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	<title>Fort Pannerden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:45:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fort_Pannerden&amp;diff=1144891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-10T09:15:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Pannerden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eines der größten Forts der Niederlande.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fort Pannerden.jpg|mini|500px|Blick vom Fort Pannerden nach Südost – links Pannerdens-Kanal, rechts die Waal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Fort Pannerden wurde von 1869 bis 1872 in der Gabelung von [[Pannerdens-Kanal]] (Niederländisch: Pannerdensch Kanaal) und [[Waal (Fluss)|Waal]], als eines der größten Forts der Niederlande, erbaut. Es sollte als Sperrwerk gegen einfallende Truppen dienen, die über Rhein und Waal zur [[Festung Holland]], hinter der [[Holländische Wasserlinie#Neue Holländische Wasserlinie|Nieuwe Hollandse Waterlinie]], vorstoßen wollten. Außerdem sollte verhindert werden, dass der Pannerdens-Kanal abgedämmt werden konnte und die Wasserlinie somit ohne genügend Wasser wäre. 1890 wurde die [[Brisanzgranate]] erfunden; diese hat eine mehrfach stärkere Sprengkraft als die bisherigen Granaten. Gemauerte [[Werk (Festungsbau)|Werke]] konnten ihnen nicht standhalten; sie konnten zusammengeschossen werden. Technische Fortschritte bei der Herstellung von [[Geschützrohr]]en trugen dazu bei, dass der [[Streukreisradius]] kleiner wurde und die [[Außenballistik#Maximale Schussweite|maximale Schussweite]] größer. In ganz Europa wurde ein Teil der Festungen verstärkt und ein anderer Teil aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die preußischen Fluss[[Monitor (Schiffstyp)|monitore]] &amp;#039;&amp;#039;[[Rhein (Schiff, 1874)|Rhein]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Mosel (Schiff, 1874)|Mosel]]&amp;#039;&amp;#039; mit ihren 12-cm-[[Geschütz]]en waren eine Bedrohung für das Fort.&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1885 bis 1890 wurde das Fort modernisiert; die ostwärts gerichtete Hauptbatterie wurde mit Panzerpfeilern vom [[Grusonwerk]] (Magdeburg), Flusseisenblöcken aus [[Peine]] und französischen Panzerplatten ausgebaut. Diese Batterie erhielt fünf  15-cm-L/25-Geschütze von [[Friedrich Krupp AG|Krupp]] auf hydraulischen Minimalschartenlafetten von Gruson. Die Reichweite dieser Batterie betrug über 7000 Meter mit 50&amp;amp;nbsp;kg schweren Panzergranaten und einer Treibladung von 16&amp;amp;nbsp;kg &amp;#039;&amp;#039;braunem prismatischem&amp;#039;&amp;#039; Geschützpulver. Neu gebaut wurden zwei kleinere, seitlich angeordnete Batterien, wofür dieselben Hersteller das Panzermaterial lieferten. Bestückt waren diese Batterien mit je zwei holländischen 10&amp;amp;nbsp;cm Hartbronzekanonen auf Gruson’schen Minimalschartenlafetten für Handbetrieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luchtopname van Fort Pannerden.JPG|mini|Fort Pannerden aus der Luft]]&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war das Fort voll besetzt, und obwohl die Drohung der auf dem [[Elten|Elterberg]] aufgestellten 28&amp;amp;nbsp;cm Kanonen beängstigend für die Fortbesatzung in den neutralen Niederlanden war, kam es nur vereinzelt zu Schüssen auf einen [[Zeppelin]] und auf Flugzeuge, die sich offenbar verirrt hatten.&amp;lt;!--- Quelle ? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wurde das Fort anfangs von einem Sergeanten bewacht, der mit seiner Familie in der Nachbarschaft wohnte. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] begann die [[Wehrmacht]] am 10. Mai 1940 der [[Westfeldzug]]. Sie unternahm keine Anstrengungen, den Kanal abzudämmen, und griff nicht über Wasser an. Somit brauchte das Fort seinen Hauptaufgaben nicht nachzukommen. Aus dem bereits nach kurzer Zeit vollkommen eingeschlossenen Fort wurde zwar geschossen, u. a. mit einem 12,7-mm-[[Maschinengewehr]] auf Flugzeuge, aber gegen die bereits in [[Doornenburg]] aufgefahrene Artillerie und die angedrohte Bombardierung konnte das Fort – das im Gegensatz zum Ersten Weltkrieg keine [[Flugabwehrkanone|Flakausrüstung]] hatte – keinen Widerstand leisten. Sein Kommandant, Hauptmann der Reserve Westerveld, übergab es am 11. Mai um 19:30 Uhr an Oberstleutnant Speck.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tracesofwar.nl/articles/2706/Onderzoekings--en-Bewakingsdienst-Bovenrivieren.htm www.tracesofwar.nl] (siehe auch [https://www.tracesofwar.nl/articles/2120/Nederlandse-kanonneerboten.htm hier])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: möglicherweise ist [[Hermann von Speck]] gemeint; dieser war damals Kommandeur des [[XXXXIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXXIII. Armeekorps]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden Teile des Forts als Baumaterial für den Wiederaufbau verwendet. Das Gelände wurde als Mülldeponie und das Fortgebäude als Kampfmittellagerplatz benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
1959 wurde das Fort deklassifiziert in ein Festungswerk ohne Klasse. Am ersten Januar 1988 übernahm die staatliche Forstverwaltung das Fort. Nachdem die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Fort Pannerden&amp;#039;&amp;#039; die angefangenen Instandsetzungsarbeiten abbrechen musste, wurde es am 12. Juni 2000 besetzt. 2005 wurde das Fort dem Projekt der Nieuwe Hollandse Waterlinie angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Räumung und Wiederbesetzung des Forts kam es im Dezember 2006 zu einer Übereinkunft zwischen den Besetzern, der Stichting Fort Pannerden, und der Gemeinde Lingewaard. Die Besetzer werden Bewacher, dürfen aber nicht mehr dort wohnen. Es dürfen aber stets zwei Besetzer anwesend sein, die für Ordnung sorgen müssen und auch Führungen leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Webseite von Fort Pannerden NL, https://www.fortpannerden.eu/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H.E. Wanting: Fort Pannerden, Bemmel 1989 – ISBN 90-800339-1-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/52/51/N |EW=6/1/38/E |dim=500 |type=landmark |region=NL-GE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1029086591|VIAF=292972563}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in den Niederlanden|Pannerden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gelderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lingewaard|Pannerden, Fort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|p]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte im Königreich der Niederlande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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