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	<title>Fortezza von Rethymno - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:12:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fortezza_von_Rethymno&amp;diff=2208174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf acker: /* Beschreibung */ Syntaxfehler beseitigt; etc.</title>
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		<updated>2025-01-31T11:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Syntaxfehler beseitigt; etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Rethymno - Venetian fortress.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Südseite der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; im Stadtgebiet von Rethymno&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1573 bis 1590&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Ruine]]&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = [[Kalkstein]]-[[Mauerwerk]]&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Rethymno]] ([[Kreta]])&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 35/22/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 24/28/15/O&lt;br /&gt;
|Region-ISO = GR-M&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = GR&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fortezza von Rethymno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Φορτέτζα του Ρεθύμνου}}) ist eine [[Festung]]sruine innerhalb des Stadtgebiets von [[Rethymno]] an der Nordküste der [[Griechenland|griechischen]] Mittelmeerinsel [[Kreta]]. Sie ist eines der Wahrzeichen des Hauptortes des [[Rethymno (Regionalbezirk)|Regionalbezirks Rethymno]]. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; stammt aus der Zeit der Herrschaft der [[Republik Venedig]] über Kreta und bedeutet im [[Italienische Sprache|Italienischen]] ‚Festung‘, die [[Neugriechische Sprache|griechische]] Entsprechung für Festung ist &amp;#039;&amp;#039;Frourio&amp;#039;&amp;#039; (φρούριο) oder &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039; (κάστρο).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ρέθυμνο 0521.jpg|mini|links|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Standort der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; in [[Rethymno]]&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die im 16. Jahrhundert durch die Venezianer errichtete Festungsanlage wurde auf der Anhöhe &amp;#039;&amp;#039;Paleokastro&amp;#039;&amp;#039; (Παλαιόκαστρο ‚Alte Burg‘) im Nordwesten der Altstadt von Rethymno angelegt. Sie ist an der Nordost-, Nord- und Westseite vom Meer umgeben und wurde beim Bau der Außenmauern dem felsigen Gelände angepasst. Dadurch besitzt die &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; nur vier Halbschutzwehre ([[Bastion|Semibastionen]]) im Süden und Osten sowie drei Spitzen im Norden und Westen. Sie gilt daher als „irregulärer“ Festungsbau, im Gegensatz zu idealen, symmetrischen Grundrissen vieleckiger Festungen mit gleich langen Seiten ([[Kurtine]]n) und gleichen, vollständig ausgebildeten Schutzwehren (Bastionen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.34-38&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; führt heute meerseitig eine Straße. Von dieser zweigt östlich der Festungsanlage eine Zufahrt zum Festungseingang ab, der sich in der Kurtine, der Mauer zwischen zwei Bastionen, im Südosten der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; neben der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Agios Pavlos&amp;#039;&amp;#039; befindet. Vor dem Eingangsbereich steht der unter osmanischer Herrschaft zu Verteidigungszwecken des Festungseingangs errichtete fünfeckige Bau des ehemaligen, bis in die 1960er Jahre als solches genutzten Gefängnisses, in dem seit 1991 das Archäologische Museum der Stadt Rethymno untergebracht ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?id=4301 |titel=Archaeological Museum of Rethymno |hrsg=gtp.gr |sprache=en |abruf=2011-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Museum zeigt vor allem Funde aus der Region Rethymno vom Neolithikum bis zur