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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fossa</id>
	<title>Fossa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fossa&amp;diff=23744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Raschka: Änderungen von ~2026-15450-50 (Diskussion) auf die letzte Version von Gert Voigt zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fossa&amp;diff=23744&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T19:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-15450-50&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-15450-50&quot;&gt;~2026-15450-50&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-15450-50&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-15450-50 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Gert_Voigt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Gert Voigt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Gert Voigt&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Fossa&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cryptoprocta ferox&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Edward Turner Bennett|Bennett]], 1833&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cryptoprocta&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Euplerinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Madagassische Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Eupleridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Katzenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Feliformia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Cryptoprocta Ferox.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Fossa (&amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta ferox&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fossa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta ferox&amp;#039;&amp;#039;), seltener auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frettkatze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine auf [[Madagaskar]] [[Endemit|endemische]] [[Raubtiere|Raubtierart]]. Sie ist das größte Raubtier ihrer Heimatinsel und ernährt sich vorrangig von [[Primaten]] und anderen [[Säugetiere]]n. Die Einzelgängerin &amp;lt;!-- dazu bitte Hinweis und link auf Disku beachten! --&amp;gt; lebt in großen Revieren und zählt zu den gefährdeten Arten. Heranwachsende Weibchen bilden eine penisartige [[Klitoris]] aus, die bei ausgewachsenen Weibchen wieder verschwindet; dies ist von keiner anderen Säugetierart bekannt. Die systematische Stellung der Fossa war lange Zeit umstritten, nach DNA-Untersuchungen wird sie in die [[Madagassische Raubtiere|Madagassischen Raubtiere]] (Eupleridae) eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Rumpf und Gliedmaßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cryptoprocta ferox.jpg|miniatur|Fossa: Durch den kurzen Gesichtsschädel und die abgerundeten Ohren wirkt der Kopf der Fossa [[katzen]]ähnlich. Auffällig sind die langen [[Vibrisse]]n.]]&lt;br /&gt;
Fossas ähneln gestaltlich einem dunklen, kurzbeinigen [[Puma]]. Der Körper der Fossas ist schlank und langgestreckt, die Beine sind relativ kurz. Die Tiere erreichen eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 65 bis 80 Zentimetern, wobei Männchen etwas größer werden als Weibchen. Der Schwanz ist annähernd so lang wie der Körper und misst 65 bis 70 Zentimeter, die [[Stockmaß|Schulterhöhe]] beträgt rund 35 Zentimeter. Je nach Region variiert die Durchschnittsgröße leicht, die größten Tiere leben im Südwesten Madagaskars. Fossas erreichen ein Gewicht von 7 bis 12 Kilogramm, wobei die Männchen generell etwas schwerer sind als die Weibchen. Das [[Fell]] ist kurz und dicht, meist rötlich-braun gefärbt. Der Bauch von Männchen und heranwachsenden Weibchen ist durch Drüsensekrete orange gefärbt, bei erwachsenen Weibchen ist er beige oder cremefarben. Gelegentlich kommen [[Melanismus|Schwärzlinge]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gliedmaßen sind vergleichsweise kurz. Die [[Radius (Anatomie)|Speiche]] ist stets kürzer als der [[Oberarmknochen]] und das [[Schienbein]] kürzer als der [[Oberschenkelknochen]]. Jeder Fuß endet in fünf Zehen, die mit einziehbaren Krallen ausgestattet sind; [[Katzen#Bewegungsapparat|Krallenscheiden]] wie bei [[Katzen]] fehlen. Die großen Ballen auf den Fußsohlen sind nahezu unbehaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopf und Zähne ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cryptoprocta ferox MHNT.OST.47 Crane profil.