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	<title>Fovea centralis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:30:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-07T07:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fovea centralis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch für „mittige Grube“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sehgrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eine im Zentrum des sogenannten [[Gelber Fleck (Auge)|Gelben Flecks]] (&amp;#039;&amp;#039;Macula lutea&amp;#039;&amp;#039;) gelegene Einsenkung der [[Netzhaut]] (&amp;#039;&amp;#039;Retina&amp;#039;&amp;#039;), ist der Bereich des schärfsten [[Visuelle Wahrnehmung|Sehens]] bei [[Säugetiere]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fovea.jpg|mini|Querschnitt-Schema durch das rechte Auge mit der Fovea]]&lt;br /&gt;
Die Fovea centralis des erwachsenen Menschen hat einen Durchmesser von circa 1,5&amp;amp;nbsp;mm und liegt etwa 4&amp;amp;nbsp;mm schläfenwärts der [[Sehnervenpapille]] (&amp;#039;&amp;#039;Discus nervi optici&amp;#039;&amp;#039;) beziehungsweise 5° temporal der [[Augenachse|anatomischen Achse]] des Auges. Dieser Bereich der Retina enthält keine [[Stäbchen (Auge)|Stäbchen]] zum Dämmerungssehen, sondern ausschließlich [[Zapfen (Auge)|Zapfen]] als [[Fotorezeptor|Lichtrezeptoren]] zur [[Farbwahrnehmung]], die hier dicht gepackt zu etwa 147.000 pro mm² vorliegen,&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Graumann, Dieter Sasse: &amp;#039;&amp;#039;CompactLehrbuch der gesamten Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Sinnessysteme, Haut, ZNS, Periphere Leitungsbahnen.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer, Stuttgart u. a. 2005, ISBN 3-7945-2064-5, S.&amp;amp;nbsp;43.&amp;lt;/ref&amp;gt; während die Dichte der insgesamt 3,3 bis 7 Millionen Zapfen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Axenfeld]] (Begründer), Hans Pau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch und Atlas der Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von [[Rudolf Sachsenweger]] u. a. 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Gustav Fischer, Stuttgart u. a. 1980, ISBN 3-437-00255-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der peripheren Netzhaut bei etwa 5.000 pro mm² liegt (die der Stäbchen bei über 35.000/mm²). Die Zapfenzellen der Fovea sind besonders schlank gebaut und hier in einem regelmäßigen Mosaik eng angeordnet. Es sind überwiegend M-Zapfen für den grünen Bereich des sichtbaren Lichts und L-Zapfen für den roten Bereich. In der Mitte der Fovea, der beim Menschen circa 0,33&amp;amp;nbsp;mm durchmessenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Foveola&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind nur noch M- und L-Zapfen vorhanden, jedoch keine S-Zapfen (für den blauen Bereich) vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Foveola (lateinisch für „Grübchen“) ist der Bezugspunkt der &amp;#039;&amp;#039;relativen Lokalisation&amp;#039;&amp;#039;, sie stellt die subjektive Mitte und den okulomotorischen Nullpunkt dar und repräsentiert zugleich die Hauptsehrichtung „geradeaus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Kaufmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strabismus.&amp;#039;&amp;#039; 3., grundlegend überarbeitete und erweiterte Auflage. Thieme, Stuttgart u. a. 2004, ISBN 3-13-129723-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Körper-, Kopf- und Augenbewegungen wird ein interessantes Objekt in der Regel so in den Blick genommen und vom Auge [[Fixation (Augenheilkunde)|fixiert]], dass die projizierten Abbildungen der visuell genauer zu erfassenden Anteile des Objekts nacheinander in der Sehgrube zu liegen kommen (siehe Abbildung unter [[peripheres Sehen]]). Aufgrund fehlender Stäbchenzellen in der Fovea centralis und der damit verbundenen Unfähigkeit, bei schlechten Lichtverhältnissen feinere Strukturen wahrzunehmen, fällt es beispielsweise schwer, bei fortgeschrittener [[Dämmerung#Bürgerliche, nautische, astronomische Dämmerung|Dämmerung]] einen Text zu lesen. Mit zunehmender Dunkelheit können dann auch die weniger hellen Sterne gesehen, jedoch nicht farbig erkannt werden; nach dem Übergang vom [[Photopisches und skotopisches Sehen|photopischen zum skotopischen Sehen]] fallen lichtschwache Sterne eher auf, wenn man nun knapp an ihnen vorbei schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Macula.svg|mini|Im Zentrum der Zonen von &amp;#039;&amp;#039;Perifovea&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Parafovea&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Gelber Fleck (Auge)|Macula lutea]]&amp;#039;&amp;#039; liegt das [[Netzhaut]]areal der &amp;#039;&amp;#039;Fovea centralis&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Foveola&amp;#039;&amp;#039; als Mitte.]]&lt;br /&gt;
Im zentralen Bereich der Fovea ist die neuronale Verschaltung so, dass einer jeden [[Photorezeptor]]zelle eine [[Bipolare Zellen der Retina|Bipolarzelle]] und dieser je eine [[retinale Ganglienzelle]] zugeordnet ist, also im Verhältnis 1:1:1 ohne [[Konvergenz (Neurophysiologie)|Konvergenz]]. Das [[Rezeptives Feld|rezeptive Feld]] einer Ganglienzelle im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fovealen System&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist damit minimal. Dadurch wird in der Fovea centralis das höchste [[Auflösungsvermögen]] und somit die größte [[Sehschärfe]] (Visus) erreicht. Die übrigen (extrafovealen) Areale der Netzhaut dienen dem peripheren Sehen. In diesem System sind jeweils viele Rezeptoren über mehrere bipolare Zellen auf eine Ganglienzelle verschaltet. Infolge der starken Konvergenz ist die Lichtempfindlichkeit höher, doch die Auflösung geringer. Diese Zusammenschaltung liefert so einen unscharfen Gesamteindruck, in dem Objekte weniger durch ihre Umrisse als durch Bewegung auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Bilder des Sehens entstehen weder allein auf der Netzhaut noch in umschriebenen visuellen Zentren des Gehirns. Erst zusammen mit gewonnenen Erinnerungsbildern und damit verknüpften Assoziationen können die vielen einzelnen Seheindrücke beider Systeme verzögerungsfrei zu einer kohärenten [[Wahrnehmung]] verarbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Werner Hunziker]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Auge des Lesers. Vom Buchstabieren zur Lesefreude. Foveale und periphere Wahrnehmung.&amp;#039;&amp;#039; Transmedia Stäubli Verlag, Zürich 2006, ISBN 3-7266-0068-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Haidinger-Büschel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie des Auges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[he:רשתית#מבנה רשתית האדם]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiMax312</name></author>
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