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	<title>Fotschertal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fotschertal&amp;diff=479655&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-40086-9 am 15. August 2025 um 15:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-15T15:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME             = Fotschertal&lt;br /&gt;
|BILD             = Hohe Villerspitze von Nordosten.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Talschluss des Fotschertals mit der [[Hohe Villerspitze|Hohen Villerspitze]] (Mitte) und der Lüsener Villerspitze (rechts)&lt;br /&gt;
|LAGE             = [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE          = [[Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD      = 47.173472  &amp;lt;!-- nicht amtlich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD       = 11.219133&lt;br /&gt;
|REGION-ISO       = AT-7&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE       = &lt;br /&gt;
|KARTE            = &lt;br /&gt;
|POSKARTE         = &lt;br /&gt;
|TYP              = [[Kerbtal]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN          = &lt;br /&gt;
|HÖHE             = 3087&lt;br /&gt;
|HÖHE_VON         = 908&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
|LÄNGE            = 15&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER         = [[Fotscher Bach]]&lt;br /&gt;
|KLIMA            = &lt;br /&gt;
|FLORA            = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG          = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotschertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Großraum Innsbruck nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die Fotsch,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Sellraintal &amp;quot;der Fotscher&amp;quot;, genannt, ist ein Seitental des [[Sellraintal]]s im österreichischen [[Land (Österreich)|Bundesland]] [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Das Tal in den nördlichen [[Stubaier Alpen]] zieht vom {{Höhe|908|AT|link=true}} hoch gelegenen Ort [[Sellrain]] in einer Länge von etwa 15 Kilometern nach Süden. Im Talschluss ist unter der {{Höhe|3087|AT|link=true}}  Meter hohen [[Hohe Villerspitze|Hohen Villerspitze]] ein kleiner [[Gletscher]], der &amp;#039;&amp;#039;Fotscher Ferner&amp;#039;&amp;#039;, eingelagert. Die schroffe Hohe Villerspitze am südlichen Ende des Tals ist zugleich auch der höchste Punkt in der Umrahmung des Fotschertals. Entwässert wird das Tal durch den [[Fotscherbach|Fotscher Bach]], der bei Sellrain in die [[Melach]] mündet. Dauernd bewohnter Siedlungsraum findet sich nur im nördlichen Eingangsbereich des Tales. Der innere Teil des Fotschertals ist Teil des Ruhegebietes [[Kalkkögel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tiroler-schutzgebiete.at/schutzgebiet/kalkkoegel/|titel=Kalkkögel|hrsg=Land Tirol, Abteilung Umweltschutz|werk=tiroler-schutzgebiete.at|abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal ist bis zur [[Potsdamer Hütte]] durch einen Fahrweg erschlossen, der bis zu einem Parkplatz kurz unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Alpengasthof Bergheim Fotsch&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1464|AT|link=true}}) mit Ausnahme der Rodelsaison öffentlich befahrbar ist. Das Tal ist vor allem bei Tagestouristen ein beliebtes Wander-, Rodel- und Skitourengebiet. Unterkunft und Verpflegung finden diese im Alpengasthof Bergheim Fotsch und auf der {{Höhe|2009|AT|link=true}} hoch gelegenen Potsdamer Hütte der [[Sektion (Alpenverein)|Sektion]] [[Dinkelsbühl]] des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]]. Beliebte Wanderziele sind der Schaflegerkogel ({{Höhe|2405|AT|link=true}}), das [[Fotscher Windegg]] ({{Höhe|2577|AT|link=true}}), der [[Roter Kogel|Rote Kogel]] ({{Höhe|2832|AT|link=true}}) oder auch das [[Schwarzhorn (Stubaier Alpen)|Schwarzhorn]] ({{Höhe|2812|AT|link=true}}). Die beiden Dreitausender [[Hohe Villerspitze]] ({{Höhe|3087|AT|link=true}}) und [[Lüsener Villerspitze]] ({{Höhe|3027|AT|link=true}}) verlangen hingegen Kletterei im 2. Schwierigkeitsgrad der [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA-Skala]]. Ebenfalls beliebt sind die Jochübergänge in die drei benachbarten Täler, diese sind im Osten das Senderstal, im Südosten das [[Oberbergtal]] und im Westen das [[Lüsenstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fotschertal ist bereits seit Beginn des vorigen Jahrhunderts ein beliebtes Sommerfrischegebiet, wie auch zahlreiche ältere Schihütten (z.