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	<title>Fort de la Pompelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:10:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fort_de_la_Pompelle&amp;diff=1257427&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8070:D381:A740:3617:F0F3:5366:F25C: /* Benennung */ Link</title>
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		<updated>2025-06-06T03:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Benennung: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fort de la pompelle kehlseite.jpg|mini|Le Fort de la pompelle (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fort de la pompelle 062.JPG|mini|Luftbild 1918]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort de la Pompelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zeitweilig: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort de Herbillon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wurde in den Jahren 1880 bis 1883 errichtet, um den Festungsgürtel um [[Reims]] zu vervollständigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelte sich jedoch nicht um einen geschlossenen Gürtel, da die Festungen in einem Dreiviertelkreis mit Front Richtung Nordosten angelegt waren. Der restliche Teil war unbefestigt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gehörte damit zum Befestigungssystem, das nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg von 1870]] an der französischen Ostgrenze durch den General [[Raymond Adolphe Séré de Rivières|Séré de Rivières]] errichtet wurde. Es wurde der Schlüssel zur Verteidigung von Reims und zu einem Brennpunkt während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
Zeitweilig war es nach dem General [[Émile Herbillon]] benannt. Per Präsidialdekret vom 21. Januar 1887 setzte der Kriegsminister [[Georges Boulanger]] um, dass alle Forts, befestigte Artillerieanlagen und Kasernen des Système Séré de Rivières die Namen von ehemaligen Militärkommandanten zu tragen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Note n° 5285 vom 25. März 1886 des Kriegsministers Boulanger an die Generalkommandanten der Militärregionen; Präsidialdekret vom 21. Januar über die Umbenennung der Forts, befestigte Artillerieanlagen und Kasernen gemäß dem Vorschlag des Kriegsministers M. le général Boulanger.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. Oktober 1887 wurde das vom Nachfolger Boulangers, [[Théophile Ferron]],&amp;lt;ref&amp;gt;mit der Note n° 14980 vom gleichen Datum&amp;lt;/ref&amp;gt; rückgängig gemacht und das Fort erhielt seinen ursprünglichen Namen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Fläche beläuft sich auf 2,31 Hektar, bewaffnet war das Fort mit sechs [[Canon de 155 mm C modèle 1881]] und vier [[Canon de 138 modèle 1873–74]]. Dazu kamen fünf [[Revolverkanone]]n als Flankierungsgeschütze und einige [[Mitrailleuse]]n. Als Relikte gehörten noch drei alte Zwölfpfünder [[Canon 12 de culasse modèle 1884]] in den Grabenwehren zum Inventar. Die Besatzung bestand aus einer Artilleriekompanie mit einer Stärke von 277 Mann. Die Anlage hatte die Grundfläche eines Rechtecks mit stumpf einspringender Kehle und war von einem Graben mit Stahlgitterzaun umgeben. Über diesen [[Kehle (Festung)|Kehlgraben]] führte eine [[Zugbrücke]]. An der linken Schulter befand sich eine Doppelgrabenkaponniere zur Deckung von Front und linker [[Flanke (Militär)|Flanke]], auf der rechten Schulter eine einfache [[Kaponniere]] zur Deckung der rechten Flanke. Der Kehlgraben wurde durch zwei sich beidseitig des Eingangs befindliche Kehl[[grabenstreiche]] gesichert. Aufgeführt war das Fort in Steinbauweise mit einer ca. 2,5&amp;amp;nbsp;m hohen Erdeindeckung auf dem Dach. Bauartbedingt war eine Infanterieverteidigung von hier aus nicht vorgesehen. Bei Kriegsende waren einige unterirdische Gänge mehrere hundert Meter durch die [[Kreide (Gestein)|Kreide]] zu den rückwärtigen Linien getrieben worden, um einen ungefährdeten Zugang zu ermöglichen. Es war als Zwischenwerk errichtet worden, um die Flanken der Hauptwerke [[Fort Nogent l’ Abessee]] im Norden und [[Fort de Montbré]] im Südwesten zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Fort liegt noch auf dem Gebiet der Gemeinde [[Puisieulx]], etwa fünf Kilometer südöstlich von Reims an der Route Départementale 944 (ex-Nationale 44), die von Reims nach [[Châlons-en-Champagne]] führt. Inzwischen ist Reims mit seinen Vororten dicht an das Fort herangewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle im Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1913 desarmiert, wurde das Fort am 4. September 1914 von den vorrückenden deutschen Truppen eingenommen. Bedingt durch den Rückzug der Deutschen nach der [[Schlacht an der Marne (1914)|Schlacht an der Marne]], konnte es das französische 138. Infanterieregiment (138&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; régiment d’infanterie) am 24. September 1914 wieder besetzen. Es blieb von da an dauerhaft in französischer Hand und widerstand schwerem deutschen Artilleriefeuer und wiederholten Infanterieangriffen. Im weiteren Verlauf des Krieges spielte die „Pumpenburg“ eine prägende Rolle, denn durch die für die Deutschen vom Fort ausgehende Gefahr kam es auch für die Region zu folgenschweren Bombardements und nicht unerheblichen Kollateralschäden in der Stadt Reims.