klassischen Zeit. Mit Ausnahme des Eingangsbereichs der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; reicht die Stadtbebauung nur im Südwesten unmittelbar an die Festungsmauern heran. Die anderen Seiten der Außenmauer sind unbebaut. Die beiden ehemaligen Hilfstore der Festung im Norden und Westen sind derzeit von außen nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Fortezza 08.JPG|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Östliche Mauer mit Haupttor der Festung&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; von Rethymno ist ein unregelmäßiges Bauwerk, dessen Länge in Ost-West-Richtung etwa 340&amp;amp;nbsp;Meter und dessen Breite in Nord-Süd-Richtung etwa 230&amp;amp;nbsp;Meter umfasst. Die Gesamtlänge der vollständig erhaltenen Umfassungsmauer beträgt 1307&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rethymno.gr/city/castel/castel.html |titel=Φρούριο Φορτέτζας |werk=rethymno.gr |sprache=el |abruf=2011-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie enthält drei Tore als Zugang zum Festungsinneren, das Haupttor an der südlichen Ostseite sowie zwei Hilftore im Westen und im Norden. Die beiden Hilftore sind heute verschlossen. In den Innenbereich gelangt man nur durch den 3,8&amp;amp;nbsp;Meter breiten und 26,8&amp;amp;nbsp;Meter langen Bogengang des Haupttores,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.42&amp;quot; /&amp;gt; den man auch als [[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau#P|Poterne]] bezeichnet. An ihrer breitesten Stelle ist die Außenmauer 1,74&amp;amp;nbsp;Meter dick. Die außen aus quadratischen Kalksteinen und innen aus einfachem Mauerwerk bestehende Festungsmauer stützt Erdaufschüttungen und besteht in der Höhe aus der [[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau#E|Escarpe]] (Mauerfuß oder Böschung), einer aufgesetzten Steinreihe mit rundem Abschluss nach außen (nur im Süden und Osten) und der [[Brustwehr]] mit Kanonenöffnungen und Schießscharten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.40&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Festung - Bastion außen 3.jpg|mini|links|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;[[Bastion]] &amp;#039;&amp;#039;Agios Loukas&amp;#039;&amp;#039; (Südwestseite)&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Entlang der umlaufenden Brustwehr gibt es auf der gesamten Festungsmauer zehn runde Wachtürme. Der einzige rechteckige befindet sich auf der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Agios Ilias&amp;#039;&amp;#039; im Süden. Die Wachtürme dienten patrouillierenden Soldaten als Unterstand. Sie besitzen Schießscharten und kleine gemauerte Kuppeldächer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.45&amp;quot; /&amp;gt; Die unvollständig ausgeführten Bastionen der Festung tragen alle Bezeichnungen für Heilige. Die südwestliche Bastion trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Lukas (Evangelist)|Agios Loukas]]&amp;#039;&amp;#039; (Άγιος Λουκάς) und besitzt ebenso wie die sich östlich anschließende Bastion &amp;#039;&amp;#039;[[Elija|Agios Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; (Άγιος Ηλίας) nur an der östlichen Seite einen ausgeformten runden Abschluss. Umgekehrt haben die südöstliche Bastion &amp;#039;&amp;#039;[[Paulus von Tarsus|Agios Pavlos]]&amp;#039;&amp;#039; (Άγιος Παύλος, ehemals &amp;#039;&amp;#039;[[Maria (Mutter Jesu)|Santa Maria]]&amp;#039;&amp;#039;) und die östliche Bastion &amp;#039;&amp;#039;[[Nikolaus von Myra|Agios Nikolaos]]&amp;#039;&amp;#039; (Άγιος Νικόλαος, ehemals &amp;#039;&amp;#039;[[Heiland|San Salvatore]]&amp;#039;&amp;#039;) diese runde bauliche Ausprägung nur an der entgegengesetzten Seite, jeweils im Südwesten und Süden. Die Festungsspitzen im Norden tragen von West nach Ost die Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Heiliger Geist|Agio Pnevma]]&amp;#039;&amp;#039; (Άγιο Πνεύμα), &amp;#039;&amp;#039;[[Justina von Antiochia|Agia Ioustini]]&amp;#039;&amp;#039; (Αγία Ιουστίνη) und &amp;#039;&amp;#039;[[Sozon von Kilikien|Agios Sozon]]&amp;#039;&amp;#039; (Άγιος Σώζον).