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	<title>Fotothyristor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;-EN Interwikilink (-&amp;gt; Wikidata)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[DAtei:IEEE 315-1975 (1993) 8.5.8.2.c.svg|thumb|upright|Schaltsymbol eines Fotothyristors]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotothyristor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Optothyristor&amp;#039;&amp;#039;) ist ein lichtempfindliches elektronisches [[Halbleiter]]-[[elektronisches Bauelement|Bauelement]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
In Aufbau und Funktionsweise gleicht der Fotothyristor im Wesentlichen einem normalen [[Thyristor]]. Er besteht aus vier Halbleiterzonen mit abwechselnder [[Dotierung]], beispielsweise npnp, und den Anschlüssen [[Anode]] und [[Kathode]]. Im Unterschied zu normalen Thyristoren besitzt der Fotothyristor anstelle einer [[Thyristor|Gate]]-Elektrode ein Gehäusefenster mit optischem Anschluss oder eine eingebaute [[Leuchtdiode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend wird der Fotothyristor nicht wie üblich durch einen Gate-Strom, sondern durch einfallendes [[Licht]] auf einen der mittleren [[p-n-Übergang|p-n-Übergänge]] gezündet. Im Blockierbereich ist der mittlere [[p-n-Übergang]] in Sperrrichtung gepolt. Auf diesen wirkt die einfallende [[Strahlungsleistung|Lichtenergie]] und generiert [[Ladungsträger (Physik)|Ladungsträger]] ([[Elektron-Loch-Paar]]e). Wird eine bestimmte [[Beleuchtungsstärke]] überschritten, zündet der Fotothyristor, das heißt, es werden ausreichend Ladungsträger generiert, die die Raumladungszone überschwemmen und den p-n-Übergang leitend machen. Die „Zündungsbeleuchtungsstärke“ (einige Milliwatt) wird unter anderem durch eine Vorspannung am Gate beeinflusst. Nach dem Zünden verhält sich der &amp;#039;&amp;#039;Fotothyristor&amp;#039;&amp;#039; wie ein normaler Thyristor. Er schaltet ab, sobald der Strom unter den Haltestrom absinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Der besondere Vorteil von Fotothyristoren ist, dass die Zündung ohne galvanische Verbindung zum Lastkreis erfolgt. Das erlaubt den Aufbau von netzgetrennten Steuerkreisen ohne [[Transformator]]. Mit [[Lichtwellenleiter|LWL]]-Kabeln können beliebig hohe Spannungsdifferenzen überwunden werden. Aus diesem Grund werden in [[Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung]]en (HGÜ) Fotothyristoren eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotothyristoren erlauben den Aufbau von [[Optokoppler]]n ohne nachfolgenden Schaltverstärker. Der Thyristorlaststrom kann unmittelbar auch größere [[Relais]] oder netzgespeiste Lasten schalten. Meist sind diese Optokoppler mit [[Triac]]s ausgeführt und können daher direkt die Netzwechselspannung schalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Herbert Tholl&lt;br /&gt;
|Titel = Bauelemente der Halbleiterelektronik | TitelErg = Teil 2: Feldeffekt-Transistoren, Thyristoren und Optoelektronik&lt;br /&gt;
|Verlag = B.G. Teubner | Ort = Stuttgart | Jahr = 1978 | ISBN = 978-3-519-06419-0 | Kommentar = Kapitel 3.5: Photothyristoren als Strahlungsempfänger }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste elektronischer Bauteile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbleiterbauelement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optoelektronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wdwd</name></author>
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