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	<title>Fort Union National Monument - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Fort der US-Armee in New Mexico. Der gleichnamige private Pelzhandelsposten an der Grenze zwischen North Dakota und Montana ist unter [[Fort Union Trading Post National Historic Site]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Nationalpark&lt;br /&gt;
|title           = &lt;br /&gt;
|altmap          = &lt;br /&gt;
|altmap_name     = &lt;br /&gt;
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|region-ISO      = US-NM&lt;br /&gt;
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|specific        = Historisches Fort der US-Armee am Santa Fe Trail&lt;br /&gt;
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|img5_name       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fort union 1857.jpg|mini|Fort Union – Blick von den Bergen, etwa 1855]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Union National Monument&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gedenkstätte vom Typ eines [[National Monuments in den Vereinigten Staaten|National Monuments]] im Nordosten des [[Vereinigte Staaten|US]]-Bundesstaats [[New Mexico]]. Sie bewahrt einen historischen [[Garnison|Militärstützpunkt]], der 1851 angelegt wurde, um das im [[Mexikanisch-Amerikanischer Krieg|Mexikanisch-Amerikanischen Krieg]] 1846/48 eroberte Territorium New Mexico zu kontrollieren und die Handelszüge auf dem [[Santa Fe Trail]] vor Indianer-Überfällen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter schwierigen Bedingungen mit einfachsten Mitteln errichtet, wurde das Fort mehrfach ausgebaut, bevor im [[Sezessionskrieg|Amerikanischen Bürgerkrieg]] eine neue befestigte Stellung rund eineinhalb Kilometer entfernt bezogen wurde. Diese wurde nach dem Bürgerkrieg wieder aus- und umgebaut und spielte eine wichtige Rolle in den [[Indianerkriege]]n der 1870er Jahre. Das Fort wurde 1891 aufgegeben, als die Eisenbahn den Standort überflüssig machte und die Bedrohung durch die Indianer Vergangenheit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Santa Fe Trail&amp;#039;&amp;#039; war der wichtigste Handelsweg von den besiedelten Regionen der Vereinigten Staaten am [[Missouri River]] durch die Steppen und Wüsten des späteren Kansas und Colorado nach [[Santa Fe (New Mexico)|Santa Fe]], der Hauptstadt der [[Mexiko|mexikanischen]] Provinz &amp;#039;&amp;#039;Nuevo Mexico&amp;#039;&amp;#039;. Der Handel hatte erst 1822 nach der Unabhängigkeit Mexikos von Spanien begonnen und erfuhr bis in die 1840er Jahre einen bedeutenden Aufschwung. Über Konflikte zwischen der seit 1836 unabhängigen [[Republik Texas]], Mexiko und den USA begann 1846 der Mexikanisch-Amerikanische Krieg, den Mexiko 1848 verlor. Mexiko musste im folgenden [[Vertrag von Guadalupe Hidalgo]] die Territorien der heutigen US-Bundesstaaten [[Kalifornien]], [[Arizona]], [[Nevada]], [[Utah]], Teile von [[Colorado]] und [[Wyoming]] und auch New Mexico an die Vereinigten Staaten abtreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
New Mexico gehörte zum &amp;#039;&amp;#039;Ninth Military Department&amp;#039;&amp;#039; (ab 1853 dann &amp;#039;&amp;#039;New Mexico Military Department&amp;#039;&amp;#039;), dem seit dem Krieg 10 % der gesamten Mannstärke der US-Armee zugeordnet waren. Nach dem Krieg hatte die [[United States Army|US-Armee]] zunächst elf kleine Stützpunkte durch den ganzen Südwesten verteilt, die sich 1850/51 als unpraktisch herausstellten; einzeln waren sie zu schwach gegen die [[Apachen]] und [[Comanchen|Komantschen]], für koordinierte Aktionen lagen sie zu weit auseinander. In einer abgelegenen Region mit extremem Klima, galten die Posten nicht als attraktiv. Das hatte negative Folgen für die Disziplin und Schlagkraft der Truppenteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin errichtete die Armee unter der Koordination von Lieutenant Colonel [[Edwin Vose Sumner]] zwei neue Forts an den Knotenpunkten des Santa Fe Trails: 1850 &amp;#039;&amp;#039;Fort Atkinson&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;[[Dodge City|Fort Dodge]]&amp;#039;&amp;#039;) am nordöstlichen Verzweigungspunkt und 1851 &amp;#039;&amp;#039;Fort Union&amp;#039;&amp;#039;, wo sich die beiden alternativen