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039; Cryptoprocta ferox &amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Gesichtsschädel der Fossas ist relativ kurz, was zusammen mit den großen, abgerundeten Ohren für ein katzenähnliches Aussehen sorgt. Die Augen sind groß und rund, die Pupillen senkrecht, typisch sind außerdem die stark verlängerten [[Vibrisse]]n (Schnurrhaare). Der [[Nasenspiegel]] ist groß und gut entwickelt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fossa-2012.jpg|miniatur|hochkant|]]&lt;br /&gt;
Die [[Zahnformel]] der Fossa lautet [[Schneidezahn|I]] 3/3 [[Eckzahn|C]] 1/1 [[Prämolar|P]] 3–4/3–4 [[Molar (Zahn)|M]] 1/1, insgesamt hat sie also 32 bis 36 Zähne. Die Schneidezähne sind relativ klein, die Eckzähne wie bei allen Raubtieren als große [[Fangzahn|Fangzähne]] ausgebildet. Der vorderste [[Prämolar]] ist sehr klein oder fehlt völlig. Der hinterste obere Prämolar und der vorderste untere [[Molar (Zahn)|Molar]] („Reißzähne“) bilden die bei allen Landraubtieren vorhandene „[[Raubtiere#Kiefer und Gebiss|Brechschere]]“. Diese ist in starker Ähnlichkeit zu den Katzen sehr markant ausgeprägt. Der vorderste obere Molar ist klein, die übrigen Molaren fehlen. Der [[Unterkiefer]] ist robust, die [[Kaumuskulatur]] sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innerer Körperbau und Weichteile ===&lt;br /&gt;
Die [[Wirbelsäule]] setzt sich aus sieben [[Halswirbel|Hals-]], 13 [[Brustwirbel|Brust-]], 7 [[Lendenwirbel|Lenden-]], 3 [[Sakralwirbel|Sakral-]] und 29 oder 30 [[Schwanzwirbel]]n zusammen. Das [[Schlüsselbein]] ist klein. Das [[Herz-Kreislauf-System]] und der Verdauungstrakt sind für Raubtiere typisch gebaut: Der linke [[Lungenflügel]] hat drei und der rechte vier Lappen, der [[Magen]] ist leicht verlängert, der [[Darm]], wie bei Fleischfressern allgemein, relativ kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männchen haben einen sehr langen [[Penis der Säugetiere|Penis]], der mit einem großen, durchschnittlich sieben Zentimeter langen [[Penisknochen]] (&amp;#039;&amp;#039;Baculum&amp;#039;&amp;#039;) ausgestattet ist. Die [[Glans penis|Eichel]], die nahezu die Hälfte des Penis einnimmt, ist mit Ausnahme der Spitze mit Stacheln versehen. Die äußeren Geschlechtsorgane ausgewachsener Weibchen sind unauffällig, heranwachsende Weibchen haben eine verlängerte, mit Stacheln versehene [[Klitoris]], die durch eine knöcherne Struktur (&amp;#039;&amp;#039;Os clitoridis&amp;#039;&amp;#039;) gestützt wird. Näheres siehe [[Fossa#Vorübergehende Vermännlichung|unten]]. Wie andere madagassische Raubtiere haben die Weibchen eine paarige [[Gebärmutter]] (Uterus duplex). Am After liegen große, sackähnliche Drüsen („[[Analbeutel]]“), weitere Duftdrüsen liegen in der Genitalregion und im Nacken. Sie haben drei Paar bauchständige [[Zitze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LocationMadagascar.svg|miniatur|Fossas kommen nur auf der Insel Madagaskar vor der Ostküste Afrikas vor.]]&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Fossas umfasste nahezu die gesamte Insel [[Madagaskar]]; entgegen früheren Vermutungen lebten sie nicht auf der vorgelagerten Insel [[Île Sainte-Marie|Sainte Marie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Steven M. Goodman: Family Eupleridae (Madagascar Carnivores). In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores. Lynx Edicions, 2009, ISBN 978-84-96553-49-1, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bewohnen tropische [[Tropischer Regenwald|Regen-]] und [[Trockenwald|Trockenwälder]] und kommen auch in Baum-Savannengebieten vor. Gänzlich unbewaldete Gebiete wie das gerodete zentrale Hochland meiden sie oder benutzen sie nur als Durchzugsgebiete. Sie sind vom Meeresspiegel bis in 2600 Meter Seehöhe anzutreffen. Die menschliche Besiedlung hat ihr Verbreitungsgebiet stark verkleinert und zersplittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Aktivitätszeiten und Fortbewegung ===&lt;br /&gt;
