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	<title>Foussemagne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:31:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Foussemagne&amp;diff=2454380&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: fix Base Mérimée</title>
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		<updated>2026-04-21T08:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix Base Mérimée&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die französische Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Foussemagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zum Großprior des deutschen Malteserordens siehe [[Josef Benedikt von Reinach-Foussemagne]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Foussemagne&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Foussemagne (TerritoireBelfort).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
|département=[[Territoire de Belfort]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Belfort|Belfort]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Grandvillars|Grandvillars]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Grand Belfort Communauté d’Agglomération|Grand Belfort]]&lt;br /&gt;
|insee=90049&lt;br /&gt;
|cp=90150&lt;br /&gt;
|latitude=47/38/03/N&lt;br /&gt;
|longitude=07/00/21/E&lt;br /&gt;
|alt moy=354&lt;br /&gt;
|alt mini=338&lt;br /&gt;
|alt maxi=376&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.foussemagne.fr/ www.foussemagne.fr]&lt;br /&gt;
|image=Foussemagne, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] (Bürgermeisteramt)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Foussemagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Fuchsmeng&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fiessenen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|90049}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|90049}}) im [[Territoire de Belfort]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Belfort]] und zum [[Kanton Grandvillars]] und ist Mitglied der [[Grand Belfort Communauté d’Agglomération]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Foussemagniens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Foussemagniennes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Foussemagne liegt auf {{Höhe|354}} Meereshöhe, etwa zwölf Kilometer östlich der Stadt [[Belfort]] und 20 Kilometer westlich der elsässischen Stadt [[Altkirch]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich in der [[Burgundische Pforte|Burgundischen Pforte]], auf dem Plateau im Vorland der [[Vogesen]], in der weiten Talebene des [[Saint-Nicolas (Fluss)|Ruisseau de Saint-Nicolas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des {{FLdez|FR|90049|2}} km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der nur schwach reliefierten Landschaft im Bereich der Burgundischen Pforte (Trouée de Belfort). Der zentrale Teil des Gebietes wird in Nord-Süd-Richtung von der Talebene des [[Saint-Nicolas (Fluss)|Saint-Nicolas]] durchquert, die eine Breite von rund zwei Kilometern aufweist. Der Bach entwässert das Gebiet über die [[Bourbeuse]] zur [[Allaine]]. Die Ebene im Vogesenvorland liegt auf durchschnittlich {{Höhe|360}} über dem Meer. Sie ist überwiegend mit Acker- und Wiesland bedeckt, zeigt aber auch einige Waldflächen. Nach Osten reicht der Gemeindeboden bis an den Bachlauf der &amp;#039;&amp;#039;Loutre&amp;#039;&amp;#039;, der teilweise die Grenze zum [[Elsass]] markiert. Im Westen dehnt sich das Gemeindeareal in die Waldung &amp;#039;&amp;#039;le Grand Bois&amp;#039;&amp;#039; aus. Hier wird mit {{Höhe|376}} die höchste Erhebung von Foussemagne erreicht. Der am Waldrand aufgestaute &amp;#039;&amp;#039;Étang des Cratsch&amp;#039;&amp;#039; ist einer von mehreren Weihern im Gemeindeareal und der näheren Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Foussemagne sind [[Fontaine (Territoire de Belfort)|Fontaine]] im Norden, [[Chavannes-sur-l’Étang]] im Osten, [[Montreux-Vieux]] im Südosten, [[Cunelières]] und [[Petit-Croix]] im Südwesten sowie [[Frais (Territoire de Belfort)|Frais]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] erschien der Ort auf Karten als &amp;#039;&amp;#039;Fuchsmeng&amp;#039;&amp;#039;, so zum Beispiel bei [[Gerhard Mercator|Mercator]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard (Kartenzeichner) Mercator |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90010683/df_dk_0011321 |titel=Karte vom Elsaß mit Sund- und Breisgau, 1:270 000, Kupferstich, um 1585 |datum=1585 |abruf=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst im Einflussbereich der Herren von Montbéliard stehend, gelangte Foussemagne Mitte des 14. Jahrhunderts unter die Oberhoheit der [[Habsburg]]er. Das Dorf gehörte zur Herrschaft [[Montreux-Château|Montreux]], die ab 1560 im Besitz der Familie Reinach war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem [[Sundgau]] kam Foussemagne aufgrund des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]] 1648 an die französische Krone. Seit 1793 gehörte das Dorf zum [[Département Haut-Rhin]], verblieb jedoch nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1871 als Teil des &amp;#039;&amp;#039;arrondissement subsistant du Haut-Rhin&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zum restlichen Elsass bei Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis 1918 war Foussemagne