Wege wieder vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorposten an der Grenze der Zivilisation waren das Military Department und sein wichtigstes Fort weitgehend selbständig. Da Befehle aus Washington monatelang unterwegs gewesen wären, mussten die Kommandeure Entscheidungen selbst treffen. Fort Union war ein frühes Kommando in der Karriere einiger Offiziere, die später hohe Positionen erreichten. Darunter waren [[James Henry Carleton]], [[Brevet-Rang|Brevet]]-Brigadegeneral und Autor von militärischen Fachbüchern, in Fort Union 1852, [[William T. H. Brooks]], Generalmajor, in Fort Union 1852, [[George Bibb Crittenden]], Generalmajor, in Fort Union 1860–61, [[John R. Brooke]], Generalmajor, in Fort Union 1867–68, [[John Irvin Gregg]], Brevet-Brigadegeneral, in Fort Union 1870–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Fort im Laufe der Zeit ==&lt;br /&gt;
Fort Union liegt auf etwa 2000&amp;amp;nbsp;m über dem Meer an den Hängen der bis zu 3000&amp;amp;nbsp;m hohen Berge der &amp;#039;&amp;#039;[[Sangre de Cristo Range|Sangre-de-Cristo-Kette]]&amp;#039;&amp;#039;, rund 150&amp;amp;nbsp;km südlich des [[Raton Pass]]es und etwa 175&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Santa Fe. Den Standort hatte Sumner persönlich ausgesucht, der die Gegend aus dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fort Union waren von Anfang an Regimenter der [[Infanterie]] und der [[US-Kavallerie|Dragoner]] stationiert, ab 1852 kam eine [[Batterie (Militär)|Batterie]] leichter [[Artillerie]] hinzu, ab 1856 auch &amp;#039;&amp;#039;mounted rifleman&amp;#039;&amp;#039; ([[berittene Infanterie]]). Erster Kommandeur war Captain [[Edmond B. Alexander]] vom 3. Infanterie-Regiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Fort von 1851 war eine offene Konstruktion aus einzeln stehenden Holzhütten, es wurde mehrfach erweitert und war 1861 mit maximal 1669 Soldaten der größte Stützpunkt westlich des [[Mississippi River]]s und wegen der Gehälter der Soldaten und lukrativen Versorgungsverträgen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Anfangs war das Fort nur als temporäre Einrichtung geplant und wurde durch die Soldaten selbst mit einfachsten Mitteln aus [[Blockhaus|Blockhäusern]] erbaut. Die Bauten waren bald in schlechtem Zustand, ein von Sumner befohlener Versuch der Selbstversorgung durch eine von den Soldaten betriebene Farm scheiterte unter den klimatischen Bedingungen New Mexicos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem erfüllte Fort Union seine Aufgabe. Die Truppen organisierten Patrouillen auf dem Santa Fe Trail und eskortierten einzelne Planwagenzüge. Händler und Autor William Davis gab im Jahr 1857 seinen erfreuten Eindruck des Forts wieder, als er nach den menschenleeren Steppen den Stützpunkt erreichte, der für die Sicherheit seines Geschäftes verantwortlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Fort Union, a hundred and ten miles from Santa Fé, is situated in the pleasant valley of the Moro. It is an open post, without either stockades or breastworks of any kind, and, barring the officers and soldiers who are seen about, it has much more the appearance of a quiet frontier village than that of a military station. It is laid out with broad and straight streets crossing each other at right angles. The huts are built of pine logs, obtained from the neighboring mountains, and the quarters of both officers and men wore a neat and comfortable appearance.--&amp;gt;Fort Union, 175&amp;amp;nbsp;Kilometer vor Santa Fe, liegt im lieblichen Tal des Moro Bachs. Es ist ein offener Posten, ohne jede Palisaden oder Brustwehr und würde man nicht die Offiziere und Soldaten sehen, würde es eher wie ein ruhiges Grenzdorf erscheinen, denn wie eine Militärstation. Es ist mit breiten, geraden Straßen angelegt, die sich im rechten Winkel kreuzen. Die Hütten sind aus Kiefernholz gebaut, das in den benachbarten Bergen geschlagen wurde und die Unterkünfte sowohl der Offiziere, wie der Mannschaften machen einen gepflegten und angenehmen Eindruck.