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tour.rethymno.gr/route4/fortezza/fortezza.html |titel=Φρούριο Φορτέτζας |hrsg=tour.rethymno.gr |sprache=el |abruf=2011-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Fortezza 30.JPG|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Zugang vom nördlichen Hilfstor&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Festungszugänge sind sehr unterschiedlich ausgebaut und erhalten. Durch das östliche Haupttor gelangt man zunächst in einen Bogengang, der im Inneren auf der Nordseite zwei gewölbte Öffnungen besitzt, die zu drei Räumen mit gewölbten Decken innerhalb der Erdaufschüttung des Festungswalls führen. Von dort besteht ein Zugang zu drei der Wachtürme der Festungsmauer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.42&amp;quot; /&amp;gt; Zum geschlossenen westlichen Hilfstor zwischen der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Agios Loukas&amp;#039;&amp;#039; und der Spitze &amp;#039;&amp;#039;Agios Pnevma&amp;#039;&amp;#039; führen von außen Treppenstufen von der aus [[Chania]] kommenden Hauptstraße hinauf. Hinter dem gewölbten Türsturz der Pforte liegen zwei parallel zueinander angeordnete rechteckige Räume, denen heute das Dach fehlt und die miteinander durch ein Tor verbunden waren. Nördlich davon sind zur Verteidigung des Tores zwei rechteckige Kanonenscharten mit gewölbtem Dach in die Festungsmauer eingelassen. Das ebenfalls geschlossene nördliche Hilfstor zwischen den Spitzen &amp;#039;&amp;#039;Agia Ioustini&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Agios Sozon&amp;#039;&amp;#039; befindet sich neben den ehemaligen Lagerräumen der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039;. Zu ihm führte ein Pfad vom Strand herauf. Hinter dem gewölbten Türsturz des Tores steigt eine breite Treppe zur Festungsebene empor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.43/44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Festung - Theater.jpg|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Theater auf der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Agios Ilias&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der äußeren Umfassungsmauer der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; stehen nur noch wenige Gebäude der ursprünglichen Bebauung innerhalb der Festungsanlage. Unmittelbar hinter dem Bogengang des Haupttores befindet sich nördlich des Aufwegs das Gebäude der ehemaligen Waffen- und Munitionskammer mit vier gerundeten Öffnungen im Erdgeschoss. Das aus dem Jahr 1581 stammende zweigeschossige Haus, das zur Lagerung von Kanonen und anderen Waffen diente, beherbergt heute Ausstellungsräume.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grafotechniki&amp;quot; /&amp;gt; Gegenüber führt eine Holztreppe auf die Kurtine zwischen den Bastionen &amp;#039;&amp;#039;Agios Pavlos&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Agios Ilias&amp;#039;&amp;#039;. An der Ostseite von &amp;#039;&amp;#039;Agios Ilias&amp;#039;&amp;#039; sind unterirdische [[Zisterne]]n angelegt, die auch vor feindlichen Untergrabungen schützen sollten. Auf der Bastion befindet sich das neuzeitliche halbrunde [[Amphitheater|Freilufttheater]] &amp;#039;&amp;#039;Erofili&amp;#039;&amp;#039; (Ερωφίλη), benannt nach einer [[Tragödie]] von [[Georgios Chortatzis]], in dem seit 1986 jährlich das sommerliche Renaissancefestival stattfindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.66&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Fortezza 35.JPG|mini|links|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Nordwestliche Munitionskammer&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Auf der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Agios Loukas&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten wurde ein L-förmiges Bauwerk errichtet, das als Ergänzungsschutzwehr oder Vorbastion bezeichnet wird. Es besteht aus zwei länglichen Gebäuden, die Erdaufschüttungen zusammenhalten und über denen auf einer Plattform Kanonen zur Gewährleistung der Verteidigung von den gegenüberliegenden