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	<title>Fortuna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-13T22:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Göttin Fortuna. Für andere Bedeutungen siehe [[Fortuna (Begriffsklärung)]]. Zum antiken römischen Dichter siehe [[Furius Antias]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortuna, inv. 2244 - Braccio Nuovo, Museo Chiaramonti - Vatican Museums - DSC00920.jpg|miniatur|Antikes Standbild der Göttin Fortuna mit einem [[Füllhorn]] als Attribut]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortuna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch für „Glück“, „Schicksal“; Fors Fortuna: „Macht des Schicksals“; Beiname &amp;#039;&amp;#039;Antias&amp;#039;&amp;#039;) ist die Glücks- und Schicksalsgöttin der [[Römische Mythologie|römischen Mythologie]], sie entspricht der [[Tyche]] in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]]. In der bildenden [[Kunst]] wird Fortuna häufig mit signifikanten [[Attribut (Kunst)|Attributen]] dargestellt, dem [[Rad des Lebens|Lebens-]] oder Schicksalsrad, einem [[Füllhorn]], einem Ruder oder auf einer [[Kugel]] rollend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde die Göttin bereits zu Beginn des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]] durch den König [[Servius Tullius]] populär. Tullius soll der Fortuna sechsundzwanzig [[Tempel]] gewidmet haben, jeden mit einer anderen [[Epiklese]]. Der Legende nach war er als Sohn einer Sklavin durch die Gunst der Schicksalsgöttin auf den Königsthron gekommen. Fortuna spielte später in der [[Religion]] der Römer eine wichtige Rolle, unter anderem wird sie als eine der [[Parzen]] genannt. Viele Tempel im gesamten Römischen Reich waren ihr gewidmet (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Tempel der Fortuna Euelpis]]). Bekannte Tempel der Fortuna befanden sich in [[Anzio|Antium]], von dem sie ihren Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Antias&amp;#039;&amp;#039; hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Vollmer: &amp;#039;&amp;#039;Woerterbuch der Mythologie&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1874&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Praeneste]] und auf dem [[Quirinal]], einem der [[sieben Hügel Roms]]. Ihr Fest wurde am [[24. Juni]] gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Eduard Gerhard&lt;br /&gt;
| Titel  = Griechische Mythologie, Band 2&lt;br /&gt;
| Verlag = Druck und Verlag von Georg Reimer&lt;br /&gt;
| Jahr   = 1855&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{Google Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = z1kcAAAAMAAJ&lt;br /&gt;
  | Seite    = 293&lt;br /&gt;
  | Linktext = Volltext&lt;br /&gt;
  | Hervorhebung = Fortuna&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fortuna wurde von den Römern als [[Römische Religion#Öffentliche Kulte|Staatsgöttin]] (&amp;#039;&amp;#039;Fortuna Populi Romani&amp;#039;&amp;#039;) und als Privatgöttin (&amp;#039;&amp;#039;Fortuna privata&amp;#039;&amp;#039;) verehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herder Lexikon. Griechische und römische Mythologie. Herder Verlag, Freiburg im Breisgau, 1981, ISBN 3-451-04343-2, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalter und Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CarminaBurana wheel.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Imperatrix Fortuna&amp;#039;&amp;#039; (Herrscherin Fortuna) auf dem Schicksalsrad in einer mittelalterlichen Abbildung der [[Vagantendichtung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Carmina Burana]]&amp;#039;&amp;#039; (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuntze-Konicz Fortune.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Fortuna&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Tadeusz Kuntze]], 1754]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von den [[Klosterschule]]n fing man im 12. Jahrhundert an, Fortuna sowie die Göttin Natura als Dienerinnen [[Gott]]es zu sehen. Obwohl diese Idee eigentlich unvereinbar mit dem christlichen Glauben war, wanderte sie im 13. Jahrhundert an die neu gegründeten Universitäten. Philosophisch beschlagene Geister blieben dieser Ansicht gegenüber jedoch häufig kritisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortuna wird im Allgemeinen als eine wankelmütige, vielschichtige Göttin charakterisiert, welche die Gaben ihres [[Füllhorn]]s, gutes wie schlechtes [[Schicksal]], [[Glück]] und Unglück, ohne Ansehen der Person verteilt (insofern ähnlich der [[Iustitia]]). Ihre anfängliche religiöse Bedeutung als [[Fruchtbarkeitsgottheit|Fruchtbarkeitsgöttin]] wurde dabei später von ihren Glücks- und