Grenzort und Zollstation zum deutschen [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]. Auf der Gemarkung der Gemeinde standen sechs der insgesamt 4056 Grenzsteine der damaligen deutsch-französischen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foussemagne gehörte dem 1997 gegründeten [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes du Bassin de la Bourbeuse|Bassin de la Bourbeuse]] an, der 2017 in die [[Grand Belfort Communauté d’Agglomération]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagogue de Foussemagne.JPG|mini|{{Center|Synagoge}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruecke aus „Whale pier“ Element, Foussemagne 01 10.jpg|mini|{{Center|Pont d’Arromanches}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Foussemagne ist die einzige Gemeinde Frankreichs, die eine Synagoge, aber keine Kirche besitzt. Diese Tatsache erwähnt der Journalist [[André Frossard]] in seinem 1969 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Dieu existe, je l’ai rencontré&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Synagoge (Foussemagne)|Synagoge Foussemagne]] wurde 1865 eingeweiht und diente den Gemeindemitgliedern bis 1940 als Gotteshaus, ehe sie nach dem Einmarsch der Deutschen geschlossen, geplündert und ausgeraubt wurde. Im Jahr 2007 beschloss der Gemeinderat, das Gebäude zu kaufen, zu sanieren und ein Museum einzurichten. Fassaden und Dächer der Synagoge sind seit 1984 als [[Monument historique]] eingeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00101148|Synagogue (ancienne)}}, abgerufen am 21. April 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die kleine Kapelle Sainte-Anne stammt aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Der 25 m hohe und 120 m³ fassende, sich heute noch in Betrieb befindliche Wasserturm wurde 1937 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
* Pont d’Arromanches ist der Name der Brücke über den Fluss Saint-Nicolas an der Straße nach [[Cunelières]]. Sie wird so genannt, weil sie am 6. Juni 1944 bei [[Avranches]] als Landerampe diente. Die aus einem „Whale pier“-Element bestehende Brücke überspannte nach dem Krieg in [[Bourogne]] die Bourbeuse und wurde 1952 an den heutigen Standort versetzt und 1997 renoviert.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Foussemagne, Chapelle Sainte-Anne.jpg|mini|links|hochkant=1.3|{{Center|Kapelle Sainte-Anne}}]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Foussemagne, Château d&amp;#039;eau.jpg|mini|links|hochkant=0.7|{{Center|Wasserturm}}]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 414 || 465 || 384 || 517 || 509 || 602 || 932 || 926 || 919&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ|FR|90049}} Einwohnern ({{EWD|FR|90049}}) gehört Foussemagne zu den kleinen Gemeinden des Départements Territoire de Belfort. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine abnehmende Tendenz zeigte und 1936 bzw. 1946 mit 284 ihren Tiefpunkt erreicht hatte, wurde insbesondere seit den 1990er Jahren wieder ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet, was auf die Schaffung vieler Arbeitsplätze auf einem ehemaligen Flugplatzgelände zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Foussemagne war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Von 1872 bis 1918 kam die Funktion als Grenz- und Zollstation an der Landstraße Belfort-[[Altkirch]] hinzu. Im Norden der Gemeinde befand sich der 1914 eröffnete und 1986 aufgegebene Standort des Flugplatzes Belfort-Fontaine. Seit 1992 entsteht auf dem Gelände der &amp;#039;&amp;#039;Aéroparc&amp;#039;&amp;#039;, eine große Industrie- und Gewerbezone. Hier haben sich zahlreiche Betriebe des Transportgewerbes, des Apparatebaus, der Automobilindustrie, Logistikfirmen und Verteilerzentren sowie metall- und kunststoffverarbeitende Industrie niedergelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der [[Route départementale|Departementsstraße]] D419 (ehemalige [[Route nationale 19]]), die von Belfort über Altkirch nach [[Basel]] führt. Der nächste Anschluss an die Autobahn [[Autoroute A36|A36]] befindet sich in einer Entfernung von ungefähr sechs Kilometern. Weitere Straßenverbindungen bestehen nach Cunelières und Fontaine. Der Bahnhof im südlichen Nachbarort [[Montreux-Vieux]] liegt an der [[Bahnstrecke Paris–Mulhouse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludovic-Oscar Frossard]] (1889–1946), sozialistischer Politiker und mehrfacher Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Territoire de Belfort.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-037-X, S.&amp;amp;nbsp;150–152.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.synagogue-foussemagne.fr/|wayback=20200517155455|text=Synagoge Foussemagne (französisch)}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.cc-bassin-bourbeuse.fr/commune/foussemagne.htm|wayback=20131123014745|text=Foussemagne auf cc-bassin-bourbeuse.fr (französisch)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leuropevueduciel.com/photos-aeriennes/france/franche-comte/territoire-de-belfort/foussemagne/ Luftbilder von Foussemagne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Belfort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bourgogne-Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Foussemagne| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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