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	<title>Forte Ceraino - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:11:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forte_Ceraino&amp;diff=2658430&amp;oldid=prev</id>
		<title>77.2.142.20: /* Heute */</title>
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		<updated>2024-10-15T10:34:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heute&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Plan Forte ceraino.png|mini|Plan des Werks nach einer Arbeit des [[Evidenzbüro|k.u.k. Evidenzbureaus]] (Archiviert nach 1867)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ForteCeraino.jpg|mini|Forte Ceraino – rechts hinten der Kehlkoffer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Ceraino.jpg|mini|Eingang zum Fort. Oben erkennt man die Schlitze für die Zugbrückenketten. Die eisernen Buchstaben der Inschrift sind inzwischen verschwunden.]]&lt;br /&gt;
Das Festungswerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forte Ceraino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1884 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Hlawaty&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ursprünglich eine österreichische militärische Liegenschaft im [[Königreich Lombardo-Venetien]], das bis 1866 zum [[Kaisertum Österreich]] gehörte. Es liegt links der [[Etsch]] auf einem Bergrücken in 236 m Höhe in der [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] Ceraino der Gemeinde [[Dolcè]] in der heutigen [[Provinz Verona]]. Zusammen mit dem gegenüberliegenden [[Forte Rivoli|Fort Wohlgemuth]] (jetzt Forte Rivoli) sowie dem [[Forte Monte|Fort Mollinary]] (jetzt Forte Monte) und der [[Straßensperre Chiusa]] (jetzt Forte di Chiusa) bildete es hinter der Sperre von [[Pastrengo]] den zweiten Riegel an der Etsch mit der Straße aus dem Süden nach [[Tirol]] (Heutige Staatsstraße 12 – SS&amp;amp;nbsp;12). Die spätere italienische Bezeichnung dafür lautete: „Gruppo di Rivoli“. Das ebenfalls zu dieser Sperrgruppe gehörende [[Forte San Marco]] wurde erst nach 1888 von den Italienern erbaut. Bauartbedingt waren die beiden Werke in der Lage, die gesamte Schlucht unter [[Kreuzfeuer]] zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Aufständen in der [[Italienische Unabhängigkeitskriege|Lombardei 1848]] wurden vor der damaligen [[Welschtirol|Tiroler]] Grenze zu [[Venetien]] zwei Sperrgruppen angelegt, die eventuellen gegnerischen Truppen hier den Durchzug durch das Tal der Etsch verwehren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde es auf Anregung des [[Feldmarschall]] [[Josef Wenzel Radetzky von Radetz|Radetzky]] in den Jahren 1850–1851 und erhielt den Namen von [[Feldmarschallleutnant]] Johann von Hlawaty, der sich um die Militärarchitektur verdient gemacht hatte. Die Planungen für den Bau wurden, wie bei den anderen Werken der Gruppe vom „k.k. Fortifikationsbureau“ in [[Verona]] durchgeführt. Die Bauaufsicht lag bei dem Geniemajor Felix von Swiatkiewich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Venetien nach dem [[Deutscher Krieg|Krieg von 1866]] für Österreich verloren war, verschob sich die Grenze nach Norden und die südlich gelegenen Festungswerke gingen in den Besitz des [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreichs Italien]] und somit der [[Regio Esercito]] über. Bis zum Jahre 1884 wurde das Fort in großen Teilen umgebaut (die Ausschussöffnungen der Kanonen mussten ja jetzt nach Norden gerichtet werden.) Bei der Wiederindienststellung wurde es in „Forte Ceraino“ umbenannt, womit man der Einfachheit halber den Namen des Weilers benutzte, auf dessen Gebiet das Werk lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der veralteten Bauweise, war es bereits bald nach der Fertigstellung als Festungsbau nutzlos geworden, wurde anschließend noch einige Jahre als Munitionsdepot genutzt und dann aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Angaben ==&lt;br /&gt;
Der Grundriss des Bauwerks ist unregelmäßig, da er durch das als Standort bestimmte Felsplateau vorgegeben war. Erbaut wurde es in hoch aufragendem Mauerwerk aus dem hier vorkommenden [[Veroneser Marmor]] ([[Ammonitico Rosso|rosso ammonitico]]) im Stil der damaligen Zeit mit einer wasserundurchlässigen Tonschicht und darüber einer Erdaufschüttung von bis zu zwei Metern auf der Decke. Die rechte Flanke ist an die Felswand angebaut. Zur Sicherung der nach Südosten gelegenen Rückseite mit dem Eingang wurde ein vorgeschobener Kehlkoffer mit Gewehrscharten errichtet. Die ursprünglich primäre Schussrichtung nach Nordwesten und Südwesten wurde nach dem Umbau durch die Italiener in Richtung Nordosten ergänzt. Diese Front mit der bisherigen lediglich krenelierten Mauer wurde durch ein Kasemattenkorps mit acht Geschützemplacemants ersetzt und massiv verstärkt. Weiterhin waren dann noch die bisherigen sechs Geschützkasematten nach Westen und zwei nach Südwesten gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fort war zum größten Teil von einem Graben von etwa zehn Metern Breite und drei Metern Tiefe umgeben. Die Wasserversorgung wurde über eine Regenwasserzisterne im Innenhof sichergestellt. Die Anlage wurde über eine [[Zugbrücke]] betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besatzung und Bewaffnung ==&lt;br /&gt;
Die Kriegsbesatzung bestand aus einer halben bis dreiviertel Kompanie Infanterie und 100 bis 115 Artilleristen.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewaffnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*8 Kanonen vom Kaliber 12 oder 15&amp;amp;nbsp;cm in der Nordbatterie&lt;br /&gt;
*9 Feldgeschütze in den übrigen Kasematten&lt;br /&gt;
*2 bis 4 Schnellfeuergeschütze zur Grabenverteidigung&lt;br /&gt;
*2 bis 4 Mörser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Das an und für sich unbeschädigte Bauwerk wurde in den letzten Jahren von den Angehörigen der Staatlichen Forstverwaltung ([[Corpo Forestale dello Stato|Corpo forestale dello stato]]) als Lager genutzt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht es leer und ist dem Verfall preisgegeben. Erreichbar ist es vom Weiler Ceraino über eine schmale Militärstraße, die vor dem Fort zum Forte Monte und dem Weiler Monte abzweigt. Auf der Kompass Wanderkarte Nr. 102 ist es nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
Alle technischen Angaben, auch zu Bewaffnung und Besatzung, beziehen sich nur auf das italienische Fort nach 1884, wie sie unter anderem vom k.u.k. Evidenzbureau eruiert werden konnte. Für die Zeit vor dem Umbau sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Angaben vorhanden.&lt;br /&gt;
* Siehe auch →[[Risorgimento]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ComandoMilitareCeraino.jpg|mini|Ehemaliges k.k.-Kommandogebäude in Ceraino]]&lt;br /&gt;
* Francesco Garau, Augusto Garau: &amp;#039;&amp;#039;Forti – Rocche e Castelli della Provincia di Verona.&amp;#039;&amp;#039; Provincia di Verona Turismo (Verona)&lt;br /&gt;
* Vittorio Jacobacci: &amp;#039;&amp;#039;La piazzaforte di Verona sotto la dominazione austriaca 1814–1866.&amp;#039;&amp;#039; Cassa di Risparmio di Verona Vicenza e Belluno (Verona 1980)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Il Quadrilatero nella storia militare, politica, economica e sociale dell&amp;#039;Italia risorgimentale 1967.&amp;#039;&amp;#039; Comune di Verona (Verona)&lt;br /&gt;
* A. Sandrini, P. Brugnoli: &amp;#039;&amp;#039;Architettura a Verona dal periodo napoleonico all&amp;#039;età contemporanea.&amp;#039;&amp;#039; Banca popolare di Verona 1994 (Verona)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.fortificazioni.net/pastrengo/ceraino.htm&lt;br /&gt;
* http://www.terradeiforti.it/forteceraino.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=45/34/33/N |EW=10/49/53/E |type=landmark|region=IT-VR|elevation=236|dim=100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Festungswerk an der Grenze zu Italien|Hlawaty]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in der Provinz Verona|Ceraino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienisches Festungswerk an der Grenze zu Österreich-Ungarn|C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolcè]]&lt;/div&gt;</summary>
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