2010&amp;quot;&amp;gt;Kempf, M., Schreier, P., Reinhard, A. Beuerle, T.(2010): Pyrrolizidinalkaloide in Honig und Pollen. Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 5, 393–406. {{DOI|10.1007/s00003-009-0543-9}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:248179-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Senecio vernalis&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1043510|WissName=Senecio vernalis Waldst. &amp;amp; Kit.|Abruf=2023-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Senecio vernalis|Frühlings-Greiskraut}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5514}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3205}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|5514}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Korbbluetler/senecio_blattgruen.htm#Frühlings- Greiskraut Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Website: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* Bilder: [http://www.biopix.dk/Species.asp?Language=de&amp;amp;Searchtext=Senecio%20vernalis&amp;amp;Category=Planter Biopix], [http://flora.nhm-wien.ac.at/Seiten-Arten/Senecio-vernalis.htm Naturhistorisches Museum Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Fruhlingsgreiskraut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Greiskräuter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giftzwerg 88</name></author>
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