Hügeln aufgestellt waren. Zur Plattform führt aus Richtung westlichem Hilfstor im Nordwesten eine Rampe hinauf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tour.rethymno.gr/route4/saint-lukas/saint-loukas.html |titel=Επιπρομαχώνας Αγίου Λουκά |hrsg=tour.rethymno.gr |sprache=el |abruf=2011-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen den Spitzen &amp;#039;&amp;#039;Agio Pnevma&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Agia Ioustini&amp;#039;&amp;#039; im Nordwesten der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; steht eine der beiden erhaltenen von ehemals drei Munitionskammern. Die zweite befindet sich vor der nordöstlichen Spitze &amp;#039;&amp;#039;Agios Sozon&amp;#039;&amp;#039;. Beide gehören zu den kleineren Bauwerken der Festung. Ein größeres, zweigeschossiges ist das „Haus der Ratsherren“, das die Spitze &amp;#039;&amp;#039;Agia Ioustini&amp;#039;&amp;#039; dominiert. Zu venezianischer Zeit war es eines der beiden Verwaltungsgebäude der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tour.rethymno.gr/route4/consultants-residence/cosultants.html |titel=Κατοικία των Συμβούλων |hrsg=tour.rethymno.gr |sprache=el |abruf=2011-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1999 restauriert ist es Besuchern jedoch nicht zugänglich, hier sind Werkstätten der 28.&amp;amp;nbsp;Aufsichtsbehörde für byzantinische Archäologie untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grafotechniki&amp;quot; /&amp;gt; Neben dem Gebäude liegen einige verrostete Kanonenrohre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Festung - Kasematten 1.jpg|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Ehemalige Lagerräume&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Fortezza 05.JPG|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;[[Kasematte]] der Festung&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
An den Treppenaufgang des nördlichen Hilfstores schließen sich längs der Festungsmauer beidseitig die ehemaligen [[Kasematte]]n und Hauptlagerräume der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; an, die durch Tore von der Treppe her zugänglich waren. Den Lagerräumen fehlen heute bis auf den östlichen Teil die Dächer. Sie wurden durch quadratische Säulen und Rundbögen gestützt. Im noch überdachte Bereich im Osten wurde ein Ausstellungsraum eingerichtet. Etwa 15&amp;amp;nbsp;Meter südlich des Aufgangs vom nördlichen Hilfstor ist ein Teil des zwischen 1575 und 1582 erbauten Wohnhauses des Rektors ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Rettore&amp;#039;&amp;#039;), des venezianischen Statthalters, erhalten. Es handelt sich vermutlich um den Gebäudeteil des integrierten Gefängnisses am zentralen Platz der Festungsanlage. Die Restaurierung dieses Bauwerks wurde im Jahr 2000 abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grafotechniki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls am zentralen Platz der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die das Gesamtbild der Festung prägende Sultan-Ibrahim-Moschee. Sie entstand nach der [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Eroberung von Rethymno 1646 an der Stelle, an der sich zuvor die venezianische Bischofskirche &amp;#039;&amp;#039;San Nicolo&amp;#039;&amp;#039; befand. Südlich angrenzend an das [[islam]]ische Gotteshaus ist noch ein Gebäude erhalten, das vermutlich der [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Bischofssitz war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.67&amp;quot; /&amp;gt; Die Moschee ist nach dem damaligen Herrscher des Osmanischen Reiches [[Sultan]] [[İbrahim (Sultan)|İbrahim]] benannt, der von 1640 bis 1648 regierte. Der Kuppelbau wurde Anfang des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts renoviert. Vom Minarett der Moschee an deren Westseite steht lediglich noch die [[Basis (Architektur)|Basis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grafotechniki&amp;quot; /&amp;gt; Die innen vom Verputz befreite Kuppel gewährt eine gute Ansicht der steinernen Kuppelkonstruktion. Einziges verbliebenes Schmuckelement im Inneren der Moschee ist ein in die Wand eingelassenes [[Mihrab|Miḥrāb]], eine islamische Gebetsnische, mit dem eingelassenen Spruch كلّما دخل عليها زكريا المحراب &amp;#039;&amp;#039;kullamā daḫala ʿalaihā Zakariyā ʾl-miḥrāba&amp;#039;&amp;#039; („Sooft Zacharias (nun) zu ihr in den Tempel kam“; [[Koranübersetzung#Paret (1966)|Übersetzung]] nach [[Rudi Paret|Rudolf Paret]]), einem Teil des Verses&amp;amp;nbsp;37 aus der 3.