&amp;amp;nbsp;B. Akademikerhütte, Fotscherhütte) im mittleren Teil des Tals zeigen. Es verwundert daher nicht, dass bei der Planung der [[Sellraintalbahn]] eine Trasse gewählt wurde, die bezogen auf die Siedlungsgeographie des Sellraintals ungünstig gewählt erscheint. Um die touristischen Ziele besser zu erschließen und die Schlucht des unteren Sellraintals zu umfahren, sollte nämlich die Bahn hoch über dem Talboden gebaut werden und hätte damit in einer weiten Schleife auch das Fotschertal (im Bereich der Eisbrücke) erschlossen. Diese Planung wurde aber nicht umgesetzt. Stattdessen führt eine im Sommer bis zum Alpengasthof Bergheim Fotsch befahrbare Straße ins Tal – mit allen Vor- und Nachteilen für den touristischen Wert des Tals. Der Skiclub Innsbruck besitzt im Fotschertal ebenfalls eine Hütte (Fotscherhütte), die im Winter von Vereinsmitgliedern als Tourengeherhütte und im Sommer von Vereinsmitgliedern zur Erholung genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nach Norden offene Fotschertal liegt zwar etwas im Schutz der Nördlichen Kalkalpen, ist aber dennoch weniger von kontinentalen Einflüssen geprägt wie andere Täler in den [[Österreichische Zentralalpen|Zentralalpen]], wie etwa das [[Ötztal]]. Etwas begünstigt wird das Klima im Fotschertal durch den Einfluss des [[Föhn]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen und tieferen Teil des Tales überwiegen dichte [[Fichten]]wälder, die ab einer Höhe von {{Höhe|1500|AT|link=true}} zunehmend von [[Zirbe]]n abgelöst werden. Legföhren ([[Bergkiefer|Latschen]]) finden sich im Fotschertal, etwa im Gegensatz zu den Nördlichen Kalkalpen, nur an wenigen Standorten. Die Waldgrenze im Fotschertal ist heute durch den Einfluss des Menschen tiefer als sie ursprünglich war. Die Ursachen dafür sind einerseits die intensive [[Almwirtschaft]], andererseits Holzschlägerungen für die [[Saline]] [[Hall in Tirol|Hall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch gehört das Fotschertal dem [[Ötztal-Stubai-Kristallin|Kristallin der Stubaier und Ötztaler Masse]] an. Vorherrschende Gesteine im Tal sind [[Gneis]]e, [[Glimmerschiefer]] und [[Amphibolit]]e. Das Tal ist durch die eiszeitlichen Gletscher stark überprägt worden. Besonders im rückwärtigen Teil ist das Tal als typisches U-förmiges [[Trogtal]] ausgebildet. Ebenfalls Relikte der Eiszeit sind einige Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieglschrofen.JPG|mini|Die Kuppe des Rieglschrofens, ein mesolithischer Fundplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beginn der 2000er Jahre sind im Fotschertal einige [[mittelsteinzeit]]liche Fundstellen bekannt geworden. So wurde auf dem Fahrweg kurz vor der Potsdamer Hütte eine mesolithische Pfeilspitze gefunden, die wahrscheinlich aus den darüber liegenden Hängen eingeschwemmt wurde. Ein weiter Fundplatz ist der &amp;#039;&amp;#039;Ullafelsen&amp;#039;&amp;#039;, eine Geländekuppe mit einer Höhe von {{Höhe|1867|AT|link=true}} Höhe. Ein dritter Fundplatz wurde oberhalb der verfallenen &amp;#039;&amp;#039;Kaseralm&amp;#039;&amp;#039; entdeckt und zum Teil auch ausgegraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.hochgebirgsarchaeologie.info/|titel = Hochgebirgsarchäologie|autor = Dieter Schäfer|hrsg =|werk = hochgebirgsarchaeologie.info|datum = 2005|sprache =|archiv-url = https://web.archive.org/web/20050913133311/http://www.hochgebirgsarchaeologie.info/|archiv-datum = 2005-09-13|zugriff = 2016-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz am Ullafelsen, bei Einheimischen &amp;#039;&amp;#039;Rieglschrofen&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde von der [[Universität Innsbruck]] unter der Leitung von Professor Dieter Schäfer systematisch ausgegraben und genau erforscht. Die dort gefunden steinzeitlichen Geräte stammen aus dem [[Mesolithikum]] und besitzen ein Alter von etwa 10.000 Jahren. Das Material, aus dem die Geräte bestehen, stammt aus einem großen Gebiet vom [[Monte Baldo]] am [[Gardasee]] bis zum süddeutschen Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/v2/news/stories/2519305/ |titel=Tirol seit 11.000 Jahren Transitland |datum=2012-02-06 |sprache=de |abruf=2025-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Irmingard Kemmer: &amp;#039;&amp;#039;Vegetationskundliche Untersuchungen im Inneren Fotschertal/Nördliche Stubaier Alpen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 1993/58. Jahrgang des Vereins zum Schutz der Bergwelt e.V.&amp;#039;&amp;#039; 39-118.&lt;br /&gt;
* Dieter Schäfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Mesolithikum-Projekt Ullafelsen, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Umwelt im Holozän Tirols, Band 1&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck 2011, 560 Seiten. Verlag Philipp von Zabern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Fotsch|Fotschertal}}&lt;br /&gt;
*[https://potsdamer-huette.de/ Website der Potsdamer Hütte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Nordtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sellrain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Innsbruck-Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
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