Fossas haben keinen ausgeprägten Tag-Nacht-Rhythmus, sie sind [[kathemeral]] und können sowohl am Tag als auch in der Nacht aktiv sein. Üblicherweise ruhen sie in den heißesten und kühlsten Perioden des Tages und der Nacht in Höhlen oder selbstgegrabenen Bauen, etwa im Wurzelwerk großer Bäume; häufig ziehen sie sich auch in das Geäst zurück. Sie halten sich häufig am Boden auf, können jedoch ausgezeichnet klettern und größere Distanzen in den Bäumen springend zurücklegen, wobei ihnen ihr langer Schwanz zur Balance dient. Am Boden bewegen sie sich [[Zehengänger|auf den Zehen]] (digitigrad) fort, in den Bäumen hingegen [[sohlengänger]]isch (plantigrad).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozial- und Territorialverhalten ===&lt;br /&gt;
Fossas sind territorial und außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger. Sie reiben die Duftdrüsen ihrer Analregion am Boden oder an markanten Baumstämmen, um ihr Revier zu markieren. Die Populationsdichte wird mit 0,18 bis 0,26 Tieren pro Quadratkilometer angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Clare E. Hawkins und Paul A. Racey: &amp;#039;&amp;#039;Low population density of a tropical forest carnivore, &amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta ferox&amp;#039;&amp;#039;: implications for protected area management.&amp;#039;&amp;#039; In: Oryx 39 (2005), S. 35–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reviere der Männchen können bis zu 26&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer, die der Weibchen bis zu 13&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer umfassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Garbutt (2007), S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt; Weibchen verteidigen ihr Revier vehement gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen; Männchen sind in Bezug auf das Revier variabler, ihr Territorium kann sich mit dem anderer Männchen oder Weibchen überlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verreauxs Sifika Kirindy Madagascar.jpg|miniatur|[[Larvensifaka]]s zählen zu den größten Beutetieren der Fossas]]&lt;br /&gt;
Fossas sind die größten Raubtiere Madagaskars und strikt [[Fleischfresser|carnivor]]. Sie jagen sowohl am Boden als auch in den Bäumen. Ihre größte Beute sind [[Larvensifaka]]s, welche die Hälfte ihres Gewichtes erreichen können. [[Lemuren]] sind eine wichtige Nahrungsquelle. Neben Larvensifakas werden [[Edwards-Sifaka]]s, [[Fettschwanzmakis]], [[Große Makis]], [[Großer Bambuslemur|Große Bambuslemuren]] und [[Wieselmakis]] erbeutet. Nach einer Untersuchung im westlichen Madagaskar&amp;lt;ref name=&amp;quot;Food&amp;quot;&amp;gt;Clare E. Hawkins und Paul A. Racey: &amp;#039;&amp;#039;Food Habits of an Endangered Carnivore, &amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta ferox&amp;#039;&amp;#039;, in the Dry Deciduous Forests of Western Madagascar.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Journal of Mammalogy]] 89 (1), 2008, S. 64–74&amp;lt;/ref&amp;gt; machen Feuchtnasenaffen 50 % der Nahrung aus – bei keinem anderen Raubtier spielen Primaten eine dermaßen wichtige Rolle in der Ernährung. Daneben stehen [[Igeltenreks]] und andere [[Säugetiere]], darunter [[Votsotsa]]s, auf ihrem Speiseplan, ebenso [[Reptilien]] und [[Froschlurche|Frösche]]. [[Wirbeltiere]] machen mehr als 90 % der Beute aus,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Food&amp;quot;/&amp;gt; der Rest sind Kleintiere wie [[Insekten]]. Manchmal reißen Fossas auch [[Geflügel]] und andere kleine Haustiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beutetiere werden mit den Krallen der Vorderpfoten niedergehalten und durch einen Biss in die Kehle oder den Nacken getötet. Es gibt Berichte, wonach Fossas Beutetiere ausweiden und die inneren Organe zuerst fressen.&amp;lt;ref&amp;gt;Garbutt (2007), S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Balz und Begattung ===&lt;br /&gt;