Schicksalsaspekten verdrängt, die auch im Zusammenhang mit dem mittelalterlichen Motiv der [[Vanitas]] auftreten, [[ikonographisch]] etwa im Bild vom [[Rad des Lebens]]. Als [[Orakel]]göttin wurde Fortuna häufig zur Zukunft befragt, oftmals geschah dies über das Ziehen von Losen, kleinen Holzstücken mit eingeritzten Linien, die von der Priesterschaft gedeutet wurden. Im [[Tarotblatt#X Rad des Schicksals|Tarotblatt X &amp;#039;&amp;#039;Rad des Schicksals&amp;#039;&amp;#039;]] wird nicht selten eine weibliche Figur mit einem Rad dargestellt, die als die Göttin Fortuna zu deuten ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortune wheel (15c., French).jpg|miniatur|Fortuna und das &amp;#039;&amp;#039;Rad des Lebens&amp;#039;&amp;#039;, (Manuskript aus dem 14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortuna war auch ein beliebtes Motiv auf Spielmarken oder [[Jeton]]s im [[Glücksspiel]] des 18. und 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935/36 hat der Komponist [[Carl Orff]] den ersten und den letzten Teil seiner [[Carmina Burana (Orff)|Carmina Burana]] ihr gewidmet; der Text &amp;#039;&amp;#039;Fortuna Imperatrix Mundi&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Fortuna, die Herrin der Welt&amp;#039;&amp;#039;) aus der [[Carmina Burana|gleichnamigen Sammlung]] des 13. Jahrhunderts beginnt mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;O Fortuna,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;velut luna&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;statu variabilis …&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:(O Fortuna, wie der Mond so veränderlich …).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Lied beginnt mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Fortune plango vulnera …&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:(Die Wunden, die Fortuna schlug …).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Im 18. Jahrhundert gab sich der [[Kammermohr]] [[Ignatius Fortuna|Ignatius]] den Nachnamen &amp;#039;&amp;#039;Fortuna&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die [[Wappen]] von [[Böhlen (Großbreitenbach)|Böhlen im Thüringer Wald]] und von [[Glückstadt]] zeigen eine unbekleidete &amp;#039;&amp;#039;Fortuna&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Fortuna ist ein beliebter Vereinsname für [[Sportverein]]e und wird insbesondere im [[Fußball]] häufig als Kurzform für den ganzen Verein verwendet.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Fortuna Düsseldorf|SC Fortuna Köln|Fußballvereinsname}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Ovid]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fasti (Ovid)|Fasti]]&amp;#039;&amp;#039; VI,771-784&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,2|1503|1558|Fortuna|Rudolf Peter mit einem Nachtrag von [[Wilhelm Drexler]]}}&lt;br /&gt;
* {{LIMC|8|585|591|Fortuna|Thomas Ganschow}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|4|598|602|Fortuna|[[Fritz Graf (Philologe)|Fritz Graf]]}}&lt;br /&gt;
* [[Sibylle Appuhn-Radtke]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rdklabor.de/w/?oldid=93777 Fortuna]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]], Bd. X (2005), Sp. 271–401.&lt;br /&gt;
* Iiro Kajanto: &amp;#039;&amp;#039;Fortuna.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Haase (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Niedergang der Römischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Bd. 17,1. de Gruyter, Berlin &amp;amp; New York 1981.&lt;br /&gt;
* Ehrengard Meyer-Landrut: &amp;#039;&amp;#039;Fortuna. Die Göttin des Glücks im Wandel der Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag. München / Berlin 1997, ISBN 3-422-06207-6.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Preller (Philologe)|Ludwig Preller]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1858, S. 552–566 ([https://archive.org/details/rmischemytholog03prelgoog/page/n563/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Klaus Reichert (Anglist)|Klaus Reichert]]: &amp;#039;&amp;#039;Fortuna oder die Beständigkeit des Wechsels&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-518-57729-8. Behandelt die Rezeption der Fortuna im England der Elisabethanischen Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fortuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118534467|LCCN=n2014070334|VIAF=35248023}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vanitas-Allegorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fortuna| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Gottheit als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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