&amp;amp;nbsp;[[Sure]] des [[Koran]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Rethymno Sultan Ibrahim 04.JPG|Foto: Rethymno Sultan Ibrahim]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei [[Orthodoxe Kirche|griechisch-orthodoxen]] Gotteshäuser auf dem Festungsgelände sind jüngeren Baudatums als die venezianische Festungsanlage und die osmanischen Ergänzungsbauten. Beide wurden Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet, sowohl die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] &amp;#039;&amp;#039;Agia Ekaterini&amp;#039;&amp;#039; (Αγία Αικατερίνη) unmittelbar südlich des ehemaligen Bischofssitzes,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.explorecrete.com/crete-west/Rethymnon_Fortezza/GR_Fortezza_1800_agiaaikaterini.html |titel=Φορτέτζα, η Αγία Αικατερίνη |werk=explorecrete.com |sprache=el |abruf=2011-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die der Heiligen [[Katharina von Alexandrien]] geweiht ist, als auch die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Agios Theodoros Trichinas&amp;#039;&amp;#039; (Άγιος Θεόδωρος Τριχινάς) an der Ostseite der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Heiligen Theodor von [[Konstantinopel]], der Ende des vierten oder Anfang des fünften Jahrhunderts als [[Eremit]] gelebt haben soll und dessen Beiname &amp;#039;&amp;#039;Trichinas&amp;#039;&amp;#039; auf das Tragen eines härenen ([[haar]]igen) Hemdes verweist. Die letztgenannte Kirche entstand in der Zeit des [[Russisches Kaiserreich|russischen]] [[Mandat (Völkerrecht)|Mandats]] über Rethymno 1898 bis 1905 nach dem [[Türkisch-Griechischer Krieg|Türkisch-Griechischen Krieg]] um Kreta und wurde am 21.&amp;amp;nbsp;März 1899 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Benennung nach dem Heiligen Theodor geht auf den Stifter der Kirche, den damaligen russischen Befehlshaber von Rethymno Theodor de Chiostak, zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tour.rethymno.gr/route4/saint-theodor/trichinas.html |titel=Ο Ιερός ναός του Αγίου Θεοδώρου Τριχινά |hrsg=tour.rethymno.gr |sprache=el |abruf=2011-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich der Kirche schließen sich die Ruinen privater Wohnhäuser und das seiner früheren Funktion nach unbekannte „Zwillingsgebäude“ vor der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Agios Nikolaos&amp;#039;&amp;#039; an. Es wird vermutet, dass das Gebäude als Lagerhaus oder Werkstatt genutzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.61/62&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Gebäude innerhalb der Fortezza&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rethymno Fortezza arsenal.jpg|Waffenkammer am Haupteingang&lt;br /&gt;
Rethymno Sultan Ibrahim 08.JPG|Sultan-Ibrahim-Moschee im Zentrum der Festung&lt;br /&gt;
Rethymno Fortezza 13.JPG|Wohnhaus des Rektors neben der Moschee&lt;br /&gt;
Rethymno Fortezza 21.JPG|Haus der Ratsherren an der Spitze Agia Ioustini&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name des Hügels &amp;#039;&amp;#039;Paleokastro&amp;#039;&amp;#039; in der Bedeutung ‚Alte Burg‘ oder ‚Alte Festung‘, auf dem die &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; errichtet wurde, weist auf eine Befestigung im [[Altertum]] hin, die sich an dieser Stelle befand. Die Venezianer sollen beim Bau ihrer Festung Reste [[Antikes Griechenland|antiker]] Gebäude und Konstruktionen abgerissen oder durch Erdaufschüttungen überdeckt haben. Dies wird durch einen Bericht des Mediziners und Botanikers [[Onorio Belli]] gestützt, der im Jahr 1586 über Säulen und Reste eines alten Tempels im Inneren