Die Fossas pflanzen sich von September bis November fort. In dieser Zeit legt sich das Weibchen auf einen auffälligen Ast. Oft wird die gleiche Stelle von mehreren Weibchen nacheinander eingenommen, jedes Tier hält den Platz für einen bis sechs Tage inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Der ganze Abschnitt folgt: Clare E. Hawkins und Paul A. Racey: &amp;#039;&amp;#039;A novel mating system in a solitary carnivore: the fossa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Zoology.&amp;#039;&amp;#039; 277, 2009, S.&amp;amp;nbsp;196, {{DOI|10.1111/j.1469-7998.2008.00517.x}}. Ob die hier angegebenen Zahlen auch auf andere Fossapopulationen übertragbar sind, ist nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Männchen versammeln sich unter dem Baum und kämpfen teilweise heftig um das Paarungsvorrecht. Das siegreiche Männchen nähert sich dem Weibchen, wird in rund einem Viertel aller Fälle von diesem aber verjagt. Nach welchen Gesichtspunkten dies geschieht, ist unklar. Eigenschaften wie Gewicht und Alter (erkennbar am Abnutzungsgrad der Zähne) spielen dabei keine Rolle. Jedes Weibchen paart sich mehrmals mit mehreren Männchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Begattung|Kopulation]], die meist auf dem Ast stattfindet, kann mehr als zwei Stunden dauern (die längste beobachtete Kopulation nahm über drei Stunden in Anspruch). Nach dem Ende der Kopulation kommt es zum auch von [[Hunde]]n bekannten „Hängen“: die Partner können sich nach Beendigung der Begattung nicht sofort voneinander lösen. Die männlichen Fossas können aber nach kurzer Zeit ihren Penis aus der Scheide des Weibchens ziehen. Im Anschluss bewachen die Männchen häufig ihre Partnerin bis zu einer halben Stunde, um die Kopulation mit einem anderen Männchen zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geburt und Jungenaufzucht ===&lt;br /&gt;
Die Jungenaufzucht ist alleinige Aufgabe des Weibchens. Dazu bezieht es eine Erdhöhle oder einen selbstgegrabenen Bau, etwa in einem alten Termitenhügel. Dort bringt es nach einer rund sechs- bis siebenwöchigen Tragzeit im südlichen Sommer&amp;amp;nbsp;– Dezember oder Januar&amp;amp;nbsp;– meist zwei (manchmal auch drei oder vier) Jungtiere zur Welt. Diese wiegen rund 100 Gramm, sind mit einem weißgrauen Fell bedeckt und blind. Nach zwei bis drei Wochen öffnen sich ihre Augen, und nach viereinhalb Monaten verlassen sie die Geburtshöhle, kurz danach werden sie entwöhnt. Nach 12 bis 20 Monaten verlassen sie ihre Mutter. Mit rund zwei Jahren sind Fossas ausgewachsen, die Geschlechtsreife erreichen sie mit drei bis vier Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weibchen können sich im Zwei-Jahres-Rhythmus fortpflanzen. Die Lebenserwartung dieser Tiere in freier Wildbahn ist nicht bekannt, Tiere in Gefangenschaft erreichen ein Alter von über 20 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorübergehende Vermännlichung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cryptoprocta ferox02.JPG|miniatur|Fossa im [[Bioparc Valencia]]]]&lt;br /&gt;