&amp;lt;ref&amp;gt;Die erste Beschießung von Reims fand allerdings durch französische Truppen statt, die damit ihren Rückzug zur Marne deckten (Reichsarchiv: &amp;#039;&amp;#039;Das Marnedrama.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verteidigt wurde die Befestigung im Rahmen des von der französischen Armee praktizierten Rotationssystems von insgesamt 180 verschiedenen Infanterieregimentern sowie von zwei russischen Verbänden ([[Expeditionskorps der Russischen Armee in Frankreich|Brigades spéciales russes]]), die [[Zar]] [[Nikolaus II. (Russland)|Nikolaus II]] im Jahre 1916 persönlich nach Frankreich abkommandiert hatte. Unterstützt wurden sie von einigen Kanonenbooten der französischen Marine, die auf dem [[Canal de l’Aisne à la Marne]] zwischen Sept-Saulx und [[Val-de-Vesle|Courmelois]] verankert waren und von dort die deutschen Linien beschossen. Während der [[Schlacht an der Aisne (1918)|Dritten Aisneschlacht]] wurde das Fort von den deutschen Truppen dreimal massiv angegriffen u.&amp;amp;nbsp;a. am 1. Juni 1918 mit 15 Panzerwagen. Durch das Infanterie-Regiment Nr. 465 der [[238. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|238. Infanterie-Division]] wurde es kurzzeitig erobert. Aufgrund der schwachen Kräfte konnte es jedoch nicht gehalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Infanterie-Regiments Nr. 463.&amp;#039;&amp;#039; 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Fort wurde von Einheiten des „1.&amp;amp;nbsp;Kolonialen Armeekorps“ („1er Corps d’Armée Colonial“) unter Général Mazillier zurückerobert, diese Verbände hielten das Fort bis zum Waffenstillstand besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stärke der Verteidiger betrug bis zu 2.000 Mann, die in dem zum Teil zerstörten Fort unter schlechten Bedingungen untergebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszustand ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde das Fort aufgegeben und blieb sich selbst überlassen. Am 23. März 1922 wurde es zum [[Monument historique]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 bot die Domänenverwaltung (l’administration des Domaines) das Gelände mitsamt dem Bauwerk zum Verkauf an. Dies versetzte die Vereinigungen der ehemaligen Frontkämpfer (Associations d’anciens combattants) in helle Aufregung, woraufhin dann, um die Wogen zu glätten, das Fort von der „Fédération nationale André Maginot“ erworben und für einen symbolischen [[Französischer Franc|Franc]] der Stadt Reims zur Nutzung auf Dauer überlassen wurde. Seit dieser Zeit ist Reims der Eigentümer der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Museum im Fort de la Pompelle ==&lt;br /&gt;
Heute befindet sich das „Musée du Fort de la Pompelle“ im zugänglichen Teil der Anlage. Es wurde am 10. November 1972 durch [[Michel Debré]], dem damaligen Verteidigungsminister, eingeweiht. Das Museum zeigt, einzigartig in der Welt, eine Sammlung von 560 deutschen militärischen Kopfbedeckungen, eine große Sammlung von Säbeln, Orden und Medaillen, sowie Uniformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum erinnert eine Tafel an den gefallenen französischen Jagdflieger [[René Dorme]], der 1917 über dem Fort vom deutschen Jagdflieger [[Heinrich Kroll]] abgeschossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. November 1968 sagte Jean Taittinger, Bürgermeister von Reims, in einer Ansprache:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=La Ville de Reims reconnaissante du sacrifice des milliers de ses défenseurs, a décidé que ce sol sacré ferait désormais partie du patrimoine de la Cité. Le nom du Fort de la Pompelle mérite d&amp;#039;être gravé pour l’éternité dans les annales de la patrie!&lt;br /&gt;
 |Sprache=fr&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Die Stadt Reims anerkennt dankbar die Opfer, die Tausende ihrer Verteidiger hier gebracht haben, und es wurde entschieden, dass diese heilige Erde ein Teil des Erbes dieser Stadt ist. Der Name Fort de la Pompelle verdient es, für alle Zeit in den Annalen des Vaterlandes verewigt zu werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Système Séré de Rivières]]&lt;br /&gt;
* [https://www.itinerairesbis.com/choix_monde/musee/pompelle/pompelle.htm Site sur le fort de la Pompelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/12/58/N|EW=4/7/45/E|type=landmark|region=FR-51|name=Fort de la Pompelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Französische Befestigungen der Barrière de fer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4679470-0|VIAF=246295221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:La Pompelle Fort de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Puisieulx|Fort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barrière de fer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Festung)]]&lt;/div&gt;</summary>
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