der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; schrieb. Innerhalb und außerhalb der Festung in den Fels geschlagene Zeichen weisen auf die ehemalige Existenz eines Heiligtums auf dem &amp;#039;&amp;#039;Paleokastro&amp;#039;&amp;#039;, bei dem es sich wahrscheinlich um den von dem [[Römisches Reich|römischen]] [[Sophisten]] [[Claudius Aelianus]] im 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erwähnten Tempel der &amp;#039;&amp;#039;Rokkaia [[Artemis]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Diana]] von Rhoccaea) handelt. Man nimmt an, dass er Teil der [[Akropolis]] der antiken Stadt &amp;#039;&amp;#039;Rhithymna&amp;#039;&amp;#039; (Ῥίθυμνα) war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.7-10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der venezianischen Zeit ab 1204 beziehungsweise 1210 bestand zunächst eine Befestigung östlich des alten Hafens von Rethymno, das &amp;#039;&amp;#039;Castrum Rethemi&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Castel Vecchio&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Plünderung der Vororte durch die [[Barbaresken-Korsaren|Korsaren]] in osmanischen Diensten [[Khair ad-Din Barbarossa]] 1538 und [[Turgut Reis]] 1540 entschloss man sich, Rethymno mittels einer Stadtmauer zu befestigen. Die Planungen des [[Verona|Veroneser]] Architekten [[Michele Sanmicheli]] von 1537/38 wurden ab 1540 entsprechend umgesetzt. Im Jahr nach der Fertigstellung der Stadtmauer 1570 wurde Rethymno am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1571 bei einem Überfall des Korsaren [[Kilic Ali Pascha|Uludsch Ali Pascha]] in Brand gesetzt und die Stadtmauer sowie das &amp;#039;&amp;#039;Castel Vecchio&amp;#039;&amp;#039; niedergerissen. Dies nahm man zum Anlass, den Bau einer Festung auf dem &amp;#039;&amp;#039;Paleokastro&amp;#039;&amp;#039; zu beschließen, in deren Inneren die Häuser der Stadt errichtet werden sollten. Die Grundsteinlegung der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1573 unter dem Rektor [[Alvise Lando]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.7-10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortezza Retimo 1700.JPG|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Zeichnung der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1700&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rethymno Fortezza 12.JPG|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Agia Ekaterini&amp;#039;&amp;#039; (19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Geplant wurde die Festungsanlage der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; durch den Architekten [[Sforza Pallavicini]]. Im Jahr 1578 waren die Bauarbeiten an der Außenmauer unter Leitung des Ingenieurs [[Gian Paolo Ferrari]] beendet. Bis dahin hatten jedoch die Bürger von Rethymno ihre Häuser nach dem Brand von 1571 wieder aufgebaut, wobei als Baumaterial auch Steine der zerstörten Stadtmauer verwendet wurden. Weiterhin stellte man fest, dass die Fläche innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; zu klein war, um dort sämtlichen Bürgern Platz für ihre Häuser zu bieten. Deshalb sah man im Folgenden vor, die Festungsanlage lediglich als Zufluchtsort für die Bevölkerung sowie als Sitz der venezianischen Verwaltung, des lateinischen Bischofs und der Armeeverwaltung zu verwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.10/11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1580, in der Amtszeit des Rektors [[Bernardo Pollani]], waren die Wohnung des Armeekommandanten [[Manoli Mormori]], von 1576 bis 1582 Kommandant der Stadt, 54&amp;amp;nbsp;Soldatenunterkünfte und 3&amp;amp;nbsp;[[Zisterne]]n fertiggestellt sowie der Grundstein des &amp;#039;&amp;#039;Palazzo Publico&amp;#039;&amp;#039;, dem Amtssitz des Rektors, westlich des zentralen Platzes gelegt. Die Einweihung des bis 1582 auf einer Fläche von 33,06&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;22,62 Meter errichteten &amp;#039;&amp;#039;Palazzo Publico&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1583 durch den in diesem Jahr neu eingesetzten Rektor [[Anzolo Barocci]]. Doch erst unter seinem Nachfolger [[Benetto Bembo]], der von 1585 bis 1588 diese Funktion bekleidete, wurden 1587 die Kanonenscharten vervollständigt und die Arbeiten an den Brustwehren weitergeführt. Auch die Erdarbeiten waren noch nicht abgeschlossen. Weiterhin errichtete man Lagerhäuser, zwei weitere Zisternen, ein Munitions- und ein Waffenlager. In den Zeiten der Rektoren [[Nicolo di Priuli]] (1588 bis 1591) und [[Luca Falier]] (1591 bis 1593) wurden die meisten Arbeiten an der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.26/27&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem am 17.&amp;amp;nbsp;August 1645 [[Chania]] &amp;#039;&amp;#039;(Canea)&amp;#039;&amp;#039; als eine der ersten Städte Kretas durch das Osmanische Reich unter der Herrschaft [[İbrahim (Sultan)|Sultan İbrahims]] erobert wurde, standen die Osmanen ein Jahr später, am 29.&amp;amp;nbsp;September 1646, vor Rethymno &amp;#039;&amp;#039;(Retimo)&amp;#039;&amp;#039;. Die schlecht befestigte Stadt wurde durch die Truppen ihres [[Sirdar|Oberbefehlshabers]] [[Gazi Hüseyin Pascha|Hussein Pascha]] ([[Türkische Sprache|türkisch]] &amp;#039;&amp;#039;Hüseyin Paşa&amp;#039;&amp;#039;, auch die vorangestellten Beinamen &amp;#039;&amp;#039;[[Ghāzī (Titel)|Gazi]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Deli (Soldat)|Deli]]&amp;#039;&amp;#039; tragend) nach 14 Tagen im Oktober 1646 eingenommen. Bei den Kämpfen fielen auf venezianischer Seite General Cornaro und der [[Provveditore]] Molino. Nach der Belagerung der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039;, in die sich die Bevölkerung der Stadt zurückgezogen hatte, und der Sprengung und Erstürmung des großen Turmes an der Meerseite der Festung am 13.&amp;amp;nbsp;November 1646 ergaben sich die Verteidiger am darauf folgenden Tag. Die Venezianer konnten günstige Kapitulationsbedingungen aushandeln und erhielten freien Abzug nach [[Iraklio]] &amp;#039;&amp;#039;(Candia)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammer-Purgstall&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rethymnon.gr/index.php?id=122,537,0,0,1,0 |titel=Die Belagerung von Rethymno |hrsg=www.rethymnon.gr |abruf=2011-02-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090605034601/http://www.rethymnon.gr/index.php?id=122,537,0,0,1,0 |archiv-datum=2009-06-05 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-02 05:58:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In osmanischer Zeit wurde an den Befestigungsanlagen der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; kaum etwas verändert. Einzig zum Schutz des Haupttores im Osten errichtete man vor diesem die fünfeckige „kleine“ Festung, den Bau, in dem sich heute das Archäologische Museum von Rethymno befindet. Im Innenraum der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; wurde die katholische Bischofskirche &amp;#039;&amp;#039;San Nicolo&amp;#039;&amp;#039; durch die &amp;#039;&amp;#039;Sultan-Ibrahim-Moschee&amp;#039;&amp;#039; ersetzt und eine Anzahl weiterer Häuser gebaut. Später, nach der Abwanderung der Osmanen, zogen die ärmeren Schichten der Stadt in die verlassenen Häuser in der Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutschen Besatzungszeit (1941–1945) diente die Festung dem deutschen Heer als Stützpunkt und einige Gebäude wurden in Kasernen und Gefängnisse umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis dahin innerhalb der Festungsmauern wohnenden Menschen wurden in neue Häuser außerhalb der Stadt umgesiedelt. Die Ende des 19. Jahrhunderts errichteten zwei kleinen Kirchenbauten in der Festung, &amp;#039;&amp;#039;Agia Ekaterini&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Agios Theodoros Trichinas&amp;#039;&amp;#039;, blieben erhalten, das [[Minarett]] der Moschee hingegen riss man nach der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich ab. Einziger Neubau in der &amp;#039;&amp;#039;Fortezza&amp;#039;&amp;#039; ist das 1986 auf der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Agios Ilias&amp;#039;&amp;#039; eingeweihte Freilufttheater.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.30-33&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grafotechniki&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=K. Giapitsoglou, F. Kougleri |Titel=Burg – Fortezza in Rethymno |Verlag=Grafotechniki Kreta A.E.B.E. |Ort=Rethymno |Datum=2004 |Kommentar=Informationsblatt der 28. Aufsichtsbehörde für byzantinische Archäologie}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammer-Purgstall&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Joseph von Hammer-Purgstall|Joseph von Hammer]] |Titel=Geschichte des Osmanischen Reiches |Band=Dritter Band |Verlag=C. A. Hartleben’s Verlag |Ort=Pesth |Datum=1835 |Seiten=287 |Online=[http://books.google.de/books?id=gV0PAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=titlepage&amp;amp;source=gbs_summary_r&amp;amp;cad=0#PPA287,M1 books.google.de] |Abruf=2011-02-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.7-10&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=7–10 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.10/11&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=10/11 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.26/27&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=26/27 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.30-33&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=30–33 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.34-38&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=34/38 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.40&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=40 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.42&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=42 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.43/44&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=43/44 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.45&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=45 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.61/62&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=61/62 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.66&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=66 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalogeraki.67&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Stella Kalogeraki |Titel=Fortezza – Die Burg von Rethymno |Auflage=2 |Verlag=Mediterraneo Editions |Ort=Rethymno |Datum=2000 |ISBN=960-86247-2-X |Seiten=67 |Übersetzer=Frank Althaus}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fortezza (Rethymno)|Fortezza von Rethymno}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://digitalcrete.ims.forth.gr/sites_display.php?id=2880&amp;amp;l=1 |titel=Fortetza |titelerg=Archaeological Atlas of Crete: Archaeological Sites |hrsg=Forth: Institute for Mediterranean Studies |sprache=en |abruf=2016-10-10}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.explorecrete.com/crete-west/Rethymnon_Fortezza.html |titel=Fortezza in Rethymnon |hrsg=Explore Crete |sprache=en |abruf=2016-10-11}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rethymnon.gr/index.php?id=158,341,0,0,1,0 Die Fortezza von Rethymno]&lt;br /&gt;
* [http://tour.rethymno.gr/en/route4/fortezza/fortezza.html The Fortezza fortress] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://hellas.teipir.gr/Thesis/Rethimno/greek/politismos.htm#%CE%A6%CE%BF%CF%81%CF%84%CE%AD%CF%84%CE%B6%CE%B1 |text=Αρχαιολογικα μνημεία – Φορτέτζα |wayback=20080531021858}} (griechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.explorecrete.com/greek/Rethymnon_Fortezza_GR.html Η Φορτέτζα στο Ρέθυμνο – τοποθεσία] (griechisch)&lt;br /&gt;
* [http://odysseus.culture.gr/h/3/gh351.jsp?obj_id=15421 Κάστρο Φορτέτζα – Ιστορικό] (griechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk auf Kreta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rethymno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Kretas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|R]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
	</entry>
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