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	<title>Foskort - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:26:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Foskort&amp;diff=2235423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Friesland umbenannt in Kategorie:Frieslande: laut Diskussion</title>
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		<updated>2024-05-24T05:01:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Friesland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Friesland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Friesland&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Frieslande&quot; title=&quot;Kategorie:Frieslande&quot;&gt;Kategorie:Frieslande&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/Mai/15&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Mai/15 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Foskort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Foßkutt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Voßkutt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) ist ein aufrecht gestellter [[Findling]] in [[Burhafe]], einem Ortsteil von [[Wittmund]], im [[Landkreis Wittmund]] in [[Niedersachsen]]. Er ragt am Rande des Kirchenhügels, südöstlich der Kirche, etwa 2,2&amp;amp;nbsp;m aus der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Länge, beziehungsweise in aufgerichtetem Zustand die Höhe des Findlings, beträgt rund 3&amp;amp;nbsp;m, von denen aber nur ein Teil sichtbar ist. Sein [[Trapez (Geometrie)|trapezoider]] Querschnitt hat eine Breite von etwa 1,7&amp;amp;nbsp;m und eine Dicke von 0,8&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Kühlhorn, [[Almuth Salomon]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen. Maßstab 1:50000. Blatt Wangerland/Hooksiel-West.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen, Band 2, Teil 10, Kommissionsverlag, Bielefeld 1986, S. 25 ISBN 3-7848-3630-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Einritzung auf seiner Oberfläche wird als Darstellung eines Hahnenfußes gedeutet. Eine Eintiefung soll die Form einer Schuhsohle haben. Angeblich wurde er 1929 beim Bau des benachbarten Hauses um fünf Meter nach Süden und/oder Westen versetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Trichterbecherkultur]] (TBK) wurden Findlinge, besonders wenn sie bereits eine plattenförmige Struktur hatten, zum Grabbau benutzt. Daher wird angenommen, der Foskort habe als Grabdeckstein gedient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühlhorn&amp;quot;&amp;gt;Erhard Kühlhorn, Almuth Salomon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen. Maßstab 1:50000. Blatt Wangerland/Hooksiel-West.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen, Band 2, Teil 10, Kommissionsverlag, Bielefeld 1986, S. 22 ISBN 3-7848-3630-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen == &lt;br /&gt;
Einer [[Ätiologie (Erzählung)|ätiologischen Erzählung]] zufolge schleuderte ein Riese den Stein, um den Bau des Hafens zu verhindern oder um die Kirche oder den separat stehenden Kirchturm zu zerstören. Weitere Wurfgeschosse (Findlinge) sollen im Kirchhügel in der Nähe des Foskorts verborgen liegen. Weil ein Hahnenschrei die Zerstörungen verhinderte, wurde der Hahnenfuß eingeritzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siefkes&amp;quot;&amp;gt;Wilhelmine Siefkes: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesische Sagen und sagenhafte Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ostfriesische Landschaft, 1963, S. 110 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Sage rankt sich um eine Eindellung des Steins: Der Teufel habe sich einen Fuchspelz übergeworfen, um einen Jäger, der selbst am Karfreitag die Jagd nicht lassen konnte, zu narren. Um sich zu verstecken, habe er sich so eng an den Stein gedrückt, dass ein Abdruck zurückgeblieben sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mailahn&amp;quot;&amp;gt;Klaus Mailahn: &amp;#039;&amp;#039;Reineke Fuchs und die Göttin: Neue Erkenntnisse über ein heiliges Tier der Großen Mutter.&amp;#039;&amp;#039; Grin Verlag, 2010, S. 178 ISBN 3-6406-4615-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Sage wird oft zur Erklärung des Namens Voßkutt herangezogen. „Voß“ ist die niederdeutsche Bezeichnung für den Fuchs,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paraschkewow&amp;quot;&amp;gt;Alexander Paraschkewow: &amp;#039;&amp;#039;Wörter und Namen gleicher Herkunft und Struktur: Lexikon etymologischer Dubletten im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2004, S. 110, ISBN 3-11-017469-3&amp;lt;/ref&amp;gt; „kutt“ könnte auf die &amp;#039;&amp;#039;Kutte&amp;#039;&amp;#039;, den Überwurf hinweisen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mailahn&amp;quot;/&amp;gt; diese Deutung ist aber sprachwissenschaftlich nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Märchen werden [[Findling|erratische Blöcke]] als jene Orte bezeichnet, von denen die neugeborenen Kinder stammen. In verschiedenen Regionen werden dabei bestimmte Steine als Ursprung genannt, in der Gegend von Burhafe sagt man, sie kämen &amp;#039;&amp;#039;ünner d’ Fosskutt weg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Märchen&amp;quot;&amp;gt;Dieter Damwerth: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Märchen aus Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Husum Druck, 2008, S. 68 ISBN 3-8804-2782-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. H. Müller und J. Reimers: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und frühgeschichtliche Alterthümer der Provinz Hannover.&amp;#039;&amp;#039; [[Ortsakte]]n der Ostfriesischen Landschaft, Hannover 1893, S. 299f ([https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/servlets/MCRFileNodeServlet/digibib_derivate_00006932/Ba-875.pdf PDF; 25,0 MB]).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;152. Der Foskort in Burhafe&amp;#039;&amp;#039; In: Archäologische Denkmäler zwischen Weser und Ems Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland Beiheft 34 Isensee 2000 S. 484&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.genealogie-forum.de/ostfrld/kirchen/burhafe.htm#Kirche &amp;#039;&amp;#039;Voßkutt&amp;#039;&amp;#039;] auf der Seite &amp;#039;&amp;#039;Burhafe – Die ev.-luth. Kirche&amp;#039;&amp;#039; des Genealogie-Forums.&lt;br /&gt;
* [https://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=35288 Beschreibung engl. und Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.576212|EW=7.824183|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Findling in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wittmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieslande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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