Eine vorübergehende Vermännlichung wurde unter allen Säugetieren nur bei Fossas beobachtet.&amp;lt;ref name=hawkins2002&amp;gt;Der Abschnitt folgt: Clare E. Hawkins, John F. Dallas, Paul A. Fowler, Rosie Woodroffe und Paul A. Racey: &amp;#039;&amp;#039;Transient Masculinization in the Fossa, &amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta ferox&amp;#039;&amp;#039; (Carnivora, Viverridae).&amp;#039;&amp;#039; In: Biology of Reproduction, 66 (3), 2002, S.&amp;amp;nbsp;610–615. {{Webarchiv |text=Online-Ausgabe |url=http://www.biolreprod.org/cgi/content/full/66/3/610 |wayback=20070927133005}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weibchen der [[Tüpfelhyäne]] besitzen zwar zeitlebens eine penisähnliche [[Klitoris]], bei Fossas sind die maskulinisierten Merkmale jedoch nur bei heranwachsenden Weibchen zu beobachten; bei ausgewachsenen Tieren sind diese wieder zurückgebildet. Diese Merkmale sind im zweiten und dritten Lebensjahr am deutlichsten ausgeprägt, zu dem Zeitpunkt also, wenn die Jungtiere schon von ihrer Mutter vertrieben wurden, aber noch nicht geschlechtsreif sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auffälligste Merkmal ist die vergrößerte, mit Stacheln versehene Klitoris. Sie wird von einer knöchernen Struktur (&amp;#039;&amp;#039;Os clitoridis&amp;#039;&amp;#039;), ähnlich dem [[Penisknochen]] der Männchen, gestützt. Nach Hawkins et al.&amp;lt;ref name=hawkins2002/&amp;gt; hat diese bei heranwachsenden Weibchen eine Durchschnittslänge von 14,5 Millimetern. Von den 10 untersuchten ausgewachsenen Weibchen besaßen 6 diese knöcherne Struktur nicht, bei den übrigen 4 war sie maximal 5 Millimeter lang. Keines der ausgewachsenen Weibchen wies Stacheln an der Klitoris auf. Ein weiteres männliches Merkmal ist die Absonderung eines streng riechenden, orangefarbenen [[Sekret]]s zwischen der Kehle und dem Anus, insbesondere im Bereich zwischen Vorder- und Hinterbeinen. Dieses Sekret färbt den Bauch der Männchen orange, während ausgewachsene Weibchen einen cremefarbenen Bauch besitzen. Die deutliche Orangefärbung des Bauches bei heranwachsenden Weibchen verblasst mit zunehmendem Alter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heranwachsende Weibchen zeigen keinen erhöhten [[Androgene|Androgengehalt]] – im Gegensatz zu zeitlebens mit einer penisartigen Klitoris ausgestatteten Säugetieren. Sowohl bei [[Testosteron]] als auch bei [[Androstendion]] und [[Dihydrotestosteron]] gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen heranwachsenden und ausgewachsenen Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hawkins et al.&amp;lt;ref name=hawkins2002/&amp;gt; nehmen an, dass heranwachsende Weibchen auf diese Weise vor erzwungenen Kopulationen geschützt werden – solche erzwungenen Kopulationen sind häufig im Säugetierreich und enden bisweilen mit Verletzungen oder gar dem Tod des Jungweibchens – oder dass das junge Weibchen auf diese Weise Revierkämpfen aus dem Wege gehen kann. Weibchen sind stärker territorial als Männchen und reagieren auf andere Weibchen deutlich aggressiver als auf Männchen. Die zeitliche Komponente würde zu dieser Hypothese passen, da die Merkmale im Zeitraum nach der Vertreibung durch die Mutter am ausgeprägtesten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossas und Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fossa.jpg|miniatur|Fossa im Zoo]]&lt;br /&gt;
Wegen der Zerstörung ihres Lebensraums, die das Verbreitungsgebiet dieser Tiere stark verkleinert und zersplittert hat, zählt die Fossa zu den bedrohten Arten. Sie hat außerdem einen schlechten Ruf, weil sie manchmal Haustiere reißt, und wird deshalb bejagt. Nach Schätzungen gibt es weniger als 2500 ausgewachsene Fossas, die Art wird von der [[IUCN]] als „Gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;Vulnerable&amp;#039;&amp;#039;) geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[{{IUCN|ID=5760|ScientificName=Cryptoprocta ferox|PureURL=yes}} Cryptoprocta ferox]&amp;#039;&amp;#039; in der Roten Liste gefährdeter Arten 2025, abgerufen am 15. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Madagaskar gibt es einige Schutzgebiete und Nationalparks, in denen Fossas leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Liste bei [http://lefossa.org.free.fr/Connaitre/milieu_naturel.htm Lefossa.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weltweit wird die Tierart in 64 zoologischen Gärten gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zootierliste.de/?klasse=1&amp;amp;ordnung=115&amp;amp;familie=11505&amp;amp;art=1120505 |titel=Fossa |hrsg=Zootierliste |abruf=2025-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fossa-Zucht im Rahmen der [[Europäische Erhaltungszuchtprogramme|Europäischen Erhaltungszuchtprogramme]] (EEP) wird von Johannes Pfleiderer im [[Zoo Leipzig]] koordiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://strapi.eaza.net/uploads/2024_10_EEP_overview_12de46f9a4.pdf |titel=EAZA Ex-situ Programme overview. August 2025 |hrsg=European Association for Zoos and Aquariums (EAZA) |datum=2025 |seiten=10 |format=PDF; 496&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |abruf=2025-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Zoo Duisburg]] ist einer der wenigen Zoos weltweit, dem die Nachzucht regelmäßig gelingt. Seit Anfang 2019 nimmt der [[Zoologischer Garten Neunkirchen|Zoologische Garten Neunkirchen]] ebenfalls am Nachzuchtprogramm der Fossas teil. Dem [[Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim]] gelangen 2021 und 2023 Nachzuchten im Rahmen der EEP.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wildkatzen-barnim.de/einen-euro-fuer-den-artenschutz |titel=Einen Euro für den Artenschutz. Neues und Altes aus dem Artenschutzzentrum |hrsg=Felidae Veterinär und Zoo GmbH &amp;amp; Co. KG |abruf=2025-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der madagassischen Folklore finden sich Erzählungen, wonach Fossas eine Bedrohung für den Menschen darstellen. Gesicherte Berichte über Angriffe auf Menschen gibt es jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Garbutt (2007), S. 214&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Da Fossas die [[Morphologie (Biologie)|morphologischen]] Merkmale verschiedener Raubtiergruppen aufweisen, war ihre systematische Stellung umstritten. Mit den [[Katzen]] haben sie den kurzen Gesichtsschädel, den Bau der Reißzähne und die einziehbaren Krallen gemeinsam. Der Schädel – etwa die &amp;#039;&amp;#039;[[Bulla tympanica]]&amp;#039;&amp;#039; – zeigt starke, diagnostisch bedeutende Ähnlichkeiten mit den [[Schleichkatzen]]. Mit den [[Mangusten]] teilen sie unter anderem die Analtaschen und die Anordnung der Hirnfurchen. Aufgrund ihrer anatomischen Besonderheiten wurde die Fossa meist in einer eigenen Unterfamilie, Cryptoproctinae, geführt, die manchmal den Katzen,&amp;lt;ref&amp;gt;beispielsweise: G. Veron: &amp;#039;&amp;#039;La position systématique de &amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta ferox&amp;#039;&amp;#039; (Carnivora). Analyse cladistique des charactères morphologiques de carnivores Aeluroidea actuels et fossiles.&amp;#039;&amp;#039; In: Mammalia, 59 (1995), S. 551–582&amp;lt;/ref&amp;gt; meist aber den Schleichkatzen&amp;lt;ref&amp;gt;beispielsweise: W. C. Wozencraft: Order Carnivora. In: D. E. Wilson and D. M. Reeder (Hrsg.) Mammals Species of the World: a taxonomic and geographic reference, Washington, Smithsonian Institution Press 1993, S. 279–344.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Mangusten&amp;lt;ref&amp;gt;beispielsweise Nowak (1999)&amp;lt;/ref&amp;gt; zugeordnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neueren genetischen Untersuchungen wird die Fossa in die Gruppe der [[Madagassische Raubtiere|Madagassischen Raubtiere]] (Eupleridae) eingegliedert. Alle Raubtiere Madagaskars&amp;amp;nbsp;– die vorher in verschiedenen Familien geführt wurden&amp;amp;nbsp;– stammen von einem gemeinsamen mangustenartigen Vorfahren ab, der im späten [[Oligozän]] oder frühen [[Miozän]] (vor rund 24 bis 18 Millionen Jahren) die [[Straße von Mosambik]] überquerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne D. Yoder, Melissa M. Burns, Sarah Zehr, Thomas Delefosse, Geraldine Veron, Steven M. Goodman und John J. Flynn: &amp;#039;&amp;#039;Single origin of Malagasy Carnivora from an African ancestor.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Nature]] 421 (2003), S. 734–737. [https://www.biology.duke.edu/yoderlab/reprints/2003YoderBurnsNature.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nächsten Verwandten der Fossa sind [[Falanuk]] und [[Fanaloka]], mit denen sie die Unterfamilie der Euplerinae bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder |Titel={{lang|en|Mammal Species of the World}} |Verlag=Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore |Jahr=2005 |ISBN=0-8018-8221-4 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fossa zoo frankfurt-(jha).JPG|miniatur|Fossa im Zoo Frankfurt]]&lt;br /&gt;
Die Fossa ist der einzige lebende Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cryptoprocta]]&amp;#039;&amp;#039;. Mehrere Fossilien aus Madagaskar wurden als nahe verwandte, ausgestorbene Arten&amp;amp;nbsp;– [[Riesenfossa]] (&amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta spelea&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta antamba&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– beschrieben. [[Morphologie (Biologie)|Morphologische]] Untersuchungen von Goodman et al. haben den Artstatus der Riesenfossa bestätigt, sehen &amp;#039;&amp;#039;C. antamba&amp;#039;&amp;#039; – von der nur ein [[Unterkiefer]] bekannt ist – jedoch als missgebildetes Individuum der Riesenfossa.&amp;lt;ref&amp;gt;Steven M. Goodman, Rodin M. Rasoloarison, Jörg U. Ganzhorn: &amp;#039;&amp;#039;On the specific identification of subfossil &amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta&amp;#039;&amp;#039; (Mammalia, Carnivora) from Madagascar.&amp;#039;&amp;#039; In: Zoosystema, 26 (1), 2004, S. 129–143 {{Webarchiv|text=PDF |url=http://www.mnhn.fr/museum/front/medias/publication/1334_z04n1a9.pdf |wayback=20061127073601 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Cryptoprocta&amp;#039;&amp;#039; („verborgener Anus“) spielt auf die großen [[Analbeutel]] an. Verwirrenderweise trägt die [[Fanaloka]], ein anderes madagassisches Raubtier, den wissenschaftlichen Gattungsnamen &amp;#039;&amp;#039;Fossa&amp;#039;&amp;#039;. Verwechslungen sind wohl für diese Benennung verantwortlich, die aufgrund der Regeln der [[Internationale Regeln für die Zoologische Nomenklatur|{{lang|en|International Commission of Zoological Nomenclature}}]] (ICZN) nicht geändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ronald M. Nowak |Titel=Walker’s Mammals of the World |Verlag=The Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore |Jahr=1999 |ISBN=0-8018-5789-9 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Köhncke, Klaus Leonhardt |Titel=Cryptoprocta ferox |Sammelwerk=[[Mammalian Species]] |Band=254 |Jahr=1986 |Seiten=1–5 |Online=[https://www.science.smith.edu/departments/Biology/VHAYSSEN/msi/pdf/i0076-3519-254-01-0001.pdf PDF] }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Harald Schliemann (Zoologe)|Harald Schliemann]] |Titel=„Fissipedia“ (Landraubtiere) |Herausgeber=Wilfried Westheide, Reinhard Rieger |Sammelwerk=Spezielle Zoologie. Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Ort=Heidelberg/Berlin |Jahr=2004 |Seiten=586–599 |ISBN=3-8274-0900-4 |Kommentar=ISBN 3-8274-0307-3 im Buch ist falsch }}&lt;br /&gt;
* Nick Garbutt: &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Madagascar. A Complete Guide.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven &amp;amp; London 2007, ISBN 978-0-300-12550-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Cryptoprocta ferox|Fossa}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|14. November 2008|52996079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4121294-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Madagassische Raubtiere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Säugetier Madagaskars]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Raschka</name></author>
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