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;William H. Davis, &amp;#039;&amp;#039;El Gringo – or New Mexico and Her People&amp;#039;&amp;#039;, Harper &amp;amp; Brothers Publishers, New York 1857, S. 51 (auch [https://ia800304.us.archive.org/BookReader/BookReaderImages.php?zip=/20/items/elgringoornewmex00davi/elgringoornewmex00davi_jp2.zip&amp;amp;file=elgringoornewmex00davi_jp2/elgringoornewmex00davi_0061.jp2&amp;amp;id=elgringoornewmex00davi&amp;amp;scale=4&amp;amp;rotate=0 S. online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Sezessionskrieg|Amerikanischen Bürgerkriegs]] 1861 wurde der alte Standort in ein Depot umgewandelt und eineinhalb Kilometer entfernt eine gegen leichten Artilleriebeschuss gesicherte Festung mit großen sternförmigen Erdwällen nach dem [[Tenaillensystem]] errichtet. Dabei wurde an Fort Union das zentrale [[Depot (Militär)|Depot]] an militärischen Versorgungsgütern (Waffen, Munition, Verpflegung) für den Südwesten angelegt. Bis zum Ende des Krieges waren zusätzlich Freiwilligen-Einheiten und [[Miliz (Volksheer)|Milizen]] in Fort Union stationiert. Sie kamen überwiegend aus New Mexico und dem benachbarten Colorado, gegen Ende des Krieges sogar aus Kalifornien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862, nach der Niederlage der [[United States Army im Sezessionskrieg|Unionsarmee]] in der [[New-Mexico-Feldzug#Valverde|Schlacht von Valverde]], war das Fort das einzige Hindernis zwischen den [[Confederate States Army|konföderierten Truppen]] und den kriegswichtigen Goldfeldern in Colorado. Ironischerweise war [[Henry Hopkins Sibley]], der Befehlshaber der konföderierten Invasionsarmee, bevor er sich der [[Konföderierte Staaten von Amerika|Konföderation]] anschloss, 1861 selbst zeitweilig Befehlshaber des Forts gewesen. Die [[Garnison]] des Forts wurde durch Milizen aus Colorado unter Oberst [[John Potts Slough]] verstärkt. Slough marschierte mit dem Gros seiner Truppen auf die Konföderierten zu und schlug deren Vorhut rund 100&amp;amp;nbsp;km südlich des Forts in der [[Schlacht am Glorieta-Pass]]. Die Konföderierten zogen sich daraufhin zurück, der [[New-Mexico-Feldzug]] war gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterhalt der Erdwälle wurde im Frieden bald als zu aufwändig angesehen. Das dritte Fort wurde gleich neben den Wällen mit einfachen, landestypischen Wänden aus [[Lehmziegel|Adobe]]-Ziegeln erbaut. Es wurde mehrfach erweitert, ab 1867 etwa um ein Militärkrankenhaus. Baukosten und die Stationierung der Truppen brachten Aufträge für die lokale Bevölkerung und trugen wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Region bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indianerkriege ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Foun indian campaigns.jpg|mini|Feldzüge gegen Indianer von Fort Union zwischen 1854 und 1874]]&lt;br /&gt;
Gab es schon vor dem Bürgerkrieg einzelne Kampagnen gegen die [[Indianer Nordamerikas|Indianervölker]] in unmittelbarer Nähe des Forts, gingen von Fort Union in der Spätphase des Sezessionskriegs und danach mehrere Feldzüge im Rahmen der [[Indianerkriege]] aus. Dazu wurde [[Kit Carson]] im Jahr 1866 kurzzeitig als [[Brevet-Rang|Brevet]]-[[Brigadegeneral]] in Fort Union verpflichtet, um seine Kenntnisse vom Land und dessen Bewohnern der Armee zur Verfügung zu stellen. Carson war einer der berühmtesten [[Trapper]] und [[Militärische Aufklärung|Scouts]] (Kundschafter), ausgezeichnet für seine Rolle im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und im Bürgerkrieg und er hatte Erfahrung in militärischen Kampagnen gegen Indianer, seit er 1864 den Feldzug gegen die [[Navajo (Volk)|Navaho]] geführt hatte, der zu einer als „[[Langer Marsch (Diné)|Langer Marsch]]“ bekannt gewordenen Zwangsumsiedlung führte. In Fort Union führte er eine Kampagne gegen die [[Mescalero|Mescalero-Apachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Cheyenne (Volk)|Cheyenne]], [[Arapaho]], [[Kiowa]] und Komantschen wurden 1867 zwangsweise aus ihren traditionellen Jagdgebieten in [[Indianerreservat]]en im [[Indianer-Territorium]], dem heutigen [[Oklahoma]] umgesiedelt. Anlass waren einige Überfälle auf weiße Siedler, Farmen, Händler und nicht zuletzt auf die Eisenbahn, die immer weiter in die Prärien von [[Kansas]] vorrückte. Die Völker hielten sich nur teilweise an die ihnen aufgezwungenen Verträge, sie konnten oder wollten ihre Jagdgebiete und die einzige Lebensweise, die sie kannten, nicht aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armee reagierte mit kleineren Kampagnen im ganzen Südwesten und gegen fast alle Völker der Region. Ab 1871 wurden die Soldaten von Fort Union auch eingesetzt, um illegalen Handel zwischen Bewohnern New-Mexikos, überwiegend indianischer Abstammung aus den [[Pueblo-Kultur|Pueblo-Völkern]], und den Indianern der [[Prärie]], vor allem den Komantschen, zu verhindern. Dabei sollten einerseits die Prärie-Indianer vor dem für sie verbotenen Alkohol geschützt werden, andererseits lag es im Interesse der US-Regierung, die Völker in Abhängigkeit vom [[Bureau of Indian Affairs]] und seinen Agenturen zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo E. Oliva, Kapitel 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konflikte eskalierten im Sommer 1874: Nach einigen Überfällen der Kiowa und widersprüchlichen Berichten über Angriffe einer Gruppe, die für [[Südliche Cheyenne]] gehalten wurde, auf Siedler in New Mexico und Texas, griff die Armee ein. Auch Truppen aus Fort Union beteiligten&amp;lt;ref&amp;gt;Oliva, Kapitel 7a&amp;lt;/ref&amp;gt; sich an einem Feldzug gegen die Komantschen, Arapaho, Kiowa und Südlichen Cheyenne am [[Red River (Mississippi)|Red River]] zwischen Texas und dem Indianer-Territorium im heutigen Oklahoma, der als [[Red-River-Krieg]] eine der größten Militäraktionen gegen die Amerikanischen Ureinwohner war. In den folgenden Jahren gab es immer wieder Berichte über Indianer auf dem Weg zu Überfällen, aber die Armee konnte keine Spuren finden. Es gibt Hinweise, dass die Gefahr von Indianerüberfällen durch die Siedler systematisch übertrieben wurde, um Truppen in die Region zu holen, mit deren Versorgung die Siedler gute Geschäfte machen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt; Richard White, &amp;#039;&amp;#039;Context of Settler Communities&amp;#039;&amp;#039;, US Department of Defense DENIX, Referat vom 28. Juni 1993, {{Toter Link |url=https://www.denix.osd.mil/denix/Public/ES-Programs/Conservation/Legacy/Settler/sett3.html| text=online |date=2018-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Aufgaben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gegen Gesetzlose unter der weißen Bevölkerung wurde die Armee gerufen. Nach kleineren Goldfunden kam es 1869 in [[Cimarron (New Mexico)|Cimarron]], etwa 60&amp;amp;nbsp;km nördlich des Forts, zu Konflikten zwischen den [[Ute (Volk)|Ute]], Siedlern, die sich das Land bisher friedlich mit den Indianern teilten, und einem Unternehmen namens &amp;#039;&amp;#039;Maxwell Land Grant and Railway Company&amp;#039;&amp;#039;, das mit Geldern britischer und niederländischer Kapitalgeber und beachtlicher politischer Rückendeckung den kompletten Boden für sich reklamierte. Ein Pfarrer, der die Siedler unterstützte, wurde von [[Revolverheld]]en ermordet, ein Constable, der im Verdacht stand, in den ersten Mord verwickelt zu sein, gefoltert und ermordet. Die Justiz war machtlos, da alle Seiten Rückendeckung bekamen. Die Indianer waren völlig schutzlos. Offiziere aus Fort Union versuchten zu ermitteln, erreichten aber nichts, als ihnen der einzige Verdächtige nach einem Teilgeständnis auf dem Weg zwischen Gericht und Gefängnis von einem vermeintlich spontanen Mob entrissen und gelyncht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliva, Kapitel 7a&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnlinie der &amp;#039;&amp;#039;[[Atchison, Topeka and Santa Fe Railway]]&amp;#039;&amp;#039; erreichte 1879 Fort Union, in der Folge wurde das Depot überflüssig und geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren Fort Union und die anderen Forts, die gegen die Indianer angelegt worden waren, bereits umstritten. Es dauerte jedoch noch bis zum 21. Februar 1891, bis der Standort völlig aufgelassen wurde. Zufällig am selben Tag wurde in [[New York City]] General [[William T. Sherman]] begraben, Held des Bürgerkriegs und später als [[Oberbefehlshaber]] der US-Armee für die Indianerkriege verantwortlich. Die Zeit des „[[Wilder Westen|Wilden Westens]]“ war vorüber: Die Besiedelung der amerikanischen Prärien so weit fortgeschritten, dass die &amp;#039;&amp;#039;[[Grenzland|frontier]]&amp;#039;&amp;#039;, die Grenze der Zivilisation, nicht mehr existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fort Union heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Foun fort union 1950s.jpg|mini|Luftbild von Fort Union in den 1950er Jahren – im Vordergrund das zweite Fort, im Hintergrund die Ruinen des dritten Forts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Foun wagon.jpg|mini|Exponate vor Adobe-Wand im &amp;#039;&amp;#039;mechanics corral&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm das Interesse an der Siedlungsgeschichte im Westen der USA zu und 1955 schenkte die &amp;#039;&amp;#039;Union Land and Grazing Company&amp;#039;&amp;#039; den Boden des Forts der [[Bundesregierung (Vereinigte Staaten)|Bundesregierung]], zur Errichtung eines [[National Monuments in den Vereinigten Staaten|National Monuments]], das im folgenden Jahr eröffnet wurde. Es gehört heute nach Fläche und Besucherzahl zu den kleinen Schutzgebieten des [[National Park Service]] und besteht aus einer Besucherinformation und einem Rundweg durch die Ruinen des dritten Forts mit einigen historischen Exponaten, wie [[Planwagen]] und [[Kanone]]n. Im Gebiet sind auch noch nach über 150 Jahren an mehreren Stellen &amp;#039;&amp;#039;Ruts&amp;#039;&amp;#039; genannte Wegspuren der großen Planwagen des Santa Fe Trails zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruinen stehen in einer Kurzgras-Prärie mit einem auffallend kleinräumigen Mosaik aus verschiedenen [[Pflanzengesellschaft]]en. Die Vielfalt verdankt das flächenmäßig kleine Schutzgebiet der Abwesenheit von [[Weide (Grünland)|Weidenutzung]] über mittlerweile fünf Jahrzehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://science.nature.nps.gov/im/units/sopn/link_library/inventories/MuldavinEtAl.2004.VegSurveyFOUN.pdf |text=A Vegetation Survey and Map}} (PDF; 808&amp;amp;nbsp;kB) of Fort Union National Monument, New Mexico, 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Benachbarte Flächen, die von einer Rinderfarm beweidet werden, sind wesentlich ärmer an Arten und Pflanzengesellschaften. Insgesamt wurden 142 Pflanzenarten und sechzehn Pflanzengesellschaften nachgewiesen, außerdem 33 Arten von Reptilien und Amphibien sowie 16 Säugetierarten (Spitzmäuse und Fledermäuse konnten mit den verwendeten Methoden nicht erfasst werden, sind aber im Gebiet vorhanden). Typisch für die Strukturen sind [[Baumwollschwanzkaninchen]], [[Silberdachs]], [[Kojote]] und [[Gabelbock]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://science.nature.nps.gov/im/units/sopn/link_library/inventories/JohnsonEtAl.2003.RepAmphibMammalFOUN.pdf |text=Fort Union - Reptile, Amphibian, and Mammal Inventory}} (PDF; 172&amp;amp;nbsp;kB), 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Dary: &amp;#039;&amp;#039;The Santa Fe Trail – Its History, Legends, and Lore.&amp;#039;&amp;#039; Alfred A. Knopf, New York 2001, ISBN 0-375-40361-2.&lt;br /&gt;
* Leo E. Oliva: &amp;#039;&amp;#039;Fort Union and the Frontier Army in the Southwest – A Historic Resource Study.&amp;#039;&amp;#039; Division of History – National Park Service, Santa Fe, New Mexico 1993 (auch online: [http://www.nps.gov/history/history/online_books/foun/index.htm Fort Union and the Frontier Army])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fort Union National Monument}}&lt;br /&gt;
* {{NPS Link|foun}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nps.gov/history/history/online_books/foun/appg.htm Liste der Truppenteile] in Fort Union&lt;br /&gt;
* [http://www.nps.gov/history/history/online_books/foun/appa.htm Liste der Kommandierenden Offiziere]&lt;br /&gt;
* [http://www.nps.gov/history/history/online_books/foun/appf.htm Aufstellung der Mannstärke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|17. Dezember 2006|25688246}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste National Monuments in den Vereinigten Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (New Mexico)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:National Monument (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilder Westen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mora County]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal im National Register of Historic Places (New Mexico)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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