<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forte_Airolo</id>
	<title>Forte Airolo - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forte_Airolo"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forte_Airolo&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T01:35:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forte_Airolo&amp;diff=1298561&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Auftrag und Werk */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forte_Airolo&amp;diff=1298561&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-29T01:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auftrag und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Forte Airolo&lt;br /&gt;
|Bild = Airolo Forte 2013.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Forte Airolo (2013)&lt;br /&gt;
|Alternativname = Forte Fondo del Bosco&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1887 bis 1890&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Festung&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Rasa Pietra, Granit&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Airolo]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46/31/42/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/35/21/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-TI&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 1297&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=right}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Airolo - connecting corridor numbered.svg|mini|Legende: unten Forte, oben Foppahügel, 1 Verbindungstunnel zum Südportal, 2 Blockhaus, 3 Hilfstunnel für Bau, 4 Bahntunnel]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Airolo Foppahügel.JPG|miniatur|Infanteriewaffenanlage Foppahügel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotthard 1916 Forte Airolo.jpg|mini|Festungsartilleriekompanie 1, 1916]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forte di Airolo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forte Fondo del Bosco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gehört zusammen mit dem [[Fort Hospiz]] zu den ehemals bedeutenden Werken der schweizerischen [[Landesverteidigung]]. Es liegt in der [[Schweiz]] im [[Kanton Tessin]] auf {{Höhe|1300|CH}} oberhalb des Ortes [[Airolo]] am Südportal der [[Gotthardbahn]] und der [[Gotthardpass|Gotthardstrasse]]. Das 1889 in Betrieb genommene Fort wurde 1947 als Kampfanlage aufgehoben und 1989 teilweise in ein Museum umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.forti.ch/de/wege-werke/san-gottardo/forte-airolo/ Forte Airolo] [[Fortificazioni Ticinesi]] Festungswanderweg Nr. 9: Objekt 01 Forte Airolo&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile des Forts werden weiterhin vom schweizerischen Militär benutzt und die Anlage befindet sich in einem militärischen Sperrgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Verteidigungsanlage wurde 1887 bis 1890 erbaut und galt in der damaligen Zeit unter anderem aufgrund ihrer Granitabdeckung und den neuesten vorgehaltenen Waffensystemen (Zwillingsgeschütz, Kugelmörser, [[Fahrpanzer]] der [[Grusonwerk|Grusonwerk AG Buckau]] usw.) als eine der modernsten [[Festung]]en Europas. Es ist die best erhaltene Festung aus dieser Epoche in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich abzeichnete, dass die seit 1887 in Bau befindliche Anlage nicht rechtzeitig fertig werden könnte, um bei einem Angriff den Kessel von Airolo zu schützen, beschloss man ein provisorisches Werk oberhalb des Forte Airolo auf [[Festung Motto Bartola|Motto Bartola]] zu erstellen. 1888 wurde mit dem Bau begonnen, der im Sommer 1890 abgeschlossen werden konnte, im gleichen Jahr wie das Forte Airolo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde mit einem Stollen die Verbindung zum Eingang des Eisenbahntunnels und der dortigen Sicherungsanlage erstellt und das Werk mit den Aussenanlagen &amp;#039;&amp;#039;Flankiergalerie Stuei&amp;#039;&amp;#039; mit zwei 8.4&amp;amp;nbsp;cm Kanonen Modell 1879 und armierte Infanteriewaffenanlagen auf dem &amp;#039;&amp;#039;Foppahügel&amp;#039;&amp;#039; – zum besseren Schutz des Forte Airolo – erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veraltete Festung wurde 1947 als [[Schweizer Reduit|Reduit]]-Kampfanlage aufgehoben. Sie diente bis 1953 als Schulfestung, anschliessend wurde die Mehrzahl der Geschütze und Lafetten demontiert und eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe wurde von der [[Festung Foppa Grande]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterkunftstrakt wird heute von der [[Schweizer Armee]] als [[Kaserne]] benutzt, während der ehemalige Kampftrakt seit 1989 ein Museum ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bunkerfreunde.ch/anlagen_ti_airolo.html Bunkerfreunde: Anlagen Airolo]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftrag und Werk ==&lt;br /&gt;
Das Fort hatte die Aufgabe, den 1882 eröffneten [[Gotthardtunnel]], die Gotthardstrasse und die Strasse ins [[Val Bedretto]] zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festung wurde nach den neuesten technischen Erkenntnissen der damaligen Zeit aus ganz Europa erstellt: Der Plan stammte vom [[Graubünden|Bündner]] [[Daniel von Salis-Soglio|Daniel Freiherr von Salis-Soglio]], der damals [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischer]] Generalgenieinspektor war, die Steinmetze waren vorwiegend Italiener, der Stahl für den Zwillingspanzerturm kam aus [[Böhmen]] (heute Teil Tschechiens), die Waffen wurden in Deutschland hergestellt, während die Belgier für die Anordnung der Geschütze zuständig waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreistöckige Werk umfasst einen Kampf- und Unterkunftstrakt und Flankiergalerien. Es ist ins Gelände eingebaut, von einem mit drei [[Kaponniere]]n gesicherten Graben umgeben und mit ein Meter hohen Granitquadern überdeckt. Speziell fester Granit musste aus der Gegend von [[Faido]] und [[Lavorgo]] zuerst mit der Bahn und dann mit Saumtieren herbeigeschafft werden. Die runde Architektur erforderte eine aufwändige Steinmetzarbeit, bei der fast kein Stein dem anderen gleicht. Die Baukosten betrugen rund 1.5 Millionen Franken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 1 km langer Stollen führt vom Werk direkt zum Eingang des Gotthard-Bahntunnels. Dadurch wäre es möglich gewesen, das südliche Tunnelportal zu schliessen und das Fort von Norden her über den Bahntunnel zu versorgen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fort-airolo.jpg|Sicht von der Gotthardpassstrasse&lt;br /&gt;
Forte Airolo Schweiz.jpg|Granitabdeckung und Graben&lt;br /&gt;
Kaponniere.jpg|Graben mit einer der drei Kaponnieren&lt;br /&gt;
ForteAirolo03.JPG|Eingangsbereich&lt;br /&gt;
ForteAirolo05.JPG|Munitionsmagazine im Untergeschoss&lt;br /&gt;
ForteAriolo10.JPG|Eingang des Verbindungstunnels zum Südportal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewaffnung ==&lt;br /&gt;
Die Erstbewaffnung bestand aus zwei 12&amp;amp;nbsp;cm Ringrohrkanonen Modell 1882 in einem gemeinsamen Panzerturm des Systems [[Hermann Gruson|Gruson]], zwei 12&amp;amp;nbsp;cm Kugelmörsern Modell 1888 Gruson in einem Panzerstand, fünf 8.4&amp;amp;nbsp;cm Ringrohrkanonen Modell 1880, wovon drei Richtung Leventina und zwei Richtung Bedrettotal ([[Passo San Giacomo]]) zeigten, vier 5.3&amp;amp;nbsp;cm Schnellfeuerkanonen 1887 in Versenk-Panzertürmen ([[Fahrpanzer]]), zwölf 8.4&amp;amp;nbsp;cm Bronzekanonen Modell 1871 in den drei Kaponnieren  und drei Beobachtungspanzertürmchen. 1901 wurden die beiden Kugelmörser durch zwei 12&amp;amp;nbsp;cm Panzerhaubitzen Modell 1891 ersetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ForteAirolo09.JPG|12&amp;amp;nbsp;cm Zwillingsringrohrkanonen Modell 1882, Panzerturm vom Richterraum aus gesehen&lt;br /&gt;
ForteAirolo04.JPG|12&amp;amp;nbsp;cm Kugelmörser Grusonwerk 1888 Nr. 3 &lt;br /&gt;
ForteAirolo06.JPG|8.4&amp;amp;nbsp;cm Ringrohrkanone Modell 1880&lt;br /&gt;
ForteAirolo01.JPG|verschiebbarer 5.3&amp;amp;nbsp;cm Fahrpanzer&lt;br /&gt;
ForteAirolo11.JPG|8.4&amp;amp;nbsp;cm Bronzekanone Modell 1871 in der Kaponniere&lt;br /&gt;
ForteAirolo12.JPG|ehemaliger Munitionsaufzug von den Munitionsmagazinen in die Geschützräume &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festungsmuseum ==&lt;br /&gt;
Die Gedenkanlässe zur [[Mobilmachung (Schweiz)|Mobilmachung]] gaben den Anstoss im Kampftrakt ein Festungsmuseum zu eröffnen. Dank der Hilfe von Aktivdienstveteranen der [[Festungsartillerie (Schweiz)|Festungsartilleriekompanie 16]], der Festungsbrigade 23 und Angehörigen des [[Festungswachtkorps]] konnte das Museum 1989 eröffnet und 1999 erweitert werden. Von aussen präsentiert sich dieses einmalige Baudenkmal weitgehend wie bei seiner Inbetriebnahme vor über 100 Jahren. Im Innern finden sich bemerkenswerte Steinmetzarbeiten. Die Ausstellungsobjekte sind Festungs- und mobile Geschütze, Panzerabwehrwaffen, Maschinengewehre, Fliegerabwehrwaffen, Waffen für die Aussenverteidigung, Handfeuerwaffen und Geräte aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperrstelle Südportal ==&lt;br /&gt;
Zur Verteidigung des Eisenbahn- und des späteren Autobahntunnels bei Airolo bestand neben dem &amp;#039;&amp;#039;Blockhaus&amp;#039;&amp;#039; (Armeebezeichnung A 8309) eine ganze Anlage mit rund vierzig Objekten, die mit unterirdischen Gängen und dem Verbindungstunnel zum Forte Airolo versehen waren. Im [[Lawinenwinter 1951]] konnten sich Bewohner des von Lawinen verschütteten Airolo durch den Tunnel in der damals noch geheimen Festung in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886–1887 wurde das erste Verteidigungssystem für den 1882 eröffneten Bahntunnel erstellt. Für den Bau des „Wachhauses“ und die Minenkammer musste der Südausgang verlängert und zur Sprengung für den Kriegsfall vorbereitet werden. In der verlängerten Tunnelröhre baute man ein Gitter- und ein Panzertor ein. Diese konnten von der Flankiergalerie in der östlichen Tunnelwand aus durch zwei Scharten mit 8.4&amp;amp;nbsp;cm Kanonen auf Rollschemel unter Feuer genommen werden. Oberhalb der heutigen Strasse ist die Aussenstation „Blockhaus“, die über eine Treppe mit dem Wachhaus beim Tunneleingang verbunden ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Airolo Blockhaus.JPG|Blockhaus über dem Südportal der Gotthardbahn&lt;br /&gt;
Airolo Blockhaus Fahrpanzer.JPG|Blockhaus mit Fahrpanzer&lt;br /&gt;
ForteAirolo07.JPG|Festungsflammenwerfer, der beim Tunneleingang platziert war&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigung Freunde des Forte Airolo ==&lt;br /&gt;
Die Vereinigung «Freunde des Forte Airolo» wurde 1991 gegründet. Ihr Zweck ist der Schutz und Erhalt des Forte Airolo als nationales Denkmal der Festungsbaukunst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://forteairolo.ch/de/storia/ Vereinigung Forte Airolo: Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Dietler (Oberst und Kommandant, Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;Album der St. Gotthard-Besatzung. Album della Guarnigione del S. Gottardo 1914-1916&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Atar, Genf 1916 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ticino.ch/de/commons/details/Museum-Forte-Airolo/2750.html Museum: Öffnungszeiten und Preise]&lt;br /&gt;
* [http://jongliertricks.ch/media/doks/DokForteAirolo.pdf Ausführliches Dossier über das Forte Airolo (PDF)]&lt;br /&gt;
* [https://www.gotthardbahn.ch/2_geschichte/kap21/kap21.htm Die Verbindung zwischen dem Bahntunnel und den Befestigungsanlagen am Gotthard]&lt;br /&gt;
* [https://api3.geo.admin.ch/rest/services/kgs/MapServer/ch.babs.kulturgueter/5226/extendedHtmlPopup?lang=it Forte Airolo] in api3.geo.admin.ch (abgerufen am: 2. Mai 2016.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Tessin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmuseum in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsgebiet Gotthard|Airolo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|Airolo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1880er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Airolo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Kanton Tessin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1989]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
	</entry>
</feed>