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	<title>Fox-Ton - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:10:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fox-Ton&amp;diff=367510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cartoffel am 28. Oktober 2025 um 15:52 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-28T15:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fox-Ton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;foxy&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Geschmacks- bzw. Geruchsnote in den Beeren zweier amerikanischer Wildreben-[[Art (Biologie)|Spezies]] – der Muscadine (&amp;#039;&amp;#039;[[Vitis rotundifolia]]&amp;#039;&amp;#039;) und der auch als Fuchsrebe bezeichneten &amp;#039;&amp;#039;[[Vitis labrusca]]&amp;#039;&amp;#039;, wo sie besonders auffällig ist. Sie ist (in Europa) meist unerwünscht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dominé 2000&amp;quot;&amp;gt;[[André Dominé]]: &amp;#039;&amp;#039;Wein.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, 2000, Seite 916, Artikel &amp;#039;&amp;#039;fuchsig&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „foxy“ entwickelte sich zu einem Sammelbegriff für alle Geschmacksnoten amerikanischer Weinsorten, die sich von den gewohnten Aromen europäischer Vitis-vinifera-Reben unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ramey 1977&amp;quot;&amp;gt;B. Ramey: &amp;#039;&amp;#039;The Great Wine Grapes.&amp;#039;&amp;#039; Einträge zu den Sorten Concord, Catawaba und Delaware (no page numbers in book) University of California-Davis, 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im schweizerischen Kanton [[Tessin]] zum Beispiel wird ein Wein mit der amerikanischen [[Direktträger]]sorte [[Isabella (Rebsorte)|Isabella]] angebaut. Daher wird der Fox-Ton auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tessinernote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In der Toskana gibt es eine Rebsorte &amp;#039;Fragole&amp;#039; (Fragola = Erdbeere), die geschmacklich wohl auf eine Einkreuzung mit Amerikanerreben zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Uhudler]] aus dem österreichischen Südburgenland wird ebenfalls aus den [[Hybride|Hybridsorten]] [[Concord (Rebsorte)|Concord]], [[Noah (Rebsorte)|Noah]], [[Delaware (Rebsorte)|Delaware]], [[Othello (Rebsorte)|Othello]], [[Elvira (Rebsorte)|Elvira]], [[Isabella (Rebsorte)|Isabella]], bzw. [[Concord (Rebsorte)|Ripatella]] erzeugt. Dieser Wein darf nicht als [[Qualitätswein]] verkauft werden, sondern muss als [[Tafelwein]] (in Österreich: „[[Wein]]“) deklariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Aufschwung erlebten labrusca-Hybriden (V. rotundifolia eignet sich weniger für Hybridisierung), als ihr Potenzial zur Lösung der [[Reblaus]]-Problematik klar wurde. Auch andere Resistenzen machen sie nach wie vor insbesondere für [[ökologische Landwirtschaft]] interessant, wobei entsprechende Zuchtbemühungen den Fuchs-Ton regelmäßig zu umgehen versuchen und entsprechend komplexe Hybride schaffen, oft unter Einbeziehung weiterer Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders prominent ist das Aroma durch seine bestimmende Rolle in der weltweit meistangebauten ([[Kyohō]]) und in der weltweit teuersten Tafeltrauben-Sorte ([[Ruby Roman]]), welche beide aus Japan stammen. Weitere wichtige Beispiele sind die in USA beliebte Tafeltrauben-Sorte [[Concord (Rebsorte)|Concord]] und die zwischenzeitlich sehr verbreitete und in Brasilien nach wie vor bestimmende Sorte [[Isabella (Rebsorte)|Isabella]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakterisierung und Assoziationen==&lt;br /&gt;
Ein Weinkritiker charakterisierte den Kernaspekt des Aromas als “high-toned, candied muskiness” (engl., etwa: eine „hochgestochene kandierte Moschusnote“).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.winelabels.org/artniag.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wird teils als moschusartig, erdig und süßlich beschrieben und mit [[Erdbeeren]] (speziell: Walderdbeeren), [[Himbeere]]n oder [[Sanddorn]] assoziiert. In den [[Alemannische Dialekte|alemannischen Dialekten]] werden entsprechende Reben/Weine ziemlich unverblümt mit Katzenurin in Verbindung gebracht: [[Schwäbischer Dialekt|Schwäbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Katzasoicher&amp;#039;&amp;#039;, [[Schweizerdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Chatzeseicherli&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Mehrere Quellen stellen die übliche animalische Assoziation grundsätzlich in Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.winenous.co.uk/wp/archives/11539&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huss 2024&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Aroma in Europa in der Regel zumindest als auffällig und besonders wahrgenommen wird und in Weinen in der Regel sogar als zu vermeidender Geschmacksfehler gilt, ist es andernorts teils besonders geschätzt oder in Nordamerika z.&amp;amp;nbsp;B. bei Süßigkeiten sogar synonym mit Trauben-Aroma allgemein. Die einfache lebensmitteltechnische Reproduktion dieses Aromas durch den Zusatz einer einzelnen, in Massen herstellbaren Verbindung könnte teils zu „billigen“ Assoziationen beigetragen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huss 2024&amp;quot;&amp;gt;Adam Huss: [https://www.organicwinepodcast.com/episodes-1/sylvan-farm-cidery Wine&amp;#039;s F-word]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chemie==&lt;br /&gt;
Chemisch geht er zumindest im Fall der auf Fuchsrebe (&amp;#039;&amp;#039;V. labrusca&amp;#039;&amp;#039;) großteils auf eine einzelne Verbindung zurück: das [[Anthranilsäuremethylester|Methylanthranilat]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://academic.oup.com/hr/article/doi/10.1038/s41438-020-0304-6/6445474&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://core.ac.uk/download/pdf/235693172.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weitere Verbindungen wurden [[2-Aminoacetophenon]] und [[Furaneol]] festgestellt.&lt;br /&gt;
Für die Muscadine (&amp;#039;&amp;#039;V. rotundifolia&amp;#039;&amp;#039;) wird ein ähnliches Aroma beschrieben, das eine komplexere chemische Basis haben dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Önologